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Vitalität für den Mann

Vitalität für den Mann und die Frau (Anti-Aging-Therapie) Lange leben und dabei gesund und fit bleiben - klar, das hat etwas mit den Genen zu tun. Aber nicht nur - Forscher sagen: Zu zwei drittel haben wir es selbst in der Hand, wie schnell wir altern. Wer ständig zu wenig schläft, häufig Stress hat, sich vorwiegend von Fertignahrung ernährt, raucht, regelmäßig Alkohol trinkt und sich zu wenig bewegt, hat die schlechtesten Karten. Die biologische Uhr anhalten? Das kann niemand. Sich auf jung dopen um jeden Preis? Nein. Aber beschwerdefrei unsere Lebensjahre meistern, kräftig auf die Alternsbremse treten - das ist möglich. Und zwar zu jeder Zeit. Wer alt werden will, sollte schon jung damit anfangen. Alt werden will jeder, alt sein niemand. Wie das geht? Am besten mit einem Mix aus Lebensstiländerungen und neuestem medizinischem Know-how. Das bedeutet: Vorbeugen statt reparieren. Wer alt werden will, sollte jung damit anfangen! Seriöse Anti-Aging-Medizin steht auf drei Säulen: 1. Änderung des eigenen Lebensstils Das bedeutet, den Körper im Einklang mit den ererbten Anlagen zu optimieren, sich weder zu über- noch zu unterfordern. Dazu gehören gezielte sportliche und andere körperliche Aktivitäten, gesunde Ernährung, Vermeiden von negativem Stress u.v.m. Wichtig ist es auch, persönliche Gesundheitsrisiken, z.B. eine Arteriosklerose-, Thrombose- und/oder Osteoporoseneigung zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. 2. Vitalstoffzufuhr in optimaler Menge Das bedeutet, einen möglichen Mangel an Vitaminen, Spurenelementen und Antioxidantien mit natürlichen, essenziellen Substanzen auszugleichen. Besonders die berüchtigten freien Radikale, die als aggressive Sauerstoffmoleküle täglich dem Organismus zusetzen, können mit Vitalstoffen in Schach gehalten werden. 3. Hormonersatztherapie Körpereigene Hormone machen schön, jung und fit. So straffen Östrogene die Haut, kurbeln die Durchblutung an, schützen das Herz und stabilisieren die Knochen. Beim Mann sind dafür die männlichen Geschlechtshormone, die Androgene, zuständig. Als Powerbote gegen das Altern gilt auch DHEA (Dehydroepiandrosteron), ein Hormon, das Stress abbaut und schlank erhält. Schilddrüsenhormone und Somatotropin regulieren die Verteilung von Fett und Muskeln. Aber schon, wenn man Ende Zwanzig ist, werden weniger Hormone gebildet, und mit zunehmendem Alter kommt es zu massiven hormonellen Veränderungen - beim Mann eher schleichend, bei der Frau vor allem nach der Menopause. Eine an individuelle Mangelzustände angepasste Hormonbehandlung kann durchaus segensreich sein. Wichtig dabei ist, dass Ihr Arzt feststellt, welches Hormon im Blut fehlt und mit Ihnen gemeinsam einen geeigneten therapeutischen Ansatz entwickelt. Die Hormongaben sollten so niedrig wie möglich dosiert sein. Eine unkontrollierte Einnahme von rezeptfreien »Lifestyle-Pillen« aus dem Internet schadet größtenteils nur. 44

Wenn Frauen in die (Wechsel-) Jahre kommen Durch Hormonbehandlung lassen sich die meisten Wechseljahrbeschwerden lindern oder sogar vermeiden. Eine Therapie, bei der die Hormone, die der Körper selbst nicht mehr in ausreichender Menge bildet, durch eine Hormongabe ersetzt werden, ist jedoch nicht in jedem Fall sinnvoll und notwendig. Der biologische Prozess der Wechseljahre lässt sich ohnehin durch die Hormonbehandlung nicht verkürzen - der Körper braucht seine Zeit für die Umstellung. Entscheidend ist zunächst einmal das Befinden der Frau selbst. Wer sehr unter den Wechseljahren leidet, für den kann eine Hormontherapie das Mittel der Wahl sein. Sie wird nach der Hormonanalyse individuell für jede Frau zusammengestellt. Oft ist aber eine hormonelle Therapie nicht erforderlich. Es kann auch sein, dass eine Frau sanfte Therapiealternativen bevorzugt oder sie mit einer Hormontherapie kombinieren möchte. Es gibt viele Möglichkeiten, um dem Körper die Umstellungsarbeit der Wechseljahre zu erleichtern. Heilpflanzen wie Traubensilberkerze, Johanniskraut, Baldrian, Hopfen, Melisse, Salbei, Ginseng und Kava Kava beeinflussen das vegetative Nervensystem und wirken dadurch gegen Stimmungsschwankungen, Depressionen, Schlafstörungen, Schweißausbrüche und Hitzewallungen oder regulieren sanft die Blutung. Hier gibt es inzwischen eine Fülle von pflanzlichen Präparaten, die sich auch für eine Langzeittherapie eignen. Bei der Orthomolekularen Therapie werden Vitamine und Mineralien als Bausteine von Hormonen zugeführt, um so die Produktion der eigenen Hormone zu erleichtern. Auch eine Akupunkturbehandlung zeigt häufig gute Erfolge, da durch die Nadelstimulation Blockaden im körpereigenen Regulationssystem gelöst und das vegetative Nervensystem positiv beeinflusst wird. Dadurch wirkt die Therapie entspannend und gleichzeitig belebend. Last but not least kann jede Frau selbst viel dafür tun, dass die Wechseljahre keine Leidensjahre sind, sondern der Aufbruch in eine neue, spannende Lebensphase. Die richtige Ernährung mit möglichst frischen Nahrungsmitteln, Bewegung und Sport, genügend Schlaf, Zeit für sich selbst und zur Entspannung, das Annehmen beruflicher Herausforderungen, eine harmonische und stabile Partnerschaft und ein aktives Sexualleben sind für die Vitalität in und nach den Wechseljahren ebenso wichtig wie eine Therapie - mit oder ohne Hormone! Männliche Wechseljahre - Die vergessene Krankheit? Männer und Wechseljahre - eine Vorstellung, die lange Zeit nicht nur in der breiten Öffentlichkeit, sondern auch in der Medizin als "unvorstellbar" galt. Dies lag nicht zuletzt daran, dass die betroffenen Männer selbst meist wenig Interesse daran zeigten, die typischen Symptome, die mit ihrem Hormontief einhergehen, wie den Verlust von Kraft, Energie, Elan und Potenz, zu thematisieren. Dennoch spüren viele Männer - ähnlich wie die Frauen während des Klimakteriums - ein Nachlassen der Vitalität, denn auch beim Mann gibt es Hormonveränderungen. Mit den körperlichen Prozessen und dem verwandelten äußeren Erscheinungsbild geht oft auch eine Wesensveränderung einher. Ein kraftstrotzender, enthusiastischer und lebensfroher Mann entwickelt sich unter dem Einfluss des "Hormonchaos" plötzlich zu einem pessimistischen, antriebslosen und auch depressiven Menschen, der es seiner Umwelt schwermacht, mit ihm umzugehen. 45

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