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Made in Verden

26 Made

26 Made in Verden können. Ein lebendiges Zentrum, in dem Menschen auch in einer Stadt von Verdens Größe das Gefühl von Stadtleben haben, ist der Schlüssel zu einer langfristigen Bindung von Industriebetrieben an einen Standort. „Im Vergleich zu anderen Städten habe wir in der Verdener Innenstadt prozentual gesehen einen vergleichsweise geringen Leerstand von Einzelhandelsflächen“, heißt es sachlich aus Rathauskreisen. Rein subjektiv betrachtet fallen einem aber die teilweise seit Jahren leerstehenden Geschäftshäuser in der Fußgängerzone und den Nebenstraßen ins Auge. Auf Immobilien, die in privater oder Investoren-Hand sind, hat die Stadt keinen Zugriff. Wird der Leerstand seitens der Eigentümer eher akzeptiert, als die Miete anzupassen oder für eine Vermietung oder Verkauf notwendigen Renovierungsarbeiten durchzuführen, bleiben die Ladengeschäfte leer, oft jahrelang. In Zusammenarbeit mit Stadt und Kaufmannschaft gelingt es, wenigstens einige leere Schaufenster zu füllen, doch sind diese Maßnahmen nur Tropfen auf dem heißen Stein. „Mit der Eröffnung der Shopping Mall bei Dodenhof hat sich die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen in Verden stark verändert“, sagt Birgit Koröde. „Die Filialisten, die sich dort angesiedelt haben, sind nicht mehr an der Verdener Innenstadt interessiert.“ Um eine Innenstadt lebendig zu halten, braucht es aber mehr als die gängigen Filialisten. Mit noch mehr kleinen, inhabergeführten Geschäften und Boutiquen könnte man in Verden einen Gegenpol zu dem von großen Handelsketten geprägten Einkaufserlebnis einer Mall schaffen – doch können sich Gründer, die überlegen, einen eigenen Laden zu eröffnen, oft nicht die hohen Mieten leisten. Förderprogramme seitens der Stadt gibt es dafür keine. Zu groß ist die Sorge, dass die Fördergelder letztendlich den Vermietern und nicht den Ladenbetreibern zufließen, wenn erstere einfach die Miete erhöhen. Bürgermeister Lutz Brockmann betrachtet das auch in Verden nicht mehr zu ignorierende „Sorgenkind Innenstadt“ aus einem optimistischeren Blickwinkel. „Wir haben eine lebendige Innenstadt. Die Verdener sind halt verwöhnt.“ Er lacht. Wochenmärkte, Feste und Veranstaltungen und nicht zuletzt das erfolgreich umgesetzte Gestaltungskonzept für das Allerufer und den Rathausplatz locken die Bürger aus ihren Häusern in die Fußgängerzone und die umliegenden Straßen. Der neue Allerpark füllt sich langsam aber sicher mit Leben. Eine lebendige Innenstadt braucht Menschen mit Ideen. Und die haben wir, in allen Reihen. Vom Künstler über den Bäcker bis hin zum Industriellen. Angst haben muss Verden (noch) nicht vor einem Innenstadtsterben, dafür ist zu viel los bei uns. „Als Stadt schaffen wir die Rahmenbedingungen“, so Brockmann. „Aber letztendlich sind es die Unternehmen, die gute Ideen, die pfiffige Ideen, die mutige Ideen haben. Es gibt hier viele Unternehmer, die im Kopf sehr beweglich sind und damit auch die Wirtschaft von Morgen vor Augen haben – und genau das ist unser Erfolgsgeheimnis.“ (ab) * 2 Fotos oben… Torsten Krüger, 2 Fotos unten: Stadt Verden/Frank Pusch

Verdener Gastlichkeit Das hoteleigene Restaurant Glander‘s ist immer einen Besuch wert – insbesondere für Gäste aus der Region, die nicht unbedingt ein Hotelzimmer buchen, aber ein Dinner à la carte in gemütlicher Atmosphäre im Herzen der Altstadt genießen wollen. Kleinere und größere Veranstaltungen wie Geburtstage, Hochzeiten, Firmenjubiläen und Familienfeiern richtet das Team um Familie Glander in den vielseitigen Räumlichkeiten des Hotels – im Sommer natürlich open air im gemütlichen Sommergarten – oder an einem Ort der Wahl aus, ein Cateringservice rundet das Angebot ab. Auch die stilvolle Hotelbar, Bar No. 13, lädt sowohl Hotelgäste als auch Vorbeispazierende ein, sich auf einen Absacker, ein Glas Wein oder Bier am Gründerzeit- Tresen niederzulassen. Ihr Herzlich Willkommen Gördt Glander Obere Straße 13 in Verden | Fon 04231 8 92-0 Fax 04231 89 21 11 | info@hotelhoeltje.de www.facebook.com/hotelhoeltje | www.hotelhoeltje.de Made in Verden 27