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Stadt-Anzeiger 633

Stadt-Anzeiger Nr. 633 14. Februar 2018 Seite10 Krabbel-Gottesdienst Das Vorbereitungsteam des Krabbel-Gottesdienstes lädt herzlich zum nächsten Gottesdienst für die Kleinsten am Samstag, 24. Februar 2018 um 16.00 Uhr in die evangelisch-reformierte Kirche in Horn ein. Der Gottesdienst ist für die ganze Familie: Für die Allerkleinsten vom Krabbelalter an bis zu den Kindergarten-Kindern, ihren Eltern, Großeltern und Paten. Auf dem großen Teppich versammelt, singen wir und beten, hören eine Geschichte und immer gibt es eine kleine Aktion zum Mitmachen. Nach ca. 20 -30 Minuten endet der Gottesdienst mit dem Segen. Danach bleibt noch Zeit, bei Saft und Keksen, Tee und Kaffee gemeinsam die Feier ausklingen zu lassen. Herzliche Einladung an alle Kleinen und Großen. Freiwillige Feuerwehr in Horn-Bad Meinberg bekommt neues Fahrzeug Fahrzeug speziell für unwegsames Gelände Bei der 48. Jahreshauptversammlung der Freiwillige Feuerwehr Horn- Bad Meinberg trafen sich die Helfer um Resümee zu ziehen, und um einen Ausblick auf 2018 zu geben. Auch Bürgermeister Stefan Rother war erschienen, um bei dieser Gelegenheit ein neues, geländegängiges Fahrzeug an die Wehrleitung zu übergeben. Im Verlauf der Versammlung wurden verdiente Mitglieder geehrt und auch Nachwuchskräfte aufgenommen. „2017 war ein durchschnittliches Jahr von der Einsatzstatistik her gesehen“, fasste der stellvertretende Leiter Thorsten Schäfer zusammen. 204 Alarmierungen seinen eingegangen, die dann insgesamt 158 Einsätze zur Folge hatten. Brände seien immer seltener die Ursache, so Schäfer, “wir müssen immer öfter Hilfeleistungen geben, wie das Öffnen von Türen für den Rettungsdienst oder das Befreien von eingeklemmten Personen“, fährt er fort. Einen Grund für die Abnahme von Brandeinsätzen sieht er auch in der Rauchmelder -flicht.“ Das hat bestimmt ein bis zwei Menschen in Horn-Bad Meinberg im vergangenen Jahr das Leben gerettet, so Thorsten Schäfer. Immer bedeutender werden bei der Feuerwehr die Nachwuchsgewinnung und die Weiterbildung. Kreisbrandmeister Karl-Heinz Brakemeier hebt in seinem Statement besonders die Ausbildung des Nachwuchses hervor, „was ihr gemeinsam mit euren Kollegen leistet, ist mehr als lobenswert“, fährt er fort. Allerdings wisse er auch, wie schwierig es sei in heutiger Zeit die Motivation hoch Bürgermeister Stefan Rother (Dritter von rechts) übergibt das neue Einsatzfahrzeug an (von links) Thorsten Schäfer (stellv. Leiter der Wehr), Rolf Dieter Hanning (stellv. Leiter der Wehr), Florian Dinger (Löschzugführer Horn), Stephan Beinker (Leiter der Wehr) und Karl-Heinz Brakemeier (Kreisbrandmeister). Fotos: Peter Radszuweit zu halten. Seit einiger Zeit sehen sich Feuerwehrmänner immer häufiger mit Angriffen aus der Bevölkerung konfrontiert, sei es verbaler oder physischer Natur, fährt Brakemeier verärgert fort. Auch während der Aufräumarbeiten und Sicherung der Straßen durch den Sturm „Friederike“ hätten sich Feuerwehrmänner und -Frauen von Autofahrern beschimpfen lassen müssen, die versucht hatten, sich mit ihren Autos zwischen Einsatzfahrzeugen hindurch zu quetschen. Wie man damit in Zukunft umgehe wisse man noch nicht, aber so könne es nicht weitergehen und dass sich schnell etwas ändern müsse, ist sich Brakemeier sicher. Bürgermeister Stefan Rother waren Beschwerden zu Ohren gekommen, wenn die Feuerwehr im Einsatz mit Martinshorn fahre. „Ich möchte einmal sehen wenn ohne Martinshorn gefahren werde und man nicht rechtzeitig zu einem Notfall komme und was dann die Bevölkerung sagen werde“, so Bürgermeister Rother zu diesem Thema. Die Jahreshauptversammlung endete mit einem gemeinsamen Abendessen. PR Ehrungen und Beförderungen: (v.l.) Friedrich-Wilhelm Schäfer (Ehrennadel für besondere Verdienste, FF Belle-Billerbeck), Nils Hammelmann (Unterbrandmeister FF Bad Meinberg), Florian Dinge (Brandoberinspektor, FF Horn), Denis Boos (Unterbrandmeister, FF Horn), Lisa Gurb (Feuerwehrfrau, FF Horn), Michael Strohmeier (Oberfeuerwehrmann, FF Leopoldstal), Marc Krüger (Oberbrandmeister, FF Bad Meinberg), Franziska Berghahn (Oberfeuerwehrfrau, FF Horn), Marco Leipe (Brandinspektor, FF Bad Meinberg), Thorsten Tölle (Feuerwehrmann, FF Horn), Dagmar Seifert (Hauptfeuerwehrfrau, FF Leopoldstal), Thomas Lindemann (Hauptbrandmeister, FF Belle-Billerbeck), Nico Kamp (Feuerwehrmannanwärter, FF Belle-Billerbeck), Bianca Schäfer (Feuerwehrfrau, FF Belle-Billerbeck), Stephan Schillmann (Feuerwehrmannanwärter, FF Leopoldstal), Veit Schäfer (Feuerwehrmann, FF Belle-Billerbeck), Maik Plate (Hauptfeuerwehrmann, FF Belle-Billerbeck), Stefan Rother (Bürgermeister), Jan Mundhenk (Feuerwehrmann, FF Leopoldstal), Olaf Biere (Feuerwehrabzeichen in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft FF Bad Meinberg), Thorsten Schäfer (Stellvertretender Leiter FF Horn-Bad Meinberg) Karl-Heinz Brakemeier (Kreisbrandmeister), Rolf-Dieter Hanning (stellv. Leiter FF Horn-Bad Meinberg)und Stephan Beinker (Leiter FF Horn-Bad Meinberg. Die Fremdwasserinitiative informiert: Am 1. März wird verhandelt Gerichtstermin steht! Rückblick: Im Jahr 2013 ließen die Stadtwerke Horn-Bad Meinberg in Leopoldstal, Holzhausen-Externsteine und Fromhausen Abwassermengen messen. Messgebiete wurden willkürlich ausgewählt. Im Jahr darauf folgten Anschreiben an annähernd 600 Hauseigentümer mit der Aufforderung, die Dichtheit ihrer Kanäle nachzuweisen. Gespräche mit der Verwaltung über einen sachgerechten Ablauf verliefen im Sande. Der neue Bürgermeisters Stefan Rother schraubte seine zuvor gemachten Zusagen gegenüber der Initiative (kein Generalverdacht gegen Hauseigentümer, engmaschiger messen, Fehler im Ablauf beseitigen) auf Null. So blieb der Initiative nur noch der Weg der Klage. Über 250 Hausbesitzer wehrten sich in einer Bürgerversammlung gegen den Generalverdacht und stimmten für den Klageweg. Auch die Forderung der Fremdwasserinitiative, Falschanschlüsse und unsachgemäße Trennungen im privaten Abwassersystem herauszufinden und vorrangig zu beseitigen, fand nicht so recht Anklang bei den Stadtwerken. Wie sich leider erst später herausstellen sollte, hapert es an einer Dokumentation, aus der hervorgeht, welcher Hauseigentümer seinen Hausanschluss von Mischwasser auf Regenund Schmutzwasserkanal bereits umgestellt hatte. Inzwischen räumten die Stadtwerke die fehlende Dokumentation ein. Am Freitag, 4. März 2016 ist dann die Klage gegen die so genannte Dichtheitsprüfung beim Verwaltungsgericht Minden eingereicht worden. Nun steht der Verhandlungstermin fest. Donnerstag, 1. März 2018, 10:30 Uhr, am Verwaltungsgericht Minden, Königswall 8, 32423 Minden, Sitzungssaal II (Zi.-Nr. 208). Die Verhandlung ist öffentlich, so dass jeder Bürger der Verhandlung beiwohnen kann. Es werden auch die weiteren Verfahren von Bürgern gegen die Gemeinde Extertal sowie gegen die Stadt Blomberg verhandelt. Das überörtliche Interesse ist groß. So hat sich die Presse angekündigt und auch der WDR stellt Überlegungen an, sich ebenfalls der Sache anzunehmen. Vertreter der Initiative „Alles dicht in NRW“, die seit Mai 2010 als Markenzeichen für bis zu 83 Bürgerinitiativen steht und auch diese unterstützt, werden ebenfalls anwesend sein. https://de.wikipedia.org/ wiki/Alles_dicht_in_NRW sowie http://www.alles-dicht-in-nrw.de. Siegfried und Elfi Hoffmann aus Bad Meinberg feiern Goldene Hochzeit Beim Modefriseur Hannes hat es „gefunkt“ Ihren 50. Hochzeitstag begehen Siegfried (73) und Elfi Hoffmann (69). Am 29. Februar 1968 gaben sich beide vor dem Standbeamten in Detmold das Ja-Wort. Am 1. März 1968 folgte die kirchliche Trauung in der Erlöserkirche am Markt durch Pastor Dr. Hermann Noltensmeier. Aus Anlass des goldenen Ehejubiläums kommt es zu einem Familientreffen auf Juist. Dabei wird zunächst der Dank für 50 Jahre treues Geleit in einem Gottesdienst in der ev. Inselkirche zum Ausdruck gebracht, ehe dann in einem gemütlichen Restaurant gefeiert werden soll. Beim „Modefriseur Hannes“ in Bad Meinberg begegneten sich die Eheleute das erste Mal. „Bei mir hat es sofort gefunkt, bei Siegfried dauerte es noch etwas länger“, erinnert sich Elfi Hoffmann. „Schreib‘ bei mir mal, dass es wohl Weihnachten 1964 war, als ich meine Liebe zu Elfi richtig entdeckte“, fügt Siegfried Hofmann hinzu. Sie sei schüchtern gewesen, das habe ihm bei der damals 16-Jährigen Zahnarzthelferin besonders gut gefallen, erklärt der pensionierte Fernmeldetechniker. Und wie kam Siegfried daher? „Er war immer ein lustiger und netter Geselle. Da passte vieles zusammen“, so Elfi Hoffmann. Und wie gestaltet sich die Rückschau auf 50 Ehejahre? „Na ja, jeder von uns hat so seine Macken“, hat Elfi erfahren und wird konkret: „Siegfried weiß manches mitunter immer besser“. Dafür sei Elfi in vielem beharrlicher und konsequenter, entgegnet Siegfried und fügt augenzwinkernd hinzu: „Gelegentlich habe ich aber auch Recht behalten“. Zur Überraschung von Elfi Hoffmann wusste sich ihr Mann noch an das Verlobungsdatum am 1. Advent 1967 zu erinnern. Heute freut sich das Jubelpaar über ihre zwei Söhne – Stefan (50) und Sven (45) –, die Schwiegertöchter und Oma-Opa-Rolle gegenüber den drei Enkelkindern. Das gemeinsame Hobby Sport verbindet beide seit Jahrzehnten. So ist Elfi Hoffmann als Gruppenleiterin aktiv, während ihr Ehemann die sportlichen Aktivitäten im Verein organisiert. 17 Jahre lang hat Siegfried Hoffmann auch freiberuflich für den Stadt-Anzeiger gearbeitet und so manchen Text über das Vereinsleben in Horn-Bad Meinberger verfasst. Das Goldpaar hofft auf Gesundheit und noch viele gemeinsame Jahre. (APÖ) Siegfried und Elfi Hoffmann haben als Ehepaar fünf Jahrzehnte gemeinsam zurückgelegt und waren dabei meist auch eines Sinnes. Foto: Arnold Pöhlker

Stadt-Anzeiger Nr. 633 14. Februar 2018 Seite11 - Anzeige - Familienfeiern für 20 bis zu 100 Personen im Waldhotel Bärenstein Kulinarisch wird eine große Bandbreite geboten Das Waldhotel Bärenstein richtet Feiern jeglicher Art aus. Beliebt sind kleinere Feiern, wie Geburtstage, Konfirmation und Kommunion und Taufen. Mit dem neuen Veranstaltungsbereich hat das Ringhotel Waldhotel Bärenstein seine Kapazitäten erhöht und richtet seitdem auch Hochzeiten für bis zu 100 Personen aus. Gerade in den Sommermonaten, wo Hochzeiten üblicherweise stattfinden, genießen die Gäste klimatisierte Räume und den direkten Zugang zur Sonnenterrasse. Unterstützung bei der Planung von Veranstaltungen gibt es auch: Das Team vom Waldhotel Bärenstein arbeitet mit Partnern, wie zum Beispiel einem Fotografen und einem DJ zusammen, die zur Veranstaltung hinzugebucht werden können. Die gastronomischen Kapazitäten belaufen sich auf insgesamt ca. 250 Plätze, je nach Bestuhlungsund Tischform, für das Restaurant, den Wintergarten, die Räume Falkenburg und Externsteine, sowie die neu geschaffenen Räume Eggegebirge und Hermannshöhen. So können kleine Feiern mit 20 Personen im Wintergarten - Anzeige - durchgeführt werden und große Feiern mit 100 Personen in dem großen Veranstaltungsbereich. Kulinarisch wird eine große Bandbreite geboten. Von leichter, unbeschwerter Kost, bis zu opulenten Menüs oder Buffets wird individuell auf die Wünsche der Gäste eingegangen. Ein Blick in die Speisekarte lohnt sich. Unter www.hotelbaerenstein.de ist immer die aktuelle Abendkarte zu sehen. Als Waldhotel, direkt am Naturschutzgebiet Externsteine, bietet der Betrieb auch eine Auswahl an Wildgerichten an. Weitere Informationen unter www.hotel-baerenstein.de oder persönlich im Ringhotel Waldhotel Bärenstein, Am Bärenstein 44, Horn-Bad Meinberg OT Holzhausen-Externsteine. - Anzeige - LBS-Finanzierungsangebot bietet beste Zinsen und Planungssicherheit Den nächsten Sommer im eigenen Zuhause genießen Jeder vierte Haushalt in Deutschland hat sich den Traum vom Eigenheim bereits erfüllt. Tendenz steigend. Und das mit Recht, denn der Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie lohnt sich heute mehr denn je. Auf Dauer ist Wohneigentum günstiger als das Leben in einer Mietwohnung. Die LBS in Horn-Bad Meinberg bietet jetzt mit einem Aktionszins ab 1,19 Prozent Sollzins ihre besten Riester-Finanzierungskonditionen an. Vom eigenen Haus mit Garten, über die schöne Eigentumswohnung in der Stadt bis hin zum lichtdurchfluteten Loft mit großer Dachterrasse lässt sich damit so gut wie jeder Wohntraum schnell und unkompliziert finanzieren. LBS- Bezirksleiter Rüdiger Topp: „Und später ist die ersparte Miete im eigenen Zuhause ein wesentlicher Rentenbaustein.“ Die Sonderkonditionen bieten allen Finanzierern von Anfang an bei festen Zinsen und bezahlbaren Raten Planungssicherheit über die gesamte Laufzeit. Die staatliche Riester- Förderung macht die Finanzierung deutlich günstiger und sorgt für eine schnellere Entschuldung. Ab 2018 steigt die maximale Grundzulage bei Wohn-Riester sogar von 154 auf 175 - Anzeige - Euro und macht die Finanzierung noch einmal schneller und günstiger. Und wer noch ein schönes Zuhause sucht: Im LBS-Kunden- Center Blomberg, Marktplatz 4 gibt es passende Immobilienangebote für jeden Geschmack. 5. Business Yoga-Kongress vom 16. bis 18. März „Sport oder Spirit“ Der Berufsverband der Yoga Vidya Lehrer e.V. lädt in Zusammenarbeit mit der Yogalehrerkooperation yogabiz und KarmaKonsum, dem Trendscout für nachhaltige Lebensstile und „neues Wirtschaften“, zum 5. Business Yoga Kongress nach Bad Meinberg ein. Unter dem Motto „Sport oder Spirit“ richtet sich der Fokus vom 16. - 18. März 2018 auf das Spannungsfeld zwischen Yoga als Maßnahme zur betrieblichen Gesundheitsförderung und seiner spirituellen Ausrichtung. In Plenumsvorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion loten namhafte Referenten wie Dr. Jochen von Wahlert (Klinikleitung Bad Grönenbach), Uwe Haardt (Herausgeber „Yoga aktuell“), Dr. Kai Romhardt (Netzwerk „Achtsame Wirtschaft“) und Mounira Latrache (ehem. Google-Führungskraft) Trends, Potenziale und Wirkungen von Yoga in Gesundheitsförderung, Lebensbewältigung, Wirtschaft und Gemeinwohl aus. Ablauf und Programmhighlights Bevor Sukadev Bretz, 1. Vorsitzender des Berufsverbandes und Begründer einer der größten Yogaorganisationen Europas, den Kongress am Freitagabend offiziell eröffnet, ist der Nachmittag ab 16 Uhr ganz den Business Yoga-Lehrer gewidmet. Im Plenum tauschen sie sich kritisch über Möglichkeiten und Grenzen aus, „Spirit“ in Business Yoga-Angebote einzubringen. Gesetzliche Richtlinien zur Anerkennung durch die Krankenkassen ergänzen den theoretischen Teil, der durch Praxiseinheiten wie der „Aktiven Pause“ unterbrochen wird. Den Impulsvortrag des Abends gibt Dr. Jochen von Wahlert zum Thema „Resilienz und Arbeit“, in dem er Erfahrungen mit Stressprävention und Gesundheitsförderung in Unternehmen behandelt. Spirituell klingt der Freitag aus. Nach einem yogischen Start in den Tag mit Atemübungen, gemeinsamen Kirtan-Singen und Meditationen richtet Chefredakteur Uwe Haardt am Samstag sein Augenmerk auf Business-Dogmen, denen sich auch der Yoga mancherorts zu unterwerfen scheint. Er veranschaulicht, wie Yoga diesem Trend widerstehen und Samen der Wandlung säen kann, damit sich der Mensch vom „Homo busy“ zum „Homo bussi“ entwickelt. In Workshops und Yogastunden ist die aktive Beteiligung der Teilnehmer gefragt. So stellt Dr. Hans Kugler (yogabiz) zwei Ausprägungen des Business Yoga vor. Das „kleine“ Hatha-Yoga zielt darauf, Resilienz im sportlichen Arbeitsleben zu fördern, während das „große“ Hatha-Yoga kreatives Handeln mit dem Eintauchen in die Quelle des „Spirit“ verbindet. Dr. med. Jasmina Koncar-Zeh konzentriert sich in ihrem Workshop auf die therapeutischen Dimensionen des Yoga, um neben den körperlichen auch den psychischen „Fehlhaltungen“ gezielt zu begegnen. Für die Business Yoga Akquise erläutert Franko Loddo bewusst in der Sprache der Unternehmen, Behörden und Praxen, wie sich Yogalehrer als Präventions-Anbieter platzieren können. Kaivalya Schönknecht (Yoga Vidya) leitet ihre Yogastunden achtsamkeitsbasiert an und zeigt Wege, wie sich Spirit und Tiefe in den (Berufs-)Alltag einbringen lassen. Spannend wird es um 13.30 Uhr, wenn Dr. Kai Romhardt im Plenumsvortrag von seinem Transformationsprozess im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft und buddhistischer Meditationspraxis erzählt. Sein Weg führte von McKinsey über das Kloster zum „Netzwerk Achtsame Wirtschaft“. Aus seinem vierzehnjährigen Erfahrungsschatz gibt er wertvolle Impulse, wie die Umformung ökonomischer und gesellschaftlicher Strukturen sanft vonstattengehen kann. In seinem sich anschließenden Workshop erlernen die Gäste grundlegende Methoden wie z. B. Transition, Impulsdistanz und Singletasking, die unsere Arbeitsgewohnheiten in eine heilsame Richtung verändern können. Das Hochschulprojekt „GeH Mit!“ stellt die Einflüsse von Yoga auf die Gesundheit von Universitätsmitarbeiter dar und legt die Basis für umfassende Verhaltensänderungen. Im Breathwalk verbindet Hanka Sat Want Kaur, langjährig erfahrene Kundalini- und Sat Nam Rayasan-Lehrerin, Workout, Yoga und Meditation zu einer bewussten Trainingsmethode. Achtsames Gehen, rhythmische Atmung und meditative Übungen verschmelzen hier zu einer selbstwirksamen Praxis für die Pausen des Arbeitsalltags. Yin Yoga- und Faszien-Yoga-Stunden vermitteln sanft-wirkungsvolle und dynamische Übungen. Für spannende Einsichten sorgt auch der Samstagabend – mit der Podiumsdiskussion „Gesundheit & Spiritualität in der Wirtschaft” und Martin Bruders Infotainment-Show „Yoga: Sport oder Sprit? Eine Frage der Perspek-Tiefe!“. Am Sonntag beleuchtet der Plenumsvortrag von Sukadev Bretz die Potenziale und Herausforderungen, die ein wirtschaftlicher Wandel nach yogischem Ansatz für das persönliche wie auch das gesamt-gesellschaftliche Leben nach sich ziehen könnten. Andrea Gust und Christoph Harrach (Karmakonsum) bieten Yogalehrer in ihrem Design Thinking Workshop eine effektive Methode zur Entwicklung neuer Angebote für Business-Professionals. Der Workshop der ehemaligen Google-Führungskraft Mounira Latrache leitet mit Achtsamkeitstechniken dazu an, innere Fragestellungen zu entwickeln und geeignete Schritte auf der lebenslangen Suche nach der eigenen Bestimmung zu gehen. Albrecht Binder hilft mit dem Ansatz der Gemeinwohlökonomie Yogalehrern, ihr Angebot mit den Mechanismen unserer Marktwirtschaft in Einklang zu bringen. Kraft und Dynamik für Körper und Geist entwickeln die Besucher in der sich anschließenden Yogastunde. Den Abschlussvortrag hat Mounira Latrache um 13.30 Uhr inne. Sie erläutert, wie Führungspersönlichkeiten mehr emotionale Intelligenz entwickeln und in ihr Business einbringen können.

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