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IdS Kirchspielzeitung Ausgabe 55 – 3. Quartal 2017

Dorffest für alle an

Dorffest für alle an einem Tag Ein verkürztes Dorffest wird es in diesem Jahr am Samstag, dem 08.07.2017, in Osterby geben. Nachdem im letzten Jahr das Zeltfest am Freitag nicht die gewünschte Teilnehmerzahl erreicht hatte, wurde das Programm auf einen Tag gekürzt. Es beginnt um 11:00 Uhr mit dem traditionellen Fahrradringstechen, um 13:30 Uhr folgen die Kinderspiele, um 15:00 Uhr Kaffee und Kuchen, immer sehr üppig und wichtig in Osterby um 16:00 Uhr die Siegerehrung für alle Kinder mit vielen gespendeten Preisen, ab 19:30 Uhr ca. 00:00 Uhr gibt es dann doch noch „Danz op de Deel und Schnack“ für alle, auch „Butenosterbyer“ sind herzlich willkommen. (Uwe Cap) Starke Typen kennen kein schlechtes Wetter! Zum ersten Fahrradtreff in diesem Jahr kamen trotz niedriger Temperaturen und des starken Windes viele Teilnehmer an den Treffpunkt „Zur Fehle”. 80 90 Leute hatten sich dort eingefunden, um sich zunächst beim Ladelunder Schlachter zu stärken und dann die Tour nach Sofiedal zum Möbelrestaurator Jep Schmidt zu machen. Er begrüßte die Teilnehmer auf seinem sehr gepflegten Anwesen und bat dann alle Gäste in seine Werkräume. Dort hatte er für alle Getränke bereitgestellt, sodass jeder sich bedienen konnte und dann seinen Ausführungen folgte. Er restauriert alte Möbel nur nach Aufträgen; zurzeit stand dort ein sehr großer Tisch (3 m lang) mit einer extrem starken Tischplatte. Dieser hat einen Wert von 3.000 €. Für seine Arbeiten hat er sehr viel altes Holz auf Vorrat liegen und er kauft auch alte Truhen auf, um dieses Material dann anderweitig zu verarbeiten. Nachdem der Wissendurst aller gestillt war, begann die Rückfahrt. Alle freuen sich schon auf den nächsten Termin am 10. Juli bei hoffentlich strahlend blauem Himmel, aber : Starke Typen kennen kein schlechtes Wetter! (Traute Koch) Familienausflug zum Tierpark Hagenbeck mit dem DRK Am Donnerstag, dem 31. August 2017 bietet das DRK einen Ausflug für die ganze Familie nach Hamburg zu Hagenbecks Tierpark an. Jung und Alt sind eingeladen, sich das schöne Gelände mit seinen vielen Tierarten anzusehen. Im Preis inbegriffen ist das Tropenaquarium. Wir starten um 8:00 Uhr bei der Schule in Medelby und werden um 17:00 Uhr wieder von Hamburg aus die Heimreise antreten. Preise für Mitglieder (und Kinder 4 16 J.) ab 40 Pers. 36,50 €, ab 35 Pers. 38,00 €, ab 30 Pers. 41,50 €, ab 25 Pers. 45,50 €. Nichtmitglieder zahlen jeweils 15,00 € mehr. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer (Anke Ketelsen) Batterie-Speicherkraftwerk in Jardelund geplant In Jardelund soll noch in diesem Jahr ein auf Lithium-Ionen -Akkumulatoren basierendes Batterie-Speicherkraftwerk mit einer Leistung von 48 MW und einer Kapazität von über 50 MWh östlich des Umspannwerkes entstehen! Mit dieser Leistung wird der bislang zweitgrößte Batteriespeicher Europas entstehen! Laut Aussage des Energieministers Robert Habeck kann mit dieser Leistung der Stromverbrauch von rund 5300 Haushalten für einen Tag bereitgestellt werden. Mit der Anlage soll elektrische Energie aus den umliegenden Windparks und weiteren Erneuerbaren Energieanlagen (Solar, Biogas) gespeichert werden, um eine stabile Energieversorgung zu gewährleisten und somit die schwankende Produktion von Sonnen- und Windstrom auszugleichen. Der Baubeginn war für Juni 2017 geplant; bisher wurde mit den Bautätigkeiten aber noch nicht begonnen. Ende des Jahres soll die Pilotanlage zu Forschungszwecken in Betrieb genommen werden. Im Anschluss ist ein kommerzieller Einsatz des Batteriespeichersystems geplant. An der Umsetzung des Projektes sind der niederländische Energieversorger ENECO und der japanische Mischkonzern MITSUBISHI CORPOTATI- ON beteiligt, die zu diesem Zweck in Kiel das Unternehmen EnspireME gegründet haben. Der Standort Jardelund wurde gewählt, da hier aufgrund der unmittelbaren Nähe zahlreicher Windparks und Erneuerbaren Energieanlagen und der vorhandenen Netzinfrastruktur mit dem von der TenneT TSO GmbH betriebenen Höchstspannungsumspannwerk optimale Testbedingungen gegeben sind. Die Kosten werden mit ca. 30 Mio. Euro veranschlagt. Das Land Schleswig-Holstein bezuschusst das Projekt mit 2 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Laut Geschäftsführung der Bürgerwindpark im Kirchspiel Medelby GmbH & Co. KG haben Vertreter der ENECO Kontakt mit ihnen aufgenommen, um die geplante Anlage vorzustellen und abzuklären, in wieweit der Windpark elektrische Energie abgeben kann. Geschäftsführer Marcus Hartmund hat mir mitgeteilt, dass aufgrund von vertraglichen Verpflichtungen eine Lieferung aktuell aber nicht möglich ist. (Johannes Harenberg) 4

Rettungswache in Medelby…man hört sie ständig, aber was machen die eigentlich den ganzen Tag? Um da mal einen Einblick zu erhalten, kam die Idee auf, einfach mal bei den Jungs und Mädels vom DRK mitzumachen. Durch gemeinsame Einsätze, an denen wir von der Feuerwehr aus mit dabei waren, kannte ich ja schon den ein oder anderen. Auch bei Übungsabenden und Fragen zu bestimmten Abläufen bekommen wir stets Unterstützung und wertvolle Tipps…sehr praktisch durch die räumliche Nähe, wir sind ja quasi Nachbarn. Es war auch tatsächlich gar kein Problem. Nachdem ich eine Einweisung vom Wachleiter H.D. Nissen bekam und eine Verschwiegenheitsvereinbarung unterschrieben habe, konnte es losgehen. Zwei Tage lang durfte ich mitfahren und so einen Einblick in den Alltag eines Notfallsanitäters, Rettungsassistenten bzw. Rettungssanitäters erhalten. Zuallererst ohne Kaffee läuft gar nix. Möchte man allerdings die Schicht mit seinen Kollegen relativ harmonisch verbringen, wird bitte darauf geachtet auch die richtige Tasse zu nehmen und nicht etwa die eines Kollegen, da ist man schon sehr genau. In Medelby, wie auch in den anderen Wachen des DRK in unserem Kreisgebiet wird im 2-Schicht-System gefahren. Die Tagschicht beginnt um 7.00 Uhr und endet um 19.00 Uhr, dann übernimmt die Nachtschicht bis morgens um 7.00 Uhr. Ich darf tagsüber mit dabei sein. TAG1 6.45 Uhr - Dienstbeginn, ich werde vollständig eingekleidet, Danke Angela. 7.00 Uhr die Nachtschicht hat Feierabend, es wird kurz berichtet was los war, die Nacht war relativ ruhig, es wurden 2 Einsätze gefahren. 7.15 Uhr 45 Minuten Fahrzeugcheck, Kontrolle der Geräte und Materialien. Mir wurde gezeigt, wie man ein EKG anlegt, den Blutdruck und den Blutzucker misst und die Sauerstoffsättigung kontrolliert. 8.06 Uhr der Wäschelieferant bringt die gewaschene Tauschwäsche, dies geschieht einmal in der Woche. Wir verteilen die Wäschepakete an die jeweiligen Kollegen. Jeder hat hier seinen eigenen Wäschespind. 8.32 Uhr Alarmierung der Regionalleitstelle in Harrislee Patient mit Verdacht auf Oberschenkelhalsbruch. Wir fahren ohne Sonderrechte nach Süderlügum, bekommen aber in Westre den Einsatzabbruch…warum, wissen wir nicht. Danach wird gefrühstückt und ich kann Fragen stellen. So erfahre ich, dass die Rettungswache Medelby im Jahr 2016 insgesamt ca. 1350 Mal ausrückte. Davon wurden 1050 Fahrten abgerechnet, ca. 300 Fahrten waren sogenannte „Verlustfahrten“. Dies sind Einsatzfahrten, die nicht abgerechnet werden, zum Beispiel bei Bereitschaft eines Brandeinsatzes, Fehlalarme bei Brandmeldeanlagen, Abbruch durch die Leitstelle oder ein verstorbener Patient. 10.32 Uhr Alarmierung der RLS Patient mit Herzrhythmusstörungen. Mit Sonderrechten fahren wir nach Klixbüll, der Hausarzt wartet bereits auf uns. Steffi und Hauke entscheiden sich dafür, die Diako in Flensburg anzufahren. 5 Dort übergeben wir den Patienten um 14.06 Uhr und sind um 14.54 Uhr wieder in Medelby. Der RTW wird nach jedem Einsatz bereits nach der Übergabe in der Diako wieder einsatzbereit gemacht, d.h. desinfiziert usw., falls unterwegs die nächste Alarmierung kommt. Zurück auf der Wache, schreibt Steffi in Absprache mit Hauke den Einsatzbericht, bevor wir mit der Desinfizierung des RTW´s beginnen. Es gibt für jeden Tag einen Desinfektionsplan, der ganz genau eingehalten wird. Es ist wirklich überall sehr sauber, ich finde sehr großen Gefallen an dem Geruch des Reinigungsmittels, was mir leicht angeekelte Blicke meiner „Kollegen“ einbringt. Danach frage ich weiter und erfahre, dass nach der Alarmierung der RLS, der Alarm geht wie bei uns über die Pager - in der Wache zusätzlich über das Faxgerät - die Statustaste 3 gedrückt werden muss. Dies innerhalb von 90 Sekunden. Die Leitstelle weiß dann, dass der Einsatz übernommen wurde. Innerhalb von 12 Minuten sollten wir am Einsatzort sein. So sieht es die Hilfsfrist vor, natürlich schwierig bei Einsatzfahrten in den Kreis Nordfriesland. 18.19 Uhr Alarmierung der RLS akute Atemnot, wir bleiben im Ort. Der Zustand des Patienten ist kritisch, der Notarzt aus Flensburg wird nachgefordert. Mit Sonderrechten und Begleitung des NEF fahren wir in die Diako. Um 20.45 Uhr sind wir zurück und die Nachtschicht übernimmt, die ihrerseits 2 Einsätze in der Nacht fahren wird. TAG 2 6.00 Uhr in meiner Küche müde und irritierte Blicke von Mann, Kindern und Katze, statt meiner Feuerwehrsachen, die ich manchmal morgens trage, wenn etwas für mein Ehrenamt zu erledigen ist, trage ich die Klamotten des Rettungsdienstes und beginne um 7.00 Uhr meine 2. Tagschicht mit den gleichen netten Kollegen vom Vortag. Der Ablauf ist der gleiche, mit dem Fahrzeugcheck und der Überprüfung der Materialien im RTW beginnt der Tag. Auch der bereits beschriebene Desinfektionsplan wird genauestens eingehalten und ich freue mich wieder auf mein geliebtes Putzmittel, das ich zwischendurch beim Reinigen der einzeln vorgeschriebenen Abschnitte im RTW benutze. Außerdem ist Donnerstag…Fischbrötchentag, wie mir erklärt wird. 9.58 Uhr Alarmierung der RLS Kindernotfall, Verbrühung. Mit Sonderrechten geht es in ein benachbartes Dorf in eine Arztpraxis. Wir nehmen einen 11 Monate alten knuffigen Patienten auf und fahren wiederum mit Sonderrechten nach Flensburg in die Diako. Das ganze Geschuckel und der ganze Krach hat unseren kleinen „Fahrgast“ aber in keinster Weise gestört…im Gegenteil, bei Ankunft in der Diako schlummert er selig und wird an einen Kinderarzt übergeben. Um 11.29 Uhr sind wir wieder zurück und endlich gibt es das Fischbrötchen. Dann ein echtes Highlight, der neue RTW wird aus Schleswig gebracht. Bevor er aber in den Dienst geht, werden Materialien eingeräumt und aufgerüstet. 15.06 Uhr Alarmierung der RLS starke Schmerzen im Knie, wir fahren ohne Sonderrechte nach Schafflund und nehmen einen Patienten auf für die Diako. Dies soll der letzte Einsatz für mich sein. Ein ganz herzliches Dankeschön an die tollen Kollegen vom DRK, die mir einen Einblick in deren für uns so wahnsinnig wichtigen Arbeitsalltag gegeben haben. (Meike Berg)

Klara-Vision 3. Quartal 2017
Ausgabe 4/ 2013 - BLLV
Hatzendorfer Agricola Ausgabe Nr. 55
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Schulzeitung Ausgabe 1
abitur 1950 - 55 Jahre - Chris Schuth
3. Quartal 2003 | Awo-Echo Ausgabe 143 - AWO Baden
Hatzendorfer Agricola Ausgabe Nr. 11
Nouvelles de l'Ecole - Ecole Stiftung
Ausgabe 3/2013 - Gemeinde Rohrmoos-Untertal
Ausgabe 52 (Januar 2009) - Gymnasium Heidberg
Schulzeitung Nr. 55 - Paul-Gerhardt-Schule Kahl
Ruederblatt – 3. Ausgabe 2012 im September - Gemeinde ...