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IdS Kirchspielzeitung Ausgabe 53 – 1. Quartal 2017

10 neue Baugrundstücke

10 neue Baugrundstücke in Medelby Mit der 12. Änderung des Flächennutzungsplanes „Am Campingplatz“ werden zehn neue Baugrundstücke in Medelby möglich. Diese werden sich in der Verlängerung des Kuhlackers Richtung Campingplatz befinden. Der nur provisorisch angelegte Wendehammer wird hierfür entfernt und die Straße weitergeführt. Für Fußgänger und Fahrradfahrer wird es einen Verbindungsweg zur Hauptstraße geben, der den Weg zur Schule und dem Kindergarten dann abkürzt. Nach Einhalten aller Fristen und Formalien kann wohl mit einem Verkauf der Grundstücke ab Sommer 2017 gerechnet werden. (Daniela Grupp) 10

Krötentunnel in Osterby „Schluss mit lustig, Osterby bekommt einen Krötentunnel und ich muss wieder zu Fuß aus dem Wald über die ganze Koppel zu meinem Laichgewässer laufen. Ich weiß noch nicht, wie ich das finde, wenn ich aber bedenke, wie viele meiner Verwanden dem Autoverkehr zu Opfer gefallen sind , sehe ich es als eine großartige Sache für uns Kröten an.“ Der Tunnel wird an der L1 am Zollhaus in der Länge von 750 Metern zwischen Osterby und Wallsbüll gebaut. Die Baumaßnahmen werden noch dieses Jahr beginnen und vor der nächsten Wanderung abgeschlossen werden. Dieses Vorhaben wird durchgeführt im Rahmen von Naturschutzmaßnahmen in Osterby; diese Maßnahmen werden finanziert aus dem „Ausgleichsfond Windkraft“. Seit 2008 hat eine Gruppe von Osterbyern jedes Jahr zur Krötenwanderungszeit die Kröten an dem vorher aufgebauten Krötenzaun eingesammelt und zur Kieskuhle getragen. Für die Population der Kröten und Frösche war das eine außerordentlich erfolgreiche Maßnahme. Sind im Jahre 2008 nur 720 Kröten und Frösche gesammelt worden, ist die Zahl im Jahr 2016 auf 2912 Amphibien angestiegen. Man kann daran gut erkennen, wie groß die Verluste an Amphibien durch den Straßenverkehr vor 2008 gewesen seien müssen. (a.oelsner) Ernteball 2016 Traditionsgemäss hatten die Landfrauen zusammen mit dem Bezirksbauernverband Medelby zum Ernteball am 29.10.16 in Lorenzens Gasthof eingeladen. Der Festausschuss hatte sich entschlossen, dieses Mal auf einen offiziellen Teil mit längeren Ansprachen zu verzichten und die Feier dafür nur mit einer kurzen Begrüßung zu eröffnen. Selbstverständlich durfte die Erntekrone nicht fehlen. Sie war allerdings anders als in den Vorjahren - bereits aufgehängt. Den Auftakt bildete das Schnitzelbüfett, an dem sich jeder ausreichend bedienen konnte, bevor mit großer Spannung die Tombolagewinne verteilt wurden. Da gab es wieder die beliebten Frühstücksbeutel, gefüllt mit allem, was man für ein ausgiebiges Frühstück braucht, Gutscheine, Präsentkörbe und andere Leckereien (fest und flüssig), sowie eine große Auswahl an Agrarerzeugnissen, wie Rüben und Grünkohl. Danach sorgte DJ Olli Borchert für die musikalische Unterhaltung, bei der das Tanzbein bis in die frühen Morgenstunden geschwungen wurde. Alles in Allem ein gelungener Abend.(Jutta Weiseborn) Wege und Bewegung Unter dieses Motto hatten der Chorleiter des 6-Tage- Chorprojektes, Ronald Balg, und Pastorin Kapust die Abschlussveranstaltung des Projektes, den „Abschlusskonzertgottesdienst“, gestellt. Es begann damit, dass dem, unter dem Taizé-Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“, einmarschierenden Chor Kabir Bäter und Beate Dopatka Walzer tanzend durch den Mittelgang der Kirche in Medelby folgten. Eine ungewöhnliche Bewegung in einer Kirche! In einer ersten Lesung formulierte die Pastorin dieses Motto aus. Es sei an der Zeit, geistig und körperlich festgefahrene Wege zu verlassen, um sich sozial, gesundheitlich und zwischenmenschlich neu auszurichten. Im zweiten Text machte sie das deutlich am Beispiel Josephs von Nazareth, der zu Recht sauer und enttäuscht war, seit er erfahren hatte, dass seine Verlobte Maria schwanger sei, ohne dass er sie berührt hatte, die ihn sozusagen „mit Gott betrogen hatte“. Deshalb wollte er von ihr flüchten und sie verlassen. Erst der Zuspruch des Engels, dass er eine hohe Verantwortung beim Schutz des Kindes, das Maria gebären sollte, habe, ließ ihn im Vertrauen darauf einfach wieder umkehren. Im dritten Text ging es um den Glauben an Engel, den zwei kleine Kinder wiederbekamen, deren Schlitten auf einer Rodeltour außer Kontrolle geriet, der mit hohem Tempo auf einen Baum zuhielt, und der erst im letzten Moment durch den plötzlich erscheinenden Förster gestoppt werden konnte. Dazwischen wurden gemeinsam Lieder aus dem Kirchengesangbuch gesungen, der Chor trug für einen Gottesdienst ungewöhnliche Lieder wie „When i’m sixty-four“ von John Lennon und Paul McCartney vor. Diese fragten sich, ob sich auch im Alter jemand um sie kümmern und sie lieben würde. Dazu kamen englisch- und deutschsprachige Weihnachtslieder sowie, wie üblich im Chorprojekt, ein Lied in einer ungewöhnlichen Sprache, diesmal das Lied „Ipharadisi“ in der Sprache der Zulu aus Südafrika. Im Gedenken an den kürzlich verstorbenen Leonard Cohen wurde das „Halleluja“ aus dem Repertoire des Chores zusätzlich eingefügt. Ergänzt wurde der Vortrag des Chores durch Solovorträge unserer Mitsänger Henrike Ahlgrim und Kabir Bäter. Karsten Grothe trug zwei Stücke auf der Mundharmonika vor, begleitet von Ronald Balg am Klavier. Zum Ende der Veranstaltung bildete der Chor im Mittelgang, ausgestattet mit Kerzen, die am Friedenslicht aus Bethlehem, das sich in der Adventszeit in der Kirche befand, entzündet waren, ein Spalier für die vielen Zuhörer. Mit einem alten Irischen Segenslied, das immer wiederholt wurde, wünschten die Sänger den hinausgehenden Besuchern einen ebenen Weg und Rückenwind auf all Ihren Wegen, geschützt von der Hand Gottes. (Uwe Cap) 11

Balancer Nr. 69, 2/2017
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