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IdS Kirchspielzeitung Ausgabe 56 – 4. Quartal 2017

„Unter der Lupe“

„Unter der Lupe“ geben wir Ihnen die Gelegenheit, Ihre eigene Meinung zu Problemen in unserem Kirchspiel zu äußern. Wir weisen darauf hin, dass die hier geaußerten Meinungen nicht die Meinung der Redaktion darstellen sondern die persönliche Ansicht des Verfassers, der hier stets mit vollem Namen genannt wird. Wer sind diese gleichgültigen Ignoranten und erbarmungswürdigen Zeitgenossen, die sich keinen Deut darum scheren, daß ihre Lieblinge an Gartengrenzen und auf Fußwegen ungehemmt ihren Scheißhaufen absetzen, der dann auch da beachtungslos belassen wird - Zielführende Hinweise werden diskret behandelt und mit 100,- € belohnt! Hans Heinrich Kopp, Süderfeldweg 2 und Hauptstr. 32, Medelby Möchten Sie auch gerne für die Kirchspielzeitung Artikel schreiben? Info bei Willi Bossen 04605 848 ab Mittags „Unter der Lupe“ geben wir Ihnen die Gelegenheit, Ihre eigene Meinung zu Problemen in unserem Kirchspiel zu äußern. Wir weisen darauf hin, dass die hier geaußerten Meinungen nicht die Meinung der Redaktion darstellen sondern die persönliche Ansicht des Verfassers, der hier stets mit vollem Namen genannt wird. Das ist nicht gut für die Schafflunder Amtsgemeinden! Das Desaster begann am 29. Mai 17 als im Hotel Utspann, Schafflund, 10 Gemeinden des Amtes Schafflund einstimmig beschlossen einen Breitbandzweckverband zu gründen und als schon in der darauf gleich folgenden Bürgermeisterrunde die Einstimmigkeit wie eine Seifenblase zerplatzte. Es folgten, soweit mir bekannt ist, Telefonate, Briefe und man traf sich in kleineren Runden um sich über die Meinungsverschiedenheiten zu den vertraglichen Vereinbarungen des Breitbandzweckverbandes auszutauschen. Das war’s! In einem weiteren Treffen der streitbaren Parteien, den Gemeinden Medelby, Osterby, Weesby, Holt, Jardelund und den Gemeinden Schafflund, Großenwiehe, Lindewitt, Nordhackstedt, Böxlund sah mein kein Bedarf mehr. Der heutige Stand: Die Gemeinden Schafflund, Großenwiehe, Lindewitt, Nordhackstedt, Böxlund haben inzwischen ihren eigenen Zweckverband gegründet, die Harmonie zwischen Böxlund und den anderen 5 Kirchspielgemeinden ist gestört, die Telekom sieht durch die Uneinigkeit ihre Chance und bietet auf großflächigen Plakatwänden ihre hochgepuschte Kupferkabel Version an. Medelby, Holt, Jardelund, Osterby und Weesby denken über eine eigene Lösung für ihre Breitbandversorgung nach und was besonders schwer wiegt, ist, das auch die Zusammenarbeit für andere Projekte im Amtsbereich in Gefahr gerät. So z.B. die geplante Leistung Tagespflege der Sozialstation. Liebe Amtsvorsteherin, Frau Gudrun Carstensen, liebe Bürgermeister des Amtes Schafflund, diese Entwicklung ist unverantwortlich und nicht akzeptabel. Sie schwächt den Amtsbereich Schafflund in einem nicht unerheblichen Maß. Ich bitte euch dringend wieder an einen Tisch zu gehen, um die Streitigkeit aus dem Weg zu räumen. Die Hoffnung, so durfte ich es einer Meinungsäußerung vernehmen, die nächste Kommunalwahl (Mai 2018) könnte alles wieder ins Lot bringen, kann ja wohl nicht die Lösung sein. Es gilt nach wie vor: Nur gemeinsam sind wir stark! (Wilfried Bossen) „Unter der Lupe“ geben wir Ihnen die Gelegenheit, Ihre eigene Meinung zu Problemen in unserem Kirchspiel zu äußern. Wir weisen darauf hin, dass die hier geaußerten Meinungen nicht die Meinung der Redaktion darstellen sondern die persönliche Ansicht des Verfassers, der hier stets mit vollem Namen genannt wird. Vierbeiner unterwegs Links ‘ne Pappel, rechts ‘ne Pappel, in der Mitt ‘nen Pferdeappel. Das haben früher (jaa, ist schon länger her) Kinder auf der Straße gerufen, wenn die Fuhrwerke vorbeikamen. Da wurden noch die Pferdeäppel aufgesammelt und als Dünger für den Garten verwendet. Heute macht man weder das Eine noch das Andere. Was hinten vom Pferd runterfällt, bleibt in vielen Fällen einfach liegen, und für den Garten wird der Dung schon lange nicht mehr gebraucht. Ein ständiges Ärgernis sind nicht die Pferde, sondern die Reiter, die ungerührt ihren Weg fortsetzen, obwohl sie merken müssten, dass ihr Gaul verdaut hat und das mitten im Ort. Für betroffene Anlieger ist das eine Zumutung, wenn der Haufen liegenbleibt. Ein Glück für den Radfahrer, wenn er noch ausweichen kann, aber das nächste Fahrzeug fährt zwangsläufig mittendurch. Ich möchte nicht näher ausführen, wie der Haufen dann aussieht. Es muss doch möglich sein, dass die Reiter eine Tüte mit kleiner Schaufel dabeihaben und für einen Moment absteigen, damit es nicht zu so einer Schweinerei kommt. Selbst auf Wegen, die nur von Spaziergängern genutzt werden, wäre es doch nett, den Haufen aufzusammeln und mitzunehmen, oder jedenfalls ins Unterholz zu schippen, da wäre er dann jedenfalls noch als biologischer Dünger von Nutzen. (Lutz Johannsen) 8

Wann kommt nun endlich das Breitband? Seit ein paar Wochen sind am Straßenrand große Werbeplakate der Telekom zu sehen. Der Satz Telefonieren und Surfen mit bis zu 100 Mbit sticht hervor. Doch es gibt derzeit noch keine Möglichkeit einen Glasfaseranschluss in der Gemeinde Medelby zu bekommen. Wie kommen die 100 Mbit zustande? Doch wie so schön auf den Werbeplakat zu erkennen ist, steht dort ja nur bis zu. Das Thema Breitband und Glasfaseranschluss bewegt viele Bürger des Kirchspiels mehr denn je. So nutzen wir das Internet Tag für Tag. Gerade für die ansässigen Unternehmen ist es wichtig auf eine schnelle und stabile Verbindung zurückgreifen zu können. So ist es keines Falls untertrieben zu sagen, dass der Glasfaseranschluss ein Stück von Zukunftssicherheit bedeutet. Dadurch kann das Datenvolumen mit Lichtgeschwindigkeit übertragen werden. Es schafft Attraktivität für junge Bürger in diese Region zu ziehen oder zu bleiben, aber es sichert eben auch Arbeitsplätze, da Firmen somit auch im ländlichen Raum bestehen können. Das Dilemma mit dem Glasfaseranschluss sind wie so oft die damit verbundenen Kosten. Bislang wurden Kupferkabel zur Datenübermittlung verwendet. Genau dieses verursacht jetzt den Stau und bremst die Geschwindigkeit. Um einen höheren Datendurchfluss zu erreichen, müssen die alten Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt werden. Es gibt die Möglichkeit Glasfaserkabel nur bis zum Verteilerkasten zu verlegen. Dabei können im optimalen Fall Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit erreicht werden. Für höhere Geschwindigkeiten muss das Glasfaserkabel auch bis zum Haushalt verlegt werden. Ein privates Unternehmen, wie zum Beispiel die Telekom, führt nur dann den Umbau aus, wenn dieser auch gewinnbringend oder zumindest kostendeckend durchgeführt werden kann. In einer Stadt können durch relativ geringe Mittel und einer kurzen Ausbaulänge viele Kunden schnell erreicht werden. Im Ländlichen ist das nicht der Fall. So hat die Telekom derzeit kein Interesse im Kirchspiel den Glasfaserkabelausbau voranzutreiben. Somit liegt es bei der Politik nach Wege und Lösungen zu suchen den Ausbau führt. Warum? Damit eine flächendeckende Modernisierung des Kommunikationsnetzes erfolgen kann, muss dieses als ganzheitliche Aufgabe gesehen werden. Das "Solidaritätsprinzip" ist dabei ein Schlüsselelement. Nur wenn möglichst viele mitmachen und bereit sind ein Anteil zu bezahlen, ist ein Erfolg für alle möglich. Dieses wird an dem Beispiel Osterby sehr gut deutlich. Die Filetstückchen einer Region stützen dadurch die weit abliegenden Siedlungen. Doch genau hier zeigt sich, dass aller anscheinend nach eine unterschiedliche Auffassungen der Gemeinden vorliegt. Notwendige Diskussionen und Nachjustierungen blieben aus. So sieht zum Beispiel die Bürgermeisterin aus Großenwiehe, Frau Gudrun Carstensen, aller anscheinend nach es als in Ordnung an, wenn die Filetstückchen vergeben werden und in abgeschlagene Regionen der Bürger zur Kasse gebeten wird. Ich empfinde die Haltung mancher Gemeinden im Kirchspiel als richtig die Unterschrift zur Gründung des Breitbandzweckverbandes zu verweigern, denn sie war folgerichtig. Wie Frau Bürgermeisterin Gudrun Lemke aus Jardelund bei der Amtssitzung im Juli richtig darlegte, ist ein Vertrauensverlust entstanden. Ich persönlich sehe keine vertane Chance, sondern habe weiterhin ein Vertrauen in unsere Bürgermeister und Bürgermeisterinnen sowie den Gemeinderäten des Kirchspieles das bereits in naher Zukunft weitere Ideen zur Umsetzung eines flächendeckenden Ausbaus des Glasfasernetzes besprochen und umgesetzt werden. Das miteinander Reden und Diskutieren ist im Kirchspiel unsere Stärke. Genau davon wünschte ich mir mehr auf Amtsebene des Amtes Schafflund. (Sebastian Goecke) durchzuführen. Viele Gemeinden im Kirchspiel haben bereits erfolgreich eine Lösung gefunden. So konnte der Ausbau in der Gemeinde Osterby am Anfang diesen Jahres umgesetzt werden. Hier haben nun deutlich über 90 Prozent der Haushalte einen Glasfaseranschluss. Aber auch in der Gemeinde Weesby sind es bereits mehr als 50 Prozent der Gemeindebewohner, die bereits jetzt die Möglichkeit haben, sich einen Glasfaseranschluss ins Haus legen zu lassen und die Zahl steigt. Ende Mai gab es im Amt Schafflund eine konstituierende Sitzung mit Beschlussfassung zur Gründung eines Breitbandzweckverbandes. Dieser Breitbandzweckverband sollte nun der Schritt für die verbliebenden Regionen mit einer Unterversorgung in die Zukunft sein. Doch überaschenderweise kommt nun aus vielen Gemeinden des Kirchspiels die Kehrtwende. Was aller Voraussicht nach zum Ende diesen Zweckverbandes 9

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