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IdS Kirchspielzeitung Ausgabe 56 – 4. Quartal 2017

Eselrennen im Begelhof

Eselrennen im Begelhof Der zertifizierte Bioland-Betrieb „Begelhof“ von Hartmut Callsen und Kerstin Riechers in Weesby-Bögelhuus ist nicht nur wegen seiner Salers-Rinder weit über die Ortsgrenze bekannt, sondern auch durch die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen, die im Laufe des Jahres arrangiert werden. Am 03.09. war es das „Eselrennen“, erstes seiner Art in Schleswig-Holstein. Grundvoraussetzung für so eine Aktion ist natürlich, dass die teilnehmenden Tiere in guter Form sind. Das ist für den Begelhof selbstverständlich. Wie muss man sich das nun vorstellen? Am Anfang war die Anmeldung: Zunächst wollten etliche mitmachen, allerdings gab der Tierarzt nur für 5 Tiere „grünes Licht“, da nur geimpfte Tiere dabeisein durften. Ausreichend Platz war vorhanden, der Parcours konnte abgesteckt werden. Jetzt ging es darum, die Esel darauf vorzubereiten, sie praktisch zu motivieren. Das geht nur, wenn man mit den Tieren vertraut ist, sie versteht und respektiert. In unseren Breiten kennt man ja kaum Esel als Haustiere, sondern eher aus südlichen Ländern, wo sie als Arbeitstiere gebraucht und leider auch missbraucht werden. Dabei sind Esel von Natur aus schlau und gutmütig. Mit ihrem empfindlichen Gehör schätzen sie erst Situationen und eine mögliche Gefahr ein, bevor sie reagieren. Es hat also nichts mit Dummheit oder Sturheit zu tun. Bei richtiger Behandlung ist der Esel ein verlässlicher Begleiter des Menschen und wird deshalb auch als Therapietier eingesetzt. Ein Beispiel hierfür konnten die Anwesenden am Sonntag miterleben: Eine Demenzpatientin im Rollstuhl (von ihrer Tochter geschoben) hielt den Esel am Zügel, der sich Runde für Runde ruhig und geduldig von ihr durch die Halle führen liess. Die Patientin war total glücklich und entspannt, und alle Beteiligten erlebten sprachlos und ergriffen eine beeindruckende Verbundenheit zwischen Mensch und Tier. Aber zurück zum Eselrennen: Das Läuferteam (also die, die die Esel führten) mussten sich viel einfallen lassen, um ihr Ziel natürlich gemeinsam mit dem Esel zu erreichen, so etwas geht aber nur mit Feingefühl und Geduld: führen, schieben oder tragen (auch gut zureden war erlaubt), und letztendlich, nach 4 Runden mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, stand der Sieger fest, der mit Rosette und Pokal geehrt wurde. Es war eine nette, lustige Angelegenheit, bei der der Schwerpunkt nicht auf rennen und siegen lag, sondern vielmehr um zu zeigen, wie wichtig und wertvoll eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier sein kann, wenn man ohne Druck, sondern verständnisvoll und mit Ruhe und Gelassenheit miteinander umgeht. Die Esel haben jedenfalls das „Rennen“ mit Bravour gemeistert. (Jutta Weiseborn) Oldtimertreffen und Bauernmarkt zog wieder Besucher aus Nah und Fern nach Medelby Am Samstag und am Montag sehr schlechtes Wetter, am Sonntag in den Nachbargemeinden vormittags strömender Regen nur in Medelby auf dem Veranstaltungsgelände des 15. Oldtimertreffes der Oldtimerfreunde Medelby einzelne Regentropfen, bewölktes, sonniges ideales Eventwetter. Ein Geschenk für die Veranstalter und es sei ihnen gegönnt. So erwiesen sich die Aufbauarbeiten schon schwieriger als in den vergangenen Jahren. Äußerst nasse Bodenverhältnisse forderten eine geänderte Ständeplanung und größere Mengen Hackschnitzel mussten zur Bodenbefestigung aufgetragen werden. Am Sonntag zeigte sich der Reitplatz den mehreren Tausend Besuchern in bester Verfassung. Die Gummistiefel konnten zu Hause bleiben. Für eine Programmänderung hatten die Regentage allerdings gesorgt, statt Vorführungen mit alten und neuen Landmaschinen zur Gras- und Heuernte wurde auf Grund der Feuchtigkeit die Schau auf die Grasernte reduziert. Stark unterstützt wurden die Oldtimerfreunde Medelby wieder von den Vereinen aus dem Kirchspiel. Sie bereicherten das Unterhaltungsprogramm für Kinder und Erwachsene oder stärkten das Angebot für das leibliche Wohl. Obwohl die Freiwillige Feuerwehr Medelby-Holt und der Landfrauenverein Medelby ihren Warenbestand für den Tag sicherlich nach den Vorjahren bemessen, reichte er für die die Tri -Tra-Treckerplatte und für das Tortenangebot nicht so lange, wie man es sich wohl gewünscht hätte. Es ist anzunehmen, dass mehr Besucher für mehr Nachfrage gesorgt haben. Dass sich das Oldtimertreffen einer großen Beliebtheit erfreut zeigen auch Oldtimerfreunde, die mit ihren Traktoren z.B. aus Alsen (Dänemark) anreisen - Entfernung etwa 80 km, Fahrtzeit 3-4 Std. oder die treuen Gäste von Föhr, die sich frühmorgens mit der ersten Fähre auf den Weg nach Medelby machen. Die Oldtimerfreunde Medelby haben mit ihrer Veranstaltung die Gemeinde Medelby weit über die Grenzen unserer Region bekannt gemacht. Bitte weiter so und dabei viel Erfolg! (Willi Bossen) 24

Wald ist gut für die Gesundheit Ein Spaziergang im Grünen entspannt nicht nur, sondern tut viel mehr für unsere Gesundheit, als man bislang geglaubt hat. Die Umweltmedizinerin Daniela Haluza von der Medizinischen Universiät Wien hat in einer Übersichtsarbeit aufgezeigt, was wir uns damit Gutes tun: Der Herzschlag beruhigt sich, der Blut-druck sinkt, die Muskulatur entspannt. Mit diesen positiven Effekten schlafen wir sogar nachts besser. Dabei reichen schon zehn Minuten zwi-schen Bäumen, um die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol zu drosseln und stattdessen für ein Mehr an Serotonin und Dopamin zu sorgen — Botenstoffe, die Glücksgefühle vermitteln. Menschen fühlen sich nach einem Aufenthalt im Wald erholter und tatkräftiger als vorher, das Selbstwertgefühl steigt, dafür ver-schwinden Erschöpfung, Ärger, Nieder-geschlagenheit und Angst. Erfreulich ist: Gerade diejenigen, die besonders gestresst sind, profitieren auch besonders stark von dem Aufenthalt im Grünen. Das Erleben „Wald“ ist ein vielschichtiges Zusammenspiel einzelner Komponenten. Wichtig ist zum Beispiel die Farbe Grün. Die mag unser Auge evolutionär bedingt besonders gern. Es ist der Wellenlängenbereich, in dem Menschen am besten sehen, die meisten Farbnuancen wahrnehmen. Grün bedeutete für unsere Vorfahren vor allem Wasser, Nahrung und Schatten; Wald bedeutete Sicherheit und Orientierung — vermutlich senkt die Farbe daher auch heute noch den Stress-pegel des Homo sapiens. Mischwäl-der, die anders als reine Nadelwälder mehr Farbnuancen bieten und zudem Artenvielfalt anzeigen, empfinden wir dabei als besonders angenehm. (Gerd Büker) Die Medelbyer Waldpaten GB JD HS EA JV uvam. wer mitmachen will, ist herzlich willkommen. M EIN ARZT, DER BAUM Spaziergang im Grünen war gestern - in Japan heißt das jetzt „Waldbaden" und liegt als Gesundheitskur voll im Trend. Denn medizinisch erwiesen ist: Die Bäume lindern Stress, senken den Blutdruck und stärken das Immunsystem 25

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