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IdS Kirchspielzeitung Ausgabe 54 – 2. Quartal 2017

Neues Domizil für das

Neues Domizil für das Familienzentrum Schafflund Hell und freundlich in zentraler Lage so präsentiert sich seit Jahresbeginn das neue Büro des Familienzentrums. Volkert Petersen, Vorsitzender des Sozialausschusses, freut sich: „Durch den Umzug des Familienzentrums ins Bürgerhaus wird diese zentrale Anlaufstelle sicher besser gefunden und mehr genutzt, als in ihrem „Versteck“ im Container an der Schule.“ Britta Späth, Koordinatorin des Familienzentrums, fühlt sich in ihrem neuen Domizil am Mühlendamm wohl und kann dem nur zustimmen: „ Vorteil dieses Standortes ist die Nähe zu den Kitas und zur Amtsverwaltung, wir sind hier sehr gut erreichbar.“ Das Familienzentrum versteht sich als Ansprechpartner für Anliegen in und um Familie, es unterstützt die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit und vernetzt Angebote und Aktivitäten der Vereine. „Wir kümmern uns um alle Sorgen und Nöte der Familie und um Erziehungsfragen und vermitteln kompetente Kontakte“, sagt Britta Späth. Das Motto „Familienzentrum Schafflund … ein Dach für Generationen!“ macht deutlich, jede Altersgruppe ist willkommen. Dennoch liegt der Schwerpunkt bei den Familien mit Kindern. „Willkommen im Leben“ hat sich bereits zu einer traditionellen Veranstaltung für junge Familien etabliert und wird seit der Erweiterung des Zuständigkeitsbereichs des Familienzentrums von Schafflund auf alle Gemeinden des Amtes, außer Wallsbüll, auch in Großenwiehe und Medelby erfolgreich angeboten. Unterstützung erhält Britta Späth seitdem durch ihre Kollegin Susanne Richert, die für das Kirchspiel Medelby zuständig ist. Dort treffen sich auch einmal pro Woche Mütter und Väter aus Kita und Schule in lockerer Runde zum Elterncafé. Neben der Beratungstätigkeit finden Vorträge und Sonderveranstaltungen statt. Preiswerten „Kinderkram“ kann man am 1. April auf dem Flohmarkt erwerben. Zu einem Empfang in der neuen Wirkungsstätte im Bürgerhaus hatte das Familienzentrum Schafflund alle Kooperationspartner und die Vertreter der Institutionen eingeladen. Die Koordinatorinnen Britta Späth (rechts) und Susanne Riechert (3. von rechts) ließen noch einmal die Stationen des Familienzentrums im Amtsbereich seit 2014 Revue passieren und erläuterten die inhaltlichen Schwerpunkte: „Unser Fokus liegt auf Familien mit Kindern, aber Omas und Opas gehören auch dazu.“ Nordhackstedts Bürgermeisterin Anja Stoetzel (von links), Regine Gerhard als Vertreterin des DRK-Kreisverbandes, Wilfried Bossen von der IdS Medelby und Schafflunds Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen erfuhren von dem neuen Angebot, in Großenwiehe eine offene Sprechstunde anzubieten. Am 16. Juni wird es in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub von 14 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür geben. Das Familienzentrum ist unter neuer Telefonnummer zu erreichen: 04639-7829206 oder per E-Mail familienzentrum-schafflund@gmx.de Persönlicher Kontakt zu folgenden Bürozeiten im Bürgerhaus: Montag, Dienstag, Freitag 10.00 13.00 Uhr und Donnerstag 17.00 18.30 Uhr (Helga Böwadt) Skikurs gehört jetzt zum Schafflunder Schulprofil Schafflund. Der Beschluss der Schulkonferenz der Grundund Gemeinschaftsschule Schafflund, jährlich eine jahrgangsübergreifende Ski- und Snowboard-Exkursion durchzuführen, löste bei den Schülern der fünften bis zehnten Klassen viel Zustimmung aus. So reisten nun bereits zum zweiten Mal in der letzten Januarwoche Schüler, Sportlehrkräfte und eine Studentin mit dem Bus nach Uttendorf in Österreich, um dort direkt im Skigebiet in 2300 m Höhe ihr Quartier zu beziehen. Als Anfänger oder Fortgeschrittene nahmen sie wahlweise am Unterricht bei ihren Lehrerinnen und Lehrern teil auf Skiern oder mit dem Snowboard. Nach einer Woche waren die Anfänger stolz, die einfacheren Pisten eigenständig bewältigen zu können, während die Erfahreneren ihre Fahrkünste verbesserten und bereits schwierigere Abfahrten wagten. Die Begeisterung für den Wintersport in den österreichischen Alpen hinterließ bei allen 48 Schülerinnen und Schülern einen nachhaltigen Eindruck. „Dieses regelmäßige jährliche Angebot trägt zur weiteren Schärfung unseres Schulprofils bei“, sagte Schulleiter Gerd-Ulrich Marquardt, der selbst zum sechsköpfigen Lehrerteam gehörte. (Helga Böwadt) Foto (von Marquardt) : Die Teilnehmer der Ski- & Snowboard- Exkursion vor der grandiosen Kulisse der Alpen. Informationen vom Schwimmbad Schafflund Dieses Jahr startet die Saison ganz normal am 01. Mai um 13:00 Uhr. Es gibt wieder das obligatorische Kinderfest, besondere Aktionen stehen aber aktuell nicht an. Für die Saison 2017 wurde wieder ordentlich Geld in die Zukunft des Bades investiert. Der marode Holzunterbau der Solaranlage wurde komplett durch eine rostfreie Stahlkonstruktion ersetzt. Somit sind wir dort bis auf weiteres abgesichert. Viele Schwimmer haben bereits in der vergangenen Saison unser ABO-Angebot gewählt, für diese fällt also 2017 das Fingerprintscannen weg. Weil es in den vergangenen Jahren zeitlich am Sonntag etwas knapp war, haben wir den Termin für das Fingerprintscannen verlegt. Nach dem 01. Mai scannen wir immer samstags von 15-18 Uhr. Ferner findet, wie in den vergangenen Jahren, der Floose -Cup (Kinder- und Jugendtriathlon) im Freibad statt. Termin ist dieses mal der 01. Juli. Des Weiteren hat Carola Jacobs (www.grafik-kunst.de) ehrenamtlich unseren Internetauftritt erneuert, dort können auch wieder aktuelle Informationen und Anmeldeformulare abgerufen werden. 38

Berufsinformationsabend Schafflund. In einer Apotheke arbeiten Menschen mit ganz unterschiedlichen Berufsausbildungen. Das erfuhren die Acht- und Neuntklässler auf dem Berufsinformationsabend der Grund- und Gemeinschaftsschule Schafflund. Apothekerin Silke Nissen von der Bären-Apotheke in Großenwiehe erklärte ihnen die schulischen Voraussetzungen, um Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) oder Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) zu werden, zwei Berufe, die man mit den Abschlüssen der Gemeinschaftsschule erlernen kann. Um Apotheker zu werden, müsse man noch das Abitur erwerben. Justine Green, Auszubildende im zweiten Lehrjahr, konnte dazu viele praktische Beispiele aus ihrem kaufmännischen Berufsfeld ergänzen und die Fragen der Schüler beantworten, sodass sich diese anschließend gut informiert auf den Weg in die zweite Beratungsrunde des Abends machten. Das Konzept dieser jährlichen Abendveranstaltung ermöglicht allen potentiellen Abschlussschülern, sich mit Vertretern von zwei verschiedenen Ausbildungsbetrieben in kleiner Runde intensiv auszutauschen. Nicht jeder Wunschberuf war dabei, aber die Vorsitzenden der drei Handels- und Gewerbevereine IdS Kirchspiel Medelby, HGV Großenwiehe-Lindewitt und HGV Schafflund und Umgebung hatten im Vorwege alles daran gesetzt, für möglichst viele Besuchsvorschläge der Schüler passende Betriebe aus der Region zu finden. „Im letzten Jahr konnten wir noch fast alle Wunschberufe abdecken“, sagte Wilfried Bossen in seiner Begrüßung, „aber in diesem Jahr fehlen uns neun Berufe, für die wir keine Firma zur Vorstellung gewinnen konnten.“ Er bedaure das sehr, sei aber andererseits froh, mit den Vertretern der Handwerkskammer und der Berufsberatung grundsätzliche Kompetenz an der Seite zu haben. Besonders dankbar sei er den Anbietern, die nicht aus dem Einzugsbereich der Schule kämen, aber dennoch ihre Zeit für die Schüler investierten: der DEHOGA, Bundeswehr, Kanzlei Dr. Klose, Maler- und Lackierer-Innung, Ludwig- Fresenius-Schule und aus Kappeln der Rettungs-Leitstelle. „Und nun fragt, was ihr wissen wollt! Habt keine Hemmungen!“ rief Bossen den Schülern zu, die sich zielstrebig auf über dreißig Räume verteilten, alle mit Schildern versehen, auf denen teilweise mehrere verwandte Ausbildungsberufe vermerkt waren. So berichtete Jan-Frie Brodersen aus Hörup seinen jungen Zuhörern nicht nur über das Tätigkeitsfeld des Zimmerers, sondern schilderte anhand eines Hausbaus, welchen Anteil alle Gewerke vom Maurer bis zum Dachdecker daran haben. „Gute Handwerker sind gesucht und werden oft über Tarif bezahlt aber man muss gut und teamfähig sein“, gab er den Schülern mit auf den Weg. Handwerkliches Geschick kann somit zu einer erfolgreichen Berufslaufbahn führen. Wem das nicht so läge, der hätte zurzeit sehr gute Chancen als Fachinformatiker, erklärte Hauke Hunger aus Großenwiehe, vorausgesetzt, die Schüler könnten mit guten Englischkenntnissen und Erfahrung im Programmieren aufwarten: „Elf Betriebe suchen momentan Auszubildende.“ In der internen Abschlussrunde erhielt Lehrerin Christina Mecke den Dank der Mitstreiter für die aufwändige Organisation des Abends. In der anschließenden Reflexion wurden Optimierungsvorschläge gesammelt und mögliche Veränderungen erwogen. Christian Werft von der Handwerkskammer meinte jedoch: „ Der Charme und die Effektivität dieses Berufsinformationsabends sind überzeugend. Man sollte dieses erfolgreiche Konzept beibehalten.“ (Helga Böwadt) Frank Bürger, Johannes Schaffer und Bente Sophie Schrahé (mit Mutter) erfuhren von der Auszubildenden Justine Green und Apothekerin Silke Nissen von der Bären-Apotheke in Großenwiehe (von links) alles über den Beruf der Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten. Was ein Kfz-Mechaniker oder Kfz-Mechatroniker können muss, erfuhren die Schüler von Ausbilder Kim Paetz (ganz rechts) von Hot-Wheelz Kfz-Service in Nordhackstedt. Abschlussrunde für die Vertreter der Ausbildungsbetriebe nach einem erfolgreichen Berufsinformationsabend Möchten Sie auch gerne für die Kirchspielzeitung Artikel schreiben? Info bei Willi Bossen 04605 848 ab Mittags Die Organisatoren des Berufsinformationsabends (von links): Wilfried Bossen (IdS Medelby), Jan-Frie Brodersen und Oliver Faust (HGV Schafflund), Christina Mecke (GGS Schafflund), Hauke Hunger (HGV Großenwiehe-Lindewitt) 39

Hatzendorfer Agricola Ausgabe Nr. 54
Hatzendorfer Agricola Ausgabe Nr. 25
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