SPORTLICHES - Pferd+Sport

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SPORTLICHES - Pferd+Sport

Foto: Stefan Stuhr

SPORTLICHES

Geschäftsführer Hauke Drengenberg

von der Audi-Kath-Gruppe übergibt

den Schlüssel des gewonnenen Audi

A3 an Cameron Hanley (l.), Sieger des

HSH Nordbank Grand Prix.

CSI4* CVI/CSN/CDN | Baltic Horse Show 2009 präsentiert von

Baltic Horse Show 2009

Holsteiner Masters Grand Prix

präsentiert von der

HSH Nordbank Private Banking

Cameron Hanley -

Der Sieger von der

Grünen Insel

Lediglich sechs Reiter hatten es in

das Stechen um den von der HSH

Nordbank Private Banking präsentierten

Holsteiner Masters Grand Prix geschafft.

Der von Frank Rothenberger

gebaute Parcours enthielt zahlreiche,

schnell aufeinander folgende Klippen.

„Die Pferde hatten kaum Zeit, sich

mental zu erholen“, erklärte der Zweitplatzierte

Franke Sloothaak. Als Hauptfehlerquelle

erwies sich ein aus der

Ecke zu springender „Doppel-Steil“.

Häufig fiel die Stange des ersten Hindernisses.

Im Stechen nicht mehr dabei

waren die Reiter aus dem Land zwischen

den Meeren, denen im ganzen –

internationalen – Turnierverlauf das

Pech an den Stiefeln klebte. Allen

voran dem Erfolgspaar der diesjährigen

Holsteiner Saison Inga Czwalina

und Lady Levisto v. Levisto-Lord

(Klaus Peter Wiepert, Neu-Ratjensdorf),

die bis zum letzten Hindernis ohne

Fehler geblieben waren. Ein leichtes

Versehen der gewaltig springenden

Schimmelstute, ließ die Stange des -

wiederum aus der Ecke heraus zu

springenden Gatters - fallen. Auf Platz

zehn waren sie bestes holsteinisches

Paar. Eine vorzügliche Leistung zeigte

die erst achtjährige Carena v. Corrado I-

Alcatraz (Karl-Heinz Schaffer, Westerrönfeld),

die unter Thomas Voss lediglich

einen Abwurf zu verzeichnen

hatte und knapp eine Platzierung verpasste.

Das Stechen erreichte auch der

Junioren-Europameister von 2001, Ser-

gio Alvarez Moya aus Spanien, der

dann einen bösen Rumpler von Wicsonsin

nicht aussitzen konnte und

schmerzhaft zu Boden musste. Die Diagnose

der Ärzte: Bruch des rechten

Arms. Der Ire Denis Lynch befindet

sich in der glücklichen Lage, mit der

Schweizer Familie Straumann – führend

im Bereich der Zahnprothetik -

ausgabefreudige Sponsoren hinter sich

zu haben. Mit dem neunjährigen Tarpan

v. Oklund (v. Fan Holland)-Matcho

AA - „wir haben ihn in Arezzo unter

Daniel Deusser gesehen“ - hat er

ein weiteres hoch talentiertes Pferd zur

Verfügung. Platz drei hieß es am Ende

für das Paar. Franke Sloothaak, der am

Abend zuvor nach einer furiosen

Runde auf Nouma d'Auzay das von

den Kieler Nachrichten präsentierte Finale

der Mittleren Tour - ein Zeitspringen

(Holsteins Speed) - gewonnen

hatte, setzte im Stechen des Großen

Preises mit dem erst achtjährigen, im

Besitz von Alfonso Romo stehenden

Allegro La Silla alles auf eine Karte,

um sich nach 1996 und 2001 zum dritten

Mal das Hauptereignis in der Sparkassenarena

zu sichern. Das konnte er

auch, denn „Allegro ist sehr vorsichtig

und verfügt über eine Riesengaloppade“.

Ganz sollte es nicht reichen:

Am Ende fehlten 13 Hundertstel Sekunden

zu einem erneuten Sieg. Diesen

trug Cameron Hanley im Sattel

des gekörten Holsteiner Hengstes

S.I.E.C. Livello v. Limbus-Ahorn Z (Michael

Tolle, Seedorf/Weite Welt) davon.

„Er hat alles, was ein Weltpferd

braucht“, freute sich der Ire nach seinem

Sieg, für den er mit einen AUDI

A3 der Audi-Kath-Gruppe belohnt

wurde. Eigentlich hatte Cameron Hanley

vor, die Weltcup-Tour Oslo-Helsinki

zu reiten, doch seine Federation

Der gekörte Limbus-Sohn S.I.E.C. Livello mit der

verdienten Siegerschleife.

Sie schlugen sich von den Holsteinern im HSH Nordbank

Grand Prix auf Platz zehn am besten: die

Seriensieger der Saison im Land zwischen den

Meeren Inga Czwalina und Lady Levisto.

hatte ihren einzigen Startplatz an Jessica

Kürten vergeben. Vor wenigen Wochen

war der 36-Jährige – für viele

überraschend – Vierter bei den Europameisterschaften

in Windsor geworden.

Obgleich Livello, der nach seinem

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de


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Start unter Joachim Heyer beim

Bundeschampionat der Sechsjährigen

in Warendorf in den Besitz

von Sevil Sabanci, der türkischen

Sponsorin von Cameron

Hanley, gekommen war, sich mit

Doppelnullrunden in den Nationenpreisen

von Falsterbo und

Rotterdam für einen EM-Start

empfohlen hatte, stand das Paar

zunächst nur auf der Reserveliste.

In letzter Sekunde – am

Sonntag der Abreise – war der

Anruf gekommen, dass Latinus,

das Pferd von Denis Lynch,

nicht starten würde. Noch heute

ärgert sich Cameron Hanley über

den Zeitfehler im letzten Umlauf,

der ihm letztendlich eine

Medaille kostete. Mit S.I.E.C.Aristo

v. Akinos-Cellebrio (Karl-

Heinz Knudsen, Pellworm), der

eigentlich von Sevil Sabanci geritten

wird, hatte der in Pfungstadt

lebende und trainierende

Ire bereits den Preis der Stadt

Kiel gewonnen. Mit S.I.E.C. Concept

v. Concerto II-Capitol II (Dr.

Konrad Bartjen, Wacken), dessen

Reiter Hasan Senturk in die

Türkei zurückgekehrt ist, hat Cameron

Hanley einen weiteren

springgewaltigen Holsteiner im

Stall, so dass er der kommenden

Saison mit dem erklärten Höhepunkt

der Weltreiterspiele optimistisch

entgegen sehen kann.

DvP

So sehen Sieger aus: Der Limbus-Sohn

S.I.E.C. Livello

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Foto: Stefan Stuhr

H olsteiner

Masters Zukunftspreis präsentiert

von der Audi Kath Gruppe –

dieses Springen ist bei der Baltic Horse

Show seit 2004 Programm, und, wie man am

Beispiel etlicher Pferde sehen kann, das

Sprungbrett für eine internationale Parcourskarriere.

Carefina v. Caretino-Corofino

I (Züchter Jochen Tietz, Diekhusen), die sich

als erste Siegerin dieses Springens in die Annalen

der Baltic Horse Show-Geschichte eintragen

konnte, ist bei ihrem damaligen Reiter

Felix Hassmann geblieben und hat inzwischen

bereits deutsche Farben in Nationenpreisen

vertreten. Auf Platz vier rangierte damals

keine Geringere als die zweifache EM-Medaillistin

Corradina v. Corrado I-Sandro (Professor

Dr. Hartwig Schmidt, Borsfleth) unter

Carsten-Otto Nagel. Ein weiterer internationaler

Crack wurde Neunter: Der damals von

Harm Sievers gerittene Chupa Chup v. Caretino-Calato

gewann unter dem Brasilianer Bernardo

Alves in diesem Jahr u. a. die erste

Etappe der Global Champions-Tour. Loriot K v.

Lorentin-Alcatraz (Herbert Knutzen, Hürup),

im vergangenen Jahr Sieger unter Carsten-Otto

Nagel, konnte sich in dieser Saison bereits in

zahlreichen internationalen Youngster-Springen

platzieren. So auch in Kiel mit seinem

dritten Platz im Finale der Youngster-Tour.

26 sechsjährige Holsteiner bewarben sich in

diesem Jahr um die für den Sieger ausgelobten

Thomas Voss erhält nach seinem Sieg die Glückwünsche

von Hauke Drengenberg (Geschäftsführer

Audi-Kath-Gruppe), Kiels Oberbürgermeister

Torsten Albig und Norbert Boley.

Thomas Voss und Catcher siegreich

HOLSTEINER MASTERS ZUKUNFTSPREIS PRÄSENTIERT

VON DER AUDI KATH GRUPPE

3000 Euro. Eine „wild-card“ der Veranstalter

hatten nach ihren vielen diesjährigen Erfolgen

in Springpferdeprüfungen Takashi Haase und

sein Trakehner Hirtentanz erhalten. Doch der

gekörte Axis-Sohn, der kaum Erfahrung in

der Halle hat, konnte in der Sparkassenarena

seine Form nicht bestätigen. Vier Abwürfe

und ein Zeitstrafpunkt mussten für ihn notiert

werden. „Der Hengst war sehr beeindruckt

von der Atmos phäre und letztendlich konnte

er mit dieser Umgebung noch nicht umgehen“

versuchte sein seit Mai in Havekost ansässiger

Reiter eine Erklärung zu finden. „Er

hielt sich fest, und ich war gezwungen, die

Sprünge zu überreiten. Daraus resultierten

dann die Fehler“.

Knapp eine Sekunde schneller als die

Zweitplatzierten Markus Beerbaum und

Bella Donna (siehe auch S. 42) durchquerten

Thomas Voss und Catcher v. Caretino-Salient

xx als Sieger das Ziel. Sein Züchter Dirk

Hotze aus Brunsbüttel konnte diesen Triumph

leider nicht mehr miterleben. Er ist im

Frühjahr verstorben. Catcher, beim ZfDP gekört,

kam erst vor drei Monaten in den Stall

von Thomas Voss und hat bislang alles richtig

gemacht. Er war einige Male M-platziert,

und Thomas Voss hofft, ihn auch behalten zu

können. Denn „der Hengst hat eine super

Einstellung und hat ganz viel Vermögen“.

DvP

Foto: www.reitsportfoto.de

CSI4* CVI/CSN/CDN | Baltic Horse Show 2009 präsentiert von

Oranje Boven – Willem Greve

WARSTEINER WINNING ROUND

Gratulationstour für Willem Greve: (v.l.) Peter G. Rathmann,

Karlheinz (Charly) Hübner von der Warsteiner

Brauerei, Yuma Rathmann und Norbert Boley

E s

ist eine Partnerschaft, an der wir sehr

viel Spaß haben, und es ist eine besondere

Ehre für uns, einen internationalen

Sieger zu haben“. Das sagte Karlheinz

(Charly) Hübner, Vertreter der Warsteiner

Brauerei, nach dem Traditionsspringen in der

Kieler Sparkassenarena, das nach spannendem

Stechen vom Holländer Willem Greve

gewonnen wurde. 20 Jahre sind die Bier-

Foto: www.reitsportfoto.de

Foto: Stefan Stuhr

brauer aus dem Sauerland dabei, die nicht

nur den Spitzensport fördern, sondern „auch

die Basis erreichen wollen“. Und das tun sie

in Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-

Holstein mit der Warsteiner Reitsportförderung,

stark frequentierte Springprüfungen für

Junioren und Junge Reiter im ländlichen Bereich.

Die Premium-Marke Warsteiner ist

auch Hauptsponsor beim CHIO Aachen.

Der 26-jährige Willem Greve saß im Sattel

von Ude, einem in den Niederlanden gezogenen

Nairobi (v. Lauriston-Burggraaf)-Sohn.

„Ich hatte mir nicht vorgenommen, heute zuzuschlagen.

Mein Pferd ist ja erst acht Jahre

alt“, erklärte Willem Greve nach seinem Sieg

gegen Johannes Ehning mit Salvador und

Franz-Josef Dahlmann mit Lifou. Der Holländer

betreibt auf der Anlage des Olympiasiegers

von 2000, Jeroen Dubbeldam, einen Verkaufs-

und Ausbildungsstall, und so wird

auch Ude wohl eines Tages den Stall verlassen.

„Ich lebe davon“, sagt Willem Greve lakonisch,

der mit seinem zweiten achtjährigen

Pferd, dem Stakkato-Sohn Ukato auch noch

Zweiter im Cellagon-Championat von Kiel

geworden war. Wie viele andere Nachwuchsreiter

in unserem Nachbarland auch,

konnte er von der Talentförderung der Rabobank

profitieren. 5000 Euro gab es nachdem

er vor einigen Jahren zum „Talent des Jahres“

auserkoren wurde und, was fast noch wichtiger

ist, Startplätze auf den großen holländischen

Turnieren. Fünf Olympiareiter sind

bislang aus diesem Programm hervorgegangen.

Vielleicht werden wir ja auch Willem

Greve in London wiedersehen. DvP

Hervorragende Leistungen zeigten die Holsteiner

Nachwuchsreiter im Förderpreis des Holsteiner

Verbandes über einen reellen S-Parcours.

„Um unseren Nachwuchs müssen wir uns keine

Sorgen machen“, freute sich Landestrainer Detlef

Peper. Sieben Reiter hatten das Stechen erreicht.

Am Ende war Kendra Claricia Brinkop mit

Konto einen Wimpernschlag schneller im Ziel als

Cassandra Orschel mit Herzblatt. Auch Jarka Luther

blieb mit dem bewährten Caresino v. Caretino-Silvester

(Hans-Heinrich Jensen, Behrendorf)

ohne Abwurf. Sie kam auf den dritten Platz.

Preis der

Kieler Nachrichten

Schnell, schneller,

am Schnellsten

■ Es war eine gute Entscheidung,

anstelle des K.O.Springens ein Zeitspringen

– Finale der Mittleren Tour –

auszuschreiben. Und die Reiter gaben

richtig Gas, sehr zur Freude des

Chefredakteurs der Kieler Nachrichten

– Sponsor der Prüfung -, Jürgen

Heinemann. Auch die Zuschauer hatten

ihren Spaß. Trotz später Stunde

blieben sie auf ihren Plätzen und

feuerten die Teilnehmer lautstark an.

Auch in diesem

Jahr siegreich:

Franke

Sloothaak und

Nouma

D'Auzay

Als fünftletzter Starter hatte Carsten-

Otto Nagel mit seinem Speedpferd

Natalie v. Concerto II-Lord (ZG Sievers-

Paulsen, Eddelak) eine Zeit vorgelegt,

die kaum zu schlagen schien. Doch

zwei konnten es noch besser: Piet

Rajmakers jr. dessen Vater einst als

Sieger des Großen Preises in der

Sparkassenarena gefeiert wurde, mit

Van Schijndel's Orchidee und Franke

Sloothaak. Für den Borgholzhausener

ist wenigstens ein Sieg bei der Baltic

Horse Show seit Jahren „Programm“.

Mit Nouma D'Auzay, einem von

Carthago-Quidam de Revel abstammenden

Hengst, setzte er in diesem

Jahr alles auf eine Karte, knackte die

50-Sekunden Schallmauer und

genoss sichtlich die Ovationen des

Publikums. DvP

Pferd+Sport 12 I

09 49

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de


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Jörg Kreutzmann und

Goshawk sicherten sich

den Sieg im Finale der

Springsportserie Lotto

3plus1, dem „heimlichen

Großen Preis von Kiel”.

Im Gesamtranking kam er

auf Rang fünf.

Janne-Friederike Meyer

holt Gesamtsieg

LOTTO 3PLUS1

D ie

Amazone aus Schenefeld, Janne-

Friederike Meyer, ging mit einem

so großen Vorsprung ins Finale der

Springsportserie Lotto 3plus1 präsentiert

von Lotto Schleswig-Holstein, dass ihr

ein vierter Platz in der finalen Springprüfung

der Klasse S*** mit Stechen ausreichte,

um den Gesamtsieg mit nach

Hause zu nehmen.

Die zum dritten Mal ausgetragene Serie

ist mit Qualifikationsprüfungen auf

den besten Turnieren des Landes vertreten.

Stationen waren dieses Jahr die

Tasdorfer Turniertage, die Breitenburger

Reitertage sowie das Fehmarn-Pferde-

Festival. Die 25 besten Teilnehmer durften

am Finale im Rahmen der Baltic

Horse Show teilnehmen.

Die Einlaufprüfung des Lotto 3plus1,

eine Springprüfung der Klasse S*, entschied

mit Andreas Ripke (Steinfeldt) ein

Holsteiner für sich. Auf seiner elfjährigen

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Foto: Stefan Stuhr

Stute Classic Line v. Carpaccio-Joost

(Angka Wieden, Volsemenhusen) verwies

er mit einer blitzsauberen und schnellen

Runde die Konkurrenz auf die hinteren

Plätze. Die Ranking-Führende Janne-Friederike

Meyer (67 Pkt.) ließ es ruhiger angehen

und landete fehlerfrei mit ihrem

Holiday by Solitour v. Contendro I-Cascavelle

(Michael Eitel, Freihung- Thansüß)

auf Rang zehn.

Als weitere Favoritin ging, am Sonntagnachmittag,

die Fehmaranerin Inga

Czwalina (59 Pkt.) in die finale Springprüfung

der Klasse S*** mit Stechen. Es

reichte, nach 16 Fehlern im Finale mit

Mr. Jones v. Caretino-Silvester (Hans-Peter

Carstensen, Sollerup), noch für Platz

vier (71 Pkt.) der Gesamtwertung. Der

amtierende Spring-Landesmeister und

schon zweimaliger Sieger der Lotto

3plus1 Serie, Jörg Naeve (Ehlersdorf), lag

nach den Qualifikationsrunden leicht ab-

geschlagen auf dem sechsten Platz. Doch

konnte er sich mit dem fünften Platz im

Finale im Sattel von Coolidge v. Clinton

I-.Contender (Anne Plüschau, Hohenhorst)

immerhin Rang zwei (82Pkt.) der

Gesamtwertung sichern – vor Sören von

Rönne (Neuendeich), der in Kiel auf Ledgepoint

v. Lancer II-Capitol I (Jochen

Matz, Quarnbek) setzte, mit insgesamt

78Punkten.

Die Finalprüfung in Kiel gewann der

Kasseburger Jörg Kreutzmann auf Goshawk

mit einer fehlerfreien und schnellen

Runde (36,16sec) und sicherte sich

den fünften Platz (70Pkt.) in der Gesamtwertung.

„Im kommenden Jahr

werde ich mir meine Turniere so einteilen,

dass ich mehr Qualifikationsprüfungen

reite“, kündigte Kreutzmann an.

Für Janne Meyer, die insgesamt 111

Punkte eingeritten hat, heißt es nun „ab

in den Urlaub“, denn der Preis für den

Gesamtsieg war eine Reise in den Montafoner

Hof im Vorarlberg zum Skilaufen.

jem

Janne-Friederike Meyer und Holiday by Solitur

heißen die Sieger der von Lotto Schleswig-Holstein

präsentierten Springsportserie 3plus1.

Ein schöner Abschluss ihrer Jungen-Reiter-Zeit:

Ann-Mari May wurde mit Quincy Dritte im Finalspringen

Holsteiner Masters 3+1

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

Foto: www.reitsportfoto.de

CSI4* CVI/CSN/CDN | Baltic Horse Show 2009 präsentiert von

Frauenpower in Kiel

CELLAGON-CHAMPIONAT

C ellagon-Inhaberin

Frauke Berner hat viele

Interessen: Sie liebt die Musik, unterstützt

den Sport und hat ein Herz für Hunde und

Pferde. Als Repräsentant von Cellagon machte

der dreimalige Olympiafinalist im Stabhochspringen,

Tim Lobinger, der BHS seine Aufwartung

und staunte nicht schlecht angesichts

der Anforderungen, die Parcourschef Frank

Rothenberger Reiter und Pferd im Cellagon-

Championat von Kiel vorgesetzt hatte. Neun

Reiter hatten das Stechen erreicht, und am

Ende war es eine Amazone, die ihren Kollegen

den Sieg streitig machte. Mylene Diedrichs-

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

meier kam mit dem in den Niederlanden gezogenen

Quartz v. Quality am schnellsten ins

Ziel. 2002 war sie mit Countess G v. Caletto I-

Friedericus (Eggert Soltau, Dörnick), die inzwischen

tragend von Camax L - ein Dreiviertelbruder

zu Cornet Obolensky - ist, Deutsche

Meisterin geworden. Seitdem gehört die 32jährige

gebürtige Berlinerin zur „A-Klasse“ des

deutschen Springsports. Sie reitet die Pferde

von Christa und Lutz Gössing. Beide waren

selbst hoch erfolgreich im Springsport und

begleiten „ihre“ Reiterin, wann immer sie Zeit

haben zu Turnieren. DvP

Foto: www.reitsportfoto.de

Die 2. Qualifikation der internationalen

Springprüfung M** der sieben- und achtjährigen

Pferde, präsentiert vom Bau-

Dienst-Kiel, konnte Felix Haßmann

(Lienen) für sich entscheiden. Auf der

siebenjährigen Horse Gym´s Kira v. Caretino-Cassini

I, (ZG Markus und Ute Hansen,

Arlewatt) drehte Haßmann eine

fehlerfreie Runde in einer Superzeit

(55,51 Sekunden), die keiner unterbieten

konnte. Glückwünsche erhält er von Wolfgang

Mohr und Enkelin Jana.

Im Stechen

des Cellagon-

Championats

von Kiel waren

Mylene Diederichsmeier

und

Quartz nicht zu

schlagen.

Das Finale der sieben- und achtjährigen

Nachwuchspferde, präsentiert von der

Franz Becker GmbH, Mechelen, sah den

Iren Denis Lynch mit Boomerang in

Front.

Erntetechnik Franz Becker

Finale der siebenund

achtjährigen

Springpferde – Denis

Lynch holt den Sieg

■ Im Finale der sieben-und

achtjährigen Springpferde – präsentiert

von der Erntetechnik Franz

Becker GmbH – blieb der bei Münster

lebende Denis Lynch, der 17

und 18-jährig als Profi-Jockey arbeitete,

im Sattel des achtjährigen

belgischen Warmbluts Booomerang

ungeschlagen. In 35,28 Sekunden

ritt der Ire Sieg nach Hause. Immerhin

zwölf der 30 Teilnehmer waren

ins Stechen gekommen. Christian

Ahlmann (Marl) musste sich knapp

geschlagen geben und landete im

Sattel von Caracas v. Caretino-Calato

(Dieter Steffen, Beschendorf) –

bestes Holsteiner Pferd in dieser

Prüfung – auf Rang Zwei, während

der Wedeler Carsten-Otto Nagel mit

seinem Loriot K v. Lorentin-Alcatraz

(Herbert Knutzen, Hürup) den dritten

Platz belegte. jem

Pferd+Sport 12 I

Alle

Ergebnisse

unter www.

baltic-horseshow.de

09 51

Foto: www.reitsportfoto.de


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Preis der Stadt Kiel

Cameron Hanley

siegt in erster internationaler

Prüfung

■ Der spätere Sieger des HSH-

Nordbank Grand Prix, der Ire

Cameron Hanley, legte bei der

Baltic Horse Show schon „gut vor“:

Mit seinem Holsteiner Wallach Aristo

v. Akinos- Cellebrio ((Karl-Heinz

Knudsen, Pellworm) hängte der 36-

Jährige bereits am Auftakttag in der

ersten internationalen schweren

Prüfung, Preis der Stadt Kiel, die

Konkurrenz ab – das sollte zu guter

letzt so bleiben. Der irisch-stämmige

Europameisterschafts-Vierte

ist im hessischen Pfungstadt, auf

der Anlage von Nachwuchsbundes -

trainer Dietmar Gugler, zu Hause.

Zu seiner Erfolgsliste gehört der erste

Platz im Nationenpreis von Falsterbo

(Schweden). Hanley ließ den

Nationenpreisreiter Jörg Kreutzmann

(Hohenhorn) im Sattel des

Hannoveraner Wallachs Goshawk

zwei Sekunden hinter sich. 56

Paare starteten in dieser Prüfung,

22 blieben fehlerfrei. 14 kamen in

die Preisränge. Das letzte Geld angelte

sich Ex-Weltmeister Franke

Sloothaak (Borgholzhausen) mit

Allegro LS La Silla. Insgesamt wurden

im Preis der Stadt Kiel 4030

Euro ausgezahlt. jem

Cameron Hanley und Aristo v. Akinos-Cellebrio

(Karl-Heinz Knudsen, Pellworm)

sicherten sich den Preis der Stadt Kiel.

52 Pferd+Sport 12 I 09

Foto: www.reitsportfoto.de

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

Anna-Maria Jakobs -

Auf dem Weg nach oben

PREIS DER MAY & CO. WOHN- UND GEWERBEBAU AG

D ie

Michael May (re.)

gratuliert er Albert

Zoer zum Sieg.

erste Qualifikation zum Holsteiner

Masters Grand Prix – Preis der May &

Co. Wohn- und Gewerbebau-AG sah den

großen Pechvogel der Europameisterschaften

in Windsor an der Spitze. Ein Abwurf von

Okidoki – ausgerechnet am ersten Sprung

des entscheidenden Umlaufs - kostete Albert

Zoer dort die Goldmedaille. Nach Kiel hatte

der Holländer Sam mitgebracht, der immer

für einen Sieg - nicht nur in schnellen Springen

- gut ist. Knapp eine Sekunde war er im

Stechen schneller als Anna-Maria Jacobs, die

im Sattel ihres Siegerpferdes aus Nörten-Hardenberg

– dort gewannen sie die Goldene

Peitsche – Georgenhof's Lausejunge saß. Die

27-jährige Betriebswirtin hatte auch ihre

Nachwuchshoffnung Georgenhof's Credo v.

Caretino-Silvester (Brigitte Stein, Fuldabrück)

nach Kiel mitgebracht. Der in Oldenburg über

Leistung gekörte Hengst steht seit einem Jahr

in ihrem Stall. Bei den Deutschen Meisterschaften

in Balve verhalf der Neunjährige,

der vorher von Marcus Ehning in Youngster-

Prüfungen geritten wurde, Anna-Maria Jakobs

zur Silbermedaille. „Credo ist sehr ausgeglichen.

Da er überhaupt nicht hengstig ist,

gibt es auch auf Turnieren keine Probleme“,

erzählt die sympathische Blonde mit den

Foto: www.toffi-images.de

Sommersprossen, die den Hengst in der Sparkassenarena

startete, „damit er weiter lernen

kann.“ Deshalb nahm sie die Fehler, die dem

Hengst im Parcours unterliefen, überhaupt

nicht übel. Zuhause in Diemelstadt stehen

auf dem eigenen Hof rund 20 Pferde, allerdings

ist auch „junges Gemüse“ dabei. Anna-

Maria Jakobs arbeitet halbtags in der Firma ihres

Vaters. „Eigentlich wollte ich nach dem

Studium nur reiten, habe dann nach ein Paar

Monaten gemerkt, dass das nichts für mich

ist“, erzählt sie. Nun hofft sie, dass die nächste

Saison genauso erfolgreich verläuft wie

das zu Ende gehende Jahr 2009. DvP

Anna-Maria Jakobs liebt

nicht nur Pferde, sondern

auch Hunde.

CSI4* CVI/CSN/CDN | Baltic Horse Show 2009 präsentiert von

Fulminantes Schaubild des Reiterhofs Gläserkoppel

KINDERTAG – PRÄSENTIERT VON DER BÄCKEREI STEISKAL

I m

Rahmen des Kindertages – präsentiert

von der Bäckerei Steiskal – galoppierte

das Team des Reiterhofs Gläserkoppel

mit seinem rasanten Auftritt direkt

in die Herzen des frenetisch applaudierenden

Publikums.

Denn auch die Schau-Elemente finden

alljährlich ihren Platz auf der Baltic Horse

Show. Sie haben sich – besonders im Rahmen

des beliebten Steiskal-Kindertages

am Freitag, wo Kinder bis zum vollendeten

14. Lebensjahr freien Eintritt haben –

längst bewährt. Zum wiederholten Mal

sorgte das Gläserkoppel-Team für Stimmung.

Unter Leitung von Ernst Först, Seniorchef

des Reiterhofs in Wahlstorf bei Preetz,

boten 29 Reiter und insgesamt 125 Mitwirkende

eine eindrucksvolle Springqua-

LOTTO fördert den Reitsport

und andere sportliche Highlights

in Schleswig-Holstein.

Lotterien und Wetten sind Glücksspiele. – Lassen Sie das Spielen nicht zur

Sucht werden! Hilfe: Landesstelle für Suchtfragen S-H: Tel. 04 31/56 47 70

und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Tel. 0800/137 27 00.

Die Spielteilnahme unter 18 Jahren ist nicht zulässig!

drille. Nach den märchenhaften Schaubildern

der vergangenen Jahre widmete

sich die diesjährige Nummer – übrigens

Sieger des landesweiten Schauwettkampfes

der Reitervereine bei den VR Classics

in Neumünster - dem Umweltschutz. Unter

dem Motto „der letzte Baum“ galoppierten

die Reiter des RV Preetz in rasantem

Tempo über das Springkreuz, das

durch Zersägen des „letzten“ Baumes entstand.

Das Team der Gläserkoppel machte mit

dieser außergewöhnlichen Show furios

auf die Umwelt schädigende Ausweitung

der Industrie aufmerksam. Das jubelnde

Publikum durfte sich über ein Happy End

dieses herrlich bunten Schaubildes

freuen: Der „letzte Baum“ wurde wieder

zum Leben erweckt und wundervoll ko-

Der „letzte Baum“ wird gefällt und gab ein

Springkreuz frei, über das die Reiter des Gläserkoppel-Hofes

galoppierten.

stümierte „Schmetterlingskinder“ eroberten

unter donnerndem Applaus die Halle.

jem

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Foto: www.sportfotos-lafrentz.de


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Ein großer Erfolg:

Zum ersten Mal bei der

Baltic Horse Show traten

auch die Voltigierer

in einem hochklassigen

Wettkampf an.

CVI** Kiel: Gelungene

Voltigierpremiere

PRÄSENTIERT VOM CITTI PARK

D ie

deutschen Einzelvoltigierer haben

die umjubelte Voltigierpremiere

der Baltic Horse Show in Kiel dominiert.

Sowohl die Junioren-Europameisterin

und Lokalmatadorin Sarah Kay

(Sörup) als auch Vizeweltmeister Kai Vorberg

(Köln) ließen in dem aus zwei Umläufen

bestehenden Wettkampf zu keiner

Zeit Zweifel an ihrem Sieg aufkommen.

Der traditionell am Freitag ausgerufene

Steiskal-Kindertag lockte überwiegend

jüngere Volti-Fans in die fast voll besetzte

Sparkassen-Arena. Sie beklatschten begeistert

ihre Turner zu Pferde, die erstmals

im Rahmen eines hochkarätigen, internationalen

Voltiger-Turniers, vom CITTI

Park, Kiel, präsentiert wurden.

Zwei Damen vertraten beim internationalen

Master Class-Turnier in Kiel die

deutschen Farben und beide nahmen am

Ende auch die ersten beiden Plätze in der

Gesamtwertung der Einzelvoltigiererin-

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Foto: Stefan Stuhr

nen ein. Überraschend war die Reihenfolge

der Platzierungen, denn die Juniorin

Sarah Kay (7,930 Punkte) verwies mit

What´s that (Longenführerin Andrea Kay)

das langjährige Championatskadermitglied

Ines Jückstock (Hamburg/7,427) mit

Gatsby (Ruth Jückstock) auf den zweiten

Platz. Dritte wurde die Schweizerin Simone

Jaiser (7,257), die ebenfalls mit

Gatsby an den Start ging.

Die Turner mit einer weiteren Anreise

wurden nämlich von ihren deutschen

Kollegen unterstützt, so dass nicht jeder

sein eigenes Pferd nach Kiel mitbringen

musste. Teilweise wurden die Pferde von

mehreren Startern gemeinsam genutzt.

Nach seinem Erfolg beim Master Class-

Turnier in Salzburg eine Woche zuvor,

siegte Kai Vorberg (Köln) mit seinem

Schimmelwallach Sir Bernhard RS von

der Wintermühle (Kirsten Graf) auch in

Kiel. Mit 8,460 Punkten sicherte sich der

beste deutsche Einzelvoltigierer der vergangenen

Jahre Platz eins bei den Herren

und überließ seinem Schweizer Stallgefährten

Patric Looser (8,060) und dem

Österreicher Nikolaus Luschin (7,620),

die beide mit Harry Potter RS von der

Wintermühle (Alexandra Knauf) teilnahmen,

nur die weiteren Plätze. jem

Platzierungen nach zwei Umläufen:

Damen: 1. Sarah Kay, What’s That, Note: 7,930; 2. Ines

Jückstock, Gatsby, Note: 7,427; 3. Simone Jaiser,

Gatsby, Note: 7,257; 4. Lina Hansson, Tornado, Note:

6,870; 5. Christa Kristofics-Binder, Kalin de Fontaine,

Note: 6,663; 6. Sarah d’Auriol, Harry Potter RS v.d.

Wintermühle, Note: 6,243.

Herren: 1. Kai Vorberg, Sir Bernhard RS v.d. Wintermühle,

Note: 8,460; 2. Patric Looser, Harry Potter RS

v. d. Wintermühle, Note: 8,060; 3. Nikolaus Luschin,

Harry Potter RS v.d. Wintermühle, Note: 7,620; 4. Johannes

Kay, Shetan, Note: 7,350; 5. Lukas Klouda, Sir

Bernhard RS v.d. Wimtermühle, Note: 7,280.

Kay Vorberg dominierte turnerisch den Herren-

Wettkampf des CVI** Kiel.

Internationale Top-Voltigierer kamen zur Voltigier-Master-Class

nach Kiel, die vom CITTI Park

Kiel präsentiert wurde.

Foto: www.reitsportfoto.de

Foto: Stefan Stuhr

CSI4* CVI/CSN/CDN | Baltic Horse Show 2009 präsentiert von

Kür Finale Young Horses Classics

PRÄSENTIERT VOM GESTÜT DREI KRONEN

E in

Herren-Doppel lag in der Gunst

der dreiköpfigen Jury vorne: Pferdewirtschaftsmeister

Falk Rosenbauer

(Lütjensee) und der erst siebenjährige

Famaso - der sich talentiert genug zeigte,

um in Famoso umgetauft zu werden -

punkteten im Finale der Dressurserie

Young Horses Classics (YHC).

Acht Reiter-Pferd-Kombinationen aus

120 Paaren, die in Qualifikationen in

Behrendorf, Tasdorf, Wedel und Kiel-

Dreikronen an der „YHC“ für siebenbis

neunjährige Pferde teilgenommen

hatten, gingen in die finale Prix St.

Georges Kür (S*). Und nachdem Karin

Lührs (Neversdorf) mit dem achtjährigen

Hannoveraner Wallach Henessy

eine leichtfüßige, solide Leistung ge-

A m

Sonntagmorgen hat Hennessy

noch die Sonne auf seiner Koppel

in Neversdorf genossen, am Nachmittag

heimste der achtjährige Hannoveraner

Wallach unter Karin Lührs so

viel Applaus ein, dass er den Dressur-

Publikumpreis der 20sten Baltic Horse

Show gewann.

Es war ein Damen-Trio, das in der Prix

St-Georges Kür in vier Minuten um die

Gunst des lautstark mitgehenden Publikums

warb, und dafür alles außer Piaffe

und Passage in die Waagschale warf.

Denn Zweierwechsel und ganze Galopp-

Pirouetten, wie sie auch Hennessy sauber

und elegant vorführte, sind schon

das schwerere Intermédiaire-Niveau. „Er

kann das, hat dieses Jahr schon S** gewonnen,

also haben wir improvisiert“,

erklärte die lachende Siegerin, die die

Vorjahres-Erste, Kornelia Kindermann

vom Gestüt Dreikronen (Kiel) mit Despinya

laut Phonmessung um drei Pro-

zeigt hatte (Platz zwei mit 73,25 Prozent)

und das „Küken“ im Bunde, die

27-jährige Kornelia Kindermann - Angestellte

des Seriensponsors Nils Bezold

vom Gestüt Dreikronen (Kiel) -

mit der neunjährigen Oldenburger Stute

Despinya ein tolles Bild abgab (Rang

drei, 70.50), rollten Rosenbauer und Famaso

das Feld auf.

Mit dem Bundeschampionats-Teilnehmer,

der aus dem (Spring-)Stall Stevens

(Oldenburg) stammt, improvisierte

der Berufsreiter-Champion 2006 aus seinem

Inter I-Kür-Programm zu schmissigen

Sounds wie „Staying Alive“. Und

so lebendig wie geschlossen war das

harmonische Bild des Paares dann

auch, das seit einem Jahr zusammen ist

zentpunkte schlug (97 Dezibel).

Dritte (93 Dezibel) war Martina Hannöver-Sternberg

(Lütjensee). Sie war am

Freitag mit dem erst siebenjährigen

Rood Vander Vierte im Finale der Dressurserie

Young Horses Classics (YHC)

geworden, aus dem die besten in den

Publikumspreis hatten einziehen dürfen.

Der Gewinner nämlich, Falk Rosenbauer

vom Gestüt Grönwohldhof

(Grönwohld), konnte nicht antreten, da

sein Famaso ein geschwollenes Auge

hatte. „Ich habe überhaupt nicht damit

gerechnet“, jubilierte Lührs, die jetzt mit

dem Traumschiff der Peter Deilmann

Reederei zehn Tage auf Tour gehen darf.

Begeistert war die 45-Jährige über ihr

Pferd: „Der Applaus hat ihn mitgerissen.“

YHC-Sponsor Nils Bezold (Dreikronen)

ist vom Erfolg seiner Jungpferde-

Serie überzeugt. „Es wird weiter gehen“,

kündigte er an. jem

- und sich mit 73,583 Prozent auf Platz

eins schob „Er hat starke Nerven und

kämpft für mich“, sagte Rosenbauer begeistert,

der leider im Publikumspreis

der besten Drei, in dem es um eine

Traumschiff-Reise mit der Peter Deilmann-Reederei

aus Neustadt ging, nicht

antreten konnte: Famaso hatte ein geschwollenes

Auge. Jessica Bunjes

Die Traumschiff-Reise erritt Karin Lührs

DER PUBLIKUMSPREIS DER PETER DEILMANN-REEDEREI

Foto: Stefan Stuhr

Pferdewirtschaftsmeister Falk Rosenbauer aus

Lütjensee und der siebenjährige Famaso zeigten

eine sehr gute Vorstellung im Kür Finale der

Young Horses Classics.

Karin Lührs und Hennessy waren die Dressur-

Publikumslieblinge. Die Ausbilderin aus Neversdorf

gewann eine Traumschiff-Reise.

Pferd+Sport 12 I

09 55

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de


SPORTLICHES

Das Siegerteam mit Fredrik

Persson aus Schweden (Foto)

war „Team international“.

Heiß, Heißer, HANSANO

VIERTES FAHRDUELL MIT DREI TEAMS AN DREI TAGEN

R asant

ging es in der Sparkassen-

Arena zu, als es wieder hieß:

HANSANO-Fahrduell. Die Fahrer

ließen ihre Gespanne in einem atemberaubenden

Tempo so gekonnt durch die

Halle galoppieren, dass das Publikum

sich kaum auf den Sitzen halten konnte.

Wer dabei gewann, war fast Nebensache.

Mit tosendem Applaus feuerten die

begeisterten Zuschauer ihre Favoriten

an. Zum vierten Mal präsentierte

HANSANO unter der Regie von Fahrsport-Experte

Gundloff Robrahn (Willingrade),

verantwortlich für den Ablauf

und das Management des Fahrwettbewerbs,

und Roland Frölich, dem Geschäftsführer

der HANSANO GmbH in

Upahl, das Fahrduell in der Sparkassen-

Arena. Am Start waren drei Mannschaften

unterschiedlicher Anspannungsarten,

die in drei Prüfungen alles gaben,

um nach drei Wertungen zu siegen. Und

die ließen in den Kurven wahrlich die

56 Pferd+Sport 12 I 09

Foto: www.reitsportfoto.de

Funken sprühen mit einem spektakulären

Wettkampf, der die begeisterten Zuschaer

regelrecht von den Sitzen riss.

Die Teams setzten sich aus jeweils einem

Vierspänner-Pferde, einem Zweispänner-Pferde

und einem Zweispänner-Pony

zusammen. Der aktuelle

Mannschaftsweltmeister und Vizeweltmeister

in der Einzelwertung der Pony-

Zweispänner, Stephan Koch (Trittau),

bildete mit Fredrik Persson aus Schweden

und dem Holländer Raymond Letteboer

das internationale Team. „Der

HANSANO Cup ist eine Institution geworden“,

findet Koch, der ein genaues

Auge auf die Fahrkünste der erst 21-jährigen

Sandra Bies (Wacken) warf.

Die ging, zusammen mit Manfred

Harm (Stuvenborn) und Falko Mäkelburg

(Hanerau-Hademarschen) für das

schleswig-holsteinische Team an den

Start. Sandra Bies ist immerhin amtierende

Landesmeisterin in ihrer Klasse –

„und damit erste Frau in dem Sport die

diesen Titel im Land geholt hat“, betonte

Robrahn. „Die hat echt Biss“, waren

sich die Männer dann auch einig, als

die Bäckergesellin – übrigens auch hier

die Beste im Land – mit ihren Welsh-A-

Ponys Piccolo und Akiro losraste. „Die

hält nicht an, egal, wie eng es wird“,

schmunzelte Koch

Fred Dittberger (Kladrum), Georg

Plath (Insel Poel) und Tim Dallmann

(Weidin) kämpften für Mecklenburg-Vorpommern

um den Sieg.

Das internationale Team ließ den beiden

Konkurrenten jedoch keine Chance:

Bereits nach dem ersten Drittel des Wettbewerbs

führte das internationale Team

mit 311,95 (Fehler-)Punkten vor dem

mecklenburg-vorpommerschen Team

(359,81) und dem Holsteiner-Team

(366,33) - und gab die Führung auch

nicht wieder ab. Das internationale

Team sicherte sich schließlich mit

921,99 Punkten den Sieg im HAN-

SANO-Fahrduell und verwies Mecklenburg

(1.035,82) und Holstein (1.080,48)

auf die Plätze zwei und drei.

Jessica Bunjes

Roland Frölich, Geschäftsführer der HANSANO

GmbH in Updahl, auf dem traditionellen Milchwagen

(re.).

Roland Frölich (re.) und der aktuelle

Mannschaftsweltmeister der Pony-Zweispänner,

Stefan Koch.

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

Foto: Stefan Stuhr

CSI4* CVI/CSN/CDN | Baltic Horse Show 2009 präsentiert von

Wertungssieger nach fünf Stationen:

Team WM-Schienenschleiftechnik

PEER SPAN PRÄSENTIERTE DAS FINALE DES JUGEND TEAM CUP

Gesamtsieger des Jugend Team Cup wurde, nach sechs Stationen inklusive Finale, das Team WM Schienenschleiftechnik.

Initiator Henning Saggau und Ani Luther von Peer Span gratulieren.

Das Team Kaufhaus Stolz siegte in der Finalprüfung.

Initiator Henning Saggau (re.), Ani und Peter Luther

von Peer Span sowie Philip Rathmann aus der Turnierleitung

gratulierten.

N ach

fünf Stationen der noch jungen Serie

„Jugend Team Cup“ ritten die acht teilnehmenden

Teams im Rahmen der Baltic

Horse Show vor großer Kulisse das Finale aus.

Die zum dritten Mal ausgeschriebene Jugend-Springsportserie

bot auch dieses Jahr den

40 Nachwuchsreitern wieder die Möglichkeit

vor großen Publikum – unter anderem in der

Sparkassen-Arena Kiel - zu starten. „Das Konzept

hat sich bewährt“, betonte Henning Saggau,

Initiator der Serie, die, so erklärt er, der

Reiterei als Einzelsport entgegenwirken und

den Teamgeist stärken soll. „Die Jugendlichen

reiten immer selbstverständlicher auf diesem

Parkett“, findet Saggau, der sich freut, dass der

Nachwuchs im Rahmen der Serie auf den be-

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

sten Turnieren des Landes Starterlaubnis bekommt.

Das nach fünf Wertungsprüfungen in Führung

liegende Team FFG Hamburg (Mannschaftsführer

Richard Theurer) ging als Favorit

an den Start, musste sich jedoch letztlich

mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung

zufrieden geben, da es nur zu einem fünften

Rang im Finale, einem Mannschaftsspringen

der Klasse M* mit zwei Umläufen, reichte. Das

Team WM-Schienschleiftechnik (Marten

Witt/Conquest; Nina Weck/Charmeur; Karsten

Witt/Mary; Anne Tuschke/Ira, Mannschaftsführerin

Barbara Weck) holte sich Rang zwei

im Finale und den Sieg in der Gesamtwertung:

Das finale Springen hatte doppelte Punkte gebracht.

Sieger in der letzten Wertung und Drittplatzierter

der Gesamtwertung wurde das Kaufhaus

Stolz Team (Mannschaftsführer Peter

Rauert). Nächstes Jahr findet im Rahmen des

internationalen Reitturniers VR Classics in

Neumünster erneut der Auftakt des Jugend

Team Cups statt, gefolgt von vier weiteren Stationen

und dem erneuten Finale in Kiel. Die

Teams Brinkop, FFG Hamburg und WM-Schienenschleiftechnik

werden nicht mehr dabei

sein, es rücken jedoch drei neue Teams nach:

Team Salvana, Team International (mit den

Mannschaftsführern Bo Kristoffersen und Rolf

Göran Bengtsson) sowie das Team Möllering.

Jessica Bunjes

Foto: Stefan Stuhr

Philip Rathmann und sein Sohn Yuma

gratulieren Piet Raymakers zum Sieg

im Preis des Rathmann-Verlages.

Piet Raymakers junior

siegte im Preis des

RathmannVerlags

■ In der 2. Qualifikation der Mitt -

leren Tour, einer internationalen

Springprüfung der Klasse S*, siegte

der Niederländer Piet Raymakers (Junior)

auf Van Schijndel´s Orchidee. Im

Preis der RathmannVerlags GmbH &

Co. KG setzte sich Raymakers im Sattel

seiner 13jährigen KWPN-Stute mit

einer fehlerfreien und schnellen

(50,65sec) Runde gegen die

hochkarätige Konkurrenz durch.


JJ Darboven-Preis für

Thomas Voss

Thomas Voss hält große Stücke auf Carinjo

v. Cascavelle-Landgraf I (Klaus-

Hermann Hollm, Wöhrden), Holsteiner

Siegerhengst 2003, mit dem er

die erste, von JJ Darboven GmbH & Co.

präsentierte Qualifikation der Nachwuchspferdetour

gewann.

Pferd+Sport 12 I

09 57

Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

Foto: www.reitsportfoto.de


SPORTLICHES

Ein wahrhaft weltmeisterliches Erlebnis

DAS CELLAGON-ERÖFFNUNGSKONZERT

E rneut

begleiteten die Kieler Philharmoniker

unter ihrem reitbegeisterten

Generalmusikdirektor Georg Fritsch

den Auftakt der Baltic Horse Show mit

einem grandiosen Konzert.

Highlight in diesem Jahr war der Gastauftritt

des dreimaligen Weltmeisters im

Kunstpfeifen: Geert Chatrou. Der Niederländer

zog mit den brillant gepfiffenen

Stücken „Csardas“ von Vittorio

Monti, der Rachearie der Königin der

Nacht aus der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“,

und „Zigeunerweisen“ von

Pablo de Sarasate, die Zuschauer in seinen

Bann, um sich anschließend vom

hingerissenen Publikum unter stürmischem

Beifall feiern zu lassen.

Als Nachfolger des langjährigen Moderators

Hans Heinrich Isenbart, der an

dem Abend Standing Ovations erhielt

und dieses Jahr das Konzert aus der er-

58 Pferd+Sport 12 I 09

sten Reihe verfolgte, führte der Sportmoderator

Gerhard Delling vor ausverkauftem

Haus charmant und mit viel

Wortwitz durch den Abend.

Die Kieler Philharmoniker spielten

wie gewohnt auf Weltklasseniveau und

warteten mit einer grandiosen Überraschung

auf: Zum „Indianer Galopp“ von

Johann Strauß (Vater) verwandelte sich

Fritsch in einem Fransen-Zweiteiler und

einem künstlichen, schwarzen Haarschopf

in den Häuptling seines Orchesters,

welches zu diesem Stück Indianerkopfschmuck

mit Federn trug. Einen

witzigen sowie originellen Abschluss

fand das Konzert, als der Generalmusikdirektor

Meredith Michaels-Beerbaum

zur zweiten Zugabe, den „Florentiner

Marsch“ von Julius Fucik, auf die

Bühne holte und ihr seinen Dirigentenstab

überließ. Die Top-Amazone des

Das Cellagon-Auftaktkonzert im Kieler

Schloss: Meredith Michaels-Beerbaum

dirigierte mit vollem Körpereinsatz die

Kieler Philharmonie.

Doppelolympiasieger Hinrich Romeike und

Konzert-Sponsorin Frauke Berner (Cellagon).

Springsports hatte sichtlich ihren Spaß

und ließ sich den Stab bis zum Schlussakkord

des Konzerts auch nicht wieder

abnehmen, während ihr Ehemann Markus

Beerbaum sein Rythmusgefühl an

der Triangel unter Beweis stellte. Ein

wahrhaft meisterliches Erlebnis. jem

Foto: Stefan Stuhr, oben: sportfotos-lafrentz.de

CSI4* CVI/CSN/CDN | Baltic Horse Show 2009 präsentiert von

Sportmanager Michael Mronz

besucht das Kieler Turnier

„EIN EHRLICHES PRODUKT“

E iner

der prominenten Besucher der Baltic

Horse Show (BHS) war Michael Mronz

(42), erfolgreicher Sportmanager und seit

fünf Jahren der Mann an der Seite von

Deutschlands neuem Außenminister, Vizekanzler

und FDP-Vorsitzendem, Guido Westerwelle.

Mronz ist Gründer der Firma MMP Veranstaltungs-

und Vermarktungs GmbH, hat mit

ihr Stefan Raabs Wok-WM, den Bundesvision

Songcontest und das TV total Turmspringen

organisiert. Der 42-Jährige, der

selbst nur viermal in seinem Leben auf dem

Pferd gesessen habe, wie er verrät, ist er seit

Ende 1997 Geschäftsführer der Aachen-Reitturnier

GmbH und damit verantwortlich für

die Vermarktung des CHIO in Aachen, der

größten Reitveranstaltung der Welt. 2006 war

Mronz Chef des Organisationskomitees der

Weltreiterspiele, dieses Jahr Marketingchef

der Leichtathletik-WM.

Mit dem BHS-Veranstalter Peter G. Rathmann

verbindet ihn eine gewachsene Freundschaft:

Die beiden haben sich 1999 über die

Warsteiner Brauerei kennen gelernt, für die

Peter G. Rathmann im Bereich Reitsportsponsering

beratend tätig ist. „Daraus ist zunächst

gegenseitiger Respekt entstanden,

dann Freundschaft“, erinnert sich Mronz, der

das Kieler Reitturnier wegen seiner Authen-

tizität schätzt. „Es ist ein ehrliches Produkt.“

Der Zuschauer wolle auf der einen Seite

Top-Sport, auf der anderen Unterhaltung sehen.

„Das ist hier gut gelungen“, so Mronz.

Besonders gefällt dem Manager auch „die

Verantwortung, die der Partner- und Wirtschaftskreis

Holsteiner Masters für die Zucht

und die Züchter einbringt.“

Potential sieht er in der Zusammenarbeit

mit der Stadt Kiel – immerhin sei das Kieler

Reitturnier ideale Werbung für das Land zwischen

den Meeren und seine Hauptstadt: „Die

regionale Wirtschaft müsste sich stärker für

die Baltic Horse Show engagieren.“

Jessica Bunjes

Sportmanager Michael Mronz war prominenter Gast

der Baltic Horse Show - und beeindruckt.

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Foto: Stefan Stuhr

Viele Züchter folgten der Einladung

der Stadt Kiel zum Empfang im Kieler

Rathaus.

3. Züchter-Empfang im

Kieler Rathaus

„Starke Partner“

■ Zum dritten Mal hat die Stadt

Kiel anlässlich der Baltic Horse

Show zum Züchter-Empfang ins

Kieler Rathaus geladen. Renommierte

Züchter, Top-Reiter aus dem

Land, Förderer und Sponsoren des

Reitsports sowie natürlich die Partner

des Wirtschaftskreises Holstei -

ner Masters kamen der Einladung

zahlreich nach und applaudierten

der Gastgeberin Cathy Kietzer –

Stadtpräsidentin der Landeshauptstadt

Kiel – als diese betonte, wie

sehr sich die Stadt Kiel dem Reitsport

verbunden fühlt: „Reitsport

gehört zu Kiel wie die Segel zur

Kieler Woche.” Kietzer lobte die hervorragende

Beziehung, die

zwischen der Stadt Kiel und der

Baltic Horse Show besteht: „Kiel

kann von der Baltic Horse Show nur

profitieren und die Baltic Horse

Show von Kiel. Gerade in diesen

wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist

es wichtig, starke und verlässliche

Partner zu haben. Die Baltic Horse

Show hat sie.” jem

Pferd+Sport 12 I

09 59


Promotion

CSI4* CVI/CSN/CDN | Baltic Horse Show 2009 präsentiert von

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2 4

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) 1

1_Gesellige Runden unter Züchtern, Sportlern und Pferdebesitzern mit viel Gesprächsstoff rund ums Pferd gehörten zum

Randgeschehen der Baltic Horse Show. 2_Frauke Berner (Cellagon) mit Stabhochspringer Tim Lobinger und Springreiterin

Janne-Friederike Meyer (re.), die Cellagon Lambrasco reitet. 3_„Der letzte Baum“ war dieses Jahr Schaubild des Reiterhofes

Gläserkoppel aus Wahlstorf. 4_Breido Graf zu Rantzau, der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Interview.

5_Nils Bezold (Gestüt Dreikronen, re.) gratuliert dem Sieger des Young Horses Classics, Falk Rosenbauer. 6_Helmut

Stracke, Geschäftsführer von Lotto Schleswig-Holstein (re.), gratuliert dem Gewinner des Finales der Springsportserie Lotto

3plus1, Jörg Kreutzmann. 7_Georg Fritzsch, Kiels Generalmusikdirektor, lässt sich beim traditionellen Cellagon-Eröffnungskonzert

immer etwas einfallen. 8_Peter Luther (v.li.), Dirk Ahlmann (hi.li.) und der Prüfungssponsor des Youngster Finales,

Franz Becker, gratulieren dem Sieger Denis Lynch. 9_Frauke Berner (Cellagon) und Ehemann Frank Pöhls gratulieren Mylene

Diederichsmeier. 10_Roland Frölich, Geschäftsführer von HANSANO, in der HANSANO-Fankurve. 11_Klaus Buß (li.), Vorsitzender

des Pferdesportverbandes S-H, und Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident Schleswig-Holstein. 12_Jahrelang

war er Moderator des Cellagon-Eröffnungskonzertes: Hans-Heinrich Isenbart. Nun löste ihn Sportmoderator Gerhard Delling

ab. 13_Siegerehrung der Warsteiner Winning Round 14_„Pferdemänner“: Klaus-Detlef Naeve (li.) und Guido Schröter.

15_Sven Witzleben, BHF Bank und Veranstalter Philip Rathmann.16_Dietmar K. Elsasser, Gesamtvertriebsleiter Audi Region

Nord, und Lebenspartnerin Corinna Hoffmann. 17_Der Weltmeister im Kunstpfeifen: Geert Chatrou (Niederlande) begeisterte

beim Cellagon-Eröffnungskonzert. 18_Der Chefredakteur der Kieler Nachrichten, Jürgen Heinemann (li.), Norbert

Boley (Mitte), vom BHS-Präsidium, und Veranstalter Peter G. Rathmann, gratulieren dem Sieger des KN-Speed-Springens,

Franke Sloothaak. 19_Publikumssiegerin Karin Lührs darf mit der MS-DEUTSCHLAND auf Kreuzfahrt gehen. Es gratulieren

Gisa Deilmann (Deilmann-Reederei), Michael May und Nils Bezold.

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Fotos: Stuhr (10), sportfotos-lafrentz.de (8), reitsportfoto.de (1)

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