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IdS Kirchspielzeitung Ausgabe 55 – 3. Quartal 2017

„Unter der Lupe“

„Unter der Lupe“ geben wir Ihnen die Gelegenheit, Ihre eigene Meinung zu Problemen in unserem Kirchspiel zu äußern. Wir weisen darauf hin, dass die hier geaußerten Meinungen nicht die Meinung der Redaktion darstellen sondern die persönliche Ansicht des Verfassers, der hier stets mit vollem Namen genannt wird. Reformationsjubiläum 2017 & Zukunftsprojekt „Bildungshaus Kirchspiel Medelby“ Weihnachten 2016, ein Geschenk: „Die Welt verändern - Was uns der Glaube heute zu sagen hat!“ Dieses Buch von Margot Käßmann und Heinrich Bedford-Strohm ist ein Aufruf zum Reformationsjubiläum 2017, sich an der so notwendigen Reformation unserer Gesellschaft zu beteiligen. Wo bist du? Was kannst du dort, wo du lebst, zur Veränderung beitragen? - Ach nein, warum ich, das geht mich doch nichts an, oder? Im Grunde meint dieser Aufruf wohl auch mich, denn ich fühle mich wie so viele andere Personen, die auf der Suche nach Lösungen sind und neue Gedanken entwickelt haben: Sehr wenige interessieren sich für solche Ideen, denn sind wir nicht alle mehr oder weniger in unserem gewohnten Alltagstrott, in unseren Systemen gefangen? „Hier stehe ich nun und kann nicht anders!“ Dieser Satz von Martin Luther passt zu so vielen Pionieren der Geschichte, deren Lösungen im System kein Gehör fanden. Auch ich habe so gedacht, als ich mich als engagierter Lehrer zufällig zum Heiler entwickelte und ganz neue Wege fand, Schülern bei Lernblockaden und Verhaltensstörungen, Menschen bei gesundheitlichen und psychischen Problemen zu helfen. Die menschliche Persönlichkeit und deren Gesundheit standen im Mittelpunkt meiner Forschung, und ich erkannte bald, wie sehr sich die Menschen in ihren persönlichen Beziehungsfeldern gegenseitig beeinflussen und belasten. Mein Konzept der systematischen Aufräumhilfe entwickelte sich zunehmend zu einer Hilfe zur Selbsthilfe, einer überraschend einfachen Form einer Supervision, und ein jeder kann diese Technik erlernen. In der Schule durfte ich meine neuen Erkenntnisse jedoch nicht einsetzen, all meine Versuche, meine Vorgesetzten über meine Arbeit zu informieren, prallten am „System Schule“ ab und so konnte ich nicht weiter Lehrer sein. „Das ist ja eine Revolution!“, rief eine Erzieherin aus, die bei einem Vortrag die Tragweite meiner Arbeit erkannte. Ach bitte keine Revolution, dachte ich bei mir, ich will nicht kämpfen, sondern nur dort helfen, wo ich zu Hause bin, in meiner Schule, bei meinen Schülern, in meiner Familie und bei meinen Freunden, die mir am Herzen liegen, und gerne auch in meinem örtlichen Umfeld. Ich möchte keinen Kampf mit Gewinnern und Verlierern, sondern kreativ mit anderen auf der Suche nach Lösungen zusammenarbeiten - dazu müssen wir jedoch „neuen Wegen und Gedanken“ gegenüber offen sein. Aber ist das nicht genau der Gedanke der Reformation, zu dem uns das Buch „Die Welt verändern“ aufruft? Ist es nicht der Gedanke von Offenheit, wahrem Lernen und persönlicher und gesellschaftlicher Weiterentwicklung? Reformation und die Errichtung von Bildungshäusern passen also zusammen, denn wahres Lernen ist Bewusstseinsveränderung, das im eigenen Handeln und im gesunden, harmonischen und erfolgreichen Miteinander in den persön-lichen Beziehungsfeldern sichtbar wird. Es wird Zeit, dass wir lernen, uns zu öffnen und Kritik und Thesen als Geschenke anzunehmen, um mögliche Lösungen zu finden und im Alltag bestehen zu können. Bitte einsteigen! So nannte ich mein Buch, das ich über meine unglaubliche Forschungsreise schrieb, und seitdem hat sich mein Denken und Handeln in meiner täglichen Arbeit weiterentwickelt und gefestigt, wobei ich durch meine Tochter Bente Knudsen tatkräftig unterstützt werde. Ich möchte hier Erkenntnisse meiner bzw. unserer Arbeit zusammenstellen - in Form von Thesen, von Geschenken: 36 Zusammenleben Kann es sein, 1. dass all unsere Krankheiten und Probleme nur Symptome sind, Symptome unserer Unkenntnis von sinnvollem Zusammenleben und von einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung? 2. dass die in sich selbst ruhende Persönlichkeit die alles entscheidende Grundlage ist für ein gesundes, harmonisches und erfolgreiches Miteinander in allen Bereichen des Lebens? 3. dass diese Persönlichkeit das Ziel des Lebens ist, in dem so genialen Gesundheits- & Bildungssystem unserer Welt? 4. Was wäre, wenn wir gezielt bei den Personen und in deren Beziehungsfeldern bewusst aufräumen könnten, damit sich diese Persönlichkeit entfalten und weiterentwickeln kann? Urvertrauen: Glaube und Gesundheit Kann es sein, 5. dass jeder Gedanke, jede Emotion und Handlung in morphischen Feldern (Quantenfelder) gespeichert werden und eine Schwingung erzeugen, die unser Wohlbefinden, unsere Persönlichkeit beeinflusst? 6. dass wir durch die Kraft der Gedanken (Quantenphysik) die Schwingung verändern und Gesundheit herbeiführen können? 7. dass unsere sichtbare materielle Welt von einer geistigseelischen Welt durchdrungen ist, die sie formt und steuert? 8. dass das das „Leben“ nach dem „Tod“ weitergeht und dass unsere Seele als Teil dieser geistigen Welt „weiterlebt“? 9. Was wäre, wenn der „Glaube“ gar nicht so weltfremd ist, wie viele es „glauben“, wenn er in der Form des Urvertrauens die Basis für eine in sich ruhende Persönlichkeit ist? Heisenberg: Der erste Trunk aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch, doch am Boden wartet Gott! Kann es etwa sein, 10. dass wir durch die Abkehr vom Glauben und unsere gesellschaftliche Entwicklung eine Schwingung erzeugt haben, ein Programm des Krankheitsdenkens, der Angst und der Gewalt, das unsere natürlichen Heilkräfte ausschaltet? 11. dass es parallel dazu ein Urprogramm der Heilung, der Gesundheit und der Liebe gibt, ein Programm, das sich wie von selbst einschaltet, wenn wir die richtige Frequenz finden? 12. dass wir hier auf Erden von geistigen Helfern umgeben sind, mit denen wir kommunizieren können, die uns unterstützen, sobald wir die richtige Schwingung gefunden haben? 13. dass ein Gebet nichts Anderes ist als dieser Dialog mit unseren kosmischen Ansprechpartnern? 14. dass das Erlernen dieser Art von Kommunikation so wichtig ist und dass wir ohne sie den Schwierigkeiten und Negativmächten unserer Zeit kaum gewachsen wären? (Dieter Duhm, Friedensforscher) Kann es sein, 15. dass es vor allem solche Negativkräfte und erdgebundene Seelen sind, die unsere Persönlichkeit und auch die Gesellschaft regelrecht blockieren und in der negativen Schwingung halten, die den Zugang zu Gesundheit und Liebe verhindern? 16. dass es vor allem diese Energien sind, die für viele unserer gesundheitlichen, psychischen und sozialen Belastungen verantwortlich sind, für chronische Krankheiten, Süchte und Zwänge, bei Depression und Burnout, bei Streit und Gewalt? 17. dass wir es lernen müssen mit diesen „Geistern“ angstfrei umzugehen, denn „Diejenigen die glauben, dürfen in meinem Namen diese Geister ausleiten.“ (Markus-Evangelium)? Was wäre, 18. wenn Heiler ganz normale Menschen sind, deren Fähigkeit und Aufgabe allein darin besteht, Menschen in das Urprogramm der Heilung, Liebe und Lebensfreude zurückzuführen und ihnen zu zeigen, wie sie diesen Zustand erhalten können? Bildungshäuser und das Bildungssystem der Erde Kann es etwa sein, 19. dass wir frei sind, unseren eigenen Weg selbst zu wählen?

20. dass Krankheit und die zunehmende Gewalt im Grunde in der Natur nicht vorgesehen sind und eigentlich „nur“ Signale dafür sind, dass wir einen anderen Weg einschlagen sollten? 21. dass die natürlich gesunde, in sich selbst ruhende Person erkennbar ist an ihrer Aura, an ihrer Ausstrahlung, ihrer Ausgeglichenheit und an ihrer Lebensfreude? 22. dass wir diesen Zustand herbeiführen und erlernen können und dass dieses Lernen das Hauptziel des Erdendaseins ist? 23. dass die Entfaltung und Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit wesentlich zum Wohle und zur Fortbildung der anderen Personen im direkten persönlichen Umfeld beiträgt? 24. dass somit ein jedes Beziehungsfeld, in dem wir leben, lernen und arbeiten, als ein Bildungshaus angesehen werden kann, um uns alle dem Ziel des Lebens näherzubringen? 25. dass das Beziehungsfeld der Familie das entscheidende Bildungshaus für unsere Weiterentwicklung ist, für Persönlichkeit, Gesundheit, Lebensfreude, Liebe und Frieden? Gedanken zur Reformation vor Ort 26. Was wäre, wenn wir für uns und unseren Lebensraum die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit, ein förderliches Zusammenleben in den persönlichen Beziehungsfeldern und im Umgang mit der Natur in den Vordergrund stellen? 27. Was wäre, wenn sich die örtlichen Personen, Einrichtungen, Betriebe, Vereine und Organisationen in einen solchen Projekt zu Hause fühlen und es unterstützen? 28. Was wäre, wenn vor Ort wieder eine Kultur entsteht, in der gezielt und offen nach Lösungen gesucht wird, getragen von dem Gedanken des Miteinanders und des gegenseitigen Respektes vor der Persönlichkeit des anderen? Fangen wir an aufzuräumen, für eine bessere Welt ... (Xavier Naidoo) 29. Was wäre, wenn wir unseren Lebensort bewusst zum Bildungsort erheben und die Errichtung eines Bildungshauses symbolisch und real als Zentrum dieses Projektes ansehen? 30. Was wäre, wenn qualifizierte Familien- und Erziehungsberater die Technik des Aufräumens erlernen oder berücksichtigen, um selbst Hilfe zu leisten oder Hilfe zu vermitteln? 31. Was wäre, wenn wir die Familien und besonders die jungen Familien durch frühe Hilfen unterstützen, ihnen bestmöglich beim Aufräumen und Einrichten des familiären Bildungshauses helfen, um ihnen ein gesundes und harmonisches Miteinander und den Kindern einen möglichst guten Schulstart zu ermöglichen, ohne Ritalin und Schulängste? 32. Was wäre, wenn sich zum Beispiel die Betriebe am Aufräumen beteiligen, um den Mitarbeitern und ihren Familien und so im Endeffekt auch sich selbst gezielt zu helfen? 33. Was wäre, wenn auch in Kindergärten und Schulen die neuen Erkenntnisse der Persönlichkeitsforschung stärker Berücksichtigung fänden? 34. Was wäre, wenn hier die Erzieher und Lehrer es lernen würden, für sich und ihr dortiges Umfeld aufzuräumen, um als in sich ruhende Person gute Arbeit zu leisten, ein gutes Klima zu schaffen, und wenn sie dabei durch die Erziehungs- und Familienberater unterstützt werden? 35. Was wäre, wenn zum Beispiel im Fach Religion oder im Konfirmandenunterricht bewusster praktische und handlungsorientierte Lebenshilfe in den Vordergrund rücken würde? 36. Kann es vielleicht sein, dass Max Planck uns weiterhilft, wenn er feststellt: „Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.“? Unterstützen wir also das Projekt „Bildungshaus“ und lernen, offen neue Wege zu gehen und bewusst aufzuräumen, denn wir alle sind dringend aufgerufen, bei uns selbst und in unserem Umfeld zur Veränderung unserer Welt beitragen! Der Schlüssel dazu ist die in sich selbst ruhende Persönlichkeit! (Uwe Knudsen) Synjes Stimme überzeugte Publikum und Jury Schafflund Als Synje Bogensee ihre gefühlvoll vorgetragene Ballade „Ich bin bereit“ beendet hatte, brandete tosender Beifall des Publikums auf nicht wissend aber ahnend, dass es gerade eine Siegerin des Talentwettbewerbs „Voice of GGS Schafflund“ gehört hatte. Als Letzte in der Kategorie Grundschule hatte Synje die Bühne der Aula in der Grund- und Gemeinschaftsschule betreten und verzauberte alle mit ihrem anspruchsvollen, sauber intonierten Lied aus dem Disney-Film „Vaiana“. „Wir haben im Winter den Film im Kino geguckt, und ich fand die Melodie so toll“, sagte die Drittklässlerin, die von Musiklehrer Gernot Voit am Flügel begleitet wurde. Alle 20 Solisten und Gruppen des Abends hatten ihre eigene Musikauswahl treffen dürfen, und so ging es querbeet von Namika bis Robbie Williams. Eine kleine Boy-Group aus Zweitklässlern hatte sichtlich Spaß an der eigenen, coolen Performance und warf zu Mark Forsters „Chöre“ fröhlich Konfetti in die Runde. Es gehörte schon eine ordentliche Portion Mut dazu, vor rund 250 Zuhörern live zu singen und sich einer vierköpfigen Jury zu stellen, die Gesangsqualität, Schwierigkeitsgrad, Textsicherheit und Performance beurteilten und wegen Punktegleichheit zweite und dritte Plätze sogar doppelt vergeben musste. Obwohl bei der Technik an diesem Abend hin und wieder „der Wurm drin war“, konnten auch die Gemeinschaftsschüler mit ihren Talenten überzeugen, allen voran Mina-Aleyna Tasdelen. Nun wurde es plötzlich laut, rockig und wild, begleitet von teils düsteren Lichteffekten und viel Nebel Mina war in ihrem Element und sang kraftvoll „Purple“. „Du hast die Tonlage und beherrschst den Text du kannst das“, war sie von ihrem Musiklehrer ermuntert worden, keine Ballade, sondern dieses Lied aus dem Computerspiel „FNAF“ auszuwählen. Um mehr Bühnenshow aufzubieten, hatte sie sich ihre Freundinnen Damaris und Anna-Lena an die Seite geholt. Die beiden werden vielleicht auch von der Siegerprämie in Höhe von 50 Euro profitieren. „ Ich werde das Geld sparen, um später mit meinen besten Freundinnen eine WG in Japan oder Amerika zu gründen“, meinte Mina. Ihre musikalische Zukunft sieht die Siebtklässlerin, die seit vielen Jahren im Schulchor singt, bei YouToube: „Ich möchte Lieder covern, am liebsten japanische wie Anime- Openings.“ (Helga Böwadt) 37

Klara-Vision 3. Quartal 2017
Hatzendorfer Agricola Ausgabe Nr. 55
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Schulzeitung Ausgabe 1
abitur 1950 - 55 Jahre - Chris Schuth
Hatzendorfer Agricola Ausgabe Nr. 11
3. Quartal 2003 | Awo-Echo Ausgabe 143 - AWO Baden
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Ausgabe 3/2013 - Gemeinde Rohrmoos-Untertal
Ausgabe 52 (Januar 2009) - Gymnasium Heidberg
WDL-aktuell Februar 2017
06-07/2017
MLZ-Ausgabe Nr. 6 - MLLV - BLLV
Schottillion Ausgabe Nr. 3 - Alt-Schotten
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