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derliche Zeit auf ein Minimum reduziert. Das Programm für eine solche Alarmreaktion ist genetisch vorgegeben. Nur durch die wirkungsvolle und zielgerichtete Umleitung und Einteilung der inneren Ressourcen (Energie) besitzt der Körper eine Chance, den Kampf oder die Flucht erfolgreich zu bestehen und so zu überleben. Um der bedrohlichen Anforderung gewachsen zu sein, stellt sich das gesamte Regelsystem funktional auf die Aufgabe ein - das Nervensystem und auch das hormonelle System reagieren. Unter anderem wird ein Teil der Nebenniere aktiviert. Bestimmte Hormone (Adrenalin und Noradrenalin) werden ausgeschüttet. Dadurch erhöhen sich der Blutdruck und die Herzfrequenz, wodurch die an dem Kampf oder der Flucht aktiv beteiligten Organe besser mit Energieträgern und Sauerstoff versorgt werden können. Um den zu erwartenden erhöhten Energiebedarf zu decken, wird außerdem Glukose (Traubenzucker) aus der Leber aktiviert und Fettreserven mobilisiert. Über die Aktivierung eines anderen Hormons wird die Urinproduktion heruntergefahren, sprich, es erfolgt ein Wasserspareffekt. Die einzelnen regulativen Folgen der Stressreaktion ließen sich noch weiter fortsetzen. Entscheidend jedoch ist, dass alle diese Faktoren im Körper nach dem Kampf oder der Flucht wieder auf ihr Ausgangsniveau, zur „Normalität“, zurückkehren. Betrachten wir unsere heutige zivilisierte Gesellschaft, so zeigt sich, dass die uralte Alarmstress-Reaktion nicht mehr angemessen ist, da „Kampf" und/oder „Flucht" keine geeigneten Reaktionsweisen mehr sind. Außerdem erfolgt zum Schluss häufig keine stabilisierende Regulation. In der Praxis lösen zahlreiche Ereignisse im Außenbereich (Ärger mit Geschäftspartnern, Kritik vom Chef usw.) die uralte Alarmstressreaktion aus. Unter modernen Lebens- und Umweltbedingungen ist sie jedoch nicht nur nutzlos, sondern kann bei ständiger Wiederholung sogar Krankheiten hervorrufen. Es kommt ja in der Regel nicht zu einer körperlichen Aktivität in Form von Kampf oder Flucht. Der Stress wird nicht abreagiert. Bei ununterbrochener Dauer oder ständiger Wiederholung der negativen Reize sind chronische Stressreaktionen die Folge. Somit wird Stress zu einem Risikofaktor, der so genannte „Stresserkrankungen“ verursacht, darunter vor allem Bluthochdruck, Herzinfarkt und die koronare Herzerkrankung, Arteriosklerose und Diabetes Typ II. Stresserkrankungen sind eine typische Erscheinung in den hoch entwickelten Industriestaaten, die Tendenz ist steigend. Aber auch in Ländern, die sich auf den Weg zum modernen Industriestaat befinden, treten zunehmend Stresserkrankungen auf. Diagnostik (Insight Subluxation Station) Wenige wissen heute um die phantastischen neuen Möglichkeiten, die inzwischen für die Diagnose zur Verfügung stehen. Mit der Insight Subluxation Station kann man das Nervensystem gewissermaßen durchleuchten. Und das ist wirklich notwendig, denn immerhin kontrolliert unser Nervensystem sieben Billionen Zellen in unserem Organismus. Wir können mit diesem Gerät sofort erkennen, wo Fehlfunktionen des Nervensystems vorhanden sind und erhalten wichtige diagnostische Fingerzeige, wo wir weitersuchen oder behandeln müssen. In der Therapie von Subluxationen (unvollständige Ausrenkung eines Gelenks) an der Wirbelsäule kommen auch manuelle Therapien zum Einsatz, darunter die Osteopathie, Chiropraktik und Chirotherapie. 16

Die Untersuchung mittels dieser neuesten Technologie zeigt Ihnen und uns objektiv: • ob und wo es Nervenfehlfunktionen gibt • den Weg zur geeigneten Behandlung • die zu erwartende Dauer der Behandlung • die Resultate der Behandlung Es werden wichtige Informationen ihres autonomen, vegetativen und motorischen Nervensystems empfangen und ausgewertet. Das absolut schmerzfreie Scannen ist auch für Kinder, Schwangere und Senioren bestens geeignet. Es kommen weder Nadeln, elektrische Schocks, Strahlen oder ähnliches zum Einsatz. Dank dieser erstmalig in Deutschland eingesetzten Methode ist es endlich möglich die Ursache Ihrer, durch die Fehlfunktionen des Nervensystems ausgelösten, Beschwerden sichtbar zu machen. Wir zeigen Ihnen, wie gut oder schlecht Ihr Nervensystem ihre 7 Billionen Zellen steuert. Wie groß ihr Stresspotenzial ist und wo Krankheiten lauern? Der Behandlungserfolg wird durch die Verlaufs- und Kontrollmessungen sichtbar und überprüfbar. Neurospinaler Funktionaler Index (NFSI) Bei dieser besonderen Untersuchung ermitteln wir Ihren persönlichen Neurospinalen Funktionalen Index. Durch verschiedene Untersuchungen erhalten Sie dadurch einen guten Gesamtüberblick über den Zustand und die Funktion Ihres zentralen Steuerorgans, dem Nervensystem. Das zahlenmäßige Ergebnis spiegelt die Leistungsfähigkeit Ihres Nervensystems sehr gut wieder. 17

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