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Dr. med. Gerhard Otto

Dr. med. Gerhard Otto Facharzt für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Homöopathie, Naturheilverfahren, Chirotherapie, Osteopathie • seit 1984 in eigener Praxis in Essen tätig • ärztlicher Leiter der Privatklinik Lindenallee in Essen • Entwicklung der Total-Body-Balance®-Therapie • Gründung von VillaVita Zentren für ganzheitliche Medizin in Essen und Köln • Ehem. Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin an der Gesamthochschule Essen • langjährige Lehrtätigkeit an der Fachakademie für Chirotherapie Hamm/Boppard • Vollausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin und Akupunktur (DÄGFA) • Dozent in der Sunflower-Therapie für lernverhinderte Kinder • Zusatzausbildung in: Osteopathie und Craniosakrale Therapie (USA, Belgien, England) Applied Kinesiology (Österreich, USA; England) Unritalin Solution (Yannick Pauli/Luzern) Praxisschwerpunkte: Behandlung von Störungen/Schmerz im Bewegungsapparat ganzheitliche Regulations- und Komplementärmedizin Behandlung von Lern- und Teilleistungsstörungen und ADS 4

Praxisphilosophie: Die Geist-Körper-Verbindung Es gibt wahrscheinlich nur wenige Menschen, denen noch nie etwas „auf den Magen geschlagen" o- der „ein Stein vom Herzen gefallen" ist. Darin äußert sich die Verbindung zwischen Geist (Bewusstsein, Seele, Psyche, Psychisches) und Körper (Leib, Gehirn, Soma, Materielles). Handelt es sich hier um zwei verschiedene Systeme, oder sind beide letztlich eins? Die ganzheitliche Medizin geht davon aus, dass eine Vielfalt von Wechselbeziehungen zwischen Lebensumständen, Gefühlen und Gedanken und den menschlichen Organen besteht. Dadurch können Gedanken und Gefühle den Verlauf von Erkrankung beeinflussen, im positiven, wie im negativen Sinne. So zeigt sich zum Beispiel seelische Anspannung auch in körperlicher Angespanntheit. Warum erkranken nicht alle Menschen bei gleichen Bedingungen an Grippe? Warum sind depressive und gestresste Menschen besonders infektionsanfällig? Die Liste solcher Fragen ließe sich beliebig fortsetzen. Aus den ersten Hinweisen, dass nicht nur die Psyche die Entstehung und Entwicklung von Krankheiten beeinflussen kann, sondern sich auch die Systeme gegenseitig beeinflussen, hat sich ein neuer Forschungszweig entwickelt: die Psychoneuroimmunologie (PNI). Während die Psychosomatik lange Zeit annahm, dass sich nur psychische Faktoren auf körperliche Prozesse auswirken, belegt die PNI, dass es auch eine umgekehrte Richtung gibt. Erste Hinweise lieferte die Erforschung von körperlichen und psychischen Erkrankungssymptomen. So schlafen Menschen, die etwa an einer Infektionskrankheit leiden mehr, sie sind schwach, essen und trinken weniger und meiden soziale Kontakte. Während diese Symptome noch vor wenigen Jahren als Ausdruck einer durch den Krankheitserreger oder durch die Auseinandersetzung mit dem Erreger hervorgerufene Schwächung des Körpers angesehen wurden, ist das aus heutiger Sicht der PNI ein überlebensnotwendiges Verhalten zur Selbstregulierung des Organismus. Der Kranke fiebert, um die Abwehr optimal zu mobilisieren, er schläft viel und isst wenig, um Energien einzusparen, und meidet soziale Kontakte, um nicht mit weiteren Erregern in Kontakt zu kommen oder sie zu übertragen. Unter dem Namen PNI hat sich daraus weltweit ein neues Fachgebiet entwickelt. Robert Ader definierte damit einen Komplex von Wechselwirkungen, die von grundlegender Bedeutung für die Ganzheitsmedizin sind. Eine ganzheitliche Betrachtung bedeutet, den Menschen in seiner bio-psycho-sozialen Einheit zu sehen. Umwelt, Geist und Spiritualität sowie der Einfluss von Energie- und Informationsfeldern werden in die Betrachtung einbezogen. Das vegetative Nervensystem ist das grundlegende Regulationssystem im menschlichen Organismus und gleichzeitig das Bindeglied zwischen den Interaktionen von Körper, Gedanken und Emotionen. Dieser Zusammenhang wird international als Geist-Körper-Verbindung (body-mind-medizin) beschrieben. Die Geist-Körper-Verbindung wird beeinflusst durch innere und äußere Ereignisse. Über diese Verbindung werden Leben, Gesundheit und Wohlbefinden gesteuert. Die Steuerung ist nur dann optimal, wenn ein ungehinderter Informationsaustausch zwischen den Organsystemen möglich ist. Wenn wir den Menschen als selbstregulierendes System auffassen, dann ist für seine Gesundheit und seine Autoregulation eine ungestörte Informationsübertragung unerlässlich. Die Grundlage für diese These findet man im Modell der Salutogenese, die „Gesundheitsentstehung“ (aus salus Gesundheit und genese Entstehung) von Aron Antonovsky. Über die Salutogenese und die Geist-Kör- 5

September 2017
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