Aufrufe
vor 3 Monaten

Fraenkisch-Hohenlohischer-Wochenspiegel

Ausgabe 14.02.2018

Seite 8

Seite 8 Fränkisch-Hohenlohischer WOCHENSPIEGEL Mittwoch, 14. Februar 2018

Mittwoch, 14. Februar 2018 Fränkisch-Hohenlohischer WOCHENSPIEGEL Seite 9 Jetzt frischen Wind in die eigenen vier Wände bringen Visitenkarte Haustür – am Empfang nicht sparen lps/Cb. Haustüren sind gewissermaßen die Visitenkarten eines Hauses. Sie halten Regen und Lärm ab und empfangen Bewohner und Besucher. Streng genommen sind auch vom Garten ins Haus führende Türen Haustüren. Bei Mehrfamilienhäusern ist die Haustür allerdings auch rechtlich von der Wohnungstür zu unterscheiden. Wer sich eine neue Haustür leisten will oder beim Neubau eines Hauses eine Entscheidung trifft, hat oft die Qual der Wahl zwischen vermeintlich sicheren, robusten oder dekorativen Türen. Die Eingangstür sollte grundsätzlich zur Architektur des Hauses und zu den in ihm Wohnenden passen. Ein traditionelles, vielleicht rustikales Haus verträgt keine hochmoderne Stahltür. Zu einem nüchternen Zweckgebäude mag eine fein geschnitzte Holztür kaum passen. Sofern keine Auflagen des Denkmalschutzes oder durch Erhaltungssatzungen zu beachten sind, könnte man sich etwa in der Nachbarschaft umsehen. Ein Tischler ist in der Lage, eine Tür nach den örtlichen Trends zu gestalten. Holz strahlt Natürlichkeit aus, Metall wirkt robust, Kunststoff kann verschiedene Wirkungen erzielen. Ein Glasausschnitt bringt Licht in Flur oder Windfang und erspart womöglich den Türspion. Als Alternative dazu bieten sich Oberlicht oder eine Füllung aus Strukturglas an. Gute Türen erkennt man an Prüfsiegeln. Die richtige Haustür zu finden, ist wichtiger als vorher angenommen. Eine Haustür muss nicht nur langlebig sein und dem Bewohner Sicherheit geben, sondern sollte auch harmonisch in das Gesamtbild des Hauses passen. Zusätzlich müssen Haustüren licht-, farb- und witterungsbeständig und verrottungsfest sein. Wer noch mehr Schutz für seine Haustür wünscht, lässt zusätzlich Spezialbefestigungsplatten in den Türprofilen verankern. In der Basisausstattung befinden sich drei Verriegelungspunkte aus gehärtetem Stahl. Diese machen ein Verbiegen oder Absägen der Riegel nahezu unmöglich. Ebenso lassen sich Aushebelsicherungen einbauen. Selbst Glastüren sind kein Problem. Schließlich gibt es Sicherheitsglas, das sich beliebig mit einer Wärmeschutz- und Schallverglasung kombinieren lässt. Um sich vor neugierigen Blicken in das Hausinnere zu schützen, ist Ornamentglas zu wählen. Spezielle Türschilder und Rosetten bieten Schutz für den Profilzylinder. Dieser ist dann wieder von gehärteten Zuhaltestiften umgeben, was ein Aufbohren verhindert. Außerdem kann das Schloss mit Schutzgarnituren die Sicherheit zusätzlich erhöhen. Empfehlenswert sind der Rat sowie der Einbau vom Fachmann. Gemütlichkeit vor dem Kamin Während man sie in früheren Zeiten brauchte, um den Wohnraum zu beheizen, dienen sie heute vor allem der Ge mütlichkeit: Kaminöfen im Wohnbereich. Wer sich für den Einbau eines Kamins entscheidet, hat allerdings die Qual der Wahl – Hersteller bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle an. So gibt es traditionell angehauchte Kaminöfen, die den Charme vergangener Jahrhunderte herbeizaubern, edle Modelle mit einzelnen Vintage-Elementen und futuris tisch anmutende Varianten, die etwa in Form eines schwarzen, schwebenden Kubuses daherkommen. Die moderne Version überzeugt dabei nicht nur durch elegante und puristische Linienführung, sondern kann ganz nebenbei noch als raumgestaltendes Element verwendet werden. So können diese Modelle beispielsweise als Raumteiler dienen, durch den sich der Essvom Wohnbereich abtrennen lässt, oder in der Mitte eines Raumes installiert werden und durch die entsprechenden Rohre für einen gewissen „Industriechic“ sorgen. Andere Kamine kommen wiederum mit integrierten Sitzgelegenheiten daher, die nichts mehr mit dem harten „Bänkchen“ früherer Zeiten gemein haben, sondern zum gemütlichen Verweilen einladen. Übrigens: Wer sich für den Einbau eines Kamin ofens entscheidet, sollte sich selbstredend vom Fachmann beraten lassen. Dieser kennt sich nicht nur mit der Technik an und für sich aus, sondern kann auch noch Tipps geben, welches Holz sich für welchen Zweck am bes ten eignet. Nach einem arbeitsreichen Tag sehnt sich jeder nach den eigenen vier Wänden, um die Füße hochzulegen und zu entspannen. Dazu muss die Atmo sphäre zu Hause stimmen, die auch von der Gestaltung durch Farben abhängt. Denn Farben besitzen Eigenschaften, die das Handeln, Fühlen und Denken beeinflussen. Wenn man ein paar Grundregeln der Farbenlehre kennt, kann man bestimmte Stimmungen in Räumen ganz bewusst erzeugen und dem Raum eine völlig andere Ausstrahlung geben. Die entsprechenden Farben können Mit Farben und Tapeten Räume verändern durch Möbel, Wandanstriche, Teppiche oder Vorhänge ihre Wirkung entfalten. Helle, warme Farben wie Rot, Orange und Gelb erwecken den Eindruck, dass die Raumtemperatur um einige Grade wärmer empfunden wird als bei kalten Farb tönen. Kalte Farben wie Blau, Blaugrün und Türkis wirken kühlend, erfrischend und entspannend. Warme und kalte Farbtöne schaffen Atmosphäre Um die richtige Farbkombination in der Wohnungsgestaltung zu erzielen, hier ein Überblick über die wichtigsten Farben: Rot ist die dynamischste und aggressivste Farbe. Rot regt psychisch und physisch an, fördert körperliche Arbeit und Bewegung. Orange erzeugt eine heitere, gelöste Atmosphäre. In Nordzimmern, in Räumen mit zuwenig Licht oder Sonne sehr empfehlenswert. Gelb regt geistig an und fördert das Gespräch. Ocker, Siena und Umbra wärmen und dämpfen zugleich. Sie wirken beruhigend und ausgleichend. Sie können fast überall in der Wohnung angewandt werden. Blau wirkt kühl und sauber. In kleinen, engen und niedrigen Räumen dient es zu optischen Vergrößerung. Blaugrün wirkt festigend, komprimierend und ist bestimmender als Blau. Türkis erzeugt kühle Distanz. Es bewirkt ein kühles, aber persönliches Raumklima. Grün hat eine beruhigende Wirkung. Es sorgt für Ausgleich, Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit. Kontraste an der Wand Manchmal braucht man im wahrsten Sinne des Wortes einen Tapetenwechsel, damit man sich im eigenen Zuhause wieder so richtig wohl fühlt. Was viele aber nicht wissen: Auch in Sachen Tapeten gibt es Trends, die sich regelmäßig wandeln – und in der entsprechenden Abteilung im Fachhandel gibt es die Wandkleider in den unterschiedlichsten Farben, mit verspielten Mustern oder exotischen Drucken und aus verschiedenen Materialien. Da ist es gar nicht so einfach, die Tapete zu finden, mit der man das Eigenheim verschönern möchte – Experten wissen allerdings, was momentan angesagt ist. Ein großer Trend sind derzeit Kontraste und so kann es schon mal passieren, dass in ein und demselben Raum zwei unterschiedlich gemusterte Tapeten zum Einsatz kommen. Streifen treffen auf Blümchenmuster oder exotische Prints auf grafische Drucke.