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editorial Ausgabe 1 im Juni 2000 Wie die Zeit vergeht Wilfried Hochfeld - Redaktion Doppelpunkt Z um 100. Mal wird unser Doppelpunkt“ in die Neu Wulmstorfer Haushalte gebracht. Diesmal sogar im neuen Format. Aber keine Bange, dieses wird eine einmalige, großformatige Ausgabe sein! Wir denken an die Gemeindebriefausträger und auch an die Kosten. Zu der Zahl 100 sind mir zwei biblische Geschichten eingefallen. Zum einen der Hirte, der 99 Schafe zurücklässt, um ein verlorenes Tier zu suchen (Lukas 15,1-7). Zum anderen der Bauer, dessen Aussaat auf gutem Land hundertfältig Frucht trägt (Markus 4,2-8). Das ist unser Wunsch für den Gemeindebrief: Dass manches, was im Alltag einer Kirchengemeinde verlorengeht, sich im Gemeindebrief wiederfindet. Und dass aus den Worten, die geschrieben und gedruckt werden, bei Menschen etwas wachsen darf für das Reich Gottes. In diesem Sinn freuen wir uns auf die nächsten Ausgaben und auf Ihre Rückmeldungen! Herzliche Grüße inhalt konfirmation 3 - Angedacht 12 –13 Wir werden konfirmiert thema 4 - Schlagzeilen 6 - Wer steht hinter dem Doppelpunkt 7 - Neu Wulmstorfer lesen den Doppelpunkt 8 - 9 Der unterschätzte Riese jugend 10 - Wir sind eins gottesdienste 11 - April / Mai kitas 14 - Apfelgarten + Lutherkindergarten 2 freud & leid 15 - Taufen und Trauer verwaltung 5 - Wahl zum Kirchenvorstand 2018 5 - Impressum 16 - Ihre Ansprechpartner 19 - Wir sind Diakonie 23 - Neues vom Kirchentaxi musik 17 - Wir machen Musik treffen 18 - Regelmäßige Angebote 22 - Wechsel in der Taufkerzengruppe faktencheck 20-21 Islamisierung

angedacht Pastor Florian Schneider D ie Älteren durften es noch nicht. Inzwischen ist es gang und gäbe, dass sich Konfirmandinnen und Konfirmanden selbst ihren Konfirmationsspruch aussuchen. Ich will hinter diese Entwicklung nicht zurückfallen. Aber ich möchte – gleichsam: zusätzlich – unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden einen Konfirmationsspruch mit auf den Weg geben: „Gestaltet eure Lebenspraxis nicht nach den Verhaltensmustern dieser Welt und der heutigen Menschheit, sondern wandelt euch durch die Erneuerung des Denkens“ (Römerbrief 12,2). Durch Donald Trump wird momentan ein Verhaltensmuster der Konkurrenz und des Egoismus hinausposaunt. Dieser Ungeist wird Schule machen und auch bei uns verstärkt Einzug halten. Die anderen, so Trumps Denke, die sind mehr Rivalen als Partner. Ich fürchte, der US-Präsident spricht in der ihm eigenen Offenheit lediglich aus, was viele umtreibt: Konkurrenz und Egoismus sind nötig; andernfalls bleibst du auf der Strecke. Die Soziologin Paula-Irene Villa schreibt: „Wir erleben einen Konkurrenz- und Leistungskampf, der nicht einmal mehr das Versprechen macht: Wenn du dich anstrengst, gewinnst du. Das Versprechen ist nur noch: Wer am rücksichtslosesten handelt, hat eventuell eine Chance – ein Gesellschaftsmodell wie eine Castingshow, ‚Germany’s Next Topmodel‘.“ Jugendliche sind sensibel für Erfolg und Misserfolg der Lebenspraktiken, die ihnen vorgelebt werden und die sie ausprobieren. Werden Konkurrenz und Egoismus vorgelebt und honoriert, liegt auf der Hand, welche Lebensweise sie favorisieren. Bitte nicht! Auch ein vermeintlicher, kurzzeitiger Erfolg dieser Strategie macht sie nicht richtig. Bitte schafft eine Lebenspraxis jenseits der Verhaltensmuster der heutigen Menschheit! Wir, eure Elterngeneration, haben es nicht wirklich geschafft, die Welt in eine bessere zu verwandeln. Macht Ihr es besser! Lasst euch nicht einlullen von Handy- und Technik-Gerede! Die Welt wird nicht durch Technik besser. Folgt nicht der erwachsenen Fixierung aufs Geld! Geld allein wird das Leben nicht im Kern erneuern. Nach der eingangs zitierten Aufforderung, konkretisieren die folgenden Verse, wie die Welt wirklich ein besserer Ort wird: Der andere ist nicht Rivale, sondern mein Nächster. Diese Einsicht zu leben, wünsche ich mir von unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden: „Seid einander in geschwisterlicher Liebe zugetan! Übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Seid fröhlich in der Hoffnung, geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet! Gewährt jederzeit Gastfreundschaft! Segnet eure Verfolger; segnet sie, verflucht sie nicht! Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden! Strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden! Wenn dein Feind Hunger hat, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken“ (Römerbrief 12,10-20*). Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden! Seid im Licht des Glaubens dieser neuen Lebenspraxis auf der Spur. 3

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