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Wir können heute sehr

Wir können heute sehr schnell feststellen, ob und wo es Nervenfehlfunktionen gibt, indem einfach bestimmte Regionen gescannt werden - durchleuchtet und beobachtet, könnte man etwas vereinfacht sagen. Die Diagnose ist absolut schmerzfrei. Das Pulswellenprofil ermöglicht Rückschlüsse auf die Balance des sympathischen und parasympathischen Nervensystems. Vereinfacht gesagt, das PWP gibt Auskunft über unsere Fähigkeit, uns an die wechselnden Umweltbedingungen anzupassen. Eine ausgeglichene Balance zeugt von einer guten Fähigkeit, mit Einflüssen die von außen auf uns einströmen, umzugehen und einen gesunden Lebensstil zu führen. Ein niedriges Pulswellenprofil wird mit vorzeitiger Alterung und schlechter Herzfunktion in Verbindung gebracht. Dies bedeutet im Umkehrschluss: Je besser diese Balance ist, desto fähiger sind wir also, uns wechselnden Umweltanforderungen anzupassen. Das Pulswellenprofil ist auch unter dem Namen Herzfrequenzvariabilität oder Herzratenvariabilität (HRV) bekannt. Range of Motion (ROM) – Beweglichkeitsuntersuchung Die Bewegungsumfangsuntersuchung misst die Beweglichkeit in den verschiedenen Abschnitten der Wirbelsäule. Im Ergebnis sehen wir, in welchen Bereichen die Beweglichkeit vermindert ist und ob eine Seite sich besser bewegt als die andere. Sie wissen sicher, dass es sehr wichtig ist gut beweglich zu sein. Ein Mangel an Beweglichkeit ist ein sicheres Zeichen für Alterung und Verlust an Wohlgefühl. Die Wirbelsäulenbeweglichkeit ist ein wichtiger Befund, denn wenn die Beweglichkeit der Wirbelsäule abnimmt, dann nimmt die Degeneration zu. Und das ist wirklich nicht gut. Die Behandlung des Bewegungsapparates Was sind und bewirken Chirotherapie und Osteopathie? Das Wort "chiro, cheir oder cheiros" stammt aus dem Griechischen und bedeutet " Hand". Die Begriffe Chirotherapie und Chiropraktik leiten sich davon ab, ebenso Begriffe wie Chirurgie etc. Vom Wortstamm her sagen Chiropraktik, Chirotherapie und Manuelle Therapie das Gleiche aus. Gemeint ist die Be-“Hand”- lung mit den Händen. Das Wort “manuell“ kommt vom lateinischen Wort “manus” für Hand. Abgesehen von ihrer wissenschaftlichen Grundlage und der Kunst der Justierung verfügt die Chirotherapie auch über einen eigenen philosophischen Aspekt. So ist der Chiropraktiker überzeugt, dass er den Patienten nicht heilt, sondern nur die Impulse vermittelt, die den Körper des Patienten zur Selbstheilung veranlassen. Der Chiropraktiker will zwar auch die Schmerzen lindern oder Symptome beseitigen, aber es geht ihm auch darum, die Selbstheilung des Körpers auf natürliche Weise fördern. Der Begriff Osteopathie geht zurück auf Griechisch „osteo, ostéon“, deutsch „Knochen“ sowie auf Griechisch „patheia“ und lateinisch „-pathia“, deutsch Krankheit. Osteopathie wird auch bezeichnet als „Lehre vom Funktionieren der Knochen“. Sie wurde im 19. Jahrhundert maßgebend von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew T. Still entwickelt. Die Osteopathie ist in den USA ein universitäres Fachgebiet. 20

Im deutschsprachigen Raum werden heutzutage unter Osteopathie verschiedene Formen von Diagnose und Therapie reversibler Funktionsstörungen des aktiven und passiven Bewegungsapparates zusammengefasst. Osteopathie ist "Handarbeit", der Arzt arbeitet - ähnlich wie in der Chirotherapie manuell: er setzt verschiedene Handgriffe ein. Welche Beschwerden können behandelt werden? Die Osteopathie eignet sich zur Behandlung folgender Krankheiten und Beschwerden: • chronische Rückenschmerzen, Ischialgien • Kiefergelenkstörungen • Skoliose, Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand • Sportverletzungen • Tinnitus, Hörsturz, chronische Sinusitis • Migräne, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit • Bronchitis, Gastritis • Blasenentzündung • Regelbeschwerden, Senkungsbeschwerden, • Inkontinenz • Lernstörungen, Konzentrationsstörungen • Bewegungsunruhe, Koordinationsstörungen • Hyperaktivität • Depression, psychosomatische Beschwerden Wirbelsäulen- und Gelenkbehandlung Lange Zeit betrachtete die Medizin das Knochengerüst und die Muskulatur als isolierte Organsysteme, die ausschließlich für das Funktionieren des Haltungs- und Bewegungsapparates zuständig sind. Dass eine Einschränkung der Beweglichkeit oder sogenannte Haltungsschäden aber auch Einfluss auf andere Organsysteme haben und dort ebenfalls Fehlfunktionen und Erkrankungen hervorrufen können, erkannte erst die ganzheitliche Medizin. Grundsatz der Osteopathie: “Jede Änderung im Bewegungsapparat im Sinne eins Zuviels oder Zuwenig führt zu einer Störung, die ein Krankheitsbild auslösen kann. Unser Körper kann nur optimal funktionieren, wenn seine Hauptsysteme (Bewegungsapparat, innere Organe, Schädel, Gehirn und Wirbelsäule, HNO-System, Psyche) sich miteinander im Gleichklang, in der Balance befinden.“ Ziel seiner osteopathischen Behandlung ist es, den Energiefluss wiederherzustellen. Der Arzt arbeitet – anders als bei orthopädischen oder sportmedizinischen Behandlungsmethoden – nicht nur lokal, sondern nimmt Einfluss auf den gesamten Organismus. Durch spezielle osteopathische Techniken verbessert sich die Funktionsfähigkeit des behandelten Organs und diese Funktionsoptimierung führt gleichzeitig zu strukturellen Veränderungen im Organismus. Die Organe werden wieder besser mit Blut versorgt und die Stoffwechselabbauprodukte über das Lymphsystem schneller abtransportiert. Diese Veränderungen haben ihrerseits Auswirkungen auf die Muskulatur und das Knochengerüst. Die osteopathische Therapie führt somit dazu, dass zwischen den Organsystemen wieder eine funktionierende Kommunikation und Balance entsteht. 21

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