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chronischen Belastung

chronischen Belastung der Leber und einer Vielzahl von Fehlregulationen im gesamten Organismus führen. Pilzinfektionen lassen sich am besten durch bioenergetische Testverfahren (z. B. Applied Kinesiology) oder eine spezielle Stuhluntersuchung feststellen. Beschwerden, die auf eine Candida-Infektion hindeuten: • Blähungen, Völlegefühl, Druck im Oberbauch, Verstopfung und Durchfall, Sodbrennen • Jucken des Darmausgangs • Kopfschmerzen, Migräne, Müdigkeit • unregelmäßige Menstruation, Impotenz • Haarausfall oder Gewichtszunahme • Gier nach Süßem • Depressionen und Schlafstörungen • Nackenverspannungen, Muskelschmerzen • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten Was kann man gegen eine Pilzinfektion tun? Zur Bekämpfung von Candida-Pilzen ist eine mehrwöchige Kombinationsbehandlung erforderlich. Eine spezielle Antipilz-Diät, der Einsatz von Präparaten zur Regeneration der Darmschleimhaut (Aloe Vera) sowie eventuell der nachfolgende Aufbau der Darmflora spielen hierbei eine wichtige Rolle. Bei der Antipilz-Diät stellen Sie Ihre Ernährung auf solche Nahrungsmittel um, die das Wachstum der Kandida- Pilze verhindern. Verzichtet werden muss auf alle zuckerhaltigen Nahrungsmittel, Alkohol und süßes Obst. Gleichzeitig wird das Immunsystem dadurch gestärkt, dass Sie die Darmschleimhaut regenerieren und das Gleichgewicht zwischen Pilzen und guten Bakterien wiederherstellen. Mitochondriopathie als Ursache für Müdigkeit und chronische Erkrankungen Mitochondrien sind die „Energiekraftwerke“ im Inneren der Zelle. Sie machen das Leben und die gesunde Zellfunktion überhaupt erst möglich. In der Lunge wird Sauerstoff ausgetauscht, im Blut werden Sauerstoff und Nährstoffe weitertransportiert, die eigentliche Atmung aber findet im Inneren der Zellen, in den Mitochondrien statt. Hier wird Sauerstoff verbrannt und in Energie umgewandelt. Sobald ein Ungleichgewicht zwischen Zellatmung und Zellstoffwechsel auftritt, wird ein zusätzlicher Stoffwechselweg als Energiequelle zugeschaltet, ähnlich einem „Notstromaggregat“. Aufgrund der gestörten Zellatmung, welche auch als Mitochondriopathie bezeichnet wird, ist die Energiegewinnung ohne Sauerstoff ineffektiv. Energiegewinnung ohne Sauerstoff ist unter anderem eine der wichtigen Eigenschaften von Krebszellen. Aber auch gesunde Zellen reagieren bei einem Missverhältnis von Stress und Leistungsfähigkeit 48

mit jener gährungsartigen Reaktion. Eine Messung der Stoffwechsel-Abbauprodukte im Blut des Patienten ermöglicht es, diese zelluläre Sauerstoffnot sicher aufzudecken. Symptome einer Mitochondriopathie Die Abklärung einer Mitochondriopathie ist diagnostisch sehr wichtig, denn Zellen mit jener Art von Luftnot können nicht lautstark „nach Luft schreien“. Die Folgen jenes chronischen Sauerstoff- und Energiemangels zeigen sich jedoch indirekt bei jedem Menschen anders, zum Beispiel in Form von • Leistungsabfall oder Müdigkeit • Stimmungsschwankungen • Übergewicht oder chronischen Organerkrankungen und Organdegenerationen Durch Umweltbelastungen und Dauerstress sind heute immer mehr Menschen von einer Mitochondriopathie betroffen. Besonders Patienten mit chronischen Erkrankungen, aber auch Menschen, die vermehrt Stress oder emotionalen Belastungen ausgesetzt sind, erfahren durch eine gezielte Behandlung der Mitochondriopathie eine effektive Hilfe. Ziel ist es, die Zellen wieder „stark zu machen“. Diagnostik der Mitochondriopathie Diagnostik und Behandlung einer Mitochondriopathie erfolgt auch heute noch selten, die meisten Ärzte sind schlichtweg nicht informiert. Die Zellatmung ist abhängig von einem Zusammenspiel verschiedenster Vitalstoffe, die nur im Verbund richtig wirksam werden. Dazu gehören unter anderem Zink, Selen, Vitamin-B-Komplex, Coenzym Q10, Omega 3 Fettsäuren und weitere wichtige Antioxidantien. Behandlung der Mitochondriopathie Bereits nach wenigen Wochen ist der Erfolg einer zielgerichteten Behandlung der Mitochondriopathie sowohl durch eine Kontrolluntersuchung objektiv messbar als auch für den Patienten körperlich erfahrbar. Da jeder Mensch unter anderen Symptomen leidet, werden ganz unterschiedliche Veränderungen beobachtet wie zum Beispiel, dass das „Stimmungsbarometer“ wieder steigt, dass es leichter fällt wieder Gewicht abzunehmen, dass einem der Stress nicht mehr so zusetzt, chronisch wiederkehrende Schmerzzustände nachlassen, Konzentrations- und allgemeine Leistungsfähigkeit wiederhergestellt werden. Die Vermeidung von Organschäden im Sinne einer Prävention sind langfristig jedoch mindestens genauso wichtig. Zusammenfassung Wichtige Stoffwechselwege für die Produktion der körpereigenen Hormone befinden sich in den Mitochondrien. Durch eine Mitochondriopathie wird damit auch die hormonelle Balance empfindlich gestört, welche eine zentrale Bedeutung für die Steuerung des gesamten Körperstoffwechsels hat. Eine stabile Mitochondrien-Funktion hat nicht nur eine hohe Bedeutung für die korrekte Reparatur von Zellschäden, sondern ist zugleich auch die Basis für die Wiederherstellung von Gesundheit und Lebensenergie. 49

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