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Die Faelschung der Geschichte des Urchristentums

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Einführung Im dritten Teil haben wir das Schauspiel beobachtet, wie Theologen und Nichttheologen, verlockt von einer Fata Morgana des »Ursprüngli– chen«, immer von neuem Vorstöße durch die sandige Legendenwüste der Evangelien wagten, um endlich einmal zu der heißersehnten historischen Quelle der Jesusdichtung zu gelangen. Wir erlebten, daß keiner dieser Su– cher die so sicher vermutete geschichtliche Oase hat entdecken können ; es fand sich überall, wohin man auch vordrang, nur Sand, nämlich Dich– tung. Weitere Beispiele mißglückter Quellensuche anzuführen, hieße Zeit vergeuden. Wir können es uns jedoch nicht versagen, die geradezu sensa– tionellen Resultate einer Evengelienkritik zu vermerken, die wir W. Erbt verdanken. Bisher hat kein Christ die Nachricht der Evangelisten bezwei– felt, daß Judas der Verräter aus der Umgebung Jesu war. Erbt ist zu einer anderen Ansicht gekommen:» . . . daß der Gründer der Urgemeinde eine höchst üble Rolle in den letzten Stunden Jesu gespielt hat . . . So ist denn Simon Petrus der Verräter, der den Heiland seinen Feinden ans Messer ge– liefert hat.« 204 Die zweite Überraschung: Simon Petrus ist nach Erbt iden– tisch mit dem Zöllner Levi–Matthäus! Und noch eine dritte Entdeckung ist diesem Kritiker gelungen: der Schauplatz des Wirkens Jesu ist »in Wahrheit« gar nicht Galiläa mit dem See Genezareth gewesen, sondern westlich davon, am Gestade des Mittelmeeres, am Karmelgebirge, spiel– ten sich die urchristlichen Ereignisse ab! Das also sind die »historischen Oasen«, die der Quellensucher Erbt in der dichterischen Sandwüste der Evangelien aufgefunden hat. – Wir halten jetzt eine kurze Vorschau auf die Hauptthemen dieses vier– ten Heftes. Im ersten Kapitel wird noch einmal – zum letzten Male – die kritische Bemühung eines Forschers begutachtet, der Welt ein ursprüngliches, vom Legendenwust gereinigtes Markusevangelium zu schenken. Uns interes– siert die kritische Methode, die hierbei gehandhabt wurde; wir lassen also zur Abwechslung einen Varianten–Spezialisten zu Wort kommen, der uns das – natürlich mißlingende – Kunststück vorführt, wie man durch Sich– tung des Riesenhaufens der verschiedenen Lesarten der Handschriften den (angeblich) ursprünglichen Text wiederherstellt. Vom 2. Kapitel an steht das Hauptthema dieser Schrift zur Diskussion. Alle Aufmerksamkeit konzentriert sich nun auf die entscheidende Frage nach dem Ursprung und der Herkunft der Evangelien und im engen Zu– 293

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    Wilhelm Kammeier DIE FÄLSCHUNG DER

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    Inhaltsverzeichnis Teil 1: Die hand

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    2. Kapitel: Dynamischer oder statis

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    Vorwort Hiermit legt der Verlag den

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    Teil 1 Die handschriftliche Überli

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    Zur Einführung Die Bedeutung des G

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    neswegs so beschaffen ist, daß man

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    unendlich interessiert, und seine W

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    Viel Verachtung und ein gerüttelt

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    genländischen Geistes, zu meinen,

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    gen oder gar für sich gewinnen, so

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    und von seinem Dasein gar nicht erb

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    zwischen Johannes und den Synoptike

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    Besonders die Vertreter der histori

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    Bevorzugung Ägyptens und damit die

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    Alle haben wir gelernt, daß im Alt

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    wählen? Denn noch zwei Jahrhundert

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    noch während seiner Arbeit.« - Un

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    ßerhalb Ägyptens auf Papyrus vern

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    echten Dingen zugegangen wäre, dan

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    folgendem Kapitel beginnend, die pe

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    (römischer) und kirchlicher Werke

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    men, deren Familien bald christlich

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    und in allen Klöstern des Karoling

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    Wir erinnern uns, daß die Niedersc

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    1. Kodex S (Sinaiticus oder auch Al

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    wann derart, daß eine »späte Han

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    VIII. Bravourstücke des Zufalles

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    Wir konzentrieren unsere Aufmerksam

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    IX. Das Rätsel der neutestamentlic

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    voller Absicht im Text untergebrach

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    Das große Vertrauen, das Westcott

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    Sorte Handschriften ein genealogisc

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    das Abendmahl, nicht von »Korrektu

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    das Gebet bewußt verkürzt, dann i

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    sentliches Charakteristikum der neu

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    4. Jahrhundert, ging nicht so weit;

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    zusehen? Jemand, der nur den vorher

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    forderungen auch genügt, andernfal

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    Teil 3 Der Kampf um einen geschicht

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    Lukas) untereinander merkwürdige

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    Fülle der unbedingt nötigen Wider

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    läufig« mit seiner Verkündigung

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    Generation der Juden muß ungläubi

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    Die christliche Kirche ist von ihre

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    schen Gott und den Menschen. Ihm is

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    9. Verhältnis der Priesterkaste (d

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    die Geburts- und Kindheitsgeschicht

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    und Neuen Testaments, 4. Folge, Hef

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Die Evangelien nach Markus und Lukas - Offenbarung.ch
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