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IdS Kirchspielzeitung Ausgabe 56 – 4. Quartal 2017

Böxlunder und

Böxlunder und Jardelunder Bürger auf „Entdeckungstour” 19. August 2017 Für die diesjährige Gemeindefahrt beider Gemeinden hatten sich Eva-Maria und Wilfried Klatt etwas Besonderes einfallen lassen. Es ging nach Dänemark in den Danfoss-Universe Science Park! Manch einer konnte sich kaum etwas Genaues darunter vorstellen. Bei durchwachsenem Wetter und einem fast vollem Bus (auch einige Kinder waren dabei) ging es dann von der Dorfhalle los. Die Kosten für die Fahrt und den Eintritt wurden von den beiden Gemeinden übernommen. In Nordborg auf Alsen angekommen wurden alle mit Eintrittskarten und Essenskarten ausgestattet und los ging die Entdeckungstour. Jeder konnte nach seinen Bedürfnissen den Tag gestalten (ab 12:00 Uhr konnte jeder seinen Essensbon im „Big Bang”einlösen). Zu sehen und erleben gab es: den “Blauen Cubus”, das Eishaus mit Geysir und Blitzdemonstration, eine Segway- Bahn, Elektroautos, einen Klettergarten, ein Haus voller „Geduldspiele”, in dem Viele von uns an ihre Grenzen kamen, einen wunderschönen Dahliengarten. Einige trauten sich auf Bagger, um mal ein wenig Sand von A nach B zu schaufeln, andere benutzten 3D-Brillen, um sich an den „Rand des Abgrunds” zu begeben, wieder andere und nicht nur die Jüngsten trauten sich in den Kletterpark; auch mit über 80 möchte man nochmal hoch hinaus. Für Groß und Klein war es ein Spaß Seifenblasen in XXL- Größe zu machen und wer von all dem nicht fasziniert wurde, konnte zwischen den Schauern auf Bänken sitzen und sich an den wunderschönen Park- und Gartenanlagen erfreuen. Ein gemeinsames Kaffeetrinken mit selbst gebackenem Kuchen (Böxlunder und Jardelunder Frauen hatten gebacken) unter einer großen Glaskuppel beschloss einen sehr schönen, spannenden und aufregenden Tag, nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen, die noch nicht verlernt haben, wie Spaß geht. Danke, Eva und Wilfried. (Traute Koch) Die Oase dreht durch oder: Von der Wabe bis auf´s Brot Das Sammelgebiet eines Bienenvolkes erstreckt sich auf annähernd 50 Quadratkilometer. Es ist damit etwa so groß wie 7000 Fußballfelder. Für 500 Gramm Honig müssen Arbeitsbienen rund 40.000-mal ausfliegen und dabei eine Flugstrecke von rund 120.000 km zurücklegen. Für ein Pfund Honig fliegt eine Biene also etwa dreimal um die Erde!!! Das muss man sich erstmal vorstellen… Doch den fleißigen Brummern geht es zurzeit gar nicht gut… Bienensterben ist ein großes Thema geworden. Ohne Bienen keine Früchte, keine Blumen, keine Menschen. Im Heimat-Welt- und Sachkunde-Unterricht haben die Kinder dieses Thema erarbeitet. Auf einer Blumenwiese wurde weitergeforscht und beobachtet. Für die Zukunft plant die Grundschule Medelby eine eigene Bienenwiese anzulegen. Dafür steht uns Martin Glasenapp aus Osterby mit Rat und Tat zur Seite. Er selbst besitzt ein Bienenvolk und schleudert sogar seinen eigenen Honig. Um den Schülerinnen und Schülern mal zu zeigen, wie so etwas geht, hat er uns, samt Gerätschaften und Honigwaben, einen ganzen Vormittag besucht. Unsere Oase wurde kurzerhand in eine Honigschleuderei verwandelt. Eine Klasse nach der anderen kam neugierig und gespannt zu uns. Als erstes erklärte Martin Glasenapp den Kindern den Verlauf eines Bienenlebens und war erstaunt, wieviel die kleinen Experten schon wussten. Dann ging´s an die Praxis. Die Kinder durften die Waben „abdeckeln“. Dabei muss man mit einem scharfen feinzinkigen Werkzeug die Wachsdeckel auf den Waben entfernen, damit man an den Honig überhaupt rankommt. Danach werden die Rahmen mit den geöffneten Waben und die Honigschleuder gesteckt. Durch die Zentrifugalkraft wird der Honig aus den Waben geschleudert, fließt an den Wänden der Schleuder herunter und landet in einem Gefäß. Sofort breitete sich der süße Honigduft in der Oase aus. Nachdem der Honig einmal durchgesiebt wurde, bekam natürlich jeder ein lecker bestrichenes Brot, mmmmhhhh. Das war echt ein toller Vormittag, vielen Dank an Martin Glasenapp. Wir freuen uns schon darauf, im nächsten Jahr mit dir einen Bienenschaukasten zu bauen. (E. Johannsen) 38

Mit den Straßen in Holt geht´s bergauf Seit Jahren sind die Gemeindestraßen in Holt in einem schlechten Zustand. Dem ständig zunehmendem Gewicht der immer größer werdenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge, sowie dem wachsenden Lkw-Verkehr sind die alten Straßen nicht mehr gewachsen. Zwar gehört die Gemeinde Holt dem Schwarzdeckenunterhaltungsverband Nord (SUV) an, aber mit einer neuen Schwarzdecke (Asphalt) ist es nicht getan. Der Unterbau ist auf die heutigen Belastungen nicht ausgelegt und die Straßenkanten brechen nach außen weg. Schlaglöcher, Frostschäden und kaputt gefahrene Banketten sind die logische Folge. Obwohl der Betreiber nach der Fertigstellung des Bürgerwindparks im Kirchspiel Medelby etliche Meter Banketten sanierte, bleibt für die Gemeinde noch viel zu tun. Durch die Gewerbesteuer-Einnahmen des Bürgerwindparks ist die Gemeinde Holt in der Lage die Gemeindestraßen nach und nach zu sanieren, ohne die Anlieger finanziell belasten zu müssen. In diesem Jahr wurden die größten Problembereiche in Angriff genommen. Die Banketten von Heideweg, Schmiedeweg und Wallsbüller Straße wurden komplett saniert. In den Straßen Abroer Weg, Bergstraße, Heerweg und Horsbecker Weg konnten Teilabschnitte saniert werden. Ergänzend dazu wurden an engen Passagen insgesamt fünf Ausweichbuchten eingerichtet. Insgesamt hat die ausführende Firma Geiger Tief- und Straßenbau aus Medelby seit Mai 2017 auf einer Länge von 4,5 km die Banketten auf beiden Straßenseiten 70 cm breit und 50 cm tief ausgekoffert und mit Schotter verfüllt. Durch die Verdichtung des Füllmaterials ist ein Ausweichen auf die Bankette auch für die großen landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Lkw´s gefahrlos möglich. Im Zuge der Baumaßnahme wurde in den sanierten Bereichen einseitig ein Leerrohr für die geplante Breitbandversorgung der Gemeinde Holt mit eingebracht. Die Sanierung des gesamten Holter Straßennetzes wird zwar noch einige Jahre in Anspruch nehmen, aber der Anfang ist gemacht. Ein schönes Beispiel dafür, wie der Bürgerwindparkt im Kirchspiel Medelby unser gesamten Gemeinde zugutekommt. (Katrin Roes) 39

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