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Dipl.Arb._FINAL-09.02.18

Lehrgang

Lehrgang Diplom TiertrainerIn – MAURITIUSHOF Zentrum für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie Ad Punkt 3: Die Frage – „wie lange soll das Tier das gewünschte Verhalten zeigen“, ist entscheidend, wenn auf eine Prüfung, bei der eine bestimmte Zeitdauer verlangt wird (Beispiel: Ablegen des Hundes mit dem Kommando „Platz“). (vgl. Del Amo / Theby, 2017, S305ff) Ad Punkt 4: Der Weg, um ein Lern- bzw. Trainingsziel zu erreichen ist individuell sowohl auf das Tier aber auch auf den Besitzer / die Besitzerin abzustimmen und kann nur in den seltensten Fällen verallgemeinert werden. Ad Punkt 5: Zu Beginn des Trainings ist es wichtig zu klären, auf welches Signal hin das Tier das gewünschte Verhalten zeigen soll. Soll es Sichtzeichen, Hörzeichen, oder beides verstehen und auf beides gleichermaßen reagieren? Sollen ausgewählte, bestimmte Umweltreize als Signal dienen? Wenn diese Fragen geklärt sind ist es opportun, das Training auf diese Anforderungen abzustimmen und zuzuschneiden. (vgl. Del Amo / Theby, 2017, S305ff) Ad Punkt 6: Je kleiner die einzelnen Trainingsschritte und je genauer diese definiert sind, desto einfacher kann im späteren Training korrigierend eingegriffen werden. Ad Punkt 7: Unter welcher Ablenkung soll das Tier am Ende das gewünschte Verhalten zeigen? Diese Frage lässt sich einfach am Beispiel des Rückrufkommandos beantworten. In welchen Situationen soll ein Hund kommen, wenn er gerufen wird? Soll er kommen, wenn ihm Artgenossen begegnen, andere Tiere seinen Weg kreuzen, wenn Radfahrer, Fußgänger, Läufer, usw. vorbeiziehen? (vgl. Del Amo / Theby, 2017, S305ff) Ad Punkt 8: Pro Übung ein Trainingsplan. Diese Anforderung ist selbsterklärend, da jede Übung auf einen eigenen Trainingsaufbau- und -ablauf beruht. Ad Punkt 9: Die Trainingsdokumentation ist von großer Wichtigkeit, um - den Lern- und / oder Trainingsfortschritt zu dokumentieren, - etwaige Fehler aufzuzeigen, und - um gegebenenfalls den Trainingsplan zu adaptieren. Seite 34

Lehrgang Diplom TiertrainerIn – MAURITIUSHOF Zentrum für Tiergestützte und Naturgestützte Therapie Ein in dieser Form und bis ins kleinste Detail erarbeiteter Trainingsplan ermöglicht ein rasches Eingreifen in den Trainingsablauf für den Fall, dass sich ein anderes Verhalten, als das gewünschte, zeigt. Es kann dadurch jeder einzelne Schritt zur Fehlersuche herangezogen werden und ein rasches Beheben – noch bevor sich Fehlverhalten manifestieren kann – ist möglich. Ein weiterer entscheidender Vorteil eines detaillierten Trainingsplan ist es, dass bei komplexen Aufgabenstellungen sowohl das „forward Chaining“, als auch das „backward Chaining“ eingesetzt werden kann und das Training dadurch individuell auf die Neigungen, Stärken und Schwächen des Hundes eingegangen werden kann. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen die unterschiedlichsten Parameter festgeschrieben werden: - Art und Name des Tieres - Datum und Uhrzeit - Ort / Umgebung des Trainings - Wetter zum Zeitpunkt des Trainings - Trainingsschritt (Was wurde trainiert) - Erfolge / Misserfolge - wurde der Trainingsplan angepasst - wenn ja - was wurde angepasst - welche Belohnungen wurden verwendet - ev. Art von Ablenkung - Motivationslage des Tieres - Motivation bzw. Befinden des Besitzers / der Besitzerin Diese Liste erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und kann beliebig erweitert werden. Seite 35

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