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GALABAU PRAXIS März 2015

4 4 Mit COMPO EXPERT zum

4 4 Mit COMPO EXPERT zum strapazierfähigen Sportrasen Rasenpflege leicht gemacht – Ihr Fahrplan im praktischen Jahresüberblick Rasendüngung im Jahresverlauf Wenn mit den ersten warmen Tagen im Frühjahr die Temperatur rasch steigt und anhaltend über 10 Grad Celsius liegt, setzt bereits verstärkt das Gräserwachstum mit entsprechendem Bedarf an Nährstoffen ein. Daher sollte man möglichst frühzeitig düngen, damit der Rasen dieses Nährstoffangebot für die Entwicklung und Etablierung einer dichten und belastbaren Rasennarbe nutzen kann.

5 Generell kann man sagen, dass sich Zeitpunkte, Anzahl und Höhe der Düngung vorrangig in Art, Nutzung und Ansprüchen an die Qualität des Rasens richten. Darüber hinaus ist es wichtig, den biologischen Wachstumsrhythmus der Gräser zu berücksichtigen. Grundsätzlich sollte nach jeder Düngung ausreichend beregnet werden, bzw. der Applikationszeitpunkt so gewählt werden, dass natürliche Niederschläge die Düngergranalien tief in die Narbe bringen und auflösen. Günstige Rasendüngungszeiträume in Abhängigkeit vom Rasentyp Frühjahr (März bis Mai) Das Frühjahr ist eine wichtige Regenerationsphase für den Rasen. Das trifft besonders für Sportrasen mit Winterspielbelastung zu, der jetzt Narbenschäden ausgleichen muss. Wurde im Spätherbst nicht gedüngt, ist frühzeitig im März mit der Düngung zu beginnen. Gräser haben im Zeitraum Frühjahr bis Sommer ihren höchsten Nährstoffbedarf. Gering belastete Rasenflächen und Flächen mit niedrigem Bedarf sollten in dieser Zeit ihre Hauptdüngung erhalten. Sommer (Juni bis August) Im Frühsommer setzt sich die Regenerationsphase fort und geht dann in die sommerliche Ruhepause über. Die Frühsommerzeit kann deshalb noch zur Regenerierung belasteter Flächen durch gezielte Düngung genutzt werden. In den Zeitraum Ende Juli/Anfang August fällt bei Sportrasen die Vorbereitungsphase für die neue Spielsaison. Eine optimale Düngung ist jetzt sehr wichtig, damit die Gräser kräftig und gesund in die neue Saison gehen. EXPERTS FOR GROWTH Rasenpflege leicht gemacht – Ihr Fahrplan im praktischen Jahresüberblick 1. Spielbelastung beachten Übermäßige Nutzung unter ungünstigen Bedingungen kann die Rasennarbe schädigen. Die Belastung sollte unter ungünstigen Witterungsbedingungen soweit wie möglich reduziert werden. In kritischen Situationen den Platz rechtzeitig sperren. 2. Mähen Regelmäßiges Mähen macht den Rasen dicht und beugt der Unkrautbildung vor! Schneiden Sie den Rasen jedoch zu kurz, werden die Gräser geschwächt. Deswegen gilt: nie mehr als ein Drittel kürzen und nicht kürzer als 3 cm schneiden. 3. Düngung Für ein optimales Wachstum benötigt Ihr Rasen eine regelmäßige Düngung z. B. mit den Floranid ® Rasen düngern mit Isodur ® Langzeittechnologie. Eine Bodenanalyse ist sinnvoll und notwendig zur richtigen Düngerbemessung. Streufehler vermeiden: auf gleichmäßige Verteilung achten, Dünger möglichst auf trockenen Rasen ausbringen. Nach der Düngung beschleunigt das Wässern die Nährstoffwirkung. 4. Beregnung Die fachgerechte Beregnung ist entscheidend für den sparsamen und effektiven Wasserverbrauch. Zwei Bewässerungen in der Woche sind sinnvoller als tägliche geringe Wassergaben. Dies bedeutet: möglichst große Beregnungsintervalle einhalten, wobei die Beregnungsmenge den Wurzelhorizont durchfeuchten sollte (i.d.R.15-20 l/qm) 5. Vertikutieren Rasenfilz verhindert einen guten Luftaustauch, fördert Krankheitsbefall und kann die Wassereffizienz beein trächtigen. Durch das Vertikutieren kommen Luft, Wasser und Nährstoffe wieder an die Wurzeln. Optimale Zeit punkte sind trockene Tage im April und Sep tember. 10 Tage vorher düngen fördert die anschließende Regeneration. 6. Aerifizieren Porenvolumen sorgt für den notwendigen Gasaustausch des Bodens. Oberflächennahe Bodenverdichtungen, die den Gasaustausch verhindern, werden durch das Aerifizieren gebrochen. Zusätzlich kann mit Hohlzinken ein Bodenaustausch vorgenommen werden. Ca. 10 Tage vor mechanischer Bodenbearbeitung auf ausreichende Nährstoffgabe für Regenerationswachstum achten. 7. Besanden Der Einsatz von gewaschenem Quarzsand fördert die Durchlässigkeit für Luft und Wasser und sorgt für Ebenflächigkeit auf den Rasenplätzen. Besandungen sollten möglichst in Kombination mit mechanischen Maßnahmen (Vertikutieren oder Aerifizieren) vorgenommen werden. Gegebenenfalls können Stoffe zur Bodenverbesserung mit dem Sand eingearbeitet werden (Agrosil ® , Agrosil ® Turf Algin). 8. Nachsäen Stark ausgedünnte Stellen in der Rasennarbe (z. B. nach Auswinterungen) oder nach dem Aerifizieren/Vertikutieren müssen nachgesät werden. Hierbei sind Regel-Saatgutmischungen „RSM 3.2 Sportrasen Regeneration“ empfehlenswert. Die Saatgutmischungen „COMPO Seed Regeneration“ oder „COMPO Seed Regenation Plus“ keimen sicher und sorgen für zügigen Lückenschluss. 9. Unkraut- und Pilzbekämpfung Für optimales Wachstum sollte der Rasen regelmäßig von Moos und Unkraut befreit werden. Auch Pilzinfek tionen können die Pflanzengesundheit einschränken. Hier sind geeignete Maßnahmen notwendig, den Schutz des Rasens zu gewährleisten. Mittel zur Vitalisierung (z. B. Vitanica Flüssgdünger) stärken die Pflanzen bevor Infek tionen auftreten und sorgen für gesundes Wachstum. 10. Spielpausen nutzen Größere Maßnahmen können hervorragend in der Sommer spielpause umgesetzt werden. Hierzu gehört das Aufbrechen von Bodenverdichtungen durch Tiefenlockerung, Ausbessern des Torraumes (z. B. mit Rollrasen), Nachsaat durchführen, Dünge- und Pflegeintensität überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Jahrespflege in der Übersicht Termin Frequenz Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Art 1 2 3 4 7 8 11 12 16 20 21 25 29 30 33 34 37 38 39 42 43 45 46 47 48 50 51 52 5 6 9 10 13 14 15 17 18 19 22 23 24 26 27 28 31 32 35 36 40 41 44 49 53 der Arbeit Kalkung * Düngung mit 2 – 4 Langzeit düngern Mähen 10 – 40 Vertikutieren 1 – 4 Aerifizieren 1 – 4 Besandung 1 – 2 Wurzel aktivierung 1 Unkrautbekämpfung * Pilzbe kämpfung * Nachsaat/ * Regeneration Beregnung * * = nach Bedarf Übersicht In der sind die günstigsten Zeiträume für die Durchführung der Arbeiten angegeben. Die Pflegeintensität richtet sich nach Platzzustand und Benutzungsintensität. Poster - Download www.compo-expert.de