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Pfarrbrief_02-2018_low

Pfarrbrief der Seelsorgeeinheit Elztal-Limbach-Fahrenbach 18.02. bis 25.03.2018 AUSGABE 2-2018 St. Maria, Elztal-Dallau – St. Bartholomäus, Auerbach – St. Burkardus, Neckarburken St. Georg, Rittersbach – St. Josef, Muckental - St. Valentin, Limbach – Christ-König, Krumbach Maria Königin, Laudenberg – Heilig Kreuz, Wagenschwend – Christ-König, Balsbach St. Jakobus, Fahrenbach – St. Pius X., Robern – St. Maria, Mittlerin aller Gnaden, Trienz Lesen Sie eigentlich Bedienungsanleitungen? Eine seltsame Frage vielleicht am Beginn der Fastenzeit – doch will ich gerne erklären, warum ich gerade diese Frage als Überschrift dieses Pfarrbriefes ausgewählt habe. Gott hat uns nämlich auch eine „Bedienungsanleitung“ an die Hand gegeben, und das in ganz einzigartiger Weise: Gott war in Jesus selbst in der Welt erlebbar, begreifbar, und Menschen haben vieles von dem aufgeschrieben, wie Gott sich ihnen gezeigt hat. Am Abend seines letzten Mahles wird Jesus seinen Jüngern sagen: „Ich habe euch ein Beispiel gegeben, wie ihr miteinander leben sollt.“ Es wurde tatsächlich eine Art „Bedienungsanleitung“ geschrieben, wie Leben gelingt, ganz im Sinn dessen, wie es sich der Schöpfer jeweils ausgedacht, was ER an jeweils Einzigartigem in uns, seinen Geschöpfen, grundgelegt hat. Die Welt, in die Gott damals eintrat, war hart geworden, zu vieles hing an Vorschriften und Gesetzen fest. Gott hat durch Jesus klargemacht, dass es zuerst um den Menschen und dann erst um die Einhaltung von Paragraphen gehen muss. Manches von der Härte damals ähnelt auch dem heutigen Paragraphenwald in Kirche und Welt, oft wünsche ich mir mehr von der Barmherzigkeit Gottes auch in unserer Welt. Dieser Pfarrbrief gibt nun einen Überblick über eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Gottes „Bedienungsanleitung“ wieder verstärkt zu studieren: Frühschichten z.B. und Versöhnungsfeiern, diverse andere Gottesdienste, Kreuzwege usw. All das will und kann dabei helfen, das eigene Leben vielleicht wieder ein Stück stärker am Vorbild Jesu auszurichten. Am Ende könnte dann auch das Sakrament der Versöhnung, die Beichte stehen: sie ist nämlich wie „die ganz persönliche Umarmung" für den wiedergewonnenen Sohn im Gleichnis vom barmherzigen Vater. Diese Umarmung will ganz persönlich erlebt sein, und nichts anderes ereignet sich bei der persönlichen Lossprechung durch Jesus, für den der Priester wirkt. Wie und wo auch immer, ich wünsche ganz viel Freude und Segen bei den vielfältigen Angeboten und grüße Sie alle ganz herzlich auch im Namen des Seelsorgeteams Ihr Diakon Thomas Galm

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