Aufrufe
vor 9 Monaten

GALABAU PRAXIS April 2015

62 Fotos: Sika

62 Fotos: Sika Deutschland GmbH Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg (BSU) GRÜNE DÄCHER FÜR BUNTE BAUWERKE

63 Wie lässt sich die Zukunft der Städte im 21. Jahrhundert gestalten? Dies war die zentrale Frage der Internationalen Bauausstellung IBA 2013 in Hamburg, die unterschiedliche Projekte und innovative Beiträge zu den zeitgenössischen Aufgaben der Stadtentwicklung zeigt. Umgesetzt wurden die mehr als 60 baulichen, sozialen und kulturellen Projekte auf dem insgesamt 35 Quadratkilometer großen IBA-Projektgebiet auf der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg, in Veddel sowie im Harburger Binnenhafen. Ziel des Projekts: Der Beweis, dass eine Metropole im 21. Jahrhundert ökologisch und sozial ausbalanciert wachsen kann und so zu einem Vorbild für nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung wird. Der Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg (BSU) ist dabei das größte Hochbauprojekt der IBA und übernimmt die städtebauliche Führungsrolle im neuen Quartier. Als erste Behörde folgte die BSU dem längst beschlossenen Rahmenkonzept „Sprung über die Elbe“ und bezog im Juli 2013 eines der modernsten Gebäude Hamburgs auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Dieses Konzept erlaubt das Wachstum des Stadtstaats auf zentral gelegenen Flächen. Je vier Gebäude schlängeln sich auf fast 200 Metern Länge, ausgehend vom 54 Meter hohen zentralen Eingangshochhaus über zwei Flügel nach Norden und Westen. Ein unverwechselbares Highlight ist die – für die Berliner Architekten Sauerbruch Hutton charakteristische – farbenfrohe Fassadengestaltung des 13-geschossigen Turms und der beiden jeweils 5-geschossigen Gebäudeflügel mit etwa 30.000 Keramikelementen in 20 Farbtönen. Besonders ist auch das ehrgeizige Nachhaltigkeits- und Energiekonzept, um den Goldstandard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGBN) zu erlangen. Das Gebäude erhielt im Sommer 2014 das DGNB-Zertifikat in Gold. Sichere Dachabdichtung trotz auSSergewöhnlicher Dachgeometrie Neben einer unverwechselbaren Fassade trägt auch das Dach zum außergewöhnlichen Gebäudekonzept bei: Sämtliche Gebäudeteile haben eine wellenförmige, runde Geometrie, an die der gesamte Dachaufbau angepasst werden musste. Im ersten Schritt wurden dafür Bitumendampfsperren auf der Stahlbetondecke sowie eine Wärmedäm- Der gesamte Dachaufbau musste sich der geschwungenen Geometrie anpassen.

GALABAU-PRAXIS 10-2018
GALABAU-PRAXIS 09-2018
GALABAU PRAXIS 08-2018
GALABAU PRAXIS 07-2018
GALABAU PRAXIS 06-2018
GALABAU PRAXIS 05-2018
GALABAU PRAXIS Wildkraut
GALABAU PRAXIS 04-2018
GALABAU PRAXIS 03-2018
FBB eNEWS 11 2017
FBB eNEWS 09 2017
FBB eNEWS 06 2017
FBB eNEWS 03 2017