Aufrufe
vor 1 Woche

V3-Jean-Hotz

Wirtschaftswoche

Wirtschaftswoche Auszubildende des 3. und 4. Lehrjahres aus Industrie, Gewerbe und Dienstleistung konnten, mit Unterstützung ihrer Lehrbetriebe, an «Wirtschaftswochen» teilnehmen. Voraussetzung bildeten Interesse und Neugier an betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen und produktivem Arbeiten in der Gruppe. Die Berufsschulen Rüti, Uster und Wetzikon sowie die Berufsmaturitätsschulen stellten sich als Organisations- und Durchführungsorte zur Verfügung. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit Produkten, Märkten, Globalisierung, Menschen, Chancen und Risiken auseinander, erkannten im Rahmen von praktischen Übungen Zusammenhänge und eigneten sich ein wirtschaftliches Basiswissen an, auch im Sinne einer späteren möglichen Selbständigkeit im angestammten Beruf. Sie wurden deshalb gefordert, Entscheide eigenständig zu treffen und Konsequenzen zu analysieren. Gearbeitet wurde in Teams aus Lernenden verschiedener Lehrbetriebe und Branchen. Inzwischen wird das Projekt in eigener Regie durch die zuvor genannten Träger sichergestellt und am Schluss einer Wirtschaftswoche zu einem öffentlichen Podiumsgespräch eingeladen. Dabei eröffnet sich die Gelegenheit, die Unternehmensentwicklung mit erfahrenen Fachleuten aus Wirtschaft und Politik kritisch zu betrachten. Die gewonnenen Erfahrungen dürften für die berufliche Laufbahn wegweisend gewesen sein, verschafften neue Perspektiven und weckten die Lust auf eine zusätzliche Weiterbildung. Persönlichkeitsentwicklung Ziel des Projekts war, junge Erwachsene in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gezielt und individuell zu unterstützen, damit sie ihre Möglichkeiten in der Berufs-, Arbeits- und Bildungswelt optimal nutzen könnten. Durch den Einsatz des Lehrmittels «Berufslernende erfolgreich unterwegs» sollte die Selbstkompetenz der Lernenden, im Sinne der Eigenverantwortung, der Veränderungs- und Lernbereitschaft, sowie die Handlungskompetenz nachhaltig gefördert und gefordert werden. Ihre Kompetenz zur Erhaltung und Entwicklung der Bildungs- und Arbeitsmarktfähigkeit wurde durch kompetente Lehrkräfte geschult. Dies führte zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen und zu einer bewussten Haltung als zukünftige Lebensgestalter/innen. Die Basis der Verantwortungsbereitschaft für sich selber und der ganzen Gesellschaft wird gelegt und gefördert. Ein nicht unwesentlicher Aspekt des Projekts lag darin, Lehrabbrüche zu vermeiden. Solche nahmen in manchen Berufen ein beängstigendes Ausmass an. Die Lehrpersonen sollten so geschult werden, dass sie im Sinne der Früherkennung Lernende an geeignete Personen verweisen konnten. Das Projekt war anspruchsvoll und bedingte eine umfassende Vorbereitung. 20 Das Wirken der Jean Hotz Stiftung

Schulleitungen der Berufsfachschulen im Zürcher Oberland boten interessierten und ausgewählten Lehrkräften einen 3-tägigen Workshop an, der sie befähigte, Lernenende der beruflichen Grundbildung mit wenigen zentralen Lektionen für ihre Berufs-, Weiterbildungs- und Laufbahnplanung zu motivieren und zu unterstützen. Sie legten damit eine wichtige Basis für eine auf Erfolgserlebnisse ausgerichtete Persönlichkeitsentwicklung. Die Schulleitung konnte auch weitere Laufbahn-Coaches, wie Berufsberatende, RAV-Personalberater/innen oder Schulsozialarbeitende zu den Workshops einladen. Die Schulleitungen informierten die Zielgruppen über das Angebot und erledigten die damit zusammenhängenden, organisatorischen Belange wie Einladung, Reservation der Räume und zur Verfügung stellen der nötigen Infrastruktur. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden von den Schulleitungen eingeladen und hatten Kenntnis von Inhalt und Methode des Angebots. Die Partnerinstitutionen wie Berufsberatung und RAV konnten an der Schulung teilnehmen. Die Fachkräfte für den allgemeinbildenden Unterricht der Berufsfachschulen, die Personalberater/innen der RAV’s und die Berufsberatenden mussten vorgängig über das angekündigte Angebot informiert werden, damit sie motiviert und aktiv an der Schulung teilnahmen. Das S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung war Urheber und zuständig für die Inhalte von LBP. Es arbeitete eng mit der strategischen Leitung der Berufsfachschulen zusammen. Es stellte die Lehrmittel sowie die benötigten Projektmitarbeitenden und Schulungsverantwortlichen. Diese erarbeiteten das Detailprogramm, um die geforderten Projektziele zu erreichen. Die kantonale Leitung der öffentlichen Berufsberatung und die Leiter/innen der Regionen boten mit ihren Berufsinformationszentren und Beratungsfachleuten Infrastruktur und Know-how, um junge Erwachsene in dieser wichtigen Phase präventiv zu informieren, zu begleiten und umfassend zu beraten. Die RAV-Leitung der Region bildete mit ihrem Zugang zum aktuellen Arbeitsund Stellenmarkt, sowie ihren Beratungsfachleuten, die zentrale Anlaufstelle für von Arbeitslosigkeit betroffenen jungen Erwachsenen. Fazit: Lehrabbrüche reduzierten sich um bis zu 50% und die Idee wurde vom Kanton übernommen und in vielen Berufsfachschulen integriert. 21 Wirkungsfelder der Jean Hotz Stiftung

Wir machen den Weg frei - Victor Hotz AG
Vorschau201101 V3
Traumhaus/Haus im Buehl.pdf - Hotz Partner
zaby.design 2016 V3
Quart-Folder V3 - bikapack
Alkohol Wegfahrsperre ALCOLOCK V3
zaby.design 2016 V3
Kabelverteilerschränke - Jean Müller
Anhang / Appendix - Jean Müller
Zähleranschluss- und Strassenbeleuchtungstechnik ... - Jean Müller
Jean Piaget Intelligenzentwicklung - Ploecher.de
Tonart2004 Leporello V3 - tonArt Esslingen