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Die Besteuerung der Renten - unter besonderer Berücksichtigunbg einer Reform des Systems der sozialen Sicherung

Die Besteuerung der Renten - unter besonderer Berücksichtigunbg einer Reform des Systems der sozialen Sicherung - Dissertation aus dem Jahr 1988

126 laufenden Beiträgen

126 laufenden Beiträgen und dem Bundeszuschuß. Hier setzt die Bestimmung des steuerfrei zu stellenden Substitutionsanteil an. Da die Rentenzahlungen Umverteilungsanteile enthalten, deren Finanzierung in der folgenden Annahme auschließlich aus Bundesmitteln erfolgt, ist dieser Anteil als erstes zu eliminieren. Dies geschieht durch eine behelfsmäßige Rentenberechnung, in der die Ersatzzeiten und der Steigerungssatz als fremdfinanzierte Umverteilungselemente außer acht gelassen werden. Da eine unveränderte Nutzenfunktion unterstellt wurde, ergibt sich der steuerfrei zu stellende Substitutionsbetrag aus der Multiplikation von Behelfsrente und komplementären Vonhundertsatz des steuerfreien Beitragsanteils. Der so ermittelte Substitutionsbetrag wird in Relation zur tatsächlichen Rentenzahlung gesetzt und ergibt auf diese Weise den für die gesamte Rentenlaufzeit konstanten Substitutionsanteil. Gegen diese Besteuerungsalternative kann eingewandt werden, daß sie auf unrealistischen Annahmen beruht. So entspricht die Unterstellung eines ausschließlich aus Bundesmitteln finanzierten Umverteilungsanteils nicht der Wirklichkeit. Es ist vielmehr anzunehmen, daß die heutigen Beitragszahler in nicht vernachläßigbarem Maße an der Finanzierung dieser Größe beteiligt sind. Der ermittelte Substitutionsanteil fällt somit zu gering aus. Dem wirkt eine andere, dem Modell unterstellte Annahme entgegen. Aufgrund einer intangiblen Nutzenfunktion wurde zur monetären Bewertung bereits besteuerter Nutzeneinheiten unterstellt, daß der individuelle Grenznutzen auch bei sinkendem Einkommen konstant bleibt. Unbeachtlich zahlreicher Faktoren, die neben dem Einkommen den individuellen Nutzen bestimmen, ist im allgemeinen davon auszugehen, daß mit zunehmenden Einkommen die individuelle Grenznutzenkurve sinkt. Dieses Axiom, dessen bestimmente Wirkung auf den Einkommensteuertarif unübersichtlich bleibt, besagt im Bezug auf das oben dargestellte Modell, daß der Substitutionsanteil zu hoch berechnet wird. Inwieweit sich die beiden gegensätzlichen Annahmen in ihrer Wirkung neutralisieren, muß dahingestellt bleiben, da ihre monetäre Bewertung nicht möglich ist. Die Berechnung des Substitutionsanteils ( SA ) ist relativ einfach, da sich die hierfür notwendigen Größen auf wenige Faktoren beschränken lassen. Dies resultiert aus dem funktional engen Verhältnis von Rentenformel ( R ) und behelfsmäßiger Rentenberechnung ( R * ). Dabei steht ( J ) für die Beitragsjahre, ( V ) für die anrechnungsfähigen Versicherungsjahre ( Beitragsjahre + Ersatzzeiten ) und ( P ) für den komplementären Vonhundertsatz des steuerfreien Beitragsanteils. (Bp = persönliche Bemessungsgrundlage; Ba = allgemeine Bemessungsgrundlage) Der Faktor 1,5 im Nenner der Ergebnisfunktion gibt den für Altersrenten anzuwendenden Steigerungssatz wieder. Der Substitutionsbetrag wird im folgenden mit ( SB ) bezeichnet.

127 Bp x Ba V x St (1) R = --------- x -------- 100 100 Bp x Ba R * = --------- x ----- 100 100 J P SB = --- x R * 100 SB SA = 100 ---- R P Bp x Ba J (2) SB = --- (--------- x ---) 100 100 100 Bp x Ba J P (--------- x --- ) 100 100 (3) Sa = ------------------------- Bp x Ba V x St --------- x -------- 100 100 J SA = P ( -------- ) V x St

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