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GALABAU PRAXIS April 2015

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Das digitale Journal für den Garten- und Landschaftsbauer

APRIL-2015

Top-Fokus

FBB eNews

Dach- und Fassadenbegrünung

High-Tech

Beregnung

Toro ist der weltweit führende Hersteller von

Rasenpflegemaschinen und Beregnungssystemen.

Diese Marktführerschaft von Toro basiert auch auf

den zahlreichen Innovationen in der Grünpflege.

Schneiden, Sägen

und Zerkleinern!

Und das möglichst

lautlos.

... mehr ab Seite 50


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mexXsoft X1

Die All-in-One-Branchensoftware

Mit wenigen Klicks zum gewünschten Ergebnis

Die Datenmengen, die täglich im Büroalltag produziert werden, steigen stetig. Umso wichtiger

sind daher Such- und Filterfunktionen, um den Überblick im Daten-Dschungel nicht zu verlieren.

In mexXsoft X1 werden sämtliche Daten in übersichtlicher

Tabellenform dargestellt, welche Sie

mit Hilfe der Mehrfachfenstertechnik beliebig nebeneinander

darstellen und abgleichen können.

Innerhalb der Tabellen haben wir nun zusätzlich

zu den bekannten Sortier- und Filterkriterien (wie

Feldauswahl, Auf-/Abwärtssortierung, u.s.w.) eine

erweiterte Filterfunktion integriert. Diese ermöglicht

es dem Anwender, speziell angepasste und

speicherbare Datenfilter mit beliebig vielen Filterkriterien

zu erstellen.

Ein typisches Beispiel: Welche Rechnungen des

letzten Quartals mit überschrittenem Zahlungsziel

und Beträgen von über 500 Euro sind noch offen?

Mit wenigen Klicks haben Sie das Ergebnis – sofort

ausdruckbar oder bereit für den Export im Excel-

Format. Nie war das Suchen und Finden einfacher.

Alles aus einer Hand: mexXsoft X1

WEITERE INFORMATIONEN:

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High-Tech-Beregnung: Mit

Toro-Lösungen die Beregnung

exakt auf die Pflanze ausrichten

Herkules Robotermäher Programm:

Vierzehn neue Robotermäher-Modelle

Walker Mowers von Herkules:

Neue Modelle und neu überarbeitete Linie

eBroschüre:

GEFA Gesamtkatalog Nr. 13

Professionelles Baummanagement:

Arbus und iNovaGIS gemeinsam bei

den Deutschen Baumpflegetagen

Für höhere Aufgaben bestens geeignet:

Sprühlanze XL 8 von Birchmeier

fugi-fix Original+: 1K-Fugenfestiger für

Quarz- und Sandfugen ab 1 mm Fugenbreite

eBroschüre EUROGREEN:

Erfahrung trifft Innovation

Volfilager – das preisgünstige

und flexible Plattenlagersystem

Schwab Rollrasen: Wichtige Gartenpflege-

Tipps bei Hitze und Trockenheit!

VOGT: Der Stadtbaum mit seinen

Herausforderungen

UPM ProFi: Ein umfassendes,

einfach zu verlegendes Dielensystem

aus Verbundwerkstoff

Beeindruckende Flächeninszenierung:

Design und Qualität mit

BIRCO Rinnenabdeckungen

Citymaster 1600 von Hako: Ausgezeichnete

Bedienerfreundlichkeit und Ergonomie

Kooperation von COMPO EXPERT und

ELIET zur erfolgreichen Rasenregeneration

Profis am Werk:

Die SABO Profimäher

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Hauraton: 20 Jahre Recyfix Rinnen

für die Oberflächenentwässerung

Basafilm ® Gazon extra: Der Langzeitdünger

für Spezialflächen im Öffentlichen Grün

EUROGREEN: Naturrasen

durch Hybridrasen ersetzt

Hermann Meyer: Schneiden,

Sägen und Zerkleinern!

Top-Fokus:

FBB eNews

Dach- und Fassadenbegrünung

IMPRESSUM

bema Kommunal 400 Dual:

Ihr Partner in Sachen Sauberkeit

für den Einsatz im Kleinen

bema GmbH Maschinenfabrik

Recker Straße 16

49599 Voltlage-Weese

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Mit Toro-Lösungen

die Beregnung exakt

auf die Pflanze ausrichten

Die High-Tech-Beregnung

Toro ist der weltweit führende Hersteller von Rasenpflegemaschinen und

Beregnungssystemen. Diese Marktführerschaft von Toro basiert auch auf den

zahlreichen Innovationen in der Grünpflege. Mit hochmodernen Systemen

lässt sich die Beregnung optimal steuern.


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Die Innovationskraft von Toro bringt über 1500

Patente hervor. Das ist unter anderem ein Ergebnis

cleverer Unternehmenspolitik, wonach Gewinne

auch in Forschung und Entwicklung im unternehmenseigenen

Center for Advanced Turf Technology

investiert werden. Zwei Ergebnisse davon sind das

intelligente zentrale Steuerungssystem für Golfplätze

Lynx und die innovativen Bodensensoren

TurfGuard.

Lynx – die schlaue

zentrale Beregnungssteuerung

Golfplätze sind weitläufig, das liegt in der Natur

der Sache. Entsprechend schwierig ist es für

Greenkeeper und Course Manager, die Beregnung

auf der Anlage im Blick zu behalten. Es sei denn

Sie setzen auf Toro Lynx, die leistungsfähigste zentrale

Steueranlage auf dem Markt. Mit neuesten

Technologien, der Kombination von verschiedenen

Informationsquellen und detaillierten Lageplanfunktionen

bietet das intelligente System stets

eine fundierte Grundlage für schnelle und sichere

Entscheidungen bezüglich des Grünflächenmanagements.

„So lassen sich Ressourcen einsparen

bei gleichzeitiger Erhöhung von Bespielbarkeit

und Ästhetik der Plätze“, fasst Markus Blind,

Vertriebsleiter für Toro Deutschland und die

Schweiz zusammen.

Bewässerung mit

einem Blick voll im Griff

Ein Blick auf den Monitor gibt einen Überblick

über das gesamte Gelände – und geht dabei noch

weit ins Detail. Denn die intuitive Oberfläche von

Lynx zeigt alle wichtigen Beregnungsinformationen

übersichtlich aufbereitet an. Mit der einfachen

Bereichs- und Lochausrichtung kann der zuständige

Mitarbeiter die Beregnungsanlage dann genau

so steuern, wie er den Platz sieht, denn das System

bietet ihm interaktive digitale Lagepläne für alle

Spielbahnen.

Beregnungsprogramme

exakt am Bedarf ausrichten

Mit intuitiven Wahlmöglichkeiten von Kontrollkästchen

und einer dynamischen Detaillierung

lassen sich Beregnungsprogramme schnell erstellen

und anpassen. Die Beregung kann dann ganz

einfach über die Einstellung der Laufzeiten nach

Menge oder Zeit gesteuert werden, die Berechnung

der anderen Werte übernimmt das System.

„Das Greenkeeping weiß dabei jederzeit, wie viel

Wasser auf welchen Bereich in welcher Zeit aufgebracht

wurde“, betont Blind. Dabei werden die

Laufzeiten stets auf die Sekunde genau ausgeführt

und nicht auf ganze Minuten aufgerundet.

Für eine Optimierung des Wasserverbrauchs kann

zudem die Funktion der Pumpensteuerung eingesetzt

werden, mit der die bestmögliche Auslastung

der Pumpe berechnet wird. Mit den detaillierten

Berichten von Lynx können die Beregnungselemente

sofort angesprochen und somit potenzielle

Beschädigungen des Platzes von vornherein vermieden

werden.

Mit Lynx Mobile lässt sich die Beregnung

auch von Tablet oder Handy aus steuern.

Und wer es besonders stylisch mag, kann

sich die zugehörige neue App fürs

iPhone herunterladen.


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Die Beregnung exakt auf die Gegebenheiten ausrichten – mit der dynamischen Detaillierung und

den großen aber übersichtlich gestalteten Wahlmöglichkeiten lassen sich Beregnungsprogramme

schnell erstellen und anpassen.

Lynx wurde für eine schnelle Inbetriebnahme konzipiert.

Die verschiedenen Regnermodelle von Toro

sind mit den jeweiligen Daten, wie etwa Wurfweite

oder Durchfluss bereits im System hinterlegt. Damit

errechnet Lynx automatisch die jeweilige Niederschlagsmenge

in mm/h. „Die Greenkeeper können

auf Managementinformationen für den Golfplatz

Beregnung nach Minuten oder mm – Sie

sehen genau für jeden Bereich die dosierte

Wassermenge und Beregnungsdauer.

und mehrere Beregnungskomponenten zugreifen,

wie Wetterstationen, Pumpenstationen, Elektroanlagen

sowie weitere intelligente Steuergeräte

und natürlich der drahtlosen Toro TurfGuard ®

Bodensensoren“, so Blind zu weiterführenden Optimierungsmöglichkeiten.

Holzhäusern optimiert Beregnung

mit TurfGuard Bodensensoren

Die unsichtbar installierten TurfGuard Sensoren

sorgen im Golfpark Holzhäusern im schweizer

Kanton Zug dafür, dass die Greenkeeper ganz

genau wissen, wie es um ihre Flächen steht.

Daniel Infanger ist seit 2006 Course-Manager in

Holzhäusern. Auf einer Fläche von 110 Hektar

sind dort ein 18-Loch sowie ein 9-Loch und 6-Loch

Kurs angelegt. Mit einem Team von 18 Mann ist

er als Headgreenkeeper für den tadellosen Zustand

der Plätze verantwortlich. Das Management

der Beregnung ist dabei eine echte Herausforde-


Course-Manager Daniel Infanger möchte

TurfGuard TM nicht mehr missen:

„Man lernt seine Fläche verstehen.“

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Insgesamt 100 TurfGuard Sensoren sind

auf dem Gelände von 110 Hektar angebracht

und liefern alle fünf Minuten genaue Messdaten.

rung. „Nicht jede Fläche ist gleich, manche sind

mehr Wind ausgesetzt, manche weniger, manche

Flächen bekommen mehr Morgensonne, manche

mehr Abendsonne. Entsprechend individuell muss

man auch die Beregnung ausrichten“, erklärt

Infanger. Darum greift er gerne auf moderne Technik

zurück, die ihn und seine Kollegen bei der Pflege

unterstützt.

Besseres Grün durch

innovative Technik

Seit 2011 wird in Holzhäusern TurfGuard eingesetzt.

Die kleinen kabellosen Sensoren werden in der

Rasentragschicht fest installiert. Dort messen

sie alle fünf Minuten die Bodenfeuchtigkeit, die

Temperatur und den Salzgehalt auf zwei Ebenen,

knapp unterhalb der Grasnarbe und nochmal

12,5 cm tiefer. Jeder Sensor hat eine Reichweite

von 150 Metern, in diesem Kreis geht das Signal

an einen auf dem Platz angebrachten Verstärker,

der es an das Internet übermittelt. Insgesamt sind

derzeit 100 Sensoren auf der Anlage in Holzhäusern

im Einsatz, auf jedem Green und jedem Abschlag

sowie flächenspezifisch auf die einzelnen

Spielelemente verteilt. Ausgesucht werden der trockenste

und der nässeste Standort auf der Anlage.

Die Messergebnisse werden zur Auswertung in

Echtzeit übersichtlich in einer zentralen Grafik

aufbereitet. Zugegriffen wird darauf im Internet,

also unabhängig vom aktuellen Aufenthaltsort

auch über Tablet oder Smartphone. Im Internet

sind die Daten auch als Historie hinterlegt, sodass

die Verläufe nach Tagen oder auch nach Monaten

mit zwei bis drei Klicks verglichen werden können.

„So können wir die langfristige Entwicklung einer

Grünfläche verfolgen. Aber so etwas kann auch

mal bei Verhandlungen mit dem Management von

Nutzen sein“, merkt Infanger an.


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Ressourcenschonung

durch genaue Messdaten

Der Course-Manager möchte TurfGuard nicht mehr

missen. „Man lernt seine Fläche verstehen“, sagt

er. Gerade in Trockenzeiten kann beispielsweise

die Feuchtigkeitsaufnahme genau kontrolliert werden.

„Wenn es nachts 10 Liter pro Quadratmeter

geregnet hat, dann muss das nicht heißen, dass

der Boden feucht genug ist.

Hier kann mit TurfGuard die tatsächliche Feuchtigkeit

gemessen werden und die entsprechende

Pflege eingeleitet oder nachgewässert werden“,

erklärt der Greenkeeper. „Man kann auch sehen

wie viel Wasser der Boden aufnehmen kann und

wann die Sättigung erreicht ist. So wird auch viel

Wasser gespart.“

Der Nutzen der Messdaten und die sich daraus

ergebenden Reaktionsmöglichkeiten gehen aber

über Wassermanagement weit hinaus. „Wir steuern

damit auch die Pflanzen. Wird beispielsweise

der Wurzelhorizont zu trocken wird die Beregnung

angestellt. Die genaue Dosierung wirkt sich sehr

positiv auf das Wurzelwachstum aus“, so Infanger.

Andersherum funktioniert das aber auch.

In 20 Jahren, in denen der GC Holzhäusern nun

besteht, siedeln sich unweigerlich auch unerwünschte

Gräser an, wie etwa Poa Annua. „Man

kann gegen eine solche Pflanze arbeiten, indem

man für sie die Bedingungen auch mit Hilfe der

Bewässerung so schlecht wie möglich macht.“

Sehr geschätzt wird von dem Greenkeeper auch

die Flexibilität der Messgeräte. Da die Sensoren

über Funk kommunizieren, also kabellos, können

sie sogar im laufenden Spielbetrieb ganz einfach

und schnell gewechselt werden. Der Golfspieler in

Holzhäusern bekommt TurfGuard also nie direkt zu

sehen. Aber er kann die Auswirkungen täglich spüren.

„Die Spielqualität haben wir mit Hilfe dieser

Sensoren und den Auswertungen deutlich verbessern

können, nahezu in allen Bereichen vom Abschlag

bis zum Grün“, sagt Infanger. Er schwört

auf die Sensoren: „Wenn man damit einmal gearbeitet

hat, möchte man sie nicht mehr missen.“

(am) ■

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.toro.com/lynx

► Zentrale Steueranlage Lynx ®

► TurfGuard TM Sensoren

Hightech für Ästhetik

www.garten-licht.de

Seminare (Theorie/Praxis) – Beratung – Planung – Fertigung – Service

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Herkules Robotermäher-

Programm

Herkules G-Force 1500

Zum 40. Jubiläumsjahr erhält das Herkules Gartengeräte-Programm Zuwachs:

Das familiengeführte Unternehmen Telsnig Forst- & Gartentechnik – Herkules

Motorgeräte erweitert sein Sortiment um vierzehn neue Robotermäher-Modelle.

Für alle Gartenbesitzer, die auf einen besonders

gepflegten Rasen Wert legen und ihre Freizeit

gerne im schönen Garten genießen möchten,

sind die Herkules G-Force und Wiper Robotermäher

die richtige Wahl.

Sie sorgen geräuscharm und vollautomatisch für

ein perfektes Schnittbild auf Flächen von bis zu

10.000 Quadratmetern.

Herkules G-Force Robotermäher

Herkules G-Force 1000

Die drei Herkules G-Force Mähroboter mit einer

Schnittbreite von 22 cm zeichnen sich vor allem

durch ihre einfache Bedienung aus: Arbeitszeiten

einstellen – und los geht’s.


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Das bedienerfreundliche und beleuchtete Display

zum Programmieren und Überwachen der Funktionen,

sowie die selbstreinigenden Räder, die

für einen optimalen Grip bei ebenen und unebenen

Flächen, sowie bei Steigungen von bis zu

45 Prozent sorgen, sind nur einige Features.

Ausgestattet sind die Mäher mit modernen und

qualitativ hochwertigen Komponenten, wie dem

langlebigen Edelstahlmesser sowie bürstenlosen

Messer- und Radantriebsmotoren.

Alle Herkules G-Force Mähroboter haben das

TÜV-/GS-Kennzeichen für geprüfte Sicherheit

und werden inklusive Ladestation, Begrenzungsdraht,

Rasennägel und Ladekabel ausgeliefert.

Wiper Robotermäher –

für höchste Flächenleistung

Das Wiper Programm besteht aus fünf verschiedenen

Linien: Die Ciiky Linie ist ideal bis

1.100 m², die Joy Linie bis 2.200 m², die Runner

Linie bis 3.500 m², die One Linie bis 6.000 m²

und der Yard bis 10.000 m² geeignet.

Die Wiper Robotermäher sind mit verschiedenen

Funktionen und Sensoren ausgestattet:

Beleuchtetes Display zum Programmieren

und Überwachen der Funktionen

Dank der Messermodulation werden unterschiedliche

Grashöhen erkannt und die Messergeschwindigkeit

passt sich automatisch an. Dadurch

wird der Robotermäher beim Mähen von

niedrigem Gras leiser und gleichzeitig reduziert

sich der Batterieverbrauch.

Stößt der Wiper Robotermäher auf höheren

Grasbewuchs, erkennen Sensoren, dass hier der

Bedarf des zu mähenden Abschnitts höher liegt

als evtl. in anderen Abschnitten. Der Robotermäher

mäht nun in dem Modus „Intelligente

Mähspirale“. Dies bedeutet, dass er den zu

mähenden Abschnitt in einer immer größer werdenden

Spirale abfährt, bis der Mäher entweder

Wiper Robotermäher Joy XK


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Wiper Robotermäher

Ciiky XH

wieder eine niedrigere Bewuchshöhe auffindet

oder auf ein Hindernis stößt. Er setzt danach in

beiden Fällen seine normale Mähweise fort.

Wiper Robotermäher

One XH PLUS

Wiper Robotermäher

Runner XH

Das innovative Kompass-System wurde als Navigationshilfe

konzipiert. Damit hält der Roboter

einen Fixpunkt. Dies ist besonders praktisch, damit

er nach einer intelligenten Mähspirale seinen

ursprünglichen Weg fortsetzen kann. Die

Mähroboter von Wiper sind zudem alle mit einem

Gyroskop-Sensor ausgestattet. Dieser verhilft

auf kurzer Distanz den geradlinigen Bewegungsablauf

beizubehalten.

Die Funktion „Selbstprogrammierung“ ist ein

besonderes Highlight einiger Wiper Robotermäher.

Die Mäher erkennen nach und nach automatisch,

wann eine Fläche komplett gemäht wurde und

legen größere Mähpausen ein. Sollte wieder zu

mähendes Gras verfügbar sein, nehmen sie ihre


13

Arbeit auf und erledigen ihren Mähauftrag im

Handumdrehen. Ganz klar, das Schnittbild und

das Mähergebnis ist bei trockenem Rasen am

besten. Deshalb fahren die Wiper Robotermäher

bei Regen zurück zur Ladestation und legen

eine Pause ein, bis es aufgehört hat zu regnen

und nehmen danach automatisch ihre Arbeit

wieder auf. Hierdurch werden Fahrspuren und

Rasenverklumpung bei aufgeweichtem Boden

sowie nassem Rasen vermindert. Die Funktion

kann natürlich auch ausgeschaltet werden.

Ein Grundstück aus mehreren Rasenflächen, die

nicht direkt miteinander

verbunden oder durch Wege

getrennt sind, deren Durchfahrten

weniger als einen

Meter breit sind, sind für die

Wiper Robotermäher kein

Problem.

Die Rasenflächen können ganz

einfach in mehrere Zonen geteilt

werden, um ein noch schnelleres und gleichmäßigeres

Mähergebnis zu erzielen.

Die Modelle One und Yard werden inklusive

Bluetooth-Receiver ausgeliefert. Die Robotermäher

können mit einem Smartphone, einem

Tablet (für Apple und Android) oder über eine

Fernsteuerung gesteuert werden. Alle anderen

Wiper Mähroboter lassen sich mit einem Bluetooth-

Receiver einfach nachrüsten.

Ein breites Zubehörprogramm wie z. B. zusätzliche

Lio-Akkus, Bluetooth Receiver oder

Radkrallen erweitern die Einsatzmöglichkeiten

der Mähroboter.

Flächenabdeckung bis 10.000 m 2 :

Wiper Robotermäher Yard 101

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.herkules-garten.de

► Robotermäher


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MB23i

Walker Mowers: Neue Modelle

und neu überarbeitete Linie


15

Das bestehende Walker Mowers Sortiment wurde überarbeitet und durch neue

Modelle ergänzt. Die Zero-Turn Mäher mit integriertem Sammelsystem sind

ab sofort im neuen Design und in neuen Ausstattungslinien erhältlich. Mit

leistungsstarken und wirtschaftlichen Motoren ausgestattet bieten die neuen

Walker Mäher genügend Leistungsreserven im Profieinsatz.

Die neue Walker MS Serie zeichnet sich vor allem

durch die kompakte Bauweise aus.

Die MS Serie besteht aus dem Modell MS 14 NC

mit 92 cm breitem Mulchmähwerk und dem

Modell MS 14 GHS mit 92 cm breitem Heckfangmähwerk

und einer 250 l Fangbox. Beide

Modelle sind mit einem Subaru Robin Motor ausgestattet.

Die Walker der Reihe MS sind ideal für

das Mähen in schwierigen und engen Bereichen.

Die kompakte Bauweise bringt unschlagbare Vorteile

für Haus- und Großgrundbesitzer.

Das perfekte Zusammenspiel von professioneller

technischer Serienausstattung, Leistung, Wendigkeit

und Beständigkeit machen die Walker Mäher

bei den Rasenspezialisten beliebt.

Der neue Walker MB23i mit leistungsstarkem

Kohler EFI 23HP Motor mit elektronischer Benzineinspritzung

ist speziell für die Verwendung

mit einem Mulchmähwerk (107 oder 122 cm

Schnittbreite) konzipiert.

Er ist besonders kompakt und wendig und verfügt

über eine professionelle technische Serien-

Video: Walker Mowers 2015


16 16

ausstattung, wie eine hydrostatische Antriebseinheit,

Parkbremse und vieles mehr. Mit dem

Modell MB treffen Sie die richtige Wahl für

verwinkelte, schlecht zugängliche Flächen, bei

denen eine Aufnahme des Schnittguts nicht erforderlich

ist. Er ist sehr gut geeignet für private

Anwender, Firmen und Institutionen, die sich

selbst um die Pflege ihrer Grünflächen kümmern.

Lenkrad, Gangschaltung und Fußpedale wurden

weggelassen, um die Maschine mühelos zu steuern.

Kein anderer Mäher ist so wendig und

gleichzeitig so einfach zu bedienen. Mit Walker

Null-Wenderadius Traktoren sparen Sie bis

zu 50% Arbeitszeit und somit bares Geld!

Höchste Qualität und Effizienz, einfachste Bedienung

sowie professionelle Technik erleichtern

auch dem Ungeübten den Umgang mit der

Maschine. In der realen Welt des Mähens von

intensiv gepflegten Grundstücken gibt es unregelmäßige

Formen, enge Stellen und Bereiche,

die so nah wie möglich getrimmt werden

müssen. Der kompakte Walker dringt in Bereiche

vor, in die die meisten gewerblichen Mäher

nicht gelangen können und lässt sich schnell in

jeden Winkel der zu mähenden Fläche lenken,

um die Arbeit in einem Durchgang zu erledigen.

Bei der einzigartigen Walker-Kombination von

Forward-Speed-Control (Vorwärtsgeschwindigkeitskontrolle)

und Lenkhebeln genügt ein sanfter

Fingerspitzendruck und der Mäher zeigt was

er kann. Es wurde auch erwiesen, dass die Doppelhebelsteuerung

des Walker Aufsitzmähers

80% leichter zu bedienen ist als herkömmliche

Zero-Turn-Steuerungen. Durch das Zusammenspiel

der hochwertigen Einzelkomponenten, wie

dem bequemen, ergonomischen Fahrersitz und

einem Frontmähwerk mit sauberem Schnitt und

guter Übersichtlichkeit für den Fahrer, entsteht

ein professionelles Endprodukt mit innovativen

Eigenschaften für den harten Dauereinsatz.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.herkules-garten.de

► Null-Wendekreis-Mäher

► Video: Walker Mowers Promotion

MB23i

MS 14


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GEFA Gesamtkatalog Nr. 13

Neuheiten rund um Baum, Boden und Wasser

Kurz vor der Pflanzsaison präsentiert die GEFA seinen brandneuen Gesamtkatalog Nr. 13

und informiert über aktuelle Entwicklungen aus dem Hause GEFA. Erfahren Sie mehr über

die Neuheiten rund um Baum, Boden und Wasser sowie praxisgerechte Produkte und

Lösungen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und Instituten sind dabei wieder

innovative Produkte entstanden, die das Unternehmen in diesem Katalog präsentiert.

Highlights in dieser Ausgabe

• GEFA feiert 25-jähriges Jubiläum

• GEFA’s neue Hohlseile 2.0

• Amphibienschutzfolien

• Wurzelschutzfräsen Service

Hier klicken!

Klicken Sie einfach auf

den eKatalog, um diesen

online zu öffnen!

Ein Service von

GEFA Produkte ® Fabritz GmbH

Elbestraße 12

47800 Krefeld

Tel.: +49 (0) 2151 - 49 47 49

Fax: +49 (0) 2151 - 49 47 50

info@gefa-fabritz.de

www.gefa-fabritz.de

Deutsche Baumpflegetage

5. – 7. Mai 2015 in Augsburg

STAND B 29 - B 30

Baumpraxis Schloss Dyck

Fachseminar zur modernen Baumpflege

28. – 29. Mai 2015 in Jüchen


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Professionelles Baummanagement

Arbus und iNovaGIS gemeinsam bei

den Deutschen Baumpflegetagen

Zum zweiten Mal sind Arbus-Medien und das Sachverständigenbüro Klug gemeinsam mit

iNovaGIS, dem für GIS- und Datenbank-Entwicklung verantwortlichen Partner, bei den

Deutschen Baumpflegetagen in Augsburg vertreten.

Das Baumkatasterprogramm Arbokat ® hat sich

seit über 15 Jahren im Einsatz bewährt. In den

vergangenen Monaten wurde das Datenbankmanagement

auf eine neue Basis gestellt. Mit der

Arbokat ® Version 4.0 wird eine neue Generation

von Baummanagement präsentiert. Damit ist das

Programm für die Zukunft gerüstet. Als Datenbank

können Microsoft Access, SQL Server und Oracle

dienen. Die neue Version bietet eine integrierte

Karten-Funktion zur Erfassung und Anzeige von

Baumstandorten und es besteht die Möglichkeit

die erhobenen Baumdaten in bestehende GIS-

Infrastrukturen (z.B. ESRI ArcGIS, INGRADA web)

zu integrieren.


19

Geblieben sind alle Merkmale, die sich bewährt

haben: Wie bei der vorherigen Version werden alle

wesentlichen Attribute eines Baumes in einem

einzigen Fenster dargestellt, so dass der Benutzer

stets eine Übersicht über den Zustand seiner Bäume

hat. Die Baumkontrollen sowie die durchgeführten

Maßnahmen werden dauerhaft dokumentiert.

Zu den Bäumen können Fotos oder andere

Dokumente gespeichert werden. In Arbokat ® 4.0

steht eine spezifische Nutzerverwaltung zur Verfügung,

die es ermöglicht, verschiedenen Nutzern

entsprechende Rechte zuzuweisen.

Messethemen

Die Themen des Sachverständigenbüros und von

Arbus auf der Messe in Augsburg sind auch

die Weiterbildung in den Bereichen Baumkontrolle

und Baumpflege und die Prüfung zum

FLL-Zertifizierten Baumkontrolleur.

Des Weiteren sind die vom Arbus-Verlag herausgegebenen

Bücher „Praxis Baumpflege – Kronenschnitt

an Bäumen“ und „Holzzersetzende Pilze“

erhältlich.

Alle Dienste und Produkte haben den Zweck, Kommunen,

Baumeigentümer und in der Baumpflege

oder Baumkontrolle tätige Personen darin zu unterstützen,

einen vitalen, ästhetischen und verkehrssicheren

Baumbestand zu erhalten.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.arbus.de

► Seminartermine 2015

► www.baumpflege-lexikon.de

► www.inovagis.com

Deutsche Baumpflegetage

5. - 7. Mai 2015 in Augsburg

STAND A 12

JCB 407


20 20

Für höhere Aufgaben bestens geeignet

Sprühlanze XL 8 von

Birchmeier


COMPO EXPERT

Die XL 8, eine bis zu sieben Meter lange und

dabei nur 1,5 kg leichte Sprühlanze aus Fiberglas,

ermöglicht die Zugänglichkeit an hohen

Objekten rasch und effizient.

Die Teleskoplanze lässt sich in sieben Stufen von

1,5 auf bis zu 7 m ausziehen (Arbeitshöhe 8 m),

so dass man nun viele Arbeiten vom sicheren

Boden aus erledigen kann und keine Leiter, Hubsteiger

oder Gerüst mehr benötigt.

Die XL 8 ist ideal geeignet, um Pflanzenschutzmittel

in Baumkronen fachgerecht auszubringen, z. B.

Mittel gegen den Eichenprozessionsspinner, den

Rost an Robinien oder Mehltau am Kugelahorn.

Letztendlich können damit auch im Obstbau und

Baumschulbereich viele Anwendungen im Kronenbereich

ausgeführt werden, die bisher wegen des

hohen Kosten- und Zeitaufwandes unterblieben.

Und wie bei vielem steckt das Gute auch hier im

Detail: Die flexible Spitze mit der Sprühdüse lässt

sich ganz einfach in die gewünschte Richtung biegen

und das Sprühbild kann man an der Regulierdüse

von Strahl bis Nebel einstellen.

Alternativ können mit der XL 8 auch Stäubemittel

ausgebracht werden. Hierzu wird lediglich der

Aufsatz gewechselt. Es können z. B. Gesteinsmehle

oder ähnliche präventiv und stärkend wirkende

Stäube ausgebracht werden.

Aber auch für die Reinigung von Fassaden und Dächern

lässt sich die Sprühlanze verwenden. Die XL 8

passt ideal zu den Sprühgeräten von Birchmeier,

z. B. zur Rückenspritze REC 15 oder zum bewährten

Pulverzerstäuber DR 5.

Mögliche Geräte-Kombinationen finden Sie auf

unserer Website www.birchmeier.com.

WEITERE INFORMATIONEN:

► XL 8 S Teleskop-Lanze 7 m

► www.birchmeier.com

Compo Seed ®

Regeneration Plus

Unsere hochwertige RSM-

Sportrasenmischung ist

das Power-Saatgut zur

schnellen und sicheren

Regeneration von strapazierten

und lückigen

Rasenanlagen.

Heiko Steinert, COMPO EXPERT Berater

Das optimale Saatgut zur raschen und sicheren Regeneration

von strapazierten und lückigen Rasenanlagen.

Höchste Reinheit und Keimfähigkeit der ausgewählten

Gräsersorten sowie die Saatgutbehandlung mit Bacillus

subtilis, Selektion E4-CDX ® , sorgen nach kurzer Zeit

für ein schnelles und sicheres Auflaufen der Nachsaat.

Das Ergebnis ist ein dichter und

strapazierfähiger Sportrasen, der

sich sehen lassen kann.

Weitere Informationen zu unseren

Produkten finden Sie unter:

www.compo-expert.de

® = registrierte Marke


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fugi-fix Original+

1K-Fugenfestiger für Quarz- und

Sandfugen ab 1 mm Fugenbreite

fugi-fix ist nun seit über 8 Jahren auf dem Markt und begeistert durch

seine hochwertigen Qualitäts-Pflasterfugenmörtel immer mehr Verarbeiter

und Händler. Die fugi-fix Pflasterfugenmörtel Familie hat dieses Jahr Zuwachs bekommen.

fugi-fix Original+ ist ein 1-komponentiger Fugenfestiger

für Quarz-, Sandfugen und andere mineralische

Füllgüter für Fußgängerbelastungen und

kann bei ungebundener Bauweise verwendet werden.

Die Emulsion wird mit dem Spezial-Ausgießer

bis zur Sättigung der 3 cm Fugentiefe direkt in

die mit Fugenmaterial (Bsp. Quarzsand) gefüllte

Fuge eingebracht. fugi-fix Original+ kann bereits

für Fugenbreiten ab 1 mm verwendet werden. Die

Fläche muss nach der Verarbeitung mind. 48 h vor

Nässe geschützt werden.

Neben dem neuen fugi-fix Original+ gibt es 1 K

und 2 K Pflasterfugenmörtel bis 40 t Belastung für

Fugenbreiten ab 3 mm. Als Beispiel kann fugi-fix

schon ab 3 mm Fugenbreite verwendet werden

und hält Belastungen bis 7,5 t stand. Die harzgebundenen

Mörtel sind mechanisch hochfest

und trotzdem wasserdurchlässig. Einige fugi-fix

Pflasterfugenmörtel können bereits ab 0° C eingebaut

werden. Hergestellt wird fugi-fix in den

Farben sand, grau, anthrazit und auf Wunsch in

Sonderfarben.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.fugi-fix.de

StoneTec in Nürnberg

13. bis 16. Mai 2015

HALLE 3, STAND 622


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Erfahrung trifft Innovation

Seit über 40 Jahren beschäftigen wir uns in unserer firmeneigenen Rasen-Versuchsanlage

mit der Grundlagen- und Anwendungsforschung zu allen Belangen des Rasens.

Hierbei geht es uns um wertvolle Erkenntnisse, die letztendlich zu anwenderfreundlichen

Lösungen und innovativen Produkten für die Anlage und Pflege von Rasenflächen führen.

Unser Antrieb: Qualität und Leistungsversprechen müssen stimmen.

Wir bieten Ihnen das Beste, das der Markt hergibt

zum vernünftigen Preis. Sie können uns ruhig beim

Wort nehmen. Apropos Wort: Hybridrasen, dieses

neue Wort sorgt aktuell für Diskussionen in der

Fachwelt. Bei uns verbirgt sich dahinter in der Tat

ein innovatives neues Produkt: Ein Produkt, das zwei

bekannte und jedes für sich eigenständiges Produkt

durch eine geschickte Verbindung miteinander zu

einem neuen Produkt kombiniert:

Kunststoffrasen und Naturrasen = Hybridrasen

CombiGrass ® ist als neue Sportplatzbelag bereits

bei zahlreichen Großspielfeldern und Teilsanierungen

erfolgreich in Nutzung. Und das zur vollsten

Zufriedenheit der Anwender. Ob Hybridrasen oder

Naturrasen klassisch, dieser Katalog enthält

alles, was Sie zur Anlage und Pflege Ihres

Rasens benötigen. Schauen Sie rein, blättern

Sie durch und finden Sie eine Vielzahl von

innovativen Produkten mit einem Klick in

unserem Online Shop unter www.eurogreen.de

Eine erfolgreiche

Garten- und Rasensaison

2015 wünscht Ihnen Ihr

EUROGREEN- Team

Hier klicken!

Klicken Sie einfach auf

die eBroschüre, um das

interaktive PDF online zu

öffnen!

Ein Service von

EUROGREEN GmbH

Industriestr. 83-85

D-57518 Betzdorf

Tel.: +49(0)2741/281-0

www.hybridrasen.com

www.eurogreen.de


24

Volfilager – das preisgünstige

und flexible Plattenlagersystem

Der Hersteller für Plattenzubehör-Systeme hat sein Sortiment an Fugenkreuzen und

Plattenlagern erheblich erweitert.

Ab sofort sind neben dem bewährten Volfilager

aus hochwertigem Spezialkunststoff nun auch

Volfilager aus gummierten Kunststoff in extra weicher

oberflächenschonender Qualität erhältlich.

Lieferbar sind die auf der Bodenseite genoppten

Volfilager ohne Fugensteg oder mit 2, 3 oder 4

Fugenstegen in 2, 3, 4, 5 oder 6 mm Fugenbreite.

Fugenhöhen in 10 oder 19 mm.

Die Variante mit 3 Fugenstegen ermöglicht erstmals

die Verlegung von ungleichmäßigen Plattenformaten

auf Stelzlager, ohne die Fugenstege zu

kürzen. Alle Teile passen auch zum Erhöhen und

zum Einlegen in die Kombiteller, die auf alle hö-

WK-U Volfilager

Weichkunststoff Fugenstege

WGL Gummi-Auflage


25

henverstellbaren Volfi-Stelzlager mit 4 mm Fuge

gesetzt werden können, um ein anderes Fugenbild

zu erreichen.

Der Bodenplatten- Durchmesser beträgt ca. 95 mm,

Stelzlagerhöhe 10 mm. Neu ist auch eine Ausführung

aus Weichkunststoff mit L-Schenkel zum Anschrauben

von Holz- oder Aluprofilen.

Volfilager sind stapelbar, geräuschdämmend, druckstabil,

alterungsbeständig und rutschfest. Eine

Wasserableitung ist durch den genoppten Boden

möglich.

Zum Volfilager-System wird eine Stapelklemme

gefertigt, die für alle Volfilager in 19 mm Höhe

geeignet ist, und den gestapelten Volfilagern eine

zusätzliche Stabilät gewährleistet.

Ausgleichsscheiben zum Einlegen werden in 1, 2,

2.5, 3 und 5 mm angeboten. Hiermit ist fast jede

Höhe im unteren bis mittleren Verstellbereich

möglich. Dies ist eine wesentlich preisgünstigere

Alternative zu den verstellbaren Produkten. Zudem

entfällt die doppelte Lagerhaltung für ein zusätzlich

verstellbares Plattenlager.

Vorgefertigte Schneidschlitze erleichtern das Halbieren

zur Herstellung von Randstücken.

1⁄2 Volfilager sowie 1⁄4 Volfilager für den Randund

Eckbereich werden ebenfalls angeboten.

Alle Artikel werden über den Fachhandel vertrieben

und sind aus Lagervorrat lieferbar.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.volfi.de

► Prospekt Volfilager

Hier klicken!


26 26

Grüner Rasen auch im Sommer

Wichtige Gartenpflege -Tipps

bei Hitze und Trockenheit!


27

Insbesondere im Sommer sieht der eigene Rasen oft mitgenommen und gar nicht

wohnlich aus. Hitze und Trockenheit lassen braune, kahle Stellen entstehen.

Wertvolle Pflege-Tipps dazu, wie der eigene Garten wieder im satten Grün

erstrahlt gibt die Schwab Rollrasen GmbH. Darüber hinaus entzaubert Deutschlands

größter Rollrasen-Anbieter den weit verbreiteten „Brennglas-Effekt“.

Der Mythos vom Brennglas-Effekt

ist ein Gerücht, das sich bei vielen Gartenbesitzern

hartnäckig hält: Bei starker Sonneneinstrahlung

soll es dem Rasen angeblich schaden, ihn

untertags zu wässern, da das Gießwasser die

Sonnenstrahlen bricht und zu Verbrennungen auf

den Gräsern führt. Alles Unsinn, weiß Geschäftsführer

Günther Schwab. „Diesen so genannten

Brennglas-Effekt gibt es in Wirklichkeit gar nicht“.

Ganz im Gegenteil: „Gerade in der Mittagshitze

ist das Gießen besonders sinnvoll, denn der Rasen

braucht bei hohen Temperaturen nicht nur Wasser,

sondern profitiert insbesondere vom Kühleffekt,

den das Wässern mit sich bringt“, so Schwab

weiter. Generell gilt: Im Sommer sollte ein Rasen

mindestens einmal und nicht öfter als zweimal

pro Woche gewässert werden. Idealerweise mit 15

bis 20 Litern pro Quadratmeter. Der Mythos vom

Brennglas-Effekt beruht vermutlich ursprünglich

auf einer Wasserspar-Empfehlung. So hieß es früher,

insbesondere mittags nicht zu gießen, da in

der Hitze der Verdunstungsanteil höher ist und damit

weniger Wasser den Boden erreicht bzw. mehr

Wasser verbraucht wird.


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Video: Rollrasenverlegung im Audi Sportpark Ingolstadt

Was tun bei Pilzen im Rasen?

Im Sommer entstehen oft braune Hutpilze mitten

im Rasen. Sie sehen zwar nicht schön aus, sind

aber ein gutes Zeichen für eine intakte Bodenbiologie.

Die Pilze treten im Sommer speziell nach

feuchtheißem Wetter (Gewitter) auf. Nach einer

Zeitspanne von 14 Tagen verschwinden sie ohne

externen Eingriff ganz einfach wieder.

Richtig Düngen leicht

gemacht mit dem

praktischen

Düngerservice!

Richtig düngen & mähen:

Wer sicher gehen will, dass der Rasen den ganzen

Sommer über in sattem, dichten Grün erstrahlt,

sollte darauf achten, ihn regelmäßig zu düngen

und zu mähen. Im Sommer ist die dritte Düngung

fällig. Ein schöner Rasen benötigt mindestens vier

Düngungen pro Jahr und sollte idealerweise einmal

pro Woche gemäht werden. Für optimale Ergebnisse

sorgen scharfe Messer und eine Schnitthöhe

von mindestens 3 cm – besser 3,5 bis 5 cm.


29

Video: Rasenverlegung im Privatgarten

Mondphasen beachten! Der Mond übt

auch auf Pflanzen großen Einfluss aus. So

gibt z. B. besonders wirkungsvolle Tage für

das Ansäen, Wässern oder Düngen. Diese

stehen Tag für Tag im Rasenpflegekalender

von Schwab. Den hilfreichen

Kalender mit den Mondterminen

und vielen zusätzlichen Tipps

rund um die Rasenpflege gibt es ab

sofort auch als praktische Gratis-

App für Smartphones und Tablets

im Apple- und Google-Store. Einfach

nach „Rollrasen“ suchen und downloaden.

WEITERE INFORMATIONEN:

► Schwab Rollrasen

► www.schwab-shop.de

► Gartenrasen

► Video: Rollrasenverlegung

im Audi Sportpark Ingolstadt

► Video: Rasenverlegung

im Privatgarten

► Factsheet


30 30

Der Stadtbaum mit seinen Herausforderungen

Was wäre eine Stadt ohne Bäume? Dies ist nicht auszudenken! Stadtbäume

sind nicht nur ein wichtiger Wohlfühlfaktor für uns Menschen, sondern auch

Vögel und viele weitere Lebewesen brauchen ihn! Außerdem trägt er positiv

zum Stadtklima bei.

Deshalb ist es wichtig, unsere Bäume zu schützen,

pflegen und bestmöglich zu unterstützen! Die Herausforderungen

sind groß, denn Klimaveränderung

und Krankheiten, sowie weitere Umweltfaktoren,

wie versiegelte Baumscheiben, die fast kein Wasser

an seine Wurzeln lassen macht den Bäumen zu

schaffen. Zusätzlich wird er von so manchen Zweiund

Vierbeiner „gedüngt“. Im Winter werden bei

Glätte und Eis die Straßen mit Salz gestreut. Dies

dient dem Menschen zur Sicherheit, jedoch dem

Baum zum Leid. Der Baum muss einiges aushalten.

Nicht selten ist das natürliche Wachstum eines

Baumes verkümmert und Totholz birgt eine

zusätzliche Gefahr für die Sicherheit. Zuständige

Behörden und deren Dienstleister sind ganzjährig

mit der Pflege und dem Baumschnitt beschäftigt.

Das kostet Geld und oftmals reicht dies nur aus,

um das Notwendigste zu erledigen, um den Baum

zu erhalten.

Stärkung durch Vitalisierung

Eine Vitalisierung findet leider bisher nur selten

statt. Die Symptome werden behandelt, wie Totholz

ausschneiden, jedoch die Ursache wird nicht,

wie man im Volksmund sagt, an den „Wurzeln“

angepackt! Die lebenswichtige Versorgung erhält

der Baum aus der Umgebung seiner Wurzeln.

Wasser und Nährstoffe werden über das feinvernetzte

Wurzelwerk aufgenommen, selbst die


31

„Atmung“ erfolgt über die Kapillare im Erdreich.

Gerade diese wichtige Lebensgrundlage wird dem

Stadtbaum minimal zur Verfügung gestellt – kein

Wunder, dass er leidet. Um solche Bäume ganzheitlich

zu unterstützen, bedarf es Erfahrung und

Know-how.

Passende Lösung durch Allianzen

und lokale Partnerschaften

Die Firma terra fit GmbH stellt sich der Aufgabe,

das Erdreich im Wurzelbereich durch Bodenbelüftung

zu lockern, sowie wachstums- und gesundheitsfördernde

Bodenhilfsstoffe zu injizieren.

Passende Mischungen werden speziell nach dem

Bedarf des Baumes zusammengestellt.

Hier kommen Produkte von verschiedenen Allianzpartnern

zum Einsatz: zum Beispiel Luftkapazitätsbildner,

Mykorrhiza, Bakterien, Huminsäuren, Wasserspeicher,

Algen, sowie organisch-mineralische

Langzeitdünger. Die Produkte der Allianzpartner

ergänzen sich ideal. Bei besonders herausfordernden

Projekten kann man bei Bedarf auf die Erfahrung

der Hersteller zurückgreifen. Durch eine

Standortanalyse und einer Bodenprobe wird der

passende „Cocktail-Mix“ zusammengestellt.

terra fit arbeitet mit lokalen Baumpflegebetrieben

in einer Partnerschaft zusammen. Diese qualifizierten

terra fit Partner werden umfassend durch ein

Grundseminar geschult. Erfahrungsaustausch und

Wissensvertiefung finden bei wiederkehrenden

Aufbauseminaren statt. Dadurch erreicht man einen

permanent wachsenden Wissenstransfer und

Erfahrungsaustausch. Unterstützung erhalten die

Partnerbetriebe von terra fit bei der Standort- und

Bodenanalyse bis hin zum Erstellen des Angebotes.

terra fit ist Ansprechpartner für Kommunen,

Sachverständige und Ingenieurbüros. Die Anfrage

wird an den nächstgelegenen terra fit Partner weitergeleitet,

der daraufhin den Baum besichtigt und

die Standortanalyse erstellt. Der Partner wird während

des gesamten Prozesses von terra fit unterstützt.

Wirkungsvolle Injektionsund

Belüftungstechnik

Die Durchführung der Bodenbelüftung findet mit

Gerätetechnik aus dem Hause VOGT statt. VOGT

ist Hersteller von Druckluft-Injektionstechnik und

ein Allianzpartner von terra fit. Zwei Gerätetypen

kommen hauptsächlich bei der Baumbelüftung

zum Einsatz.

Einerseits der VOGT Geo Injector carry, ein bewährtes

Einstiegs-System, dass entweder mit einem

Tragerucksack einfach und mobil getragen

Video: Injektionstechnik


32 32

werden kann oder durch das Schnellwechsel-

System im Handumdrehen an einem Transportfahrgestell

aufgesteckt wird. Eine Bodeninjektion

ist mit trockenen Materialien bis 4 mm Korndurchmesser,

sowie flüssig und gelförmig möglich. Die

Injektionsmenge erfolgt manuell über die Auslösedauer.

Das zweite Injektionsgerät ist der VOGT

Geo Injector trolly, ein leistungsstarkes Profigerät.

Diese Technik kommt hauptsächlich zum Einsatz,

wenn es um größeres Auftragsvolumen geht. Granulate

bis 4 mm Durchmesser lassen sich injizieren,

mit optionaler Zusatztechnik können auch flüssige

oder gelförmige Suspensionen eingebracht werden.

Die Injektionsmenge kann exakt vorgegeben

werden, Bodenlockerung und Injektion erfolgen

vollautomatisch durch Auslösen der pneumatischen

Einhebelsteuerung am Tragegürtel. Pufferspeicher

sorgen für genügend Lockerungsleistung,

die zum Beispiel bei lehmhaltigen Böden benötigt

wird. Die leistungsstarke Filtertechnik reinigt die

Luft vor der Belüftung bzw. Injektion. Der Injektionsschlauch

ist sieben Meter lang und erlaubt dadurch

ein flexibles Arbeiten.

Die Bodenlockerung erfolgt mittels Druckluft mit

einem regulierbaren Druck von max. 7 bar, dadurch

kann das verdichtete Erdreich gelockert werden

und Freiräume für das Injektionsmaterial werden

geschaffen. Der Abriss von Feinwurzeln wird durch

die Druckregulierung eingegrenzt. Passiert dies

trotzdem, wirkt sich die Immunstärkung durch die

Belüftung so positiv aus, dass die Feinwurzeln in

kürzester Zeit nachwachsen.

VOGT Geo Injector carry

Das bewährte Einstiegs-System wurde mit einem

neuen Trage-Schnellwechselsystem verfeinert. Dies

erlaubt ein schnelles und einfaches Abnehmen vom

Rucksack. Ebenfalls kann der carry dadurch an ein

optionales Transporttragegestell aufgesteckt werden.

Die neue separate Befüllöffnung für das Injektionsmaterial

und die optimierte Schlauchführung zwischen

Kompressor und carry runden die neue Generation ab.

Eine Bodeninjektion ist mit trockenen Materialien bis

4 mm Korndurchmesser, sowie flüssig und gelförmig

mit dem Gerät möglich.

VOGT Geo Injector trolly

Das leistungsstarke Profigerät ist die ideale Technik

wenn es um größeres Auftragsvolumen geht. Granulate

mit bis 4 mm Durchmesser lassen sich injizieren.

Mit optionaler Technik können zusätzlich auch flüssige

oder gelförmige Suspensionen eingebracht werden.

Die Injektionsmenge kann exakt vorgegeben werden,

Bodenlockerung und Injektion erfolgen vollautomatisch

durch Auslösen der pneumatischen Einhebelsteuerung

am Tragegürtel. Pufferspeicher sorgen für

genügend Lockerungsleistung, das zum Beispiel bei

lehmhaltigen Böden benötigt wird. Die leistungsstarke

Filtertechnik reinigt die Luft vor der Belüftung bzw.

Injektion. Der Injektionsschlauch ist sieben Meter lang

und erlaubt dadurch ein flexibles Arbeiten.


33 33

Interessante Projekte

Die Firma terra fit GmbH wurde im Jahre 2013

im unterfränkischen Pfaffendorf bei Ebern gegründet

und hat schon viele Projekte erfolgreich

mit den verschiedenen lokalen terra fit Partnerbetrieben

durchgeführt – darunter auch einige

beachtliche Projekte. Zum Beispiel wurden Teile

des Münchner Viktualienmarkts belüftet und

injiziert, um sie gegen Schädlinge zu Stärken.

Der alte Nussbaum am Schillerhaus in der Stadt

Rudolstadt wurde beimpft.

In der Stadt Andernach – bekannt als die essbare

Stadt – wurden Platanen injiziert. Bäumen in der

Wolfsburger Fußgängerzone wurde geholfen und

einige über 200 Jahre alte Bäume bekamen eine

Vitalisierung. Rechtzeitig zum diesjährigen Jubiläumsjahr

von 1000 Jahre Kloster Michelsberg,

das über der schönen und bekannten UNESCO-

Weltkulturerbestadt Bamberg thront, wurden

„schwächelnde“ Bäume gestärkt. Auch Firmen

nutzen das Verfahren, um das Firmengelände aufzuwerten,

u.a. bei Audi Ingolstadt, bei Airbus in

Finkenwerder bei Hamburg, Bäume auf dem Firmenareal

vom Verlagshaus Burda in Offenbach.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Die Bodenhilfsstoffe und die Technik kommen

auch bei Staunässe in Gärten zum Einsatz. Verdichtete

Erdschichten werden gelockert, Bodengefüge

durch passende Granulate verbessert. Die

Injektionslöcher werden mit Granulat verfüllt um

vertikale Luftkanäle zu schaffen.

Verdichtungen im Wurzelbereich finden auch bei

Bäumen in Parkanlagen statt und können ebenso

behoben werden. Eine Bodenlockerung und Bodenaufwertung

ist außerdem bei Rollrasen die ideale

Vorbereitung. Passende terra fit Fertigmischungen

ermöglichen schnelles Anwachsen. Der integrierte

Wasserspeicher überbrückt Trockenheit, Kieselgur

sorgt für ausreichend Luftkapazität, hochwertiger

Mykorrhiza stärkt das Wurzelwachstum und die

Erstdüngung erfolgt durch einen organisch-pflanzlichen

Dünger. Verdichtungen durch Baufahrzeuge

können nach Fertigstellung der Maßnahme gelockert

und beseitigt werden, um Staunässe im Vorfeld

zu vermeiden.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.vogt-geotec.de

► www.terrafit.de

► Video: Staunässe

Deutsche Baumpflegetage

5. - 7. Mai 2015 in Augsburg

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UPM ProFi

Ein umfassendes, einfach zu verlegendes

Dielensystem aus Verbundwerkstoff

Das innovative UPM ProFi Dielensystem aus Holz-Plastik-Verbundwerkstoff (WPC) verbindet

hochwertiges Design und Leistungsfähigkeit. Es ist in zwei Sortimentslinien und 14 verschiedenen

Farben verfügbar. Es ist einfach zu verlegen und bietet eine große Auswahl an Zubehör.

Zudem verfügt es über eine einzigartige, geschlossene Oberfläche, die Langlebigkeit und ausgezeichnete

Fleckenbeständigkeit garantiert. Die UPM ProFi Dielensysteme aus Verbundwerkstoff

sind frei von PVC, nicht giftig, bestehen aus recycelten Materialien, werden recycelt und in

Deutschland und den USA hergestellt.

Einfaches Verlegen

Alle UPM ProFi Produkte zeichnen sich durch einfaches

Verlegen aus. Die farblich abgestimmten Clip-

Systeme ermöglichen ein Verlegen ohne Vorbohren.

Die patentierte 2-in-1 Rail Step-Lösung ermöglicht

ein schnelles Verlegen von strapazierfähigen Stufen

und Terrassenabschlüssen. Die Dielen mit geschlossener

Oberfläche können auf zwei verschiedene Arten

gestaltet werden. Entweder mit Aluminium für

einen modernen Look oder mit einem Fugenband für

einen maritimen Look. Um ein müheloses Verlegen

zu gewährleisten, bietet UPM ProFi eine umfassende

Anleitung zusammen mit Videos und einem webbasierten

Tool für die Terrassenplanung. Professionelle

Verleger können am UPM ProFi Programm für professionelle

Verleger teilnehmen.

Eine umfassende Auswahl an Zubehör

für jede Dielenanwendung

Das UPM ProFi Dielensystem wird durch kompatibles,

qualitativ hochwertiges Dielenzubehör wie

höhenverstellbare Füße, Schienen für spezielle

Konstruktionen, wasserdurchlässige Rubber Pads,

Lichter und vieles mehr vervollständigt. Das vielfältige

Zubehör erleichtert selbst das professionellste

Verlegen.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.upmprofi.de

► UPM ProFi Terrassenplanung Tool

► Video: UPM ProFi Deck - Verlegung

► Programm für zertifizierte Verleger


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Beeindruckende Flächeninszenierung

Design und Qualität mit BIRCO Rinnenabdeckungen

Ein anspruchsvolles Entwässerungssystem vereint eine einwandfreie Entwässerungsleistung mit

einem hohen Designanspruch. Die BIRCO GmbH, Hersteller von Rinnensystemen und Entwässerungskonzepten,

bietet aus diesem Grund Planern und Architekten für sämtliche BIRCO Rinnensysteme

ein vielfältiges Programm ansprechender Designabdeckungen nach DIN EN 1433 an.

Steg-Guss-Abdeckungen, Gitterabdeckungen aus Guss, verzinkte Gitterroste aus Stahl in verschiedenen

Maschenweiten und Lochroste sowie die neue Holzabdeckung sind nur einige der

möglichen Rinnenoberflächen. „Das Rinnensystem selbst bleibt in der Regel für den Hausbesitzer

weitgehend unsichtbar“, erklärt Christian Merkel, Geschäftsführer und Mitgesellschafter der

BIRCO GmbH. „Aus diesem Grund kommt der Abdeckung der Rinne eine besondere Bedeutung

zu. Als einziger Bestandteil der Rinne ist sie von außen sichtbar an der Oberfläche und damit

wesentliches Gestaltungselement des Entwässerungssystems.“ Neben einem breiten Angebot an

Standardprodukten liefert BIRCO auch individuelle Abdeckungen nach den Vorstellungen der Architekten

und Bauherren.

Rinnensysteme bieten hinsichtlich der Flächengestaltung

viele Möglichkeiten. So können sie zum

einen verschiedene Oberflächenbeläge wie beispielsweise

Sandflächen von Asphalt oder Vorgärten

von Garageneinfahrten klar voneinander

trennen. Zum anderen können Rinnensysteme für

gestalterische Abwechslung sorgen und Fassaden

aufwerten. Ein Längsstabrost aus gestreckten Linien

und runden Stäben kann einer Fläche beispielsweise

Eleganz verleihen, während eine Gussabdeckung

mit ornamentalen Mustern einer Fläche

eine besondere Individualität verschafft.


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Fotos: BIRCO GmbH

Die BIRCO GmbH bietet für ihre Entwässerungssysteme ein vielfältiges

Programm ansprechender Designabdeckungen nach DIN EN 1433 an

Auch Blindenleitsysteme in Verbindung mit Entwässerungsrinnen

überzeugen zunehmend mehr

die Verantwortlichen in Städten und Kommunen

sowie Fachgremien. Die spezielle Rinnenabdeckung

fungiert als Bodenindikator und erleichtert

Blinden und sehbehinderten Menschen die

selbstständige Orientierung. Als Spezialist für anspruchsvolle

Oberflächenentwässerung bietet

BIRCO darüber hinaus die beleuchteten Rinnensysteme

BIRCOlux und BIRCOlux Premium an,

um architektonische Besonderheiten mit farbigen

Lichtakzenten in Szene zu setzen. Sämtliche BIRCO

Designabdeckungen garantieren angesichts zunehmender

Starkregenereignisse im urbanen

Raum eine schnelle und effiziente Entwässerung.

Nachhaltige Akzente mit Holz

elegant in Holzfassaden und naturverbundene

Architekturkonzepte integriert werden. Auch in

Barfußbereichen wie am Pool oder in Saunen ist

sie eine ideale Lösung. Die Designabdeckung kann

entsprechend der Kundenwünsche in verschiedenen

Holzarten realisiert werden, so zum Beispiel

unlackiert in Esche oder Kirsche oder lackiert in

Buche, Eiche und Walnuss. Sie ist ab sofort für

BIRCOlight mit Nennweite 100 verfügbar. (am) ■

Die neue Holzabdeckung der BIRCO GmbH

integriert sich besonders elegant in

Holzfassaden und naturverbundene

Architekturkonzepte

Neben Materialien wie Guss, Metall und Edelstahl

bietet BIRCO ab sofort auch eine natürliche Alternative

für die Abdeckung der Rinnenelemente an.

Die neue Holzabdeckung setzt in der Gestaltung

von Außenflächen im privaten und gewerblichen

Bereich nachhaltige und nachwachsende Akzente.

„Mit der neuen Holzabdeckung treffen wir den

Zeitgeist. Sie verbindet modernes Design mit der

bewährten BIRCO Entwässerungsleistung“, erklärt

Merkel. Die Holzabdeckung kann besonders

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.birco.de

► Video: Entwässerungsrinne BIRCOlight


38 38

demopark Neuheiten-Medaille

Citymaster 1600 – Ausgezeichnete

Bedienerfreundlichkeit und Ergonomie

Als wendiges Multitalent, das Kehrmaschine und multifunktionalen Geräteträger vereint,

ist der knickgelenkte Citymaster 1600 die flexible und effiziente Lösung in der 3,5 t-Klasse.

In dieser Entwicklung vereinen sich 55 Jahre Produkterfahrung im Bereich der Kompakttraktoren

mit 20 Jahren Produkterfahrung im Bereich der Straßenreinigung. Der Citymaster

1600 verfügt über ein besonders bedienerfreundliches, ergonomisches und rückenschonendes

Gesamtmaschinenkonzept.

Die Fachjury der demopark-Neuheiten-Schau hat dieses Fahrzeug mit einer Neuheitenmedaille

in Silber ausgezeichnet.


39

Neben einer hohen Wirtschaftlichkeit, Sicherheit

und Zuverlässigkeit punktet der Citymaster 1600

durch einen bisher bei Kehrmaschinen und Geräteträgern

in dieser Klasse nie dagewesenen Bedienund

Fahrkomfort. Erreicht wurde dies durch eine

Vielzahl an technischen Innovationen, die sowohl

ein aufwändiges Fahrwerk mit Schraubenfedern

und Stoßdämpfern, als auch eine auf das Fahrwerk

abgestimmte Sitzfederung, Klimaanlage und vieles

mehr betreffen.

Dank spurtreuer Knicklenkung und guter Wendigkeit

fährt sich der Citymaster 1600 sowohl in

engeren Arbeitsbereichen im Stadtgebiet als auch

abseits von Wegen sicher und bequem.

Ebenso einfach lassen sich auch die Anbaugeräte

wechseln. Der Geräteträger verfügt über ein intelligentes

Schnellwechselsystem, das für den Ganz-

jahreseinsatz ausgelegt ist. Er ist serienmäßig mit

allen hydraulischen, elektrischen und mechanischen

Anbauten für alle Anwendungen einschließlich

der Kehrfunktion ausgestattet. Der Wechsel

der Geräte an den Schnellwechsel-Anbauschnittstellen

ist von einer Person in wenigen Minuten

ohne Werkzeug erledigt, so dass die Maschine

kurzfristig andere Aufgaben bewältigen kann –

vom Kehren bis zum Schneeräumen.

Die Ein-Knopf-Bedienung der Maschine im Kehreinsatz

und die Steuerung der Multifunktionen mit

nur wenigen Elementen bieten dem Bediener einen

komfortablen Arbeitsplatz. Die Bedienung der

Maschine erfolgt in klar zugeordneten Bereichen.

Ein Multifunktionsdisplay mit einfacher und intuitiver

Menüführung informiert über alle Betriebszustände

und Maschinenparameter. Die Funk-

Der Citymaster 1600 bietet ein besonders bedienerfreundliches,

ergonomisches und rückenschonendes Gesamtmaschinenkonzept.


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Hako Citymaster 1600 –

Profi beim Kehren und im multifunktionalen Einsatz!

tionssteuerung erfolgt über die in die Armlehne

integrierte Einhand-Bedienung. Dieses innovative

Bedienkonzept sorgt für geringste Anlernzeiten,

erleichtert die Arbeit und schützt vor Bedienfehlern.

Die großzügige Kabinenverglasung und zusätzliche

Assistenzsysteme ermöglichen nahezu

Rundumsicht für effektive Arbeit und hohe Sicherheit

im Einsatz.

Neben seiner hohen Leistungsfähigkeit punktet

der Citymaster 1600 auch im Umweltschutz auf

ganzer Linie. Er erfüllt die strengen Zulassungsvorschriften,

ist emissionsarm, leise und dabei

gleichzeitig antriebsstark. Das kombinierte Frischwasser-/Umlaufwasser-System

zur Staubbindung

im Arbeitseinsatz wurde mit der höchstmöglichen

Bewertung im EUnited-PM 10-Feinstaub-Test bestätigt.

So wird bei seinem Einsatz nicht nur der

Mensch, sondern auch die Umwelt geschont.

21.-23. Juni, Stand B-244

WEITERE INFORMATIONEN:

► Citymaster 1600

► www.hako.com

► Video: Hako Citymaster 1600

► Registrieren Sie sich für die demopark,

um einen Eintrittsgutscheine zu sichern!


41

Kooperation von

COMPO EXPERT und ELIET

zur erfolgreichen Rasenregeneration

Bei der Nachsaat kommt es auf Saatgutqualität und Aussaattechnik an

Bei der Rasenregeneration spielt neben der

Saatgutqualität auch die Aussaattechnik eine

große Rolle. COMPO EXPERT empfiehlt für

die Nachsaat den Einsatz der handgeführten

Nachsähmaschine ELIET DZC 600, die mit dem

GaLaBau Innovationspreis 2014 ausgezeichnet

wurde.

Für eine erfolgreiche Regeneration lückiger Grasnarben

sind geeignete Saatgutmischungen entscheidend.

Die RSM-Mischungen geben ein hohes Maß

an Sicherheit in Bezug auf Eignung, Keimfähigkeit

und Reinheit. Sie beinhalten ausschließlich vom Bundessortenamt

geprüfte und bewertete Gräsersorten.

COMPO Seed Regeneration RSM 3.2 enthält nur

hochwertige Lolium-Sorten mit besten Boniturnoten.

Bei größeren Schadstellen im Rasen sollte neben

Lolium perenne auch ein gewisser Anteil Poa pratensis

gegeben sein. Hierfür eignet sich COMPO Seed

Regeneration Plus. Zusätzlich ist diese Mischung

mit Bacillus subtilis, Selektion E4-CDX ® für eine

schnellere und sichere Keimung ausgestattet. Neben

der Saatgutqualität spielt auch die Aussaattechnik

eine große Rolle. Die handgeführte Nachsähmaschine

ELIET DZC 600, im Vorjahr mit dem GaLaBau

Innovationspreis prämiert, wurde speziell für die Renovation

kleinerer Sportplatzbereiche oder zur Nachsaat

in lückigen und geschwächten Grasnarben im

privaten Hausgarten entwickelt. Das Saatgut wird

präzise mit einem Luftstrom in die gefrästen Schlitze

transportiert und in einem Arbeitsgang anschließend

mit dem Auswurf wieder leicht bedeckt. Diese sichere

und effiziente Saatgutablage sorgt für optimalen

Bodenkontakt, ideale Bedingungen für den Keimschutz

Bacillus subtilis, Selektion E4-CDX ® und damit

für einen hohen Anwachserfolg. In Kooperation mit

COMPO EXPERT ist dieses Gerät werkseitig auf die

Verwendung von COMPO Seed Regeneration Plus

kalibriert und wird mit jeweils 10 kg dieser Saatgutmischung

geliefert.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.compo-expert.de

► info@compo-expert.de

demopark + demogolf

21. – 23. Juni 2015 in Eisenach

STAND GH - 29


42 42

Profis am Werk

Leistungsstärke, Ausdauer und Präzision – das sind Anforderungen, die nicht nur an

Garten- und Landschaftspflegeprofis gestellt werden, sondern auch an ihr Arbeitswerkzeug.

Gerade wenn es um weitläufige Grünflächen geht, schätzen Profianwender

Rasenmäher, auf die sie sich im tagtäglichen und intensiven Dauereinsatz verlassen

können. Der Gummersbacher Premiumhersteller SABO hat Mäher entwickelt, die

diesem harten Job standhalten: Mit ausgefeilter Technik, langlebiger Qualität Made

in Germany, starker Performance und einem angenehmem Handling überzeugen die

SABO Profimaschinen auf der ganzen Linie. Damit sind erstklassige Arbeitsergebnisse

garantiert.

Schwere Arbeit leicht gemacht

Wo Rasenpflege zum Beruf wird, zählt jedes Kilogramm,

das während eines arbeitsreichen Tages

über die Grünflächen manövriert oder transportiert

werden muss. Bei den neuesten Modellen

konnte SABO bis zu 6 Kilogramm an Gewicht einsparen.

Für professionelles Arbeiten ohne Kompromisse

sorgt die bewährte TurboStar-Technik,

die das Schnittgut vollständig in den Fangsack befördert

und selbst auf feuchten Rasenflächen einen

exakten Schnitt erzielt. Eine ebenso innovati-


43

ve Lösung ist das AntiVibration-System AVS, mit

dem fast alle Profimodelle von SABO serienmäßig

ausgestattet sind. Es verringert die Belastung für

den Körper – damit können die Geräte uneingeschränkt

über den gesamten Arbeitstag betrieben

werden.

Satte Power in Parks und Grünanlagen

Profianwender, die mehrmals täglich verschiedenste

Einsätze fahren, wünschen sich Mäher, die

eine gute Performance aufbringen und schwieriges

Gelände problemlos meistern. Mit den leistungsstarken

SUBARU-Motoren etwa können Böschungen

und Hänge in einer Schräglage mit bis zu 30°

Neigung spielend bewältigt werden. Andere Modelle

aus der SABO Profireihe verfügen über die

bewährten und ebenso kraftvollen OHV-Motoren

von Briggs & Stratton. Diese punkten mit einem

weiteren Plus: Denn das Briggs & Stratton ReadyStart

System erlaubt das Starten ohne Choke und Primer.

Das neue BiCiDi Getriebe beweist ebenfalls seine

Stärken – die Doppel-Schlingfederkupplung sorgt

für einen weichen, verzögerungsfreien Anlauf und

für ein hohes Drehmoment (40 NM).

Qualität von Anfang an

SABO Profimäher – Leistung ohne Wenn und Aber

Für höchste Lebensdauer kommen bei den Profimaschinen

große und widerstandsfähige Metallräder

zum Einsatz. Dank der hochwertigen Gummilaufflächen

schonen sie den Rasen, garantieren aber

gleichzeitig Laufruhe und optimale Traktion. Selbst

Bordsteinkanten, Treppenstufen oder Raseneinfassungen

bringen die Profis so schnell nicht aus der

Ruhe: Die seitlichen Radflächen sind verstärkt und

das ohnehin schon robuste Alu-Chassis ist innen

wie außen mit zusätzlichen Stahlblechen gepanzert.

Auch bei maximaler Beanspruchung wird ein

SABO damit über Jahre hinweg zum treuen Begleiter.

Erstklassiger Service inbegriffen

Optional können alle Plus-Modelle bei SABO mit

Motorschutzbügeln nachgerüstet werden. Als Extra

für die Heck- und Seitenauswurf-Modelle sind

Mulchkits verfügbar. Für Profis besonders wichtig:

SABO stellt eine zuverlässige und schnelle Versorgung

mit Original-Ersatzteilen sicher, 10 Jahre

Ersatzteil-Verfügbarkeit sind garantiert. Möglich

wird dies durch ein zentrales Ersatzteillager und

den direkten Service der rund 1.000 Fachhändler

in Deutschland. (am) ■

WEITERE INFORMATIONEN:

► SABO Professionelle

Rasen- und Landschaftspflege

► SABO Profi Katalog

► Video: SABO Profimäher


44 44

Hauraton: 20 Jahre Recyfix Rinnen

für die Oberflächenentwässerung

Korrosionsfrei, leicht und leistungsstark


45

Entwässerungsrinnen aus Kunststoff sind heute aus dem Garten- und Landschaftsbau nicht

mehr wegzudenken. Seit vielen Jahren erobern die Recyfix Rinnen immer neue Bereiche bei

der Entwässerung von Oberflächen. Was vor 20 Jahren einmal als preisgünstige Alternative

zu herkömmlichen Betonrinnen gestartet war, präsentiert sich heute in einer variantenreichen

Vielzahl moderner Entwässerungssysteme. Recyfix Rinnen finden mittlerweile sogar Einsatz

in Schwerverkehrsbereichen und können dank großer Entwässerungsquerschnitte hohe

hydraulische Anforderungen bewältigen.

Die Entscheidung, Kunststoff als neuen Werkstoff

für Entwässerungssysteme zu entwickeln, war Mitte

der 1990er Jahre ein mutiger Schritt von Hauraton.

Damit ließ sich unter anderem die Forderung nach

leichter zu verarbeitendem Material erfüllen. Heute

weiß man, dass Recyfix Rinnen viel mehr Vorteile

bieten. Die Rinnen sind korrosionsfrei und äußerst

bruchunempfindlich. Sie lassen sich vor Ort

einfach anpassen und bleiben dauerhaft elegant.

Am Beispiel der beiden Rinnensysteme Recyfix Pro

und Recyfix NC soll die Flexibilität von Entwässerungsrinnen

aus Kunststoff verdeutlicht werden.

Recyfix Pro Rinnen bieten Sicherheit

Beim Bau von modernen Flächen und Plätzen

werden zunehmend hohe Anforderungen an die

Sicherheit der verwendeten Bauteile gestellt. Sie

sollen nicht nur beständig funktionieren, möglichst

wenig Wartungsaufwand erfordern und schick

aussehen. Bei manchen Einsatzbereichen sind besondere

Eigenschaften nötig. So sollen beispielsweise

Entwässerungsrinnen die jährliche Wintersalzung

dauerhaft und ohne Schaden überstehen.

Dafür haben sich Recyfix Pro Rinnen von Hauraton

etabliert. „Rinnen und Abdeckungen dieser

Recyfix Serie bestehen komplett aus Kunststoff und

sind daher auch beim Einwirken von Streusalz im

Winter vollkommen korrosionsfrei. Auch Jahre nach

dem Einbau ist Rost kein Thema für unsere Kunden.

Das verschafft Planern und Bauherren Sicherheit

bei ihren Projekten“, beschreibt Dieter Bastian,

Hauraton Vertriebsleiter für Deutschland und

Österreich, die Vorteile des Vollkunststoff-Entwässerungssystems.

Besonderes Highlight der Produktserie ist der

unverwechselbare Fibretec Stegrost aus einem

Hochleistungs-Kunststoff. Ein gutes Beispiel dafür,

welch enorme Entwicklung diese Entwässerungssysteme

in den letzten Jahren durchlaufen

haben. Dr. Bernd Schiller, Leiter der Forschungsund

Entwicklungsabteilung bei Hauraton, bemerkt

dazu: „Das neue Material von Hauraton

ermöglicht eine Formensprache, die dem Produkt

Eigenständigkeit verleiht. Hohe Belastbarkeit

und eine optimierte hydraulische Leistung sind

weitere wichtige Komponenten.“ Zudem gestatten

Recyfix Pro Rinne den Einsatz in Bereichen,


46 46

in denen besondere Sicherheitsanforderungen

bestehen. Beim Bau von Bahnsteigen und Haltestellen

beispielsweise müssen alle stromleitenden

Bauteile entsprechend geerdet sein.

Werden dagegen nichtleitende Bauteile, wie die

Recyfix Pro Rinnen eingesetzt, kann viel Aufwand

und Zeit beim Bau eingespart werden.

Recyfix NC: Kunststoffrinne

für Schwerverkehrsbereiche

Entwässerungssysteme aus Kunststoff spielten im

Schwerlastbereich bislang kaum eine Rolle. Stark

beanspruchte Flächen sind traditionell Kandidaten

für massiven Beton.

Mit Recyfix NC von Hauraton steht nun eine

Kunststoffrinne zur Verfügung, deren Tragfähigkeit

auch härtesten Belastungen standhält: Ideal

für Areale, die mit hohen Radlasten befahren werden.

Recyfix NC-Rinnen lassen sich optimal mit

den Produkten der Reihe Recyfix Pro kombinieren

und ergänzen die bestehende Palette auf intelligente

Weise. Mit ihnen lässt sich das Entwässerungssystem

in Bereichen wie Einfahrten, Be- und

Entladezonen oder Warenannahmen flexibel an

die höheren Belastungen anpassen.

High-Tech-Kunststoff

stemmt Lasten bis Klasse E 600

Recyfix NC-Rinnen erfüllen alle Anforderungen der

EN 1433 und garantieren dadurch ein Höchstmaß

an Sicherheit. Die Rinnen sind belastbar bis Klasse

E 600. Gerade einmal elf Kilogramm wiegt die Rinne

der Nennweite 100 inklusive Abdeckung. Damit

ist sie ein wahres Leichtgewicht. Auch in Sachen

Umweltverträglichkeit ist Recyfix stark: Die Basis

des Hochleistungskunststoffes besteht aus recyceltem

Material und ist in der Herstellung besonders

ressourcenschonend. Das Rinnensystem ist dank

seiner hohen Belastbarkeit besonders für den Einsatz

im Tief- und Straßenbau, auf Industrieflächen

und in öffentlichen Bereichen geeignet.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.hauraton.com

► Video: RECYFIX


47

Basafilm ® Gazon extra

Der Langzeitdünger für

Spezialflächen im Öffentlichen Grün

Nährstoffversorgung von speziellen Rasenflächen,

die nur wenige Düngungsgänge erlauben

COMPO EXPERT stellt vom 21. bis 23. Juni 2015

auf der Messe demopark + demogolf in Eisenach

den Langzeitvolldünger Basafilm ® Gazon extra

19+5+8+(+2) vor.

Der innovative Langzeitdünger eignet sich vor allem

für städtisches Grün und Dachbegrünungen sowie

für Grün- und Sportrasenflächen. Basafilm ® Gazon

extra ist der erste Dünger, bei dem zusätzlich zur

hochwertigen Langzeit-N-Form Isodur ® ein Teil der

Granalien (40 %) mit einer polymeren Hülle (Poligen)

umgeben ist. Diese einzigartige Kombination der

Wirkprinzipien wird als P.F.I.-Technologie bezeichnet

(P.F.I. = Poligen Filmed Isodur ® ). Der Langzeitstickstoff

summiert sich dabei auf rund 70 % LZ-N-Anteil.

Dadurch ist eine hervorragende und sehr verträgliche

Langzeitwirkung von bis zu sechs Monaten sichergestellt.

Für spezielle Rasenflächen wie z. B. in Freibädern, die

sich aufgrund ihrer Pflegestrategie und Nutzungsfunktion

für regelmäßige Düngerapplikationen weniger

eignen, bietet sich eine einmalige Düngung

mit dem neuen COMPO EXPERT Langzeitdünger

Basafilm ® Gazon extra 19+5+8+(+2) besonders an.

Die neuartige P.F.I.-Technologie gewährleistet neben

einer sofortigen Initialwirkung eine extrem lange,

verträgliche und effiziente Nährstoffversorgung. Je

nach Belastungsintensität reichen ein bis zwei Applikationen

aus. Auch bei Neuanlagen von Rasenflächen

eignet sich Basafilm ® Gazon extra ausgezeichnet

für die Einarbeitung in den Boden bzw. in die

Rasentragschicht und sorgt dafür, dass sich die Neuansaat

oder die Fertiggrasen-Soden gut etablieren.

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.compo-expert.de

► info@compo-expert.de

Deutsche Baumpflegetage

5. – 7. Mai 2015 in Augsburg

STAND C 20


48 48

Naturrasen durch

Hybridrasen ersetzt

Fotos: EUROGREEN GmbH

Vom 01. bis 31. Juli 2013 wurde im Freizeitpark

Grünwald eines der vier Naturrasen-

Spielfelder in eine Hybridrasen-Anlage umgewandelt.

Mit dem Einbau wurde EUROGREEN

aus Betzdorf beauftragt. Zum Einsatz kam der

neue Hybridrasen.

Bevor die Hybridrasenmatte verlegt wurde, erneuerte

ein Bauunternehmen den gesamten Untergrund

inklusive Drainage. Bereits sechs Wochen

nach der Einsaat fand das erste Testspiel statt.

„Uns hat überrascht, dass der Rasen trotz dieses

kurzen Abstandes nach dem Spiel in einem sehr

guten Zustand war“, sagt Jörn-Torsten Verleger,

Geschäftsführer der Grünwalder Freizeitpark GmbH.

Normalerweise empfiehlt der Hersteller vor der

erstmaligen Benutzung eine längere Ruhephase.

„Wir empfehlen den Hybridrasen je nach Wetterlage

zwei- bis drei Monate nach der Einsaat

erstmals zu bespielen. Der beste Zeitpunkt für die

Einsaat ist zwischen April und Oktober“, erklärt

EUROGREEN-Marketingleiter Peter Kappes.

Seit dem 16. Oktober ist der Platz für den Spielbetrieb

freigegeben und wird seitdem intensiv

genutzt. Hauptnutzer der Sportanlage ist der

TSV Grünwald, aber auch die Volkshochschule, örtliche

Schulen und Firmen nehmen die Fußballplätze

in Anspruch. „Der hohe Nutzerdruck, die fehlende

Drainage und Bewässerungsanlage sowie

die Beschattung durch umliegende Bäume waren

die Gründe, warum wir uns zu einem Umbau entschlossen

haben“, so Verleger. Die Gesamtkosten

des Umbaus betrugen etwa 440.000 Euro. Darin

enthalten sind sämtliche angefallenen Kosten, wie

etwa der Einbau einer neuen Beregnungsanlage.

Die ersten Erfahrungen sind nach Aussagen des

Geschäftsführers bisher durchweg positiv.

Jörn-Torsten Verleger: „Die Spieler spüren kaum

einen Unterschied zu einem Naturrasen, nur der

Belag fühle sich etwas härter an. Gelobt wurde zudem

die sehr große Ebenflächigkeit, wodurch der

Ball nicht verspringen würde.“ Auch das Ballverhalten

sei fast genauso wie auf einem Naturrasen.

„Aus meiner Sicht ist der Hybridrasen für Kommunen

eine sehr interessante Alternative zu Naturrasen

oder Kunstrasen, insbesondere in Bezug auf

das Kosten-/Nutzenverhältnis“, zieht Verleger ein

positives Zwischenfazit. Im Gegensatz zu anderen


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Hybridrasen-Verfahren, die auf in die Tragschicht

eingemischten beziehungsweise vertikal vernähten

Kunststoff-Fasern basieren, fußt das neue Verfahren

auf einer Matte, die mit einer gewissen Anzahl

von eingewebten Kunststofffasern bestückt

ist. Diese Matte wird auf das Planum gelegt, mit

Rasentragschichtmaterial verfüllt und mit geeignetem

Saatgut eingesät. Das Saatgut kommt zur

Keimung und verwächst mit der Matte.

Laut DFB-Angaben kostet ein Naturrasen (400-800

Nutzungsstunden pro Jahr) etwa 300.000 Euro

und ein Kunstrasen (2000-2500 Nutzungsstunden

pro Jahr) etwa 500.000 Euro – ein Hybridrasen

(etwa 1000 Nutzungsstunden pro Jahr) bewegt

sich laut EUROGREEN mit ca. 350.000 Euro auch

für Kommunen und Vereine in erschwinglichen Dimensionen.

Die jährlichen Unterhaltungs- und Lebenszykluskosten

sollen, wie beim Naturrasen, bei

unter 30.000 Euro liegen.

Im Vergleich zu einem Naturrasen verspricht das

Hybrid-System eine zusätzliche Spielzeit von zwei

bis drei Stunden pro Tag. Zudem soll das neue

Hybridrasensystem gegenüber einem Naturrasen

eine verbesserte Scherfestigkeit und Ebenflächigkeit

aufweisen können. Der Rasen ist zudem

laut Herstellerangaben vielseitig verwendbar. So

kann er neben der Neuanlage oder dem Ersatz

anderer Belagsarten auch zur partiellen Sanierung

von Torräumen und Abschlagsbereichen auf

Golfplätzen verwendet werden. Neben der Fläche

im Freizeitpark Grünwald wurden bereits weitere

Großspielfelder mit dem neuen Hybridrasen ausgestattet,

wie etwa beim Landessportbund Nordrhein-Westfalen

in Sundern-Hachen (Umbau Tenne

in Hybridrasen), in der Gemeinde Hilgert (Umbau

Tenne in Rasen, Mittelachse Hybridrasen) und in

der Stadt Betzdorf (Umbau Tenne in Hybridrasen).

Hinzu kommen zahlreiche Tor- beziehungsweise

Strafraum-Sanierungen mit Hybridrasen, beispielsweise

auf den Trainingsflächen des Hamburger SV,

des VfL Bochum und von Borussia Mönchengladbach.

(Quelle: Stadionwelt, 29.10.2013) (am) ■

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.eurogreen.de

► www.hybridrasen.com

Verlegen der Matte auf vorbereitetem Planum

Verfüllen der Matte mit

Rasentragschicht-Material (RTS)

Und so präsentiert sich der Platz im Herbst 2013


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Schneiden, Sägen

und Zerkleinern!

Und das möglichst lautlos.

Mit diesem Anspruch reist Meyer aus Rellingen zu den Augsburger Baumpflegetagen. Ein

Kunststück, wenn einer der Protagonisten den Namen „Löwe“ trägt. Pflegen diese doch gerne

gut zu brüllen. Die neue Löwe Einhandschere 7.104 ist aber ein Meister im Understatement. Klein

und handlich kommt die geschwungene Amboss-Schere daher. Der gestandene Baumpfleger will

da schon abwinken. Was soll so eine kleine Schere schon schaffen? Dann probiert er vielleicht

mal einen Schnitt und Erstaunen zeichnet sich auf seinem Gesicht ab: Wie kann denn das so leicht

gehen? Ganz einfach: Durch die kurze Konstruktion konnte eine sehr flache Klingenkontur gefertigt

werden. Und die bietet nun einmal weniger Widerstand im Holz. Reine Physik. Die komplett

in Deutschland gefertigte Schere muss man einfach in der Hand gehabt haben.

Aus Asien kommen die flüsterleisen Astsägen, die

man ebenfalls auf den Baumpflegetagen testen

kann. Egal, ob Silky, ARS oder MEYbest: Man ist

eingeladen, auszuprobieren und zu vergleichen.

Hochleistungs-

Handsägen: Klappsägen

mit Japan-Zahnung

Leise, leistungsfähig, aber weniger schweißtreibend

ist man mit den Akkugeräten der Fa. Pellenc unterwegs.

In Augsburg legt Meyer den Fokus auf die

Scheren und Sägen aus dem Pellenc-Programm.

Auch die neue, robuste Heckenschere Helion2

kann dort begutachtet werden.

Im Mittelpunkt wird aber sicherlich der neu entwickelte

Schneidkopf „City Cut“ stehen, mit dem

Motorsensen und Freischneider endlich Manieren

beigebracht bekommen und Steine usw. nicht

mehr durch die Gegend schleudern. Manche Städte

haben hier in den letzten Jahren Schadenersatzsummen

in 5-stelliger Höhe aufwenden müssen.

Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass ohne

Beschädigungen bündig bis an Hindernisse

herangeschnitten werden kann.

Auch hier gilt: Kommen,

ansehen, ausprobieren!

PELLENC

Akku-Geräte


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Treegator ® grün

Mobile Tröpfchen-Bewässerung

Für die Wasserversorgung am frisch gepflanzten

Baum bietet Meyer seit Jahren

den bewährten Treegator Bewässerungssack

an. In einer Minute befüllt, gibt er

das Wasser über 5 – 9 Stunden an das

Erdreich um den Baum ab. Besser kann es

dem frischen Grün nicht ergehen.


52 52

Rammstangen Stangenauszieher Verriegelungshaken Anspannhebel

Einbau-Werkzeuge PLATIPUS

Nicht nur unhörbar, auch „unsichtbar“ werden die

Platipus-Baumverankerungen unterirdisch angebracht.

Um die Wurzelbasis verletzungsfrei zu

installieren, bietet das System Lösungen für fast

alle Probleme. Ob auf Tiefgaragendächern oder in

Parks, ob Ballenpflanzen oder solche aus Airpots

und Großcontainern: Die Pflanze hält, das System

ist mit wenig Aufwand zu installieren.

Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen,

dass Meyer sich natürlich auch oberhalb der

Grasnarbe um die Bäume kümmert: Der schon fast

obligatorische Sonnenschutz „Arbo-Flex Stammanstrich“

verhindert Stammrisse durch Hitze oder

Kälte. Erst in den letzten Jahren trat vermehrt in

den Fokus, dass auch plötzlich freigestellte Altbäume

oder Astpartien Sonnenschutz benötigen, bis

sie sich an den frisch exponierten Stellen aus eigener

Kraft schützen können. (am) ■

WEITERE INFORMATIONEN:

► www.meyer-shop.com

Stammschutzfarbe

ARBO-FLEX

Deutsche Baumpflegetage

5. – 7. Mai 2015 in Augsburg

Stand C 11


Top-Fokus Dach- und Fassadenbegrünung

53

FBB eNews

Grüne Dächer für bunte Bauwerke

Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und

Umwelt in Hamburg (BSU) ... mehr ab Seite 62

Vertikale Gärten im

Innen- und Außenbereich

Das clevere Vertiss Konzept ... ab Seite 60

APRIL 2015

25-jähriges Jubiläum

gefeiert

1990-2015 ... mehr ab Seite 56


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Termin Ort Veranstaltung Infos

21.01.-15.05.15 deutschlandweit

Deutscher Fassadenpreis –

Auslobung

www.fvhf.de

05.05.2015 Bonn Fachseminar Dach www.fachseminar-dach.de

06.05.2015

Frankfurt/

Mörfelden

24.06.2015 Dresden

30.06.2015 Hamburg

Fachseminar Dach

Planerseminar

ÖkoEnergertische Gebäudehülle

Planerseminar

ÖkoEnergertische Gebäudehülle

www.fachseminar-dach.de

www.planerseminargebaeudehuelle.de

www.planerseminargebaeudehuelle.de

30.06.2015 Berlin Fachseminar Dach www.fachseminar-dach.de

01.07.2015 Leipzig Fachseminar Dach www.fachseminar-dach.de

4.09.-8.09.2015 Paris Messe Maison & Objet www.maison-objet.com

15.09.2015 Nürnberg Fachseminar Regenwasser www.fachseminar-regenwasser.de

16.09.2015 Stuttgar Fachseminar Regenwasser www.fachseminar-regenwasser.de

17.09.2015 Freiburg Fachseminar Regenwasser www.fachseminar-regenwasser.de

22.09.2015 Münster Fachseminar Dach www.fachseminar-dach.de

23.09.2015 Oberhausen Fachseminar Dach www.fachseminar-dach.de

01.10.2015 Frankfurt

Deutscher Fassadenpreis –

Verleihung

www.fvhf.de

13.10.2015 Ahrensburg Fachseminar Regenwasser www.fachseminar-regenwasser.de

14.10.2015

Braunschweig/

Königslutter

Fachseminar Regenwasser

www.fachseminar-regenwasser.de

10.11.2015 Trier Dachlandschaften www.dachlandschaften.com

11.11.2015 Datteln Dachlandschaften www.dachlandschaften.com

12.11.2015 Kiel Dachlandschaften www.dachlandschaften.com

23. 11.-24.11.2015 Wien 1. EUGIC 2015 www.eugic.org

23. 11.-26.11.2015 Dubai Big 5 Show www.carlstahl-architektur.com

23. 11.-26.11.2015 Frankfurt Heize Architek-Tour www.carlstahl-architektur.com


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Herzlich Willkommen

zu den FBB-eNews, dem Online-Journal der

Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V.

(FBB)!

Wir berichten in dieser Ausgabe über das

erfolgreich abgehaltene 13. Internationale

FBB-Gründachsymposium, bei dem wir

150 Teilnehmer begrüßen konnten.

Doch nach dem Symposium ist vor dem

Symposium – es laufen schon die Vorbereitungen

für das 8. FBB-Fassadenbegrünungssymposium,

das am 24. September 2015

stattfinden wird.

Wir haben ein paar Vorträge aus dem

Gründachsymposium herausgegriffen und

möchten sie Ihnen vorab in etwas gekürzter

Fassung zeigen – die Zusammenfassungen

aller Vorträge des Gründach- und des

Fassadenbegrünungssymposiums 2015 gibt

es im „Jahrbuch Bauwerksbegrünung 2015“,

das im November erscheinen wird.

Selbstverständlich finden Sie alle bisherigen

Ausgaben der FBB-eNews jederzeit unter

www.fbb.de – nicht nur einsehbar, sondern

auch ausdruckbar.

Viel Spaß beim Lesen!

Dr. Gunter Mann

Präsident der Fachvereinigung

Bauwerksbegrünung e.V. (FBB)

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1990 - 2015: 25 Jahre Fachvereinigung

Bauwerksbegrünung e.V. (FBB)

Das clevere Vertiss Konzept:

Vertikale Gärten im Innen-und

Außenbereich

Grüne Dächer für bunte Bauwerke:

Neubau der Behörde für Stadtentwicklung

und Umwelt in

Hamburg (BSU)

Das Stadtklima in der Zukunft:

Fakten, Szenarien, Maßnahmen

Auf die Dächer, fertig, grün! –

Die Hamburger Gründachstrategie

Innovativ: gezielte Regulierung der

Abflussspende begrünter und

unbegrünter Dächer

150 Teilnehmer beim

13. FBB-Gründachsymposium

mit 25-jährigem Jubiläum

Pflanzenentwicklung und

Biodiversität auf Solar-Gründächern

FBB – Neue Videos auf YouTube

Aktuelle Mitgliederliste FBB


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25-jähriges Jubiläum gefeiert – 1990-2015

25 Jahre Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB)

„Am Montag, dem 19.02.1990 erschienen im Salon 1+2 des Steigenberger

Airport-Hotels, 6000 Frankfurt am Main, […] 16 Personen zur Beschlussfassung

über die Gründung eines einzutragenden Vereins mit dem Namen

„Fachverband Bauwerksbegrünung e. V. (FBB).“

(Auszug aus dem damaligen Protokoll).


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Die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V.

(FBB), wie sie kurze Zeit später umbenannt wurde,

ist am 19.02.1990 von 12 Mitgliedern gegründet

worden. Sie ist aus dem Arbeitskreis „Vegetationstechnik

für Grünflächen im Siedlungsbereich“

der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung

Landschaftsbau e. V. (FLL) entstanden, um

als „Förderkreis Bauwerksbegrünung“ zu agieren.

Alle FBB-Gründungsmitglieder waren auch FLL-

Mitglieder.

Heute beläuft sich die Mitgliederzahl der auf gesunden

wirtschaftlichen Beinen stehenden Fachvereinigung

auf aktuell 124 Mitgliedern aus verschiedenen

Bereichen rund um die Dach- und

Fassadenbegrünung. Die FBB hat sich über Jahre

hinweg einen exzellenten Ruf in der Gründachund

Fassadenbegrünungsbranche erarbeitet und

wird von anderen Branchen-Verbänden anerkannt

und geschätzt. Wie kaum ein anderer Verband hat

die FBB kontinuierlich über 25 Jahre hinweg Jahr

für Jahr firmenunabhängige Öffentlichkeitsarbeit

für die Dach- und Fassadenbegrünung betrieben.

So standen zu Beginn verschiedene Messen im

Fokus wie „Arial“, „Bautec“, „Dach und Wand“,

dann Aufklärungsseminare mit Vortragsreihen bei

Gemeinden, Fachveranstaltungen „Abdichtung

und Begrünung – gemeinsam durch Qualität und

Sicherheit zu begrünten Dachlandschaften“, Interviews

und Expertengespräche, doch auch schon

1995 das erste Symposium „Regenwassernutzung

und Entsiegelung“. Am 25.03.2003 fand das erste

Internationale FBB-Gründachsymposium in Ditzingen

statt – richtungsweisend und mit Vorbildfunktion

für andere Weltgründach-Kongresse als Kommunikations-

und Wissensplattform zum aktuellen

Stand von Forschung, Lehre und Praxis. Neben der

jährlichen Wahl des „FBB-Gründach des Jahres“

(seit 2001) und der Präsentation besonderer Gründächer

hat die FBB mit Broschüren zu aktuellen

Themen der Branche informiert, wie beispielsweise

mit der „WBB-Liste“ (Liste der „Wurzelfesten

Bahnen und Beschichtungen“), die bis heute jährlich

neu aufgelegt wird, den „Verankerungen im

kommunalen Baurecht“, den „Förderungen von

Dachbegrünungen durch eine gespaltene Abwassersatzung“.

Heute ist es das „FBB-SchlagLicht“

mit verschiedenen Themenschwerpunkten, das aktuelle

Argumentations- und Arbeitshilfen gibt.

Die FBB darf sich dafür mitverantwortlich fühlen,

dass sich der Markt in Deutschland so positiv

entwickelt hat und Deutschland Weltmarktführer

in Sachen Bauwerksbegrünung ist. Sie hat schon

bald über den Tellerrand hinausgeschaut und war

1997 Gründungsmitglied der Europäischen Föderation

der Bauwerksbegrünungsverbände e. V. (EFB)

und 2008 Gründungsmitglied der World Green

Infrastructure Network (WGIN).

Die FBB hat stets das übergeordnete Ziel verfolgt,

die Bauwerksbegrünung einem möglichst breiten

Publikum nahe zu bringen. In der Fachvereinigung

Bauwerksbegrünung bestehen durch die Interessengemeinschaft

Möglichkeiten, die Einzelfirmen

nicht zur Verfügung stehen – auf firmenneutralen

Wegen positive Rahmenbedingungen für das Begrünen

von Bauwerken zu schaffen.

Enge Verbindung mit anderen

Verbänden (u.a. FLL und BGL)

Die enge Verbundenheit mit der Forschungsgesellschaft

Landschaftsentwicklung Landschaftsbau

e. V. (FLL) ist vielfach dokumentiert und im ers-

Zeitstrahl 25 Jahre FBB


58

ten Jahr war auch die FBB-Geschäftsstelle noch bei

der FLL in Bonn untergebracht. Auszug aus dem

Protokoll der außerordentliche FBB-Mitgliederversammlung

in Bonn am 23.04.1990: „… dass das

Ziel dieser Arbeit immer die enge Verklammerung

mit der FLL gewesen sei und dass darüber hinaus

Zweck der Vereinigung weder die selbstständige

Erarbeitung von Richtlinien noch die eigenständige

Forschung und Entwicklung sei, sondern vielmehr

deren Förderung. […]

Die FBB hat schon mit ihren ersten öffentlichen

Auftritten 1991 auf den Messen „Dach und

Wand“ und „Areal“ und bei mehreren 2-tägigen

Seminaren die FLL-Dachbegrünungsrichtlinie beworben

und zudem im April 1992 das 1. FBB-FLL-

Fassadenbegrünungs-Forum durchgeführt.

Doch nicht nur FBB und FLL stehen sich seit

25 Jahre nahe, auch der Bundesverband Garten-,

Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) spielt

in der Entwicklung der FBB eine große Rolle. Auch

zwischen FBB und BGL fand seit der Geburtsstunde

eine enge Abstimmung statt, die sich unter

anderem in den gemeinsamen „Hinweise zur

Pflege und Wartung begrünter Dächer“ wiederspiegelte,

die mit FLL und dem Zentralverband des

Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V. (ZVDH) erarbeitet

wurde.

Ziele der FBB – gestern wie heute

Die FBB ist sich treu geblieben und die erste groß

angelegte Mitgliederwerbung von 1991 könnte

auch heute noch so stehen: „Das Hauptziel der FBB

ist die Förderung der Begrünung von Bauwerken,

speziell von Dächern und Fassaden. Hierzu sollen

einer möglichst breiten Öffentlichkeit insbesondere

die notwendigen technischen Voraussetzungen

objektiv vermittelt werden. […] Die FBB wird ihre

Arbeit in enger Anlehnung an die FLL und im Sinne

aller an der Bauwerksbegrünung interessierten

Kreise durchführen. […] Aufgerufen, Mitglieder in

der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung (FBB)

zu werden, sind alle an der Bauwerksbegrünung

interessierten Kreise wie z.B. Baustoffhersteller,

verarbeitende Betriebe aus dem Bau- und Begrünungssektor,

Unternehmen, die Produkte zur Bauwerksbegrünung

herstellen, liefern oder vertreiben,

Verbände, Vereine und andere Institutionen,

Architekten, Landschaftsarchitekten, Ingenieure,

Wissenschaftler, Publizisten und viele mehr.“

Geburtstagsfeier beim

13. FBB-Gründachsymposium

Im Rahmen des 13. Internationalen FBB-Gründachsymposiums

wurde am 05.03.2015 mit 150

Eine FBB-Broschüre der ersten Generation


59 59

Teilnehmern das 25-jährige Bestehen der Fachvereinigung

Bauwerksbegrünung gefeiert – mit Ansprachen

der langjährigen Weggefährten Jürgen

Rohrbach (FLL) und Dr. Michael Henze (BGL), Geburtstagstorte

und Sekt. FBB-Präsident Dr. Gunter

Mann begrüßte in seiner Einführungsansprache

besonders die drei anwesenden FBB-Gründungsmitglieder

Fritz Hämmerle, Wolfgang Tebart und

Peter Bott und gemeinsam schnitten die vier Genannten

in der Kaffee-Pause auch die Geburtstagstorte

an. Und danach gab es mit „25 Jahre FBB.

Chronologie, Highlights, Ausblick“ einen kurzen

Rückblick, den kein anderer so treffend rüberbringen

konnte wie FBB-Gründungs- und Ehrenmitglied

Fritz Hämmerle. Und zum Abschied durfte

noch jeder Symposiumsteilnehmer einen „Goldenen

Sekt“ mitnehmen mit dem Aufdruck „25 Jahre

FBB. Feiern Sie mit!“.

Fazit und Ausblick

aus dem Rückblick 25 Jahre FBB

• FBB-Entstehung aus der FLL und auch enge Abstimmung

mit dem BGL, also eine historische

Verbundenheit mit anderen Verbänden

• Solide Basis beruhend auf Mitgliedsbeiträgen

und unabhängig von Sponsoren

• Seit der Gründung 1990 hat kein Verband so

kontinuierlich Jahr für Jahr Öffentlichkeitsarbeit

für die Dach- und Fassadenbegrünung betrieben.

• Nach wie vor ist die FBB der einzige neutrale

Verband in Deutschland, der sich nur mit der

Dach- und Fassadenbegrünung beschäftigt.

• Die FBB hat den Grundstein für den heutigen

erfolgreichen Markt der Bauwerksbegrünung

gelegt.

• Vieles, was wir heute meinen „neu“ zu „erfinden“,

gab es schon zu früheren Zeiten … z. B.

„Forum Fassadenbegrünung“, „Manifest Grün“,

u. v. m. Das heißt, um einen guten Schritt nach

vorne zu gehen, lohnt sich ein Blick zurück.

• Es gibt noch einige Mitglieder aus der Gründungszeit,

die auch heute noch aktiv sind.

• Die Mitgliederzahl ist kontinuierlich und vor allem

in den letzten Jahren gestiegen.

• Verbände, Unternehmen und Personen, die ähnliche

Interessen haben, müssen sich zusammentun

und gemeinsam das große Ziel „mehr begrünte

Dächer und Fassaden“ ansteuern.

• Es gilt jetzt noch mehr als früher, Städteplaner

und Politiker von der Bauwerksbegrünung zu

überzeugen.

• Es muss eine neutrale Wissens- und Informationsplattform

für alle Interessierten geschaffen

werden.

Danksagung

Drei Verbände

Großen Dank für die Unterstützung beim Zusammentragen

der Informationen zu dieser Veröffentlichung

gilt vor allem Rainer Bohlen, Eberhard

Steinmetz, Konrad Ben Köthner, Fritz Hämmerle

und dem Dieter A. Kuberski-Verlag, dem Herausgeber

der Fachzeitschrift „Dach + Grün“, mit der

die FBB seit der ersten Ausgabe 1992 eng verbunden

ist.

Autor: Dr. Gunter Mann, Präsident

Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB)

WEITERE INFORMATIONEN:

www.fbb.de

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60

Das clevere Vertiss Konzept

Vertikale Gärten im

Innen-und Außenbereich

Mit dem cleveren Vertiss Konzept können ungenutzte Flächen originell und

ökologisch in und an Gebäuden vertikal begrünt werden und somit unser

graues & urbanes Umfeld in ein kleines Stückchen Natur verwandeln.

Der französische Hersteller Novintiss ® ist seit

mehr als zehn Jahren auf dem Gebiet der Außengestaltung

spezialisiert und konnte somit zum Experten

in Sachen individuelle technische Lösungen

in den sehr umfangreichen Segmenten des Landschaftsbaus

avancieren.

2009 haben wir unsere innovative Lösung für

Wand- und Fassadenbegrünung unter dem Markennamen

Vertiss auf den Markt gebracht und

seitdem über 4000 Quadratmeter begrünt. Es handelt

sich um ein modulares Kassettensystem, mit

dem lebende Pflanzen-Bilder bis hin zu regelrechten

vertikalen Gärten im Innen- und Außenbereich

geschaffen werden können.

Dabei wachsen die Pflanzen in HD-Polypropylen

Modulen, die mit Substrat gefüllt werden. Diese

Pflanzenmodule werden wiederum an einem an

Wänden und Mauern installierten Schienensystem

befestigt.

Der Neigungswinkel der Pflanznischen und das

offene Modulinnere ermöglichen den Pflanzen ein


61

ideales und stressfreies Gedeihen. Dazu gehört eine automatisierte

Bewässerung und Düngung, die für langwährende grüne

Wände mit wenig Pflegeaufwand sorgt.

Einfache Montage und Wartung, geringer Wasserverbrauch aufgrund

des speziell entwickelten Substrats und des ausgewählten

widerstandsfähigen Materials zeichnen unser Konzept aus.

Ein kurzer Film sagt mehr aus als lange Worte und wir freuen

uns, Ihnen unser Konzept in 3D vorstellen zu können:

Grüne Wandmontage Vertiss 3D Animation

Vertikalbegrünungen verschönern den Lebensraum und werten

Gebäude und Räume auf, aber abgesehen von Ästhetik und erhöhtem

Wohlbefinden für Körper und Seele verbessern sie auch

die Raumakustik und die Innenraum-Luftqualität. Im Außenbereich

schützen sie Gebäude vor Umwelteinflüssen, verbessern

das Klima und bieten außerdem den Kleinlebewesen ein Zuhause.

Zusammen mit unseren ausführenden Partnerfirmen begleiten

wir Sie weltweit auf allen Etappen des Begrünungsprojekts,

von der Planung bis zur Wartung, und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme

über info@vertiss.net.

Vertikales Grün für bessere Lebensqualität kann jetzt für jedes

Heim oder öffentliches Gebäude Wirklichkeit werden und auf nur

wenigen Quadratmetern helfen wir Ihnen dabei, blickfangende

Landschaften mitten in der Stadt erblühen zu lassen!

WEITERE INFORMATIONEN:


Hersteller Novintiss ®

Video: Wandmontage

Vertiss ® Wandbegründung

i


62

Fotos: Sika Deutschland GmbH

Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg (BSU)

GRÜNE DÄCHER

FÜR BUNTE BAUWERKE


63

Wie lässt sich die Zukunft der Städte im 21. Jahrhundert gestalten? Dies war die zentrale

Frage der Internationalen Bauausstellung IBA 2013 in Hamburg, die unterschiedliche Projekte

und innovative Beiträge zu den zeitgenössischen Aufgaben der Stadtentwicklung

zeigt. Umgesetzt wurden die mehr als 60 baulichen, sozialen und kulturellen Projekte auf

dem insgesamt 35 Quadratkilometer großen IBA-Projektgebiet auf der Hamburger Elbinsel

Wilhelmsburg, in Veddel sowie im Harburger Binnenhafen. Ziel des Projekts: Der Beweis,

dass eine Metropole im 21. Jahrhundert ökologisch und sozial ausbalanciert wachsen kann

und so zu einem Vorbild für nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung wird.

Der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und

Umwelt Hamburg (BSU) ist dabei das größte Hochbauprojekt

der IBA und übernimmt die städtebauliche

Führungsrolle im neuen Quartier. Als erste

Behörde folgte die BSU dem längst beschlossenen

Rahmenkonzept „Sprung über die Elbe“ und bezog

im Juli 2013 eines der modernsten Gebäude

Hamburgs auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Dieses

Konzept erlaubt das Wachstum des Stadtstaats auf

zentral gelegenen Flächen. Je vier Gebäude schlängeln

sich auf fast 200 Metern Länge, ausgehend

vom 54 Meter hohen zentralen Eingangshochhaus

über zwei Flügel nach Norden und Westen.

Ein unverwechselbares Highlight ist die – für

die Berliner Architekten Sauerbruch Hutton charakteristische

– farbenfrohe Fassadengestaltung

des 13-geschossigen Turms und der beiden jeweils

5-geschossigen Gebäudeflügel mit etwa 30.000

Keramikelementen in 20 Farbtönen. Besonders ist

auch das ehrgeizige Nachhaltigkeits- und Energiekonzept,

um den Goldstandard der Deutschen

Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGBN) zu

erlangen. Das Gebäude erhielt im Sommer 2014

das DGNB-Zertifikat in Gold.

Sichere Dachabdichtung trotz

auSSergewöhnlicher Dachgeometrie

Neben einer unverwechselbaren Fassade trägt

auch das Dach zum außergewöhnlichen Gebäudekonzept

bei: Sämtliche Gebäudeteile haben eine

wellenförmige, runde Geometrie, an die der gesamte

Dachaufbau angepasst werden musste. Im

ersten Schritt wurden dafür Bitumendampfsperren

auf der Stahlbetondecke sowie eine Wärmedäm-

Der gesamte Dachaufbau musste sich der

geschwungenen Geometrie anpassen.


64

mung aufgebracht. Darauf folgte die Kunststoffdachabdichtungsbahn

Sarnafil TG 76-18 Felt der

Sika Deutschland GmbH. Sie eignet sich im verklebten

Aufbau auch für Dächer mit Kiesauflast

und Begrünung, da sie entsprechend dem FLL-

Verfahren resistent gegen Wurzeln und Rhizome

ist. Die weichmacherfreie, recycelbare und extrem

langlebige Dachabdichtung bringt positive Nachhaltigkeitsaspekte

auf das Dach und hat somit zur

DGNB-Zertifizierung des Bauwerks in Gold beigetragen.

Die Abdichtungsbahn besteht aus einer innenliegenden

Einlage aus Glasvlies sowie einer unterseitigen

Vlieskaschierung, die als Haftbrücke und

Ausgleichslage für die flächige Verklebung dient.

Verklebt wurde der gesamte Dachaufbau mit dem

Klebstoff Sikaplan C 300, einzelne Teilbereiche

wurden aufgrund der Gebäudehöhe mit Sarnafil

TS 77-18 im Sarnabar Befestigungssystem mechanisch

befestigt und im Anschluss daran extensiv

begrünt.

Auch diese Dachabdichtung erfüllt die hohen

Anforderungen der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung

Landschaftsbau E.V. (FLL).

Weitere Abdichtungsleistungen

Neben der klassischen Dachabdichtung sorgte die

Sika Deutschland mit ihren Systemlösungen für

die Dichtigkeit weiterer Gebäudeteile: So galt es

auch einen ca. 5 Meter hohen Hügel mit einem


65

Video: Sika – Weltweite Systemlösungen

Bautafel

Bauherr: Sprinkenhof AG, Steinstraße 7,

20095 Hamburg

Architekt: Sauerbruch Hutton

Generalplanungsgesellschaft, Berlin

Generalplaner: Obermeyer Planen + Beraten GmbH,

Hamburg

Bauzeit: Dezember 2010 bis März 2013

Hersteller / Dachabdichtung:

Sika Deutschland GmbH

Produkte: Sarnafil TS 76-18 Felt (Kunststoffabdichtungsbahn),

Sarnafil TG 66-18 (Bauwerksabdichtungsbahn),

Sarnafil TS 77-18 (Dachabdichtungsbahn),

SikaRoof MTC 18 (Flüssigkunststoff),

Sarnabar Befestigungssystem

Verleger: Ausführungsarbeiten Flachdach:

Werder Bedachungen GmbH, Leutersdorf

Auszeichnungen:

Ausführungsarbeiten Parkdeckflächen:

Carstens Bedachungsgeschäft GmbH, Rotenburg / Wümme

DGNB-Zertifikat in Gold

(von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.)

Der geschwungene bunte

Neubau der BSU Hamburg

ist das größte Hochbauprojekt

der Int. Bauausstellung

2013 in Hamburg.


66

66

Radius von etwa 10 Metern auf einer Betonfläche

abzudichten. Er bildet im Foyer eine Kuppel über

einem riesigen Modell der Stadt Hamburg. Auch

dieses gestalterische Element wurde anschließend

begrünt.

Die auf dem Dach verwendete Kunststoffdachabdichtungsbahn

Sarnafil TG 76-18 Felt kam auch bei

der über 5.000 Quadratmeter großen Tiefgaragendecke

zum Einsatz, auf der sich nun weitere grüne

Parkflächen befinden. Dieser zweite Abschnitt

wurde in Teilbereichen abgeschottet, mit Sarnafil

Kontrollrohren versehen und anschließend intensiv

begrünt. Dazu pflanzte man Bäume unter anderem

in einem 1 Meter tiefen Pflanzbecken, mit

einem 9,9 cm permanenten Wasseranstau. Diese

nasse Herausforderung machte eine absolut zuverlässige

Dachabdichtung erforderlich. Zu guter

Letzt mussten noch die Außentreppenanlagen am

Aufgrund seines umfangreichen Nachhaltigkeits-

und Energiekonzepts wurde

das Gebäude mit dem Gold-Zertifikat

der DGNB ausgezeichnet.


Gebäude abgedichtet werden. Hierfür verwendete

man allerdings Flüssigkunststoff, das System

SikaRoof MTC 18. Es ist besonders schnell regenfest

und kann durch geringe Trocknungszeiten zwischen

den einzelnen Schichten schnell und auch

bei schlechter Witterung gut verarbeitet werden.

Vorrangiger Grund für den systemgerechten Einsatz

des hochwertigen Flüssigkunststoffs waren

die schwierigen Anschluss- und Detailsituationen

der Treppen. Der Vorteil: Der Übergang zwischen

der Dachabdichtungsbahn und dem Flüssigkunststoff

wurde mit den Produkten eines einzigen

Herstellers ausgeführt. So kann jeder Garantieausschluss

aus dem umfangreichen Garantiepaket der

Sika Deutschland GmbH vermieden werden.

Rostfreie Begrenzungssysteme

für die Dachbegrünung

Immer schön getrennt

TÜV-zertifizierte Betreuung

Um das optimale Zusammenspiel zwischen den

eingesetzten Materialien, der Ausführung der

Dacharbeiten sowie allen beteiligten Projektpartnern

sicherzustellen und zu dokumentieren, wurde

das Dach der BSU Hamburg TÜV-zertifiziert. Diese

Zertifizierung beginnt bei der Produktionskontrolle

der Materialien, beinhaltet hoch qualifizierte, vom

TÜV freigegebene Anwendungstechniker sowie

produktspezifische Schulungen für den ausführenden

Handwerksbetrieb. Die intensive Betreuung

der Baustelle reicht bis zu einem objektspezifischen

Schlussprotokoll des TÜV-Süd. Dies bietet

sowohl dem Bauherrn als auch dem Planer eine

besonders hohe Sicherheit. Die umfangreiche Beratungsunterstützung

des Herstellers bei Planung

und Ausschreibung sorgte bereits im Vorfeld für

einen optimalen Projektstart.

Das Objekt BSU Hamburg ist der Beweis dafür,

dass die Bereiche Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit

erfolgreich und professionell in einem

optisch hervorragenden Bauwerk vereinbart werden

können.

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68

Foto: Gunter Mann

Das Stadtklima in der Zukunft

Fakten, Szenarien, Maßnahmen

Das Klima der Stadt ist im Vergleich zum Umland verändert. Die Städte sind wärmer, trockener,

windstiller und schmutziger. Mehr als 50 % der Menschen leben heute in Städten. In Deutschland

sind es über 80 %. Durch veränderte Klimabedingungen in der Zukunft sind die Städte besonders

betroffen. Die Gefahren liegen bei Hochwasserereignissen wie z. B. im Frühjahr 2013 in Deutschland

und Nachbarländern, aber auch bei Hitzewellen wie im Sommer 2003 in Europa. Gesundheitsprobleme

verstärkt durch den Wärmeinseleffekt in großen Städten werden in Zukunft häufiger

auftreten, deshalb ist es notwendig, neben Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase,

auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in den Städten zu ergreifen.

Klimawandel

Der Klimawandel schreitet voran. Mit erstmals

über 10 °C im Jahresmittel war das Jahr 2014 das

wärmste Jahr in Deutschland seit Messungen vorliegen.

Aber auch global wurde 2014 die höchste

Jahrestemperatur gemessen. Verbunden mit der

Tatsache, dass neun der zehn wärmsten Jahre alle

in diesem Jahrhundert lagen, ist wohl jeder vernünftige

Mensch vom Klimawandel überzeugt.

Seit 1881 hat die globale Temperatur um knapp

1 Grad mit deutlich regionalen Unterschieden zugenommen.

Stadtklima

Seit langem ist bekannt, dass Städte sich in ihrem

Klima vom Umland erheblich unterscheiden

(Kratzer, 1937), man spricht deshalb auch vom eigenen

Stadtklima. Während das Klima in der freien


69

· GEPRÜFTE TRITTSCHALL-DÄMMUNG

Landschaft weitgehend von natürlichen Gegebenheiten

abhängig ist, bildet sich in Stadtlandschaften

ein durch Bauwerke beeinflusstes Klima aus.

Die städtische Bebauung beeinflusst alle einzelnen

Klimaelemente. Große Baugebiete setzen sich in

klimatischer Hinsicht deutlich von der sie umgebenden

Landschaft ab. Die wesentlichen Ursachen,

die zur Ausbildung eines eigenen Stadtklimas führen,

liegen in der veränderten Wärmebilanz und

des lokalen Windfeldes (Oke, 2003). Hinzu kommt

eine starke Anreicherung der Stadtluft mit Schadstoffen

aus den Quellen von Hausbrand, Verkehr,

Industrie und Kraftwerken.

Die Ausprägung eines typischen Stadtklimas ist

abhängig von der Stadtgröße, der Geländeform,

der Bebauungsdichte und Struktur sowie dem Freiund

Grünflächenanteil.

Städte sind wärmer

Typisch für Städte ist der Wärmeinseleffekt, gekennzeichnet

durch gegenüber der Umgebung

höhere Lufttemperatur. Die größten Temperaturunterschiede

ergeben sich jedoch nicht in der

Maximumtemperatur sondern bei der Minimumtemperatur

in der Nacht. Dieser Wärmeinseleffekt

kann in Megastädten mehr als 12 Grad betragen.

In Sommernächten ist die Überwärmung infolge

der Wärmebelastung für den Menschen besonders

negativ. Im Zusammenhang mit der Hitzewelle im

Sommer 2003 starben in Europa mehr als 50 000

Menschen infolge der Hitze. Die vom Menschen

empfundene bzw. gefühlte Temperatur hängt von

der Lufttemperatur, aber auch stark von der Luftfeuchtigkeit,

Strahlung und dem Wind ab. Die in

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Entwässerungsebene hin und Entkopplung von Trittschall. Als horizontale Dränschicht bietet die Bahn eine sehr gute Dränagekapazität. Besonders

schnell von der Rolle auf der Abdichtung verlegt, schützt sie diese sofort gegen mechanische Belastungen. Die dauerhafte Filterstabilität der

Dränschicht und die hohe Druckbelastbarkeit des Materials von 400 kN/m 2 ermöglichen dabei eine sichere und langlebige Schutz- und Dränwirkung.

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70

den Städten vorhandenen höheren Temperaturen

in Verbindung mit einer starken Strahlungstemperatur

führen im Sommer zu ungesunden

thermischen Belastungen für die Stadtbewohner.

Im Süden von Deutschland muss man derzeit in

den Städten an 30–35 Tagen im Jahr mit solchen

Landkreis Karlsruhe

Anzahl der heißen Tage im Jahresmittel

Situationen rechnen. Nach den Projektionen für

die globale Klimaveränderung wird sich die Anzahl

dieser Tage bis zum Ende dieses Jahrhunderts

etwa verdoppeln. Wie das Rheintal gehört die Region

Stuttgart bedingt durch die Lage und das Relief

zu den stärker betroffenen Gebieten.

www.klimafolgenonline.com

Entwicklung der Anzahl heißer Tage (T max

> 30 °C) im Landkreis Karlsruhe

Städte sind trockener

Die Luft in den Städten ist, was die relative Feuchtigkeit

betrifft, trockener als die des Umlands,

was sich besonders in der Nacht in den Städten

durch weniger Tau und Nebel bemerkbar macht.

Der Grund ist die in der Stadt höhere Lufttemperatur.

Betrachtet man jedoch die absolute Feuchtigkeit,

sind die Unterschiede zwischen Stadt und

Land nur gering. Der geringeren Verdunstung in

der Stadt stehen die Wasserdampf-Emissionen

aus Verbrennungsprozessen gegenüber. Probleme

können in den Städten bei Starkniederschlägen

auftreten, da das Wasser infolge von starker

Versiegelung und somit geringer Regenrückhaltung

sehr rasch abfließt. Das Ergebnis sind

u.a. lokale Überschwemmungen. Die globale

Klimaveränderung wird nach den Projektionen

für Deutschland keine starken Veränderungen des

Gesamtniederschlags bewirken. Der Zunahme

der Winterniederschläge steht ein Rückgang der

Sommerniederschläge gegenüber, wohl werden

sich aber im Sommer die kurzfristigen Starkniederschlagsmengen

verstärken. Die Wasserbilanz

(Niederschlag-Verdunstung) wird im Sommer immer

negativer werden.


71

Städte sind windärmer

Die Gebäude der Stadt bewirken eine Veränderung

des Windfeldes (Windrichtung und Windgeschwindigkeit).

Durch die Rauigkeit reduziert

sich die Windgeschwindigkeit in den Städten, was

sich auch noch oberhalb der Gebäude bemerkbar

macht und somit auch für den Abtransport von

Schadstoffen schlecht ist. Auch hat die Windgeschwindigkeit

einen Einfluss auf die „Gefühlte

Temperatur“. Eine gute Durchlüftung der Stadt hat

also sowohl bioklimatische als auch lufthygienische

Vorteile.

Anpassung an den

Klimawandel in Städten

Seit 1976 verlangt das Baugesetz (Bundesbaugesetz

(BBauG)) heute Baugesetzbuch (BauGB) die

Belange Luft und Klima in der Bauleitplanung zu

berücksichtigen. Früher ging man davon aus, dass

das Klima eines Ortes mehr oder weniger eine

konstante Größe ist. Inzwischen weiß man jedoch,

dass sich das Klima z.T. erheblich verändert hat

und sich weiter verändern wird (IPCC 2014). Der

Gesetzgeber hat deshalb 2011/2013 im BauGB

festgeschrieben, außer dem Klimaschutz (Mitigation)

die Anpassung an den Klimawandel bei Planungen

ebenfalls zu berücksichtigen. Man muss

sich deshalb bei Planungen und somit auch im

Umweltbericht mit den Auswirkungen des zukünftigen

Klimas befassen. Nach § 171 BauGB (Stadtumbaumaßnahmen)

können bei Nichterfüllung

der Anforderungen an den Klimaschutz und die

Klimaanpassung Stadtumbaumaßnahmen eingeleitet

werden. Schon im Jahr 2008 hatte das Bundeskabinett

die Deutsche Anpassungsstrategie an

den Klimawandel (DAS, 2008) mit einem Aktionsplan

2011 erlassen.

Stadtklimauntersuchungen und

MaSSnahmen gegen den Klimawandel

in Städten. Grün in der Stadt

In der freien Landschaft wird ein erheblicher Teil

der Strahlung zum Verdunsten des im Boden und

im Bewuchs gespeicherten Wassers verwandt. Dieser

Anteil ist wesentlich höher als der durch die

Schattenwirkung von Gebäuden auf die Temperaturminderung

bewirkte Effekt. Die Vegetation, insbesondere

der Wald, übt zudem eine große Filterwirkung

aus. Gemeinsame Eigenschaft sämtlicher

Grünflächen ist, dass es sich um Flächen mit nicht

versiegeltem Boden handelt, einem Umstand, dem

sich konkrete klimatische Auswirkungen zuordnen

lassen. Über bebauten, versiegelten Oberflächen

verdunsten nur kleinere Wassermengen. Dies ist

ein sehr wesentlicher Faktor für den Temperaturüberschuss

bebauter Gebiete. Für die Stadtplanung

bedeutet dies, dass man den Grünanteil in

den Städten verstärken sollte. Dies kann geschehen

durch öffentliche Grünflächen und Parks,

Straßenbäume und anderes Straßenbegleitgrün

sowie begrünte Gleistrassen aber auch durch Festsetzungen

in den Bebauungsplänen (§9 BauGB),

die sicherstellen, dass der Grünanteil auf privaten

Grundstücken erhöht wird. Beispiele hierzu sind

Dachbegrünungen bei Flachdächern und Garagen,

Rasensteine bei Parkplätzen sowie Pflanzzwang

und Pflanzbindung von Bäumen. Ein hoher Anteil

von Vegetation wirkt nicht nur dem Wärmeinseleffekt

entgegen, sondern bindet auch Niederschlagswasser

und ist deshalb ein praktizierter

Hochwasserschutz.

Da die Ausbildung des Stadtklimas überwiegend

auf der Umwandlung von Vegetationsflächen zur

gebauten Stadt beruht, liegt in der Erhaltung und

Wiedergewinnung der natürlichen Vegetation ein

Schwerpunkt klimagerechter Stadtplanung. Wirksamer

Klimaschutz verlangt von allen Beteiligten

Anstrengungen, auch in finanzieller Hinsicht, Maßnahmenkonzepte

nicht nur zu entwickeln sondern

auch umzusetzen. Hier besteht noch ein erheblicher

Nachholbedarf, wobei man sich im Klaren

sein muss, dass ein Klimaschutz in den Städten

nicht zum Nulltarif zu haben ist.

Prof. Dr. Jürgen Baumüller, Honorarprofessor,

Universität Stuttgart

WEITERE INFORMATIONEN:

www.fbb.de

i


72

Auf die Dächer, fertig, grün! –

Die Hamburger Gründachstrategie

1. Anlass

Hamburg soll noch grüner werden – und zwar ganz oben. Als erste deutsche

Großstadt hat Hamburg eine umfassende Gründachstrategie entwickelt. Ziel

ist es, Dächer mit einer Gesamtfläche von über 100 ha zu begrünen.

Wie kam es dazu?

Der Senat der Stadt Hamburg hat sich zum Ziel

gesetzt mit Priorität auf die Innenentwicklung

6000 Wohnungen pro Jahr zu bauen. Für eine

wachsende Bevölkerung stehen damit immer weniger

Freiräume in der inneren Stadt zur Verfügung.

Gleichzeitig steht die Stadt vor den Auswirkungen

des Klimawandels (u.a. zunehmende Starkregenereignisse,

erhöhte Überflutungsgefahren).

Hamburg fühlte sich bisher vom Klimawandel nicht

so betroffen. Hitzetage wie z. B. in Stuttgart gab es

auf Grund der geografischen Lage nur wenige. Von

daher schien auch kein Handlungserforderniss zu

bestehen. Für die Aktualisierung des Landschaftsprogramms

hat die Behörde für Stadtentwicklung

und Umwelt (BSU) eine Stadtklimaanalyse erstellen

lassen, die im Jahr 2012 abgeschlossen wurde.

Mit der Stadtklimaanalyse liegt nun erstmalig ein

flächendeckendes Bild der stadtklimatischen Situation

für Hamburg vor. Die Analyse umfasst die Bewertung

der heutigen Klimasituation in Hamburg

sowie die vorausscihtliche Veränderung bis zum

Jahr 2050. Aus der Analyse wurde deutlich, dass

auch Hamburg mit zunehmenden Hitzetagen rechnen

muss. Auch die häufigere Starkregenereignisse

erfordern ein Maßnahmenkonzept. Eine Überflutung

am Mühlenkamp östlich der Alster, bei der

innerhalb von 1 Stunde ein Schaden von über 27

Millionen Euro entstand, machte dies deutlich. Seit

2009 läuft das Projekt „RISA Leben mit Wasser“

(RegenInfraStruktur-Anpassung), das u.a. auch

von der HafenCity Universität begleitet wird.


73

Als Ergebnis wurde deutlich, dass Dachbegrünungen

bei Starkregen eine wichtige Pufferfunktion

übernehmen.

Das Erscheinen des Leitfadens „Dachbegrünung

für Kommunen“ 2011 und die o. g. Rahmenbedingungen

waren der Anlass für die Abteilung

Landschaftsplanung und Stadtgrün der BSU die

Diskussion über die Vorteile von Dachbegrünungen

wieder offensiv aufzunehmen und eine Gründachstrategie

für Hamburg vorzuschlagen. 2012

stimmten der erste Bürgermeisters Olaf Scholz und

die Senatorin der BSU Jutta Blankau zu, so dass

die Gründachstrategie weiter ausgearbeitet werden

konnte.

Die Gründachstrategie wurde als Baustein zur Anpassung

an den Klimawandel in den Aktionsplan

Klimaschutz und ebenso in das Umweltprogramm

2012-2015 aufgenommen.

Der erste Bürgermeister verkündete erstmals öffentlich

auf dem IGRA-Kongress vom 13.-15.Mai 2013,

das Hamburg eine Gründachstrategie machen

wird.

Die Hamburger Bürgerschaft hat die Gründachdachstrategie

inklusive des Förderprogrammes am

28.August.2014 beschlossen.

Für die Gründachstrategie wurden ebenfalls Fördermittel

des Bundesministeriums für Umwelt,

Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aus dem

Fördertopf „Maßnahmen zur Anpassung an die

Folgen des Klimawandels“ bewilligt.

Damit wird zum einen für zweieinhalb Jahre eine

Personalstelle bei der Behörde für Stadtentwicklung

und Umwelt und zum anderen die Einbindung

der HafenCity Universität (HCU) als Projektpartner

zur wissenschaftlichen Begleitung gefördert.

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74

2. Inhalte der Gründachstrategie

Kern der Gründachstrategie ist ein Prozessmanagement

und eine Prozessentwicklung.

Die Hamburger Gründachstrategie soll ein Instrumentarium

auflegen, mit dem verstärkt Grüne

Dächer gebaut werden.

2.1 Leitbild

Die Vision für Hamburg: Mindestens 70 % der

Neubauten mit Flachdach oder flachgeneigten Dächern

und geeigneten Flachdachsanierungen werden

begrünt, davon sind 20 % für Bewohner oder

Beschäftigte als Freiräume nutzbar.

Nach einer Luftbildauswertung von Hamburg

Wasser sind derzeit ca. 1 % der Hamburger Dächer

begrünt, das entspricht einer gesamten Gründachfläche

von 0,8 km². Es wird von einem theoretischen

Potential von zusätzlich etwa 1 km²

begrünbarer Dächer in 5 Jahren ausgegangen.

Diese Annahmen beruhen auf den Zielzahlen des

Wohnungsbauprogramms.

2.2 Handlungsschwerpunkte

Die Gründachstrategie besteht aus 3 Handlungsschwerpunkten:

2.21 Fördern

Förderprogramm des Senats

Der Senat hat ein Förderprogramm von 3 Millionen

Euro bis zum Jahr 2019 beschlossen.

Die Abwicklung des Förderprogrammes liegt bei der

Hamburgischen Investitions- und Förderbank IFB.

Gefördert werden freiwillig durchgeführte Dachbegrünungen

auf oberirdischen Geschossen ab

20 m² Nettovegetationsfläche (NVF). Bei Gewerbegebäuden,

Garagen, Carports sowie bei bestehenden

Wohn- und Bürogebäuden gibt es eine Förderung

ab 8 cm durchwurzelbarer Aufbaudicke, bei

Neubau von Wohn- und Bürogebäuden ab 12 cm.

Zuschläge sind möglich bei Dachbegrünungen in

der Inneren Stadt, bei Flächen die öffentlich oder

gemeinschaftlich genutzt werden können, bei

Kombination mit solarer Energiegewinnung und

bei Erhöhung der Abflussverzögerung.


75

Der Betrag darf maximal 60 % der förderfähigen

Kosten betragen.

Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung

/ Rahmenprogramm

Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)

Gründächer können als exemplarische klimabezogene

Projekte in festgelegten Fördergebieten

gefördert werden. Es muss dabei ein Mehrwert für

das Quartier nachvollziehbar dargestellt werden.

Niederschlagswassergebühr

Für Gründächer mit mehr als 5 cm Substrathöhe

wird eine Gebührenreduzierung von 50 % gewährt.

Im Rahmen der Gründachstrategie soll geprüft

werden, ob hier eine differenziertere Betrachtung

erfolgen kann, d.h. dass Dächer die mehr Wasser

zurückhalten, auch eine höhere Gebührenreduzierung

erhalten können.

Zertifizierung

Geplant ist eine Zertifizierung in Anlehnung der

Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges

Bauen (DGBN).

Hamburg geht mit gutem Beispiel voran

Grüne Dächer auf öffentlichen Gebäuden

Beim Neubau und der Sanierung öffentlicher Gebäude

ist die Realisierung grundsätzlich zu prüfen

und dann zu realisieren, wenn dies wirtschaftlich

vernünftig und technisch machbar ist. Ein Schwerpunkt

sollen die Hamburger Schulen sein.

Umweltpartnerschaft

Dachbegrünung ist Teil der Umweltpartnerschaft

mit Hamburger Betrieben. Der Bau eines Gründaches

wird als Umweltleistung im Rahmen der

Umweltpartnerschaft, mit der umweltfreundliche

Techniken gefördert werden, anerkannt.

Pflegearbeiten

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76

2.22 Handlungsschwerpunkt Dialog

Für die Gründachstrategie ist ein Kommunikationskonzept

erstellt worden. Dies beinhaltet ein

Cooperate Design, Broschüren, Flyer, Plakate, u.a.

Das Büro TH Landschaftsarchitekten hat 4 Visionen

zu Gründächern in unterschiedlichen Detaillierungsgraden

für den Gebrauch in der Broschüre,

auf Messen usw. entwickelt.

Geplant und teilweise schon durchgeführt sind

Workshops, Exkursionen, Schulungs- und Informationsveranstaltungen

mit den Baugenehmigungsdienststellen,

Berufsverbänden, der Handwerkskammer,

der Wohnungswirtschaft, der Logistik

Initiative.

Seit September besteht ebenfalls eine neue Internetseite:

www.hamburg.de/gruendach.

Ein weiterer Gründachwettbewerb für die Metropolregion

in Fortführung des 2011 bereits von den

Berufsverbänden durchgeführten Wettbewerbs ist

geplant.

2.23 Handlungsschwerpunkt fordern

Landschaftsprogramm

Im Landschaftsprogramm Hamburg sollen Schwerpunktbereiche

für die Begrünung dargestellt werden.

Grundlage hierfür ist die Stadtklimaanalyse,

aber auch eine im Jahre 2012 erstellte Freiraumbedarfsanalyse.

Bebauungsplan

Die seit Jahren in der verbindlichen Bauleitplanung

praktizierte Festsetzung im Bebauungsplanverfahren

soll überarbeitet und differenziert werden.

Eingriffsregelung

Bisher wird Dachbegrünung bei der Eingriffsregelung

als Minderungsmaßnahme anerkannt, es soll

untersucht werden, ob Dächer mit einer entsprechenden

Qualität nicht auch als Ausgleichsmaßnahme

anerkannt werden können.

Gründachverordnung

Für den Inneren Bereich der Stadt soll eine Gründachverordnung

erlassen werden. Geplant ist dies

in Schwerpunktbereichen, so den hot spots der


77

Überflutung oder den stark verdichteten Bereichen

innerhalb des Zweiten Grünen Ringes. Gerade hier

sind die positiven Wirkungen von Grünen Dächern

sehr wünschenswert, sind aber aufgrund alten

Baurechts sonst nicht durchsetzbar.

3. Wissenschaftliche Begleitung

Wasserwirtschaftliches Messprogramm

und Übertragbarkeit

Das Fachgebiet „Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung“

an der HafenCity Universität

Hamburg (HCU) ist Projektpartner der BSU bei der

Entwicklung der Hamburger Gründachstrategie.

Die Schwerpunkte der Aufgaben der HCU liegen

in den Modulen „Wasserwirtschaft“ und „Übertragbarkeit“.

Forschungsergebnisse und praktische

Erfahrungen zur wasserwirtschaftlichen

Wirksamkeit von Gründächern werden aufgearbeitet.

Die Hamburger Strategie soll im Kontext

der Erfahrungen anderer Städte bewertet werden,

daneben werden die Übertragbarkeiten Hamburger

Ansätze untersucht. Mit dem kontinuierlichen,

langfristig angelegten Messprogramm auf dem

Gründach des Neubaus der HCU sollen mittels

Niederschlags- und Abflussmessungen Aussagen

zur Abflussdämpfung und -verzögerung besonders

bei Starkregenereignissen ermöglicht werden.

Bei 3 neu errichtenden Wohngebäuden der städtischen

Wohnungsbaugesellschafft SAGA werden

im Rahmen des Projektes RISA Messeinrichtungen

zur Abflussmessung von Regenwasser installiert.

Die Dächer der Gebäude werden mit 3 unterschiedlichen

Begrünungssystemen ausgestattet.

ÖKO

Durch Flächenversiegelung geht

die Natur Stück für Stück verloren.

LOGISCH

Gründachsysteme von Bauder geben der Natur

Raum zurück und dichten das Dach sicher ab.

So tun Sie der Natur etwas Gutes und schützen

das Dach sicher vor Umwelteinflüssen.

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78

DBU Forschungsprojekt Fernerkundliche

Inventarisierung und Potenzialanalyse

von Dachbegrünungen.

Hamburg ist beteiligt am dem von der Deutschen

Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanzierten Projekt,

mit der eine Software entwickelt werden soll, die

vorhandene Gründächer und potenziell begrünbare

Dachflächen in Städten ermittelt, und damit ein

fortlaufendes Controlling Instrument für die Flächenermittlung

von Dachbegrünung bieten könnte.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt

(DLR) hat dazu eine Methodik erstellt, die auf die

verschiedenen Datenqualitäten der Städte angepasst

wird.

4. Perspektiven

Mit dem Förderprogramm sollen Anreize geschaffen

werden, aber auch die vielen Vorteile, die

grüne Dächer bieten, kommuniziert werden. Die

Hamburger Gründachstrategie soll bisher nicht

genutzte Freiraumpotentiale auf den Dächern der

Stadt erschließen und damit auch zur Lebensqualität

in der Stadt beitragen. Damit werden auch

gleichzeitig Maßnahmen ermöglicht, um ein neues

Regenwassermanagement in der verdichteten

Stadt umzusetzen. Mit möglichst artenreichen

Dächern werden neue Lebensräume für Tiere und

Pflanzen geschaffen und damit auch ein Beitrag

zur Biodiversität in der Stadt. Die Vision für Hamburg:

Grüne Dächer zu bauen wird zur Selbstverständlichkeit

und man präsentiert Stolz damit die

Firma oder das Wohnungsunternehmen.

WEITERE INFORMATIONEN:

www.fbb.de

i


79

Gründach-Gestaltung

Dachgarten

Dachterrasse

mit Absturzsicherung

Schrägdach

Pflanzgefäße

Fassadenbegrünung

Dach- und Fassadenbegrünung

Der passende Begrünungsaufbau und viele Service-Leistungen:

- Planungshilfen

- LV-Texte und CAD-Zeichnungen

- Berechnung Entwässerung

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80

FOTOS: Optigrün

Regenwassermanagement, Grün und Nutzung auf dem Dach

Innovativ: gezielte Regulierung der Abflussspende

begrünter und unbegrünter Dächer

Durch Versiegelung verschwinden in Deutschland

täglich etwa 74 Hektar Natur aus dem

natürlichen Wasserkreislauf. Die Kanalisation

ist in fast allen Städten veraltet und unterdimensioniert.

Auch der Überflutungsnachweis

nach DIN 1986-100 hat in den letzten Jahren an

Bedeutung gewonnen. Aus diesen Gründen geht man

in der Siedlungswasserwirtschaft neuerdings einen

anderen Weg und begrenzt die zulässige Einleitung.

Der teils hochverdichtete städtische Innenraum mit Mangel

an Rückhalteräumen erfordert dringend eine Nutzung aller

vorhandenen Potenziale, insbesondere auf Dachflächen.


81

1 Optigrün - Gründach- Aufbau

2 Optigrün - Saug- und Kapillarvlies

Typ RMS 500K

3 Optigrün - Wasserretetionsbox

WRB 75

4 Kapillarsäulen und Wassertransport

vom Anstau in das Saug- Kapillarvlies

5 Optigrün - Schutz - und Speichervlies

Typ RMS 900

6 Wasserspeicher

Innovativ: die Optigrün- 7 Optigrün - Kontrollschacht und

Systemlösung Retentionsdach Drosselsystem Berechnung

Drossel als Wasserspeicher und 8 Geeignete Unterkonstruktion

ca. 0,36 - 3,6 l / h x m 2 zur gezielten Festlegung der

(Statik, Dachabdichtung, Gefälle)

maximalen Abflussspende

Die Optigrün International AG hat diesen Entwicklungen

Rechnung getragen und die Systemlösung

„Retentionsdach“ Typ „Drossel“ entwickelt, mit

der bisher ungenutzter Retentionsraum auf Dächern

in das Regenwassermanagement integriert

werden kann.

Mit der Optigrün-Systemlösung „Retentionsdach“

Typ „Drossel“ in den Varianten „Gründach“ und

„Verkehrsdach“ gibt es innovative Lösungen, um

einen vorgegebenen Maximalabfluss einzustellen.

Das Grundprinzip des Retentionsdach Typ

„Drossel“ sieht wie folgt aus: auf dem Dach wird

ein Wasserspeicher (Stauraum) geschaffen, über

dem entweder eine Dachbegrünung (extensiv bzw.

intensiv) oder eine Verkehrsfläche (begeh- bzw.

befahrbar) eingebaut wird. Basis des Systems ist

die Wasserretentionsbox WRB 75 (für begrünte

Aufbauten) bzw. WRB 85 (mit Lastverteilungsplatte

für Verkehrsflächen), mit der in Verbindung mit

einer Anstaudrossel ein mögliches Wasseranstauvolumen

von bis zu 62 Liter pro Quadratmeter

geschaffen werden kann. Über die Wasserretentionsbox

wird je nach Anwendung der Dachbegrünungs-

oder Verkehrsflächenaufbau verlegt. Beim

Retentionsdach Typ „Drossel Gründach“ wird die

Wasserretentionsbox mit Kapillarsäulen bestückt,

um hier einen kapillaren Wasseraufstieg in das

Dachbegrünungssubstrat bewusst zu fördern, um

das rückgestaute Wasser zur Bewässerung und

Verdunstung zu nutzen. Dagegen ist bei unbegrünten

Verkehrsaufbauten das System so konzipiert,

dass das angestaute Überschusswasser von

den darüber liegenden Schichten getrennt wird

und nicht in die Tragschichten gelangt.

Am effektivsten funktioniert das Retentionsdach

„Drossel“ auf einem 0-Grad-Dach. Entscheidender

Baustein des Systems ist die Drossel am Dachablauf,

deren Anstauhöhe usw. mit dem EDV-Simulationsprogramm

„RWS“ exakt berechnet werden

kann. Dabei spielen u. a. die regionalen Niederschläge

und das gewünschte Abfluss-Ergebnis

eine Rolle. Mit dem Retentionsdach Typ „Drossel“

lässt sich die maximale Abflussspende einstellen,

bis auf 1-10 l/s x ha „runter drosseln“ und dessen

Verweildauer steuern.

Die Informationsbroschüre

kann kostenlos

angefordert werden:

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WEITERE INFORMATIONEN:

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i


82

Eines der erfolgreichsten Gründachsymposien in Ditzingen

150 Teilnehmer beim 13. FBB-Gründachsymposium

mit 25-jährigem Jubiläum

Die Referenten des FBB-Gründachsymposiums 2015 (v.l.n.r.):

Obere Reihe: FBB-Präsident Dr. Gunter Mann, Prof. Klaus Neumann, Fritz Hämmerle,

Stefan Ruttensperger, Dörte Schachtschneider-Baum, Stephan Arnold, Prof. Gilbert Lösken

Untere Reihe: Daniel Zirkelbach, Giovanni Palmaricciotti, Stephan Brenneisen

Es fehlt: Prof. Jürgen Baumüller

Das Interesse am 13. Internationalen FBB-Gründachsymposium, das am 05. März 2015 in gewohnter

Umgebung in Ditzingen stattfand, war noch größer als sonst. Die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung

e.V. (FBB) und die Mitveranstalter Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung

Landschaftsbau e.V. (FLL), Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL),

Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e.V. (ZVDH), World Green Infrastructure

Network (WGIN) und Bund Deutscher Landschaftsarchitekten e.V. (BDLA) begrüßten über 150

Teilnehmer. FBB-Präsident und Organisator Dr. Gunter Mann war überaus zufrieden: „Das war das

vielleicht beste Gründachsymposium, das wir je hatten! Tolle Themen und Referenten und eine

gelungene Geburtstagsfeier zum 25-jährigen Bestehen der FBB!“


83

Dr. Gunter Mann begrüßte in seiner Einführungsansprache

besonders die drei anwesenden FBB-Gründungsmitglieder

Fritz Hämmerle, Wolfgang Tebart

und Peter Bott und die beiden Verbände FLL mit

Jürgen Rohrbach und BGL mit Dr. Michael Henze

als langjährige Weggefährten.

Insgesamt gab es zehn Vorträge aus den bewährten

Themenkreisen „Recht, Richtlinie und Planung“,

„Forschung und Lehre“ und „Aus der Praxis“. Den

Auftakt machte Prof. Dr. Jürgen Baumüller, Honorarprofessor

Universität Stuttgart, mit seinem Vortrag

„Das Stadtklima im Jahre 2030. Fakten, Szenarien,

Maßnahmen“. Durch veränderte Klimabedingungen

in der Zukunft sind die Städte besonders

betroffen. Die Gefahren liegen bei Hochwasserereignissen,

aber auch bei Hitzewellen. Der Klimawandel

schreitet voran, mit erstmals über 10 °C

im Jahresmittel war das Jahr 2014 das wärmste

Jahr in Deutschland.

Für die Stadtplanung bedeutet dies, dass man den

Grünanteil in den Städten verstärken sollte. Beispiele

hierzu sind Dachbegrünungen bei Flachdächern

und Garagen, Rasensteine bei Parkplätzen

sowie Pflanzzwang und Pflanzbindung von Bäumen.

Ein hoher Anteil von Vegetation wirkt nicht

nur dem Wärmeinseleffekt entgegen, sondern bindet

auch Niederschlagswasser und ist deshalb ein

praktizierter Hochwasserschutz.

Giovanni Palmaricciotti von der Technische Universität

Hamburg-Harburg erläuterte seine Untersuchungen

zu „Abbildung von Extremniederschlägen

zur Berechnung des Wasserrückhalte- und

Abflussverhaltens von Dachbegrünungen“. Im

Rahmen dieser Arbeit wurden die Einflüsse auf

das Retentionsvermögen von Gründachmodellen

bei Extremniederschlägen mit den folgenden Resultaten

untersucht:

• Die Substrathöhe beeinflusst die Wasserrückhaltung

des Gründachs

• Je länger die Dauer des Regens desto kleiner ist

der Einfluss der Substrathöhe

• Der Abflussbeiwert nach FLL-Verfahren nimmt

bei längeren Regenereignissen zu

• Nach der Vollsättigung des Substrats wird kein

Wasser mehr zurückgehalten

• Die Zunahme der Neigung zwischen 2 und 6 %

beeinflusst unwesentlich die Wasserrückhaltung

Mit dem Thema „Abflussverhalten von Extensivbegrünungen

bei 0-Grad-Dächern“ berichtete auch

Prof. Dipl.-Ing. Gilbert Lösken, Gottfried Wilhelm

Leibnitz Universität Hannover, über ein Forschungsprojekt.

Dabei wurden unterschiedliche Baustoffe

und verschiedene Bauweisen in ein- und mehrschichtigem

Aufbau von extensiven Dachbegrünungen

experimentell untersucht und auf einer

zwanzig Meter langen Tischversuchanlage mit

Einen spannenden Vortrag hat Prof. Klaus Neumann zum Thema

„Eingriffs-Ausgleichs-Regelung“ gehalten


84

Dörte Schachtschneider-Baum zeigte die vorbildliche Gründachstrategie von Hamburg auf

definierten Bemessungen extreme Regenereignisse

nachgestellt. Das wichtigste Ergebnis war, dass

alle untersuchten Gründachaufbauten sicher entwässern.

Dr. Stephan Brenneisen von der Züricher Hochschule

für Angewandte Wissenschaften ZHAW referierte

über „Pflanzenentwicklung und Biodiversität

auf Solar-Gründächern“. Auf 15 begrünten

Dächer in Basel, wovon 4 mit einer Kombination

Solar-Gründach ausgestattet waren, wurde die

Biodiversität vergleichend erfasst. Als Bioindikator

wurde die Gruppe der Käfer ausgewählt. Auf

den untersuchten Solar-Gründächern konnten im

Durchschnitt 35 Arten erfasst werden. Einen direkten

Vergleich bezüglich Biodiversität ließ ein Dach

zu – hier zeigte das Teilhabitat unter der PV-Anlage

neun Arten mehr auf wie der voll der Sonne ausgesetzte

Bereich.

Daniel Zirkelbach, Fraunhofer-Institut für Bauphysik,

erläuterte sein Forschungsprojekt „Leichtdachbegrünungen.

Entwicklung eines hygrothermischen

Berechnungsmodells“. Aufgrund des

geringen Trocknungspotentials bleiben begrünte

Holzdächer eine anspruchsvolle Lösung, die eine

sorgfältige Planung und Ausführung erfordern. Generell

sollten folgende Aspekte beachtet werden:

• Feuchtevariable Dampfbremsen verbessern die

Feuchtebilanz – hier vor allem die Trocknung

und sind daher vorzuziehen.

• Bei Dämmstärken größer 15 - 20 cm sollte eine

feuchteresistente Überdämmung der äußeren

Beplankung mit zusätzlicher Dampfbremse

vorgesehen werden. Die warme Schalung bleibt

im Winter trockener.

• Eine Trocknung durch die Begrünungsschicht

nach oben ist ausgeschlossen, daher sollte die

Dachbahn einen hohen sd-Wert aufweisen.

• Aufgrund der Vielzahl von Einflussfaktoren ist

eine situationsspezifische Beurteilung immer

zu empfehlen. Ohne Nachweis dagegen können

Aufdachdämmungen oder Umkehrdächer

ausgeführt werden.

Dörte Schachtschneider-Baum von der Behörde für

Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg skizierte

die „Hamburger Gründachstrategie“ auf, die vor

allem auf die folgenden Handlungsschwerpunkte

baut:

• Fördern (Förderprogramm des Senats, Bund-

Länder-Programme der Städtebauförderung /

Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung

(RISE), Niederschlagswassergebühr,

Zertifizierung nach DGNB, Umweltpartnerschaft


85

• Dialog

• Fordern (Landschaftsprogramm, Bebauungsplan,

Eingriffsregelung, Gründachverordnung)

• Wissenschaftliche Begleitung

Einen interessanten Vortrag zu „Eingriffs-Ausgleichs-Regelung.

Anrechenbarkeit und Wertigkeit

begrünter Dächer“ hielt Prof. Dr. Klaus Neumann,

Beuth Hochschule Berlin.

Eine europa- oder bundesweit einheitliche Regelung

zur Ermittlung, Bewertung und Festlegung

begrünter Dächer als Bestandteil der naturschutzrechtlichen

Kompensation existiert nicht. Länderoder

kommunalspezifische Bewertungsverfahren

stellen Bauherrn und Planer oftmals vor große

Probleme, da im Rahmen der gemeindlichen Abwägung

neben naturschutzfachlichen Belangen

auch kommunalpolitische und bürgerschaftliche

Interessen einfließen. Häufige Rechtsstreitigkeiten

erfordern eine bis ins Detail nachvollziehbare Ermittlung,

Bewertung und Festlegung von Dächern

als Eingriff, Ausgleich und Ersatz.

Den Vortrag „Pflege und Wartung begrünter Dächer“

von Bernd W. Krupka, der krankheitsbedingt

kurzfristig absagen musste, übernahm Stefan

Ruttensperger von der Fa. Bauder. Erwähnenswert

sind u.a. die Hinweise zu „Entwicklungs- und Unterhaltungspflege

mit Konzept“:

• Kontrollsystematik für die angelegten Begrünungsflächen

• Zustands- und Leistungsdokumentation in Wort

und Bild

• Sofortige Reaktion auf extreme Wetterereignisse

• Beobachtung von Besatz und Entwicklung von

Fremdvegetation

• Besondere Aufmerksamkeit bei Steildächern

• Intensivpflege bei Fertigrasenverlegung in den

ersten vier Wochen

Das FBB-Gründachsymposium fand auch beim

13. Mal regen Zuspruch

„25 Jahre FBB. Chronologie, Highlights, Ausblick“ –

kein anderer konnte die Geschichte der FBB so

treffend rüberbringen wie FBB-Gründungs- und

Ehrenmitglied Fritz Hämmerle aus Ditzingen. Die

Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB)

wurde am 19.02.1990 von 12 Mitgliedern gegründet

und ist aus einem Arbeitskreis der FLL entstanden,

um als „Förderkreis Bauwerksbegrünung“ zu

agieren. Heute beläuft sich die Mitgliederzahl auf

über 120 Mitglieder aus verschiedenen Bereichen

rund um die Dach- und Fassadenbegrünung. Der

25-jährige Jubiläum der FBB wurde in der Kaffeepause

mit einer Geburtstagstorte gefeiert und jeder

Symposiumsteilnehmer durfte zum Abschied

einen „Goldenen Sekt“ mitnehmen.

Den Brückenschlag „Dachbegrünung gestern bis

heute“ u.a. am Beispiel des letztjährigen „FBB-

Gründach des Jahres“ schaffte Stephan Arnold,

Otto Arnold Gartengestaltung aus Leinfelden-

Echterdingen, mit einem interessanten und lustigen

Vortrag mit vielen Bildern aus alten Zeiten.

Als Sponsoren und begleitende Fachaussteller

haben das Gründachsymposien unterstützt:

Optigrün International AG, Paul Bauder GmbH &

Co. KG, Vulkatec Riebensahm GmbH, ILD Deutschland

GmbH, Purus Plastics GmbH, Helix Pflanzensysteme

GmbH, Sika Deutschland GmbH, Dörken

GmbH & Co. KG, Sommer-Eisele + Co. GmbH,

6 fürs Grün GmbH, Carlisle Construction Materials

GmbH, alwitra Flachdachsysteme GmbH & Co.,

Verlag Dieter A. Kuberski GmbH, Haymarket Media

GmbH & Co. KG, Konradin Business GmbH, Eugen

Ulmer KG, Georg D. W. Callway GmbH & Co. KG

Die Kurzfassungen der Vorträge des 13. FBB-

Gründachsymposiums 2015 und des 8. FBB-

Fassadenbegrünungssymposiums werden wieder

im „Jahrbuch Bauwerksbegrünung 2015“ zusammengefasst,

das es Ende Oktober geben wird.

WEITERE INFORMATIONEN UND

i

den Tagungsband zum

kostenlosen Download:

www.fbb.de


86

Fotos:Stephan Brenneisen

Vollflächig kombiniert mit einer Dachbegrünung. Zur Vermeidung einer Beschattung der

Solarzellen ist der Substratbereich vor der Panelkante auf 7 cm reduziert.

Pflanzenentwicklung und

Biodiversität auf Solar-Gründächern

Veränderte Rahmenbedingungen nach Fukushima

und die negative Auswirkung für Dachbegrünungen

In den letzten Jahren haben sich „Schadensbilder“ gehäuft, welche aufzeigen sollen,

dass die beiden ökologischen Nutzungen Dachbegrünung sowie Solarenergiegewinnung

nicht kombinierbar sind. Die Folge solcher Bilder ist leider, dass in vielen aktuellen Bauprojekten

der Solarenergienutzung der Vorrang gegeben und auf eine Dachbegrünung

verzichtet wird. Der von Dachbegrünungsbefürwortern ins Feld geführte Vorteil des Kühleffektes

und damit verbundene Ertragszuwachs an Solarenergie bei Kombilösungen wird

mit dem vermeintlich unausweichlich anwachsenden Unterhaltsaufwand mehr als überdeckt.

Das eigentlich nur schlechte Planung und kein „Naturgesetzt“ die Kombilösung in

vielen Fällen zum Scheitern bringt, bleibt meist unentdeckt.

Fukushima und die Folgen

Nach der nuklearen Katastrophe von Fukushima

haben sich die Rahmenbedingungen für die Nutzungskombination

auf dem Dach „Solar und Grün“

stark verändert. Die in der Praxis weitgehend etablierte

Lösung mit aufgeständerten Panelreihen

wurde Zusehends verdrängt. Durch die erhöhte

Produktion und Dank technischer Entwicklungen

fielen die Preise für die Einrichtung von Photovoltaikanlagen

deutlich. Früher machten die Solarpanele

etwa 2 / 3 des Preises an den Einrichtungskosten

einer Anlage, heute noch rund 1 / 3

aus. D. h., dass der Preis für die Ständerungen und

Halterungen ins Zentrum rückt. Die Anlagekosten

sinken deutlich, wenn die Panele praktisch ohne

Ständerung auf die Dachflächen gestellt werden

und mit „Spoilern“ versehene werden, um den


87

Fotos: AUE Basel

Kein Platz für „grün“: Kostenminimierte Solaranlagen, bei denen unten sowie

hinter den Panelreihen keine Vegetationstragschicht mehr eingerichtet wird.

Winddruck zu reduzieren. Die früher stärker und

im optimalen Einfallswinkel zur Sonne geneigten

Solarzellen werden heute flächer geneigt, um mehr

Panele auf die gleiche Fläche stellen zu können.

Bei solchen Anlagen wird die Dachbegrünung oft

komplett verdrängt.

Unter dem Druck der „Energiewende“ herrscht

bisweilen Hektik. Akzentuiert wird die Situation

durch die fallenden Förderbeiträge. Solaranlagen

werden aktuell möglichst billig. In vielen Fällen

wurden bereits existierende Dachbegrünungen

zu Gunsten von Photovoltaikanlagen entfernt.

Nur schon geringe Mehrkosten für eine adäquate

Neigung der Solarzellen und deren Ständerung

(welche das Miteinander von Biodiversität und Solarenergienutzung

ermöglichen würde) haben am

Markt kaum Chancen akzeptiert zu werden, wenn

die Behörden nicht insistieren und auf der an sich

von Bauordnungen her vorgegebenen Dachbegrünung

festhalten.

Was ist bekannt?

• Im Schatten und durch die deutlich feuchteren

Standortbedingungen unter Solarpanelen können

sich auch andere Pflanzen- und Tierarten

etablieren, die sonst auf den extremen Trocken-

standorten nicht überleben können. Ein „plus“

für die Biodiversität.

• Bisherige Untersuchungen der Forschungsgruppe

Dachbegrünung der Zürcher Hochschule

für Angewandte Wissenschaften ZHAW zur

Biomassenentwicklung zeigen zudem, dass die

Vegetationszone unmittelbar hinter den Panels

kaum risikobehaftet ist, um eine Beschattung

zu erzeugen.

• Das Licht unter den Solarpanelen reicht in der

Regel aus, dass auch in diesen dunkleren Zonen

sich ein Bewuchs und damit verbunden auch

ein Tierleben etablieren kann.

Was kann die Forschung tun?

Mit Vegetationsaufnahmen und ökofaunistischen

Untersuchungen wird im Rahmen einer Langzeitstudie

aufgezeigt, ob und allenfalls welche naturschutzrelevanten

Arten begrünte Dachflächen

mit Solaranlagen besiedeln können. Die Hypothese

steht im Raum, die Beschattungswirkung von

Solaranlagen ermöglicht es einem Spektrum von

Arten Dachbegrünungen zu nutzen, die bisher wegen

der extremen Trockenbedingungen nicht überleben

konnten.


88

Erste Ergebnisse

Auf 15 begrünten Dächern in Basel (Schweiz) –

wovon 4 mit einer Kombination Solar-Gründach

ausgestattet waren – wurde die Biodiversität vergleichend

erfasst. Als Bioindikator wurde die artenreichste

Gruppe der Insekten, die Käfer, ausgewählt.

Käfer weisen sehr vielfältige Anpassungen

an Substrate und Nahrungsangebote auf. Anhand

deren Vorkommen können die Lebensraumbedingungen

verschiedener Habitate vergleichend beurteilt

werden. Auf den untersuchten Solar-Gründächern

konnten im Durchschnitt 35 Arten erfasst

werden. Einen direkten Vergleich bzgl. Biodiversität

liess das Dach der Messehalle zu. Hier zeigte

das Teilhabitat unter der PV-Anlage 9 Arten mehr

auf wie der voll der Sonne exponierte Bereich. Die

auf diesem Dach sonst noch zur ökologischen Aufwertung

verbesserten Dachbereiche wiesen 79 Käferarten

auf.

Anzahl der erfassten Käferarten nach Untersuchungsstandorten und deren Alter. Die in der

Grafik abgebildeten Dächer weisen ein Alter von 1 (ganz links) bis 26 Jahren (ganz rechts) auf.

Behörden sind gefordert

Die Behörden sind nun gefordert. Die Umwelt-,

Natur- und Landschaftsschutzfachstellen müssen

aktiv dafür einstehen, dass die kombinierte

Dachnutzung „100% Grün und Solar“ auf der

gleichen Fläche bestehen bleibt. Biodiversität

braucht Flächen: überlebensfähige Populationen

benötigen ausreichend grosse Minimalareale. Es

reicht nicht aus, nach dem Prinzip „the land that

nobody wanted“, auch auf den Dachflächen der

Natur nur unrentable Restflächen zu überlassen.

Sonst haben wir ein neues Schulbeispiel, wie Naturanliegen

schnell in den Hintergrund gestellt

werden, wenn andere scheinbar „höherwertige“

Nutzungen in die Betrachtung kommen.

Stephan Brenneisen, Zürcher Hochschule für

Angewandte Wissenschaften ZHAW

WEITERE INFORMATIONEN:

www.fbb.de

i


Neue Videos auf

89

FBB - Bauwerksbegrünung bietet Regenwasserrückhalt

FBB - Bauwerksbegrünung gegen Feinstaub

FBB - Bauwerksbegrünung gegen Hitze


90

Mitgliederliste FBB

NAME PLZ ORT Webseite

6 fürs Grün GmbH 66130 Saarbrücken www.6-f-g.de

90 De Green GmbH A-3033 Hochstrass www.90degreen.com

Abraham, Georg 10439 Berlin n.v.

Ackermann 70567 Stuttgart n.v.

ACO Hochbau Vertrieb GmbH 24782 Büdelsdorf www.aco-hochbau.de

alwitra Flachdachsysteme

GmbH & Co

54296 Trier www.alwitra.de

Atelier-Arttech & BETA-MT GbR 54439 Saarburg www.atelier-arttech.com

Atka Kunststoffverarbeitung GmbH 49393 Lohne www.atka.de

ATL Begrünungs GmbH 50226 Frechen www.ATL-Begruenung.de

B.A.E.R. Architekturbüro 60437 Frankfurt www.b-a-e-r.com

Bambach GbR - Tensio Technik 65366 Geisenheim www.tensio.de

Bauder GmbH & Co 70499 Stuttgart www.bauder.de

Beining, Wim NL-5251 XH Vlijmen n.v.

Benkert Dachbegrünung

GmbH & Co.KG

97486 Königsberg www.benkert-dachbegruenung.de

Benning Dachbegrünung GmbH 48329 Havixbeck www.benning-dachbegruenung.de

Bohlen, Rainer 49549 Ladbergen n.v.

Biotope City, Stiftung NL-1016 Amsterdam www.biotope-city.net

Brandwein,

Fassadenbegrünungen

53894 Mechernich www.biotekt.de

Bußmann & Feckler Rechtsanwälte 50996 Köln www.bussmann-feckler.de

Carlisle Construction Materials

GmbH

21079 Hamburg www.resitrix.com

Consagros GmbH 72622 Nürtingen www.consagros.de

Corthum Erdenwerke Forst-Humus

GmbH

76359 Marxzell-Pfaffenrot www.corthum.de

Dani Alu 63768 Hösbach www.danialu.de

DDB Dachbegrünung GmbH 01126 Dresden www.ddb-dachbegruenung.de

DIADEM APP Dachgarten GmbH 85049 Ingolstadt www.grundach.com

Die Wiese - Naturnahe Gärten

GmbH

54317 Gusterath www.diewiese.com

Dörken GmbH & Co.KG 58313 Herdecke www.doerken.de

Duraproof technologies 66687 Wadern-Büschfeld www.duraproof.de

Ehlert, Jan 13053 Berlin www.ehlert-berlin.com

Efyra S.A. GR-17561 Athen n.v.

Elison-medien.de

Michael Elison & Alois Mangler GbR 85258 Weichs www.galabaupraxis.com

eJournal GalabauPraxis

FDT Flachdach Technologie

GmbH + Co.KG

68199 Mannheim www.fdt.de

"FVHF Fachverband Baustoffe und

Bauteile für vorgehängte,

10785 Berlin www.fvhf.de

hinterlüftete Fassaden e.V."

Hochschule Geisenheim,

Prof. Roth-Kleyer

65368 Geisenheim am Rhein www.fbg.fh-wiesbaden.de/roth-kleyer


NAME PLZ ORT Webseite

FlorDepot International GmbH 50126 Bergheim www.flordepot.de

Fachvereinigung Betriebs- und

Regenwassernutzung e.V.

64295 Darmstadt www.fbr.de

GaLaTech UG 74429 Sulzbach-Laufen www.galatech.eu

Garten Gestaltung Gröne 49413 Dinklage www.groene-dinklage.de

Garten König 86477 Adelsried www.garten-koenig.com

Gründach Siebert GmbH 93471 Arnbruck www.gruendach-siebert.de

GDT Gründach-Technik GmbH 72669 Unterensingen www.gruendachtechnik.de

Gegen Absturz 08527 Plauen www.gegen-absturz.de

Gelsenrot Spezialbaustoffe GmbH 45982 Gelsenkirchen www.gelsenrot.de

Geosystem GBK GmbH 10555 Berlin www.rau.de

Goldmann, Dagmar 56112 Lahnstein n.v.

Götz, Reiner WUS-Architektur -

WasserUmweltStadt-Architektur

70195 Stuttgart www.wus-architektur.de

Green City e.V. 80337 München www.greencity.de

Green Roof Service LLC USA Forest Hill, MD 21050 www.greenroofservice.com

Grünclusiv e.V. 90419 Nürnberg www.gruenclusiv.de

Die Grünmanufaktur GmbH 99428 Nohra www.gruenmanufaktur.de

Haderstorfer GmbH 84030 Ergolding www.haderstorfer.de

Fritz Hämmerle 71254 Ditzingen n.v.

Helix Pflanzensysteme GmbH 70806 Kornwestheim www.helix-pflanzensysteme.de

Helmdach GmbH 83374 Traunwalchen n.v.

Klaus Hildebrandt GmbH 22399 Hamburg www.hildebrandt-galabau.de

Gartenbau Hofstetter Mühle 88633 Heiligenberg-Steigen www.bambuswald.de

Humko, d.o.o., Bled SI-4260 Bled www.greenwalls.si

Icopal GmbH 59368 Werne www.icopal.de

IGMA FG Baubotanik 70174 Stuttgart www.baubotanik.org

ILD Deutschland GmbH 63768 Hösbach www.ild-group.com

Immo Herbst Dach- + Innenraumbegrünungs

GmbH

65929 Frankfurt www.immo-herbst.de

Institut für Agrar-und Stadtökologische

Projekte an der HU zu Berlin

10115 Berlin www.iasp.asp-berlin.de

ISATIS Montana 72574 Bad-Urach-Hengen www.isatis.de

Jakob GmbH 73760 Ostfildern www.jakob-inoxline.de

Jakob Leonhards Söhne GmbH & Co. 42327 Wuppertal www.leonhards.de

Kolb Grün Konzept 68519 Viernheim www.kolb-gruenkonzept.de

Prof. Dr. Manfred Köhler 17033 Neubrandenburg www.gruendach-mv.de

Köthner, Ben 45133 Essen n.v.

Kramer Gartenbau 81927 München www.kramer-gartenbau.de

Kramer, Sven

Der Dachbegrüner und Gärtner

65606 Villmar www.kramer-dachbegruenung.de

Planungsbüro Bernd W. Krupka 31812 Bad Pyrmont www.gruendachexperte-krupka.de

Verlag Dieter A. Kuberski GmbH 70178 Stuttgart www.verlagsmarketing.de


NAME PLZ ORT Webseite

Mitgliederliste FBB

Gartenhof Küsters GmbH 41470 Neuss www.gruene-lebenswelten.de

Landeshauptstadt Stuttgart -

Garten-, Friedhofs- und Forstamt

70192 Stuttgart www.stuttgart.de

Christian Lang &

Waldemar Weiß GmbH

79238 Ehrenkirchen www.top.gruen.de

Jo Leinen Europa Büro 66119 Saarbrücken n.v.

Liepelt, Philipp 10247 Berlin n.v.

Prof. Dr. H.-J. Liesecke 30419 Hannover n.v.

Link Substrat Produktion u. Handel

GmbH

70825 Korntal www.linkbaustoffe.de

Misapro Produktion Deutschland

GmbH

41542 Dormagen www.misapor.de

Garten Moser GmbH & Co. KG 72762 Reutlingen www.garten-moser.de

Mobilane GmbH 46446 Emmerich www.mobilane.eu

Marcel Nadorf GmbH 48165 Münster www.marcel-nadorf.com

Klaus Naundorf Begrünungstechnik 48455 Bad Bentheim www.naundorf-gruendach.de

Dr. Thomas Nehls 10967 Berlin n.v.

Niedersächsische Rasenkulturen,

NIRA GmbH & Co. KG

27243 Groß Ippener www.xeroflor.de

Novintiss SAS F-17000 La Rochelle www.novintiss.com

Optigrün International AG 72505 Krauchenwies www.optigruen.de

Pfoser, Nicole 64285 Darmstadt n.v.

Plangarten 26123 Oldenburg www.plangarten.de

ProNatur 72555 Metzingen www.PRONATUR.com

Purus Plastics GmbH 95659 Arzberg www.purus-plastics.de

Reichlmeier Metallprofile GmbH 80935 München www.monsunrinne.de

Ruoff GmbH 72631 Aichtal www.ruoff-dachbegruenung.de

Sachsenband i-send GmbH 25494 Heist bei Hamburg www.sachsenband.de

Scapetime GmbH 73730 Esslingen www.scapetime.de

Schadenberg Combi Groen B.V. NL-1607 MV HEM www.schadenberg.nl

Schnabl Louis 40470 Düsseldorf www.hs-pr.de

Schweizerische Fachvereinigung CH-3661 Uetendorf www.sfg-gruen.ch

Sika Deutschland GmbH 70439 Stuttgart www.sika.de

Skyland USA, LLC PA 19311 Avondale www.rooflite.us

Soiltec GmbH – Sky Garden 28832 Achim www.sky-garden.de

Sommer - Eisele & Co. GmbH 71263 Weil der Stadt www.sommer-eisele.de

Stadt Ditzingen 71254 Ditzingen www.ditzingen.de

Svejkovsky, Jan CZ-16900 Prag n.v.

Carl Stahl GmbH 73079 Süßen www.carlstahl-architektur.com

Tephra-Flora GmbH 56746 Kempenich www.tephra-flora.com

Trautmann, Melanie 13355 Berlin n.v.

Steinmetz, Eberhard 42111 Wuppertal n.v.

UMV GmbH Vegetationssysteme 77933 Lahr www.umv-gmbh.de


NAME PLZ ORT Webseite

VEDAG GmbH 96050 Bamberg www.vedag.de

VEDAG Shanghai Limited =

DeWeiDa Trade Co., Ltd.

200063

Shanghai P.R. China

VCR

www.vedag.com

Verband für Bauwerksbegrünung

(VFB)

A-1045 Wien www.gruendach.at

Vertiko GmbH 79199 Kirchzarten www.vertiko-gmbh.de

Vulkatec-Riebensahm GmbH 56630 Kretz-Andernach www.vulkatec.de

Fritz Wassmann Atelier für

Ökologie u. Gartengestaltung

CH-3032 Hinterkappelen n.v.

Hubert Wendler, Landschaftsarchitekt

81371 München www.la-wendler.de

Winkelhorst-Dach GbR 48151 Münster www.winkelhorst-dach.de

Wolf GmbH 63110 Rodgau www.wolf-gartenbau.de

Xeroflor Green Solutions GmbH 27243 Groß Ippener www.xeroflor.com

Zeobon GmbH 53547 Dattenberg www.zeobon.com

Urbanes Grün und

Bauwerksbegrünung

10115 Berlin n.v.

ZinCo GmbH 72622 Nürtingen www.zinco.de

Zwirner Dachbegrünungen 45470 Mülheim a.d. Ruhr www.holgerzwirner.de

Mitgliederliste FBB

Vegetationsmatten – Fertigrasen

Niedersächsische Rasenkulturen

NIRA GmbH & Co. KG

Annen Nr. 3

D-27243 Groß Ippener

Tel.: +49 (0)4224 9214-19

Fax: +49 (0)4224 9214-20

e-Mail: info @ xeroflor.de

Internet: www.xeroflor.de


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