Jahresbericht 2010

FeuerwehrRohrbach

Der 18. Jahresbericht der freiwilligen Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis.

JAHRESBERICHT

2010


INHALT

Vorwort des Feuerwehrkommandanten 03

Einsätze 2010 05

Mannschaft | Lehrgänge 14

Bewerbe 15

Ausbildung 16

Jugend 18

Wir suchen dich 19

Neues Einsatzfahrzeug 20

Kameradschaft 21

Wir gratulieren 22

Vorschau 2011 23


VORWORT DES FEUERWEHRKOMMANDANTEN

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe

Feuerwehrkameraden!

Geschätzte Freunde und Gönner der

Stadtfeuerwehr Rohrbach!

Immer wenn Sie den Jahresbericht der

Feuerwehr Rohrbach von unseren Kameraden

ins Haus gebracht bekommen,

ist wieder ein Jahr zu Ende gegangen.

Dieser Jahresbericht legt unsere Bilanz

für das abgelaufene Jahr vor und versucht

Ihnen, liebe Leser einen Einblick in

unsere Tätigkeiten zu geben. Ein Dankeschön

an alle die mit OBI David Höllwirth

als Presse- und Öffentlichkeitsarbeitverantwortlichen

diesen Bericht gestaltet

haben.

Im Jahr 2010 sind wir glücklicherweise

von größeren Elementarereignissen

verschont geblieben, nichts desto trotz

leisteten wir insgesamt 202 Einsätze, die

uns einsatzmäßig ein durchschnittliches

Jahr beziffern. Ob Brand, Verkehrsunfall

oder Elementarereignisse – die Feuerwehr

ist unentbehrlicher Helfer in der

Not, auf freiwilliger Basis. Unsere Leistung

ist nicht nur wirtschaftlich messbar,

sondern auch ein wichtiger sozialer Beitrag.

Die Arbeit der Feuerwehr im Einsatz

macht im Vergleich nur einen kleinen Teil

der aufgebrachten Zeit aus.

Viel mehr an Stunden verlangt die Aufrechterhaltung

des Betriebes „Feuerwehr“,

die Aus- und Weiterbildung, die

Organisation, die Wartung der Gerätschaften,

die Jugendarbeit und vieles

mehr. Wir wissen, dass ehrenamtliche

Feuerwehrleute für das Funktionieren der

flächendeckenden Hilfeleistung in unserem

Pflichtbereich und darüber hinaus

nicht wegzudenken sind. Übungen, Weiterbildung

und Ausrückungen müssen mit

dem Familien- und Arbeitsleben vereinbar

sein, um Hilfeleistungen im Notfall

2010

gewährleisten zu

können. Unsere

Anforderungen haben

sich im Laufe

der Zeit geändert.

Eines ist aber

gleich geblieben:

Mit unserem

selbstlosen, ehrenamtlichen

Einsatz

leisten wir einen

unersetzlichen

Dienst an unserer Gemeinschaft, der für

die öffentliche Hand unschätzbaren Wert

hat. Aufrichtigen Dank den Familienangehörigen,

die unsere ehrenamtliche Tätigkeit

unterstützen, ohne deren Verständnis

wir unsere Aufgabe nicht erfüllen könnten.

Euch, liebe Feuerwehrkameraden, ein

großes Dankeschön für die ehrenamtlich

geleistete Arbeit bei Einsätzen, Übungen,

Schulungen, Veranstaltungen, Instandhaltungs-,

Verwaltungs- und Jugendarbeit.

Eine besondere Freude für uns war sicherlich

die Fahrzeugsegnung und Indienststellung

des neuen Kommandofahrzeuges.

Mit einem neuen Einsatzfahrzeug sind wir

wieder „fit für die Zukfunft“, um die Herausforderungen

auch meistern zu können.

Herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung

der Stadtgemeinde Rohrbach, der

Sparkasse Mühlviertel West - Herrn Vorstandsdirektor

Mag. Klaus Klopf, sowie der

Raiffeisenbank Rohrbach - Herrn Direktor

Josef Pernsteiner.

Ich darf noch einige Highlights des Jahres

erwähnen: Die Klausur des erweiterten

Kommandos im April, Fachsymposium THL

mit internationaler Beteiligung, Schwerpunkt

war die intensive Auseinandersetzung mit

Brand – Rauchausbreitung und Evakuierungsszenarien

im Krankenhaus Rohrbach,

sowie eine Großbrandsituation im Stadtgebiet.

Dass solche Ausbildungen sehr wichtig

03


VORWORT DES FEUERWEHRKOMMANDANTEN

sind, zeigte uns auch heuer wieder die Praxis,

wo wir mit zwei Brandeinsätzen im dicht

verbauten Gebiet gefordert wurden. Brandmeldeanlage

im Feuerwehrhaus, Austausch

der Hydrovak im Ölfahrzeug, Rettungsplattform

für Tanklöschfahrzeug, Neuverteilung

der Fahrzeugstellplätze im Zuge der neuen

Ausrückeordnung, Pallettenregal Halle 2,

Sanierung des Schlauchturmes, Frühschoppen

mit Fahrzeugsegnung, Herbstball mit

Haussammlung usw...

Es wurde auch in die Kameradschaftspflege

der Mannschaft investiert. Eisstockschießen,

Kegelabend, Wandertag, Ausflug,

Familiennachmittag, Weihnachtsfeier sind

jedes Jahr wichtige Bestandteile unseres

Gemeinschaftslebens.

Einige erfreuliche Ereignisse: Hochzeit Nigl-

Leitner, Nachwuchs bei den Familien Fasching,

Hurnaus, Praher, Springer, Veit und

Wakolbinger, einige runde Geburtstage gab

es auch zu feiern.

Bei allen relevanten Themen zeigte die

Gemeindeführung ein offenes Ohr für

unsere Notwendigkeit. Danke an dieser

Stelle Herrn Bürgermeister Josef Hauer,

stellvertretend für die Stadt- und Gemeinderäte,

Mitarbeiter am Stadtamt und am

Bauhof für die gelebte Partnerschaft.

Danke allen befreundeten Organisationen

wie Rotes Kreuz, Notarztteam, Polizei,

Behörden und Firmen für die gute

Zusammenarbeit und die Unterstützung.

Dank gebührt auch den Herren des Abschnitts-,

Bezirks- und Landesfeuerwehrkommandos

für die Unterstützung und

das freundliche Miteinander. Der hohe

Sicherheitsstandard mit einem zunehmenden

Aufgabenumfang wird auch in

Zukunft ein gemeinsames Bemühen und

Aufeinanderzugehen erfordern. Dass

dieser gute Geist auch in Zukunft erhalten

bleibt, wünschen wir uns von Herzen.

Auf ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr

2011, das die EU als Jahr der Freiwilligen

ausgerufen hat. Gott zur Ehr – dem

Nächsten zur Wehr!

E-Mail: kommandant@ff-rohrbach.at Ihr Feuerwehrkommandant:

Festnetz: 07289 / 6115

Mobil: 0664 / 3726922

BESUCHEN SIE UNS AUCH ONLINE!

www.ff-rohrbach.at und auf facebook

Josef Kandlbinder, ABI

04

JAHRESBERICHT


EINSÄTZE 2010

2010 hatte die Feuerwehr der Stadt Rohrbach insgesamt

202 Einsätze zu bewältigen, davon

173 technische Einsätze und

29 Brandeinsätze.

BRANDOBJEKTE

9x Öffentliche Gebäude

TECHNISCHE EINSÄTZE

35x sonstige Einsätze

23x Leiter- Hubsteigereinsätze

3x Wohngebäude

3x Fluren

1x Industriebetrieb

17x Eiszapfen absturzdrohend

9x Wasserversorgung

5x Verkehrsunfall

5x Wasserschaden

Dafür wurden 1.454 km mit den Einsatzfahrzeugen

zurückgelegt.

Die Gesamteinsatzstunden betrugen im

Jahr 2010: 1.813 Stunden

Hochwasser/Überschwemmung

1x Notstromversorgung

1x Suchaktion

1x Türöffnung

Gesamtaufwand im Feuerwehrdienst 2010: 10.077 Mannschaftsstunden

Nachfolgend ein Auszug aus den 202 Einsätzen der Feuerwehr Rohrbach, die im Jahre

2010 zu bewältigen waren.

2010

05


EINSÄTZE 2010

10|JÄNNER|14:12

VERKEHRSUNFALL AM GOLLNERBERG

Der Gollnerberg wurde wieder einmal bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen einem

PKW-Lenker zum Verhängnis. Bei unserem Eintreffen stellte der Einsatzleiter fest, dass

der PKW unterhalb einer Böschung in einem Bach auf dem Dach lag. Zum Glück konnten

die drei Fahrzeuginsassen mit Verletzungen unbestimmten Grades bereits vom Roten

Kreuz geborgen und versorgt werden. Unsere Tätigkeit beschränkte sich somit auf

die Sicherstellung des Brandschutzes sowie die Errichtung einer Ölsperre im Bach, da

Betriebsmittel ausgetreten war und somit eine unmittelbare Gefährdung für die Umwelt

bestand. Weiters wurde die Polizei bei der Verkehrsregelung unterstützt und das Unfallfahrzeug

mittels Kran geborgen.

19|FEBRUAR|18:43 VERKEHRSUNFALL IN ARNREIT

Wir wurden in den Abendstunden zur Kreuzung Liebenstein in Arnreit gerufen, da sich

dort angeblich ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ereignet hatte. Da wir an

diesem Abend auch eine geplante Übung hatten, befanden sich bereits einige Kameraden

im Feuerwehrhaus und konnten sogleich mit dem Rüstlöschfahrzeug zum Unfallort

ausrücken. Am Unfallort wurden wir bereits von der Feuerwehr Arnreit empfangen. Es

stellte sich heraus, dass keine Person eingeklemmt wurde. Ein Fahrzeug befand sich

neben der Fahrbahn und die verletzte Person wurde vom Roten Kreuz versorgt. Nach

dem Einsatz konnte die geplante Gruppenübung mit allen am Einsatz beteiligten Kameraden

durchgeführt werden.

06

JAHRESBERICHT


EINSÄTZE 2010

FEBRUAR: WINTERDIENST BEI DER FEUERWEHR - 19 EINSÄTZE

Im Februar dieses Jahres gab es für die Feuerwehr auf Grund der doch größeren

Schneemengen auf den Dächern zahlreiche Einsätze. Zumeist mussten wir wegen

drohendem Absturz von Eiszapfen mit der Drehleiter ausrücken. Durch die besondere

Wetterlage kam es auf vielen Dächern zu einem Eisstau im Bereich der Dachrinnen,

was auch zu einem Wassereintritt über das Dach in die Wohnräume führte. Um die

Gefahr größerer Schäden im Wohnbereich bzw. die Gefährdung von Fußgängern und

Fahrzeugen abzuwenden, wurden wir mit der Befreiung der Dächern von den Schneeund

Eismassen beauftragt. Insgesamt waren wir im Februar 19 Mal im Stadtgebiet und

auch in anderen Gemeinden im Einsatz.

2010

13|MÄRZ|10:13 ÖLEINSATZ

Die Feuerwehr Rohrbach erhielt vom

Landesfeuerwehrkommando OÖ im

Jänner 2010 einen neuen explosionsgeschützten

Nasssauger der Firma

Stangl für das Ölfahrzeug für das Stützpunktwesen

im Bezirk Rohrbach.

Am 13.03.2010 wurde dieses neue

Gerät bereits erfolgreich eingesetzt.

Die Feuerwehr Rohrbach musste dabei

eine restliche Ölmenge von ca. 700 l eines

Heizöltankes in der Größe von ca.

10 m³ absaugen. Da dieser Heizöltank

einer Verschrottung zugeführt wurde,

musste dieser zuvor von der Feuerwehr

abgesaugt werden. Während des

Einsatzes wurden zwar einige kleinere

Mängel am neuen Gerät festgestellt, die

jedoch bereits zum Teil behoben wurden.

Das Gerät steht für weitere Einsätze

somit wieder funktionstüchtig bereit.

19|MÄRZ|16:41 BÖSCHUNGSBRAND

Vermutlich auf Grund einer weggeworfenen

Zigarette wurde der Böschungsbrand neben

der B 38 entfacht. Die Straßenböschung

war zwar noch teilweise mit Schnee bedeckt,

doch durch die Sonneneinstrahlung

gab es bereits einige ausgetrocknete kleinere

Flächen. Drei Kameraden befanden

sich zum Zeitpunkt der Alarmierung zwecks

einer Übungsvorbereitung bereits im Feuerwehrhaus

und waren mit dem TLF schnell

am Einsatzort. Der Kleinbrand wurde mittels

Hochdruckangriff innerhalb kürzester Zeit

gelöscht. Die Feuerwehr Oepping wurde

ebenfalls gleichzeitig zum Brand alarmiert,

wurde jedoch beim Brand nicht mehr benötigt.

07


EINSÄTZE 2010

31|MÄRZ|14:08

TÖDLICHER VERKEHRSUNFALL

Es war ein traumatisches Bild, das sich uns bei diesem Einsatz bot. Ein PKW-Lenker

war aus ungeklärter Ursache frontal mit einem LKW auf der B 38 Richtung Oepping,

Höhe Shell-Tankstelle, kollidiert. In Absprache mit dem Notarzt wurde der Lenker des

PKW´s mittels hydraulischem Rettungsgerät der Feuerwehr befreit, mit dem Spineboard

patientenschonend gerettet und anschließend mit dem Nortarztwagen ins LKH Rohrbach

eingeliefert. Leider erlag er dort seinen schweren Verletzungen. Die Unfallfahrzeuge

wurden von Fachfirmen abtransportiert.

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JAHRESBERICHT


EINSÄTZE 2010

07|APRIL|09:22 HALLENBRAND IN SARLEINSBACH

Eigentlich ist es für die Feuerwehr unüblich,

auf Grund eines „Fahrzeugbrandes“

- so lautete die Alarmierung - in

einen anderen Pflichtbereich zu fahren.

Deswegen wurde vom Kommandanten

telefonische Rücksprache mit der Landeswarnzentrale

OÖ gehalten, wo sich

herausstellte, dass es sich hierbei um

einen Brand einer Fahrzeughalle im Ortsgebiet

von Sarleinsbach handelte. Wir

rückten also mit dem Tanklöschfahrzeug,

besetzt mit 9 Mann, aus. Weitere Kameraden

hielten sich im Feuerwehrhaus

bereit. Gemeinsam mit den beiden Feuerwehren

des dortigen Pflichtbereiches

Sarleinsbach und Sprinzenstein konnte

ein Übergreifen auf benachbarte Objekte

verhindert werden. Im betroffenen Brandobjekt

befanden sich drei Traktoren,

diverse Maschinen und Geräte sowie

ein größerer Treibstofftank, der mittels

Schaumangriff geschützt wurde.

2010

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EINSÄTZE 2010

23|APRIL|18:04 WIEDER UNFALL

AUF DER SHELL KREUZUNG

Ein weiterer Verkehrsunfall auf der Shell-

Kreuzung war Grund für die Alarmierung

der Feuerwehr Rohrbach. Zwei PKW waren

auf der Kreuzung zusammengestoßen.

Unsere Aufgabe bestand darin, eine Person

aus einem verunfallten Fahrzeug zu befreien

und die Unfallstelle zu säubern. Die

verletzte Person wurde mit dem Notarztwagen

ins LKH Rohrbach eingeliefert. Anschließend

konnten wir die für diesen Tag

angesetzte Gruppenübung um 19:00 Uhr

pünktlich durchführen.

08|MAI|09:31 GROßBRAND IM

STADTZENTRUM VERHINDERT

Dieser Einsatz war nicht ungefährlich. Wir

wurden auf Grund von Rauchaustritt aus

einem Gebäude in der Pöschlgasse alarmiert.

Mit dem Tanklöschfahrzeug und der

Drehleiter rückten wir unverzüglich zum

Brandobjekt aus. Von außen konnte beobachtet

werden, dass trotz geschlossener

Fenster Rauch aus dem 1.Stock qualmte.

Es waren keine offenen Flammen zu sehen.

Zum Glück waren keine Personen mehr

in diesem Haus. Bewohner angrenzender

Gebäude konnten sich rechtzeitig in Sicherheit

bringen. Ein Atemschutztrupp ging sofort

mit einer Löschleitung in Einsatz. Dieser

musste sich unter äußerst schlechten Sichtbedingungen

und enormer Hitzeeinwirkung

zum Brandherd vorkämpfen. Dabei half die

Wärmebildkamera, sich besser orientieren zu

können. Es wurden nach und nach Fenster

geöffnet und das Gebäude belüftet. Da sehr

viele Atemschutztrupps benötigt wurden,

wurde vom Einsatzleiter sofort die Alarmstufe

II (Frindorf, Perwolfing, Götzendorf, Sprinzenstein, Arnreit und Atemschutzfahrzeug St. Peter)

alarmiert. Durch diese Feuerwehren wurde eine entsprechende Löschwasserversorgung im

Stadtzentrum aufgebaut und weitere Atemschutztrupps konnten in das Gebäude geschickt werden.

Verkehrsmaßnahmen zur Umleitung des fließenden Verkehrs wurden durch die Polizei und

der Feuerwehr veranlasst. Die ca. 200 m² große Wohnung über einem Gastlokal wurde durch

den Brand schwer beschädigt. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte jedoch

eine Brandausbreitung auf den Dachstuhl und angrenzende Wohnungen verhindert werden. Ein

Glutherd im Bereich des Dachgeschoßes wurde rechtzeitig lokalisiert und bekämpft. In Summe

waren 108 Feuerwehrmitglieder mit 16 Fahrzeugen im Einsatz. Zehn Atemschutztrupps waren

im Innenangriff im Einsatz. Die Zusammenarbeit mit allen Feuerwehren, dem Roten Kreuz und

der Polizei funktionierte einwandfrei. Die im März stattgefundene Großübung am Stadtplatz war

eine gute Vorbereitung für solch gefährliche Einsätze im eng bebauten Stadtgebiet.

10

JAHRESBERICHT


EINSÄTZE 2010

21|MAI|17:59 ÜBERFLUTUNGEN

AM LAUFENDEN BAND

An diesem Abend hatten wir alle Hände voll

zu tun. Nach einem Gewitter mit Platzregen

wurden wir gleichzeitig zu mehreren Kellerüberflutungen

alarmiert. Zuerst rückte das

Tanklöschfahrzeug nach Sexling aus. Neun

Minuten später kam der Befehl, zur Berufsschule

zu fahren. Im Heizraum war ca. 30 cm

hoch Wasser eingedrungen. Mittels Tauchpumpe

und Nasssauger wurde das Wasser

aus dem Heizraum entfernt.

14|JULI|15:04

GROßBRAND IN HÖRLEINSÖDT

Laut Alarmplan der Alarmstufe II wurden

wir zu einem Brand eines landwirtschaftlichen

Anwesens nach Hörleinsödt gerufen.

Mit dem Tanklöschfahrzeug und der

Drehleiter rückten wir an diesem brennend

heißen Tag zum betroffenen Objekt

im Ortskern Hörleinsödt aus. Zur Unterstützung

der anwesenden Feuerwehren

wurde mit der Drehleiter ein Außenangriff

18|JULI| SCHLAFLOSE NACHT

Kein ruhiges Stündchen Schlaf hatten wir in

der Nacht von 17. auf 18. Juli. Noch bei brütender

Hitze wurden wir um 16:46 Uhr zu einer

Suchaktion nach einer vom LKH Rohrbach

vermissten Person alarmiert. Wir unterstützten

die Polizei bei der Suche. Die Person konnte

zum Glück nach kurzer Zeit im Stadtgebiet von

Rohrbach gefunden werden.

Vier Stunden später heulten die Sirenen erneut

auf. Ein Feuermelder des LKH Rohrbach löste

auf Grund eindringendem Wasser Alarm aus.

Um 22:16 Uhr rückten wir wieder nach Hause

ein. Starke Regenfälle und Gewitter rissen uns

fünf Stunden später wieder aus dem Schlaf. Um

03:24 Uhr fuhren wir abermals zum LKH Rohrbach.

Im Baustellenbereich des Neu-bzw. Umgbaus

war durch die Decke Wasser eingedrungen.

Notdürftig musste das Dach abgedichtet

werden, Planen wurden ausgelegt, sodass der

Schaden durch den Wassereintritt beschränkt

werden konnte. Um 05:50 Uhr konnten unsere

Feuerwehrkameraden die „Nachtruhe“ wieder

antreten.

mit Wasser, später mit Schaum, durchgeführt. Von oben konnten die Brandherde gut lokalisiert

und bearbeitet werden. Weiters stand während des Einsatzes ein Atemschutztrupp

in Bereitschaft. Bei diesem Einsatz waren keine Tiere oder Menschen gefährdet.

Insgesamt waren sieben Feuerwehren mit über 100 Mitgliedern im Einsatz, das Rote

Kreuz und die Polizei waren ebenfalls vor Ort.

2010

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EINSÄTZE 2010

18|SEPTEMBER|12:32

WOHNUNGSBRAND IM

STADTGEBIET - PERSON

VERMISST

Während der Anfahrt zum Einsatzort

rüsteten sich unsere

Atemschutztrupps für eine

Personensuche im Brandobjekt

aus. Ein Trupp wurde

nach Eintreffen sofort in die

betroffenen Räume geschickt,

wo die vermisste Person

vermutet wurde. Während

der Suche im Brandobjekt,

wurde die Person jedoch von

zwei Polizisten im Außenbereich

gefunden und die Suche

konnte abgebrochen werden.

Auf Grund der engen Bebauung

im Stadtgebiet wurden

sofort weitere Feuerwehren

zur Unterstützung alarmiert

und die Drehleiter wurde in

Stellung gebracht. Weitere

Atemschutztrupps konnten

durch einen gut organisierten

Innenangriff den Brandherd

lokalisieren und bekämpfen.

Die letzten Atemschutzschulungen

brachten wieder Erfolg

und der Brand konnte erfolgreich

gelöscht werden. Um

15:14 Uhr war für uns „Brand

aus“ und der Einsatz konnte

ohne schlimmere Zwischenfälle

beendet werden. Insgesamt

waren sechs Feuerwehren

sowie das Rote Kreuz und

die Polizei im Einsatz.

02|OKTOBER|18:43

NACH HERBSTÜBUNG ZUM

WOHNWAGENBRAND

An diesem Tag wurde die

alljährliche Herbstübung

dieses Mal im LKH Rohrbach

abgehalten. Noch während

der Nachbesprechung im

Lehrsaal des Feuerwehrhauses

heulten die Sirenen

12

auf. Die Kameraden rückten

unverzüglich zum Einsatzort,

dem Götzendorfersteig, aus,

wo ein Wohnwagen lichterloh

brannte. Ein Übergreifen der

Flammen auf eine angrenzende

Hecke konnte verhindert

werden und eine im Wohnwagen

befindlichen Gasflasche

wurde geborgen und gekühlt.

Zum Glück befand sich

niemand in dem Fahrzeug,

das in einem Schrebergarten

abgestellt war.

31|OKTOBER|02:32

PKW PRALLTE GEGEN

BAUM

Zu einem „Verkehrsunfall mit

eingeklemmter Person“ auf

der B 38 zwischen Rohrbach

und Haslach wurden wir

gerufen. Zum Glück stellte

sich jedoch nach Eintreffen

am Einsatzort heraus, dass

keine Person eingeklemmt

war. Ein PKW-Lenker war

mit seinem Fahrzeug von der

Straße abgekommen und

gegen einen Baum geprallt.

Gemeinsam mit den alarmierten

Feuerwehren Haslach

und Arnreit leuchteten wir die

Einsatzstelle aus, stellten den

Brandschutz sicher und unterstützten

das Rote Kreuz bei

der Rettung des Verletzten.

Im Einsatz waren 66 Mitglieder

der drei Feuerwehren, das

Rote Kreuz und das Notarzt-

Einsatzfahrzeug Rohrbach,

Gemeindearzt Dr. Burghuber

und mehrere Polizeistreifen.

31|OKTOBER|19:35

SÜßES ODER SAURES?

ZUM SCHLUSS GAB‘S

HECKENBRAND

Ein Halloweenstreich war vermutlich

Schuld an diesem Heckenbrand

in der Wagner-vonder-Mühlstraße.

Couragierte

Passanten konnten den Brand

bereits vor unserem Eintreffen

mit Eimern großteils löschen.

Unsere Aufgabe beschränkte

sich auf das Durchführen von

Nachlöscharbeiten.

23|NOVEMBER|01:27

WOHNUNGSBRAND

PERSON VERMISST

Und wieder wurden wir in die

Berggasse zu einem angeblichen

Wohnungsbrand gerufen.

Beim Eintreffen bekam

der Einsatzleiter die Information,

dass sich vermutlich eine

Person in der verschlossenen

Wohnung, aus der starker

Rauch austrat, befindet. Auf

Grund dieser Information

musste das Glas der Eingangstüre

schnellstmöglich

zerstört werden, um ein ungehindertes

Vorgehen des Atemschutztrupps

zu ermöglichen.

Nachdem keine Person in der

Wohnung gefunden werden

konnte, wurde der Brandherd

lokalisiert. Ein offensichtlich

defekter Kamin stellte sich

als Rauchquelle heraus. Der

Atemschutztrupp brachte den

brennenden Stoff ins Freie,

wo dieser abgelöscht wurde.

Im Einsatz waren ebenso die

Feuerwehren Frindorf und

Perwolfing sowie die Polizei

und das Rote Kreuz.

JAHRESBERICHT


EINSÄTZE 2010

Wohnwagenbrand

Verschnaufpause

Zuschauer

Verkehrsunfall

Fahrzeugbergung

brand im

zentrum

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MANNSCHAFT | LEHRGÄNGE

MANNSCHAFTSSTAND MIT 31.12.2010

Jugend

9 Mitglieder

Reservisten

11 Mitglieder

VERÄNDERUNGEN WÄHREND DES BERICHTSJAHRES

Austritte:

Markus Binder, Melanie Höltschl, Dominik Klein,

Stefan Pfleger

Eintritte Jugend: Lukas Fuchs, Lukas Ornezeder, Bernhard Thorwartl,

Manuel Siegl, Dominik Thaller

Austritte Jugend: Daniel Gierlinger

Überstellung Aktivstand: Bernhard Thorwartl

ABSOLVIERTE LEHRGÄNGE DER LANDESFEUERWEHRSCHULE

PFM Patrick Birklbauer Grundlehrgang

FM Patrick Ganser Gruppenkommandanten-Lehrgang

Tanklöschfahrzeugbesatzung-Lehrgang

LM Peter Grininger Strahlenmesslehrgang III

AW Alexander Gruber Einsatzleiterlehrgang

OFM Matthias Harringer Atemschutzwarte-Lehrgang

Lehrgang für Warn- und Messgeräte

Lotsen- und Nachrichtendienst Lehrgang

Tanklöschfahrzeugbesatzung-Lehrgang

HBM Markus Hurnaus Technischer Lehrgang I

Technischer Lehrgang II

Atemschutzlehrgang

Zugskommandanten-Lehrgang

OBI David Höllwirth Flughelfer-Weiterbildungslehrgang

ABI Josef Kandlbinder Kommandanten-Weiterbildungslehrgang

Lehrgang für Hauptbewerter Technische Hilfeleistung

Katastrophenschutz-Seminar

Bewerterlehrgang

HBM Markus Kroiß Tanklöschfahrzeugbesatzung-Lehrgang

Drehleitermaschinisten-Lehrgang

OLM Thomas Mayr Lotsen- und Nachrichtendienst Lehrgang

AW Thomas Pachner Waldbrandbekämpfung mit Hubschrauberunterstützung

Maschinisten-Lehrgang

HBM Daniel Schauer Gruppenkommandanten-Lehrgang

HBM Hubert Springer jun. Lehrgangsleiter-Grundlehrgang

Ausbilder bei Grundlehrgang-Weiterbildung

HBI Martin Wakolbinger Rhetorik-Seminar

FM Andreas Wolfmaier Funklehrgang

Feuerwehr-Medizinischer-Dienst Ersthelfer Lehrgang

PFM Günther Wolfmaier Grundlehrgang

HBM Josef Wolfmaier Gerätewart-Lehrgang

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JAHRESBERICHT


BEWERBE

BEWERBE UND LEISTUNGSABZEICHEN

Das Feuerwehr-Leistungsabzeichen in Bronze haben die Kameraden PFM Patrick Birklbauer

und PFM Günther Wolfmaier im Rahmen des Landes-Feuerwehr-Leistungsbewerbes

in Attnang/Puchheim erfolgreich erworben.

Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold, in Fachkreisen auch als „Feuerwehrmatura“

bekannt, erhielten unsere beiden Kameraden AW Thomas

Pachner sowie HBM Josef Wolfmaier am 21. Mai. Bereits Ende Jänner

begann die Vorbereitung zu den sieben Prüfungsdisziplinen, viele Stunden

des intensiven Lernens vergingen, bis Thomas und Joe ihr Fachwissen

beim 55. Bewerb unter insgesamt 207 Feuerwehrmitglieder aus dem ganzen

Bundesland unter Beweis stellen konnten. Die Mühen haben sich gelohnt

und unsere „Maturanten“ konnten das „Goldene“ bei der Schlussveranstaltung

in der OÖ. Landesfeuerwehrschule stolz, aber auch erleichtert in Empfang nehmen.

Wir gratulieren unseren beiden neuen Goldenen, die auch zu den aktivsten und fleißigsten

Mitgliedern unserer Feuerwehr zählen, sehr herzlich!

Das Funkleistungsabzeichen in Bronze erhielt nach erfolgreicher

Prüfung HBM Markus Hurnaus und in Silber FM Maximilian

Höfler und OFM Andreas Stallinger.

Das Strahlenmessleistungsabzeichen in Silber hat Kamerad LM Peter

Grininger erfolgreich erworben.

Die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ wurde im vergangenen Jahr

erneut abgelegt. Dabei erwarben die Kameraden HBM Markus Hurnaus und

FM Andreas Wolfmaier die Stufe Bronze.

Das Leistungsabzeichen in Silber erhielten FM Patrick Ganser, OFM Matthias

Harringer, FM Maximilian Höfler und OFM Andreas Stallinger.

Die Prüfung in der höchsten Stufe Gold legten HBM Markus Kroiß, AW

Thomas Pachner, OLM Roland Manzenreiter und OLM Johannes Raab

erfolgreich ab.

OLM Thomas Mayr nahm erfolgreich am Bewerb um das bayerische Leistungsabzeichen

teil und erhielt das Abzeichen der Stufe IV (Blau-Gold).

HERZLICHE GRATULATION!

2010

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AUSBILDUNG

GROßBRAND AM STADTPLATZ

ZUM GLÜCK NUR ÜBUNG!

Die einmalige Gelegenheit,

ein Abbruchhaus

mitten im Stadtzentrum

zur Verfügung

zu haben, konnte für

vielfältige Einsatzaufgaben

genützt werden.

So wurde in den Räumen

der ehemaligen

Videothek ein Feuer

gelegt. Ein Atemschutztrupp

begann

mit Löscharbeiten, die

Drehleiterbesatzung rettete um Hilfe schreiende

Personen. In der Zwischenzeit wurde der

Löschwasserbehälter am Stadtplatz geöffnet

und eine Löschwasserversorgung hergestellt.

Insgesamt wurden vier Löschwasserversorgungen

im Stadtgebiet von Rohrbach hergestellt,

um alle Tanklöschfahrzeuge versorgen zu

können. Es zeigte sich auch, dass einige PKW

nicht die entsprechende Bodenfreiheit aufweisen,

um problemlos über eine Schlauchbrücke

fahren zu können. Weitere vermisste Personen

wurden von Atemschutztrupps im Keller gesucht

und gerettet. Der Brand war durch professionellen

Einsatz schnell gelöscht, jedoch fand

man eine gefährliche heiße Acetylenflasche.

Sofort wurde das gesamte Gedäude geräumt

und alle Einsatzkräfte mussten sich in sichere

Lage begeben. Aus dieser Übung konnten

viele Erfahrungen für einen Einsatz gewonnen

werden - auf die wir heuer leider gleich bei zwei

Brandeinsätzen im Stadtzentrum zurückgreifen

mussten.

Ein Video der Übung finden Sie auf YouTube

unter Feuerwehr Rohrbach - Brandübung 2010.

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EINSATZÜBUNG

GRUPPE HURNAUS UND FMD

Am 3. September 2010 fand die Einsatzübung

der Gruppe Hurnaus gemeinsam mit

der Gruppe „Feuerwehrmedizinischer Dienst“

und dem Roten Kreuz Rohrbach statt. Um

kurz nach 19:00 Uhr wurden die Feuerwehrkameraden

von der Rettungsleitstelle Rohrbach

übungsmäßig zu einem Verkehrsunfall

mit eingeklemmter Person am Pfaffenberg,

Nähe „Zizlbauer“, alarmiert. Bei der Ankunft

bot sich dem Einsatzleiter folgendes Bild: Ein

PKW lag seitlich an einem Baum, zwei Personen

waren eingeklemmt und ein Einsatzfahrzeug

des Roten Kreuzes war bereits vor

Ort. In kürzester Zeit wurden Rettungsspreizer

und Bergeschere, Geräteablageplatz und

2-facher Brandschutz aufgebaut und mit der

Rettung der verunfallten Personen begonnen.

Auf Grund des mangelnden Platzangebots

gestaltete sich die Rettung der eingeklemmten

Personen als gar nicht so einfach, wurde

aber mittels einer teilweisen Abnahme des

Daches rasch und erfolgreich gelöst. Das

Ziel bzw. die Herausforderung an dieser

Übung war das beüben eines Unfalles auf

einer abgelegenen steilen Straße, ein Fahrzeug

in Seitenlage an einem Baum mit wenig

Platz für die Arbeit der Einsatzkräfte, der

Einsatz der neuen LKW Rettungsplattform

und natürlich die Zusammenarbeit zwischen

Rotem Kreuz und Feuerwehr.

Nach erfolgreichem Abschluss der Übung,

gab es im Feuerwehrhaus bei einer kleinen

Stärkung noch einen Erfahrungsaustausch im

Sinne der stetigen Verbesserung.

JAHRESBERICHT


AUSBILDUNG

EINSATZÜBUNG GUPPE NIGL UND FF HASLACH

Die Vorbereitungsphase begann bereits im Jänner. Die beiden Gruppenkommandanten HBM

Christoph Nigl und HBM Patrick Grill (Haslach) beschlossen eine gemeinsame Übung zu gestalten.

Es galt als Ziel in den verschiedensten Bereichen von der jeweils anderen Feuerwehr zu

lernen und die Zusammenarbeit zu perfektionieren.

Anfänglich war geplant ein Übungsszenario mit einem verunfallten LKW zu gestalten. Zahlreiche

Anfragen bei Firmen und die damit verbundenen großen Bemühungen einen LKW als

Übungsobjekt zu bekommen blieben aber leider erfolgslos. So mussten die Vorbereitungen auf

eine andere Unfallsituation abgestimmt werden.

Sechs verletzte Personen in drei verunfallten PKW, eines davon am Dach galt es zu befreien.

Ein PKW fängt noch während der Anfahrt der Feuerwehren zu rauchen an. Zusätzlich wurde bekannt,

dass eine Person vermisst wird.

Dank der guten Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren konnten die gestellten Aufgaben

unter der Einsatzleitung von HBI Florian Thaller und der Abschnittsleitung von ABI Josef Kandlbinder

mit Bravour gelöst werden.

Bei der Anschließenden Übungsnachbesprechung wurden die Vorgangsweisen sowie die eingesetzten

Geräte besprochen.

Dank gilt der Fahrschule Euroline, für die zu Verfügung Stellung des Übungsplatzes sowie der

Firma Winkler für die Hilfe bei der Präparation der Fahrzeuge.

HÖHENSICHERUNGSGRUPPE

Die Höhensicherungsgruppe der Feuerwehr Rohrbach

beschäftigt sich hauptsächlich mit der Sicherung von

Einsatzpersonal gegen Absturz, ein Teil der Ausbildung

wird aber auch dem Thema Rettung von Personen aus

Höhen oder Tiefen gewidmet.

Im vergangenen Jahr war ein Übungsthema die Rettung

eines Verletzten im schwierigen Gelände. Hierzu

wurde eine Übungspuppe unterhalb eines felsigen

Abhanges im Bergerwald platziert, um einen abgestürzten

Spaziergänger zu simulieren. Nachdem an

einem Baum ein Anschlagpunkt eingerichtet wurde,

seilten sich 2 Mitglieder der Höhensicherungsgruppe

ab und führten eine Erstversorgung durch. Der Rest

der Mannschaft bereitete inzwischen die Rettungsaktion

mittels eines Flaschenzuges und der Korbtrage

vor. Die Übungspuppe wurde gemeinsam mit einem der Retter, der für die Führung der Trage

zuständig war über die fast senkrechte Wand aufgeseilt.

2010

17


FEUERWEHRJUGEND

Jung | Engagiert | Mutig

JUGEND

Im Berichtsjahr gab es einen Wechsel in

der Führung der Jugendgruppe. So hatte BI

Günter Leitenmüller mehr als 14 Jahre lang

die Jugendgruppe ausgezeichnet und mit

viel Engagement und Herzblut geführt. Ihm

gebührt für diese Arbeit großer Dank und Anerkennung!

Daniel Schauer und Stefan Strasser übernahmen die Leitung der Jugendgruppe mit

1. Dezember. Für die verantwortungsvolle aber auch zeitintensive Arbeit viel Kraft

und alles Gute!

Der Mitgliederstand der Feuerwehrjugend hat sich 2010 durch den Übertritt von einem

Mann in den Aktivstand, 4 Neuaufnahmen und 1 Austritt auf derzeit neun Jungfeuerwehrmitglieder

verändert. 1.301 Mannstunden wurden in die Ausbildung und Jugendarbeit investiert

(889 Std. feuerwehrfachlich und 412 Std. allgemeine Jugendarbeit). Die Gruppe hatte sich

insgesamt 43 Mal getroffen.

ABGELEGTE PRÜFUNGEN

2. Erprobung: Johannes Dumps, Matthäus Höfler, Christian Reumüller

3. Erprobung: Lukas Stallinger, Marcel Stallinger

Wissenstest Bronze:

Wissenstest Silber:

Johannes Dumps, Matthäus Höfler, Christian Reumüller

Marcel Stallinger, Lukas Stallinger

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen Bronze:

Lukas Fuchs, Christian Reumüller, Manuel Siegl, Bernhard Thorwartl

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen Silber:

Johannes Dumps Johannes, Matthäus Höfler

Die Prüfungen wurden Dank guter Vorbereitung erfolgreich abgelegt.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Die Jugendgruppe Rohrbach konnte in der

abgelaufenen Bewerbssaison wieder gute

Platzierungen erreichen. Die Leistungen zu

Saisonende waren zufriedenstellend und

so konnten wir wieder einige Pokale unser

Eigen nennen.

Beim Landesbewerb in Attnang-Puchheim

am 9. und 10. Juli 2010 erreichte die Jugendgruppe

in Bronze den 123. Platz unter

615 Gruppen und in Silber den 109. Platz

unter 520 Gruppen.

Noch ein besonderes Highlight war das Bezirksjugendlager

vom 23-25. Juli 2010 in Hofkirchen. Bei diesem

Jugendlager stand „Überlebenstraining“ bei Starkregen

im Vordergrund. Trotzdem bemühte sich der Veranstalter

und es war ein super organisiertes Lager.

In der wettbewerbsfreien Zeit beschäftigten wir uns mit

dem Jugendschutzgesetz, fuhren ins Aquapulco, gingen

Pizza essen, spielten Hockey in der Turnhalle und machten

Unternehmungen, die das Gruppengefüge festigt.

Platzierung

Silber

Bewerb Platzierung

Bronze

Abschnitt Aigen 8 4

Abschnitt Lembach 4 1

Abschnitt Neufelden 10 7

Abschnitt Rohrbach 11 5

Bezirksbewerb 19 9

Aufstieg in der Bewerbsliga in die 1. KLasse!

18

JAHRESBERICHT


AUSBILDUNG

WIR SUCHEN

DAS WICHTIGSTE KAPITAL EINER FEUERWEHR IST DIE

MANNSCHAFT!

DICH!

Die Entscheidung, Feuerwehrmann zu werden, haben viele

unserer Mitglieder wohl schon als Kind gewählt. Doch viele

entscheiden sich erst im Laufe ihres Lebens zu dem Schritt,

der Feuerwehr beizutreten. Egal, ob Alt oder Jung, der

erste Schritt oder der Beginn ist wohl am Schwierigsten.

Was erwartet mich? Wie verhalte ich mich? Wie läuft dies

oder jenes? Du oder Sie? Was sind meine Aufgaben? Wer ist

wer? Die Liste der Fragen, die sich viele Quereinsteiger in

den ersten Tagen stellen, wäre wohl unendlich.

ALLES DA!

NUR DU FEHLST...

Starte jetzt deine Feuerwehrkarriere

bei der Freiwilligen Stadtfeuerwehr

Rohrbach, schau bei einer Übung unverbindlich

vorbei oder beim Familiennachmittag

am 21. Mai 2011 um 15:00 Uhr.

In OÖ sind an die 800.000 Freiwillige in

verschiedenen Vereinen ehrenamtlich

tätig. Das Jahr 2011 wurde von der EU

zum Jahr der Freiwilligen ausgerufen!

ALLER ANFANG IST SCHWER

BEI UNS NICHT!

Wir setzen uns dafür ein, dass neue

Mitglieder schnellstmöglich Anschluss

finden und voll und ganz in unserer

Feuerwehr integriert werden. Es gibt

Kameraden, die als „Leasingfeuerwehrmänner“

bei uns ehrenamtlich mitarbeiten

und dies bestätigen können.

www.ff-rohrbach.at | kommandant@ff-rohrbach.at

Tel: 0664 | 3726922

2010


NEUES EINSATZFAHRZEUG

Einen zukunftsweisenden Schritt setzte unsere

Feuerwehr mit der Inbetriebnahme des neuen

Kommandofahrzeuges. Mit der Anschaffung

des hochwertigen Einsatzfahrzeuges der

Marke Mercedes Sprinter wird das bisherige

Fahrzeug, Baujahr 1987 ersetzt. Der Ankauf

erfolgte durch die Feuerwehr von der Firma

Mercedes Oberaigner. Das Einsatzfahrzeug

hat eine Leistung von 150 PS, ist allradbetrieben

und mit einer Differentialsperre ausgerüstet.

Mit einem Aufwand von 120 ehrenamtlichen

Arbeitsstunden wurde das Fahrzeug

aufgebaut und eingerichtet. Die Feuerwehr

leistete zur Finanzierung einen Beitrag von €

45.000, die Stadtgemeinde Rohrbach steuerte

€ 20.000 bei.

Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse Mühlviertel

West, die den Ankauf von zwei Handfunkgeräten

ermöglichte. Weiters danken wir

der Raiffeisenbank Rohrbach für die Finanzierung

eines Notebooks, welches im Einsatzfall

im neuen Fahrzeug wertvolle Dienste leisten

wird. Die Firma Abseits Fashion aus Rohrbach

unterstützte die Veranstaltung mit T-Shirts für

das Personal.

Wir verfügen nunmehr über ein weiteres

hochwertiges und innovatives Fahrzeug, das

für künftige Einsätze wertvolle Dienste leisten

wird.

Wir bedanken uns bei allen Feuerwehren und

der Bevölkerung für den zahlreichen Besuch,

sowie bei allen Kameraden und Angehörigen,

die zum Gelingen des Frührschoppens mit

Fahrzeugsegnung am 5. September beigetragen

haben.

NEUES KOMMANDOFAHRZEUG

TYPE Mercedes Benz Sprinter

MANNSCHAFT 1:8

EINSATZZWECK

Das Kommandofahrzeug

dient als Einsatzleitstelle

und wird vor Ort als solche

mit einem roten Drehlicht

gekennzeichnet. Ebenfalls

kann das Kommandofahrzeug

als Atemschutzsammelstelle

eingesetzt

werden und wird durch ein

grünes Drehlicht gekennzeichnet.

Als erstes Fahrzeug

in der Ausrückeordnung

bei Brandeinsätzen

dient das Kommandofahrzeug

als Vorausfahrzeug

für den Einsatzleiter.

20

JAHRESBERICHT


KAMERADSCHAFT

Bratlschießen

Wandertag

Arbeit am KDO

Feuerwehrausflug in Kärnten

Familiennachmittag

Herbstball

Ritterfest beim Ausflug

2010

Vollversammlung

21


WIR GRATULIEREN

Kamerad Hermann Stallinger

60

65

Kamerad Karl Degenhart

Kamerad Josef Gierlinger

85 60

Kamerad Wolfgang Veit sen.

22

Kamerad Walter Stallinger

60

Herzlichen Glückwunsch

zum Nachwuchs

den Familien:

Fasching

Hurnaus/Baumgartner

Praher

Springer

Veit

Wakolbinger

JAHRESBERICHT


WIR GRATULIEREN | VORSCHAU 2011

Im Jahr 2010 war es endlich so weit: In der Geschichte der Feuerwehr Rohrbach erstmalig gab es eine

echte Rohrbacher Feuerwehrhochzeit - nämlich wenn Braut und Bräutigam Feuerwehrmitglieder

sind. Johanna Leitner und Christoph Nigl gaben sich am Standesamt Rohrbach das

"Ja-Wort". Die gesamte Feuerwehr wünscht dem Brautpaar für die gemeinsame Zukunft

alles Gute!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir hoffen, Sie konnten durch diesen Jahresbericht wieder einmal einige interessante Einblicke in das

Geschehen der Stadtfeuerwehr Rohrbach erhalten.

Ihre Rückmeldungen zum vorliegenden

Bericht nehmen wir

gerne unter

presse@ff-rohrbach.at oder

per Post an Feuerwehr Rohrbach,

Gewerbeallee 10, 4150

Rohrbach entgegen.

2010

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Gruber

Schriftführer

David Höllwirth

Öffentlichkeistarbeit

IMPRESSUM - JAHRESBERICHT 2010

EIGENTÜMER UND HERAUSGEBER

VORWORT

EINSÄTZE

MANNSCHAFT

AUSBILDUNG

JUGEND

WIR SUCHEN DICH

NEUES EINSATZFAHRZEUG

KAMERADSCHAFT, GRATULATION

LAYOUT, SATZ

DRUCK

FOTOS

FOTO SEITE 3

FOTO SEITE 18

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rohrbach

Josef Kandlbinder

Alexander Gruber

Alexander Gruber, David Höllwirth

Martin Wakolbinger

Matthias Harringer, David Höllwirth

Markus Hurnaus, Hubert Springer jun.

Günter Leitenmüller

Josef Kandlbinder

Josef Kandlbinder

David Höllwirth

David Höllwirth

Eigenvervielfältigung

Feuerwehr Rohrbach

Foto Kirschner

Josef Froschauer

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