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IM KW 07

Fernpassroute droht noch

Fernpassroute droht noch mehr Verkehr Transitforum fordert einmal mehr wirksame grenzüberschreitende Maßnahmen (pld) Die Gruppe Oberland-Außerfern des Transitforum Austria-Tirol lud zur Pressekonferenz und berichtete über den aktuellen Entwicklungsstand. Mit dem derzeitig laufenden Wahlkampf habe dies allerdings nichts zu tun, betrachte sich das Transitforum doch als parteipolitisch unabhängig. Dennoch richte man sich nach wie vor mit konkreten Forderungen an die Landes-, Bundes- und EU-Politik, die die Weichen für eine Entlastung der Bevölkerung zu stellen habe. Fernpass-Scheitelund Tschirganttunnel seien als Entlastungsmaßnahmen ungeeignet und würden zudem auch die Trinkwasserversorgung Haimings gefährden. „Enge Gebirgstäler vertragen keinen unbegrenzten Verkehr“ betonten Fritz Gurgiser, Gründer und Obmann des Transitforum-Austria, Haimings Bürgermeister Josef Leitner und seine Amtskollegen Paul Mascher (Biberwier) und Alois Oberer (Reutte), sowie Hubert Wammes, Obmann der Wassergenossenschaft Haiming, unisono. Für eine vielseitige und herausfordernde Tätigkeit bei einem der attraktivsten Arbeitgeber in Tirol suchen wir zur Erweiterung unseres Teams ab 01.09.2018 eine Kundenberaterin im Außendienst (w/m) Landeck Zu Ihren Hauptaufgaben gehören ... • Pflege und Ausbau eines attraktiven Kundenstocks unterstützt von einem starken und erfahrenen Team • persönliche Beratung und Betreuung der Kunden vor Ort Sie verfügen über ... • eine abgeschlossene Berufsausbildung • Freude am Umgang mit Menschen und arbeiten mit Begeisterung im Verkauf • Bereitschaft Neues zu Lernen • Führerschein B und ein eigener PKW • idealerweise einige Jahre Berufserfahrung im Versicherungswesen Dennoch verzeichnet die Fernpassroute seit Jahren eine jährliche Frequenzsteigerung um zwei bis drei Prozent. Diese werde durch weitere touristische Ausbaumaßnahmen, beispielsweise den Zusammenschluss der Gletscher von Ötztal und Pitztal mit erhofftem 15-prozentigem Gästezuwachs, weiter wachsen. Ein ständiger Kapazitätsausbau im Tourismus, vor allem bei den Aufstiegshilfen, müsse auch eine Beteiligung dieser Nutznießer an einer Verkehrslösung bewirken. REGELUNGEN. Eine Sofortmaßnahme sieht Fritz Gurgiser in einer Verlagerung von An- und Abreisetagen, wie sie z.B. auf Ferieninseln bereits üblich sei. „Dort sind die Kapazitätsgrenzen der Flughäfen erreicht, deshalb verteilen sich die Touristenflüge auf die ganze Woche“, so Gurgiser, „was von den Gästen absolut akzeptiert wird.“ Unverzichtbar sei auch eine konsequente Umsetzung der gesetzlichen Regelungen, insbesondere der 7,5-Tonnen-Beschränkung, wozu die Behörden verpflichtet seien. DOSIERAMPEL. Bürgermeister Alois Oberer bezeichnet die Installation einer „Dosierampel“ bei Reutte als Erfolg, allerdings bedürfe es noch einer Synchronisation der Blockabfertigungen an Grenztunnel und Leermosertunnel mit der neuen Einrichtung. Die Kapazität der B179 beträgt 1200 Fahrzeuge pro Stunde, bei 1100 greift die Ampel ein und sichert so den Verkehr zwischen Reutte und Lermoos. „Die Zahl der Fahrzeuge sinkt durch die Dosierampel und die Blockabfertigungen zwar nicht“, so Oberer, „die Staus verlagern sich aber in die Trichter an den Autobahnen im Norden und Süden.“ ERHALTENSWERT. Bürgermeister Mascher bezog sich besonders auf die erhaltenswerte Landschaft mit ihren einzigartigen Seen, die auch unter der Transitlawine leiden. Der 2024 fertiggestellte vierspurige Ausbau der Bundesstraße von München nach Garmisch mit zwei Verbindungstunneln Richtung Seefeld und Ehrwald würde ein weiteres etwa 20-prozentiges Anwachsen des Verkehrs über den Fernpass aus der Bayrischen Landeshauptstadt bewirken. Bürgermeister Josef Leitner bekräftigte die 2004 im Gemeinderat beschlossene www.kaminbau-systeme.at Ablehnung der Gemeinde Haiming, Gründe für ein Tunnelportal bereitzustellen. „Sieht man von der Umgehung der Gesetze ab, schaffen wir den starken Verkehr“, so Leitner weiter, „nicht, aber wenn wir weiteren Verkehr anziehen, wie Beispiele aus Südtirol zeigen.“ Gemeinsam mit dem Obmann der Wassergenossenschaft, Hubert Wammes, pocht Leitner auch auf den Erhalt der Trinkwasserreserven im Tschirgantmassiv, dessen 70 Quellen die Gemeinden seines Umfelds versorgen. „Trinkwasser von bester Qualität“, ergänzt Hubert Wammes, „das zumindest Tafelwasserqualität aufweist, weder gereinigt noch desinfiziert oder entkeimt werden muss“. Wir bieten Ihnen ... • eine sichere und abwechslungsreiche Vollzeit-Stelle • ausgezeichnete Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten • alle Vorteile eines erfolgreichen und zukunftsorientierten Tiroler Unternehmens Für die ausgeschriebene Stelle gilt ein kollektivvertragliches Mindestentgelt von € 21.982,10 brutto/Jahr für 40 Stunden. Darüber hinaus bieten wir eine marktorientierte, von Qualifikation und Erfahrung abhängige Überzahlung und attraktive Sozialleistungen. Bitte bewerben Sie sich über das Bewerbungsformular auf unserer Website www.tiroler.at im Menüpunkt “Unternehmen“ - “Jobs & Karriere“. Wir freuen uns auf Sie! TIROLER VERSICHERUNG V.a.G. Wilhelm-Greil-Straße 10 • 6020 Innsbruck Hubert Wammes, Bgm. Alois Oberer, Fritz Gurgiser, Bgm. Josef Leitner und Bgm. Paul Mascher (sitzend v.l.) sind sich mit den Transitgegnern (stehend) einig: „Fernpassscheitel- und Tschirganttunnel entlasten nicht.“ Foto: Ploder RUNDSCHAU Seite 24 14./15. Februar 2018

A UF ein WORT „Die Schere zwischen Wohnkosten und Einkommen hat sich verändert. Wie kann man sich noch ein Eigenheim leisten?” Carmen Wille, Pfunds Stefan Netzer, Ladis Es muss ein sehr guter Verdienst vorhanden sein, damit man sich den Kauf eines Eigenheimes finanzieren kann. Die Grundstückspreise sind in unserer Region sehr stark gestiegen. Alexandra Brunner, Roppen Ich habe den Vorteil, dass ich bei meinen Eltern dazubauen konnte. Deswegen habe ich mir kein eigenes Grundstück kaufen müssen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es für viele Menschen schwierig ist, Grundstück und Hausbau finanzieren zu müssen. Stefanie Dona, Imst Wir haben vor zwei Jahren ein Haus gebaut. Durch die Unterstützung von Eltern und Schwiegereltern können solche Vorhaben leichter finanziert werden. Normale Familien können sich ein Haus oft aber nicht leisten. Ich wohne momentan bei meinen Eltern und würde gerne eine eigene Wohnung haben. Es ist teurer geworden, auch die Mieten haben angezogen und ich hoffe, am sozialen Wohnungsmarkt einen Platz zu bekommen. Es sollten einfach mehr Wohnungen gebaut werden. WIR STELLEN EIN! - LANDSCHAFTSGÄRTNER/PFLASTERER - ZIMMERMANN IM LANDSCHAFTSBAU - MAURER IM LANDSCHAFTSBAU - SCHLOSSER IM LANDSCHAFTSBAU Wir erwarten • entsprechende Ausbildung • Affinität zum Beruf • Belastbarkeit • Organisationstalent • Zuverlässigkeit • technisches Denken • Kommunikationsfähigkeit • Kundenorientiertes Arbeiten Wir bieten: • eigenverantwortliche Arbeit im Grünen • interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit • faire Entlohnung • unbefristetes Arbeitsverhältnis • tolles und motiviertes Team • Handlungs- und Gestaltungsspielraum • flexible Arbeitszeiten • als Teamleiter ein Firmenauto und Firmenhandy Teamleiter bzw. Gärtnermeister Entgelt ab EUR 2.370,00/Monat brutto, Überzahlung möglich, zzgl. der gesetzlichen Zulagen (Schmutzzulage, Taggeld etc.) Facharbeiter Entgelt ab EUR 2.000,00/Monat brutto, Überzahlung möglich, zzgl. der gesetzlichen Zulagen (Schmutzzulage, Taggeld etc.) Die 14./15. Februar 2018 Renate Gstrein, Imst Als alleinstehende Frau geht es sich meist nicht aus, ein Eigentumsheim zu erwerben. Wenn man eine Wohnungsmiete und die ganzen Lebensunterhaltskosten begleichen muss, dann ist es oft nicht möglich, noch etwas für ein Eigenheim beiseite zu sparen. Leser-Umfrage BENEFITS FÜR UNSERE LEHRLINGE: Als zusätzlichen Anreiz für´s Lernen und Prüfungen schreiben, übernehmen wir bei einer erfolgreich abgelegten Lehrabschlussprüfung die Kosten für deinen Autoführerschein. Damit du auch nach deiner Lehre bei uns richtig durchstarten kannst! Fließerau, 6500 Landeck • 05442 627 10 • office@grasberger.at GRASBERGER.AT/JOBS RUNDSCHAU Seite 25