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Made in Verden

86 Made

86 Made in Verden

Interview Andreas Mattfeldt im Gespräch „Politik muss Dinge anpacken“ Interview: Alexandra Bersch Seit Mitte 2016 hat Verden eine Mittelstandsvereinigung. Wir haben mit dem gewählten Vorsitzenden Andreas Mattfeldt über die Ziele des neu gegründeten Unternehmerverbandes gesprochen. Der Unternehmer und Bundestagsabgeordnete findet klare Worte für Dinge, die gut laufen, für Dinge, die nicht so gut laufen, spricht von fehlendem Mut in der Politik, von Entscheidungsangst – aber auch von motivierten Unternehmern und dem Drang nach Wachstum. Sondern? Wieso sind Sie nicht dieser Kreis befreundeter Unternehmer geblieben? Weil dieser lose Zusammenschluss irgendwann nicht mehr gereicht hat. Wir wollten uns und unseren Interessen einen Rahmen geben, damit wir auch größere Projekte organisieren und kampagnenfähig sein können. Wer kann denn beitreten? Foto: Deutscher Bundestag – Anke Jacob Warum wurde die Mittelstandsvereinigung ausgerechnet jetzt gegründet? Es gibt andere Unternehmerverbände in Verden – was macht die MIT besonders? Wir gehen eine sehr starke Vernetzung mit den Bremern ein, weil die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Verden und Bremen immens sind. Ein weiterer Unterschied zu anderen Unternehmerverbänden ist, dass wir uns alle persönlich kennen. Man könnte es fast als Freundeskreis bezeichnen. Wir treffen uns hin und wieder in einer Verdener Pizzeria auf ein Glas Wein und ein gutes Essen, der Umgang unter uns ist sehr von Persönlichkeit und großem Vertrauen geprägt. Wir wollen keine Wettbewerbssituation zu anderen Verbänden darstellen, überhaupt nicht. Im Prinzip jeder Unternehmer aus Handel, Industrie und Dienstleistung. Parteiunabhängig? Parteiunabhängig. Wir sind zwar die Mittelstandsvereinigung der CDU, es ist aber keinerlei Zulassungsvoraussetzung, Mitglied in der Partei zu sein – im Gegenteil. Wir legen da überhaupt keinen Wert drauf, haben uns losgelöst davon. Wir haben auch Kollegen dabei, die nicht unbedingt CDU-nah sind, denn bei uns steht die Wirtschaft im Mittelpunkt, die Betriebe und das persönliche Gespräch. Natürlich werden wir uns wirtschaftspolitisch positionieren, da sind wir schon dabei. Und das geht als Organisation besser, als jeder für sich. „Es wird uns nur gelingen, den Fachkräftebedarf der hier angesiedelten Unternehmen = zu decken, wenn wir eine Fachhochschule aufbauen.” Made in Verden 87

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