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GALABAUPRAXISJuni 2015

20 20 Auf diesem bereits

20 20 Auf diesem bereits erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter voranzukommen, soll insofern das Ziel für die kommenden Jahre sein. Dabei sieht man gerade in Polen und Russland erhebliche Beschaffungsbedarfe und damit ein deutliches Investitionspotential für innovative und effiziente Technik. Ebenfalls im Fokus der Industrie stehen aber auch ostasiatische Länder, allen voran China, die ihrerseits zunehmend eine aktive Rolle als Technikproduzenten spielten, „bislang allerdings für den europäischen Profi weder qualitativ noch in Servicefragen wirklich konkurrenzfähig sind“, sagte Scherer. Konjunkturerwartungen zeigen nach oben Die aktuelle konjunkturelle Entwicklung der europäischen Industrie sieht der Verband nach einem wertmäßigen Produktionsminus von zehn Prozent im vergangenen Jahr nun wieder deutlich im Aufwind. Angesichts zahlreicher Saisonneuheiten sowie einer insgesamt erfreulichen Stimmungslage bei den Profianwendern rechnet der VDMA für das laufende Geschäftsjahr mit einem ordentlichen Umsatzplus von durchschnittlich 6 Prozent, das sich in den einzelnen europäischen Absatzmärkten jedoch in unterschiedlicher Intensität abzeichnen wird. „Wir kalkulieren etwa mit 4 Prozent in Deutschland, mit 8 Prozent in Großbritannien sowie mit 5 Prozent in Zentral- und Osteuropa.“

21 21 Drei zentrale Technologietrends Aus technologischer Perspektive konzentriere sich die Branche aktuell auf „drei zentrale Megatrends, die auch im Angebotsspektrum der demopark + demogolf deutlich sichtbar würden: „Wer auf unsere Branche blickt, erkennt sofort, dass Elektrifizierung und Akkutechnik bei uns längst gelebte Praxis sind. Und dennoch handelt es sich dabei nach wie vor um entscheidende Entwicklungsfelder, denn das zugrundeliegende Effizienz- und Komfortpotential ist enorm“, sagte Scherer. Damit eng verknüpft sei eine wachsende Zahl automatisierter Anwendungen, wie sie beispielsweise im Bereich der Mährobotik schon sehr erfolgreich am Markt positioniert seien. „Automatisierung und Autonomisierung sind spannende Schlüsselthemen, die ganz wesentlich zu reproduzierbaren Arbeitsqualitäten beitragen, die etwa für die Grünflächenpflege in Sportarenen und Fußballstadien ganz unerlässlich sind.“ Gebunden sei der technische Fortschritt allerdings in jedem Falle an den Faktor Nachhaltigkeit. Dabei könnten langfristig immer mehr Systemlösungen entstehen, die den gesamten Prozess in der Grünflächenpflege, auf dem Bauhof oder im Golfplatzsektor gleichermaßen effizient und ökologisch abbilden.