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LA KW 07

Trost für

Trost für Scheidungskinder „Rainbows“-Gruppe ab März im Oberland (dgh) Wenn Eltern getrennte Wege gehen, sind sie mit all den Herausforderungen beschäftigt, die diese neue Lebenssituation mit sich bringt. Die betroffenen Kinder und Jugendlichen brauchen aber gerade in dieser Umbruchphase, in der das ganze Leben manchmal auf den Kopf gestellt wird, jemanden, der ihre Bedürfnisse im Blick hat. Frühzeitige professionelle Unterstützung wie Rainbows sie anbietet ist für alle Betroffenen hilfreich, um langfristige negative Auswirkungen einer Trennung oder Scheidung zu verhindern. In den Rainbows- Gruppen treffen die betroffenen Kinder (zwischen 4 und 12 Jahren) auf Gleichaltrige, die auch wissen, wie man sich nach einer Trennung fühlt. In der Gruppe verstehen alle, warum jemand traurig oder zornig ist oder sich schuldig fühlt. In zwölf wöchentlichen Treffen unter der Leitung einer speziell qualifizierten Rainbows-Mitarbeiterin werden die Kinder angeregt und ermutigt, ihre Gefühle rund um die Trennung kreativ, spielerisch oder erzählend auszudrücken. Die Rainbows-Gruppe S PORT eröffnet den Kindern eine neue Perspektive: Der Blick richtet sich von dem, was war, nach vorne zu dem, wie das Zusammenleben der Kinder mit ihren getrennten Eltern in Zukunft aussehen wird. „Wir können Geschehenes nicht rückgängig machen, aber wir können die Kinder stärken; ihnen dabei helfen, positive Zukunftsperspektiven zu entwickeln, trotz der Belastungen, denen sie ausgesetzt sind“, sagt MMag. Barbara Baumgartner, die Leiterin von Rainbows-Tirol. In den begleitenden Elterngesprächen erfahren Eltern, was sie in dieser schwierigen Zeit für ihre Kinder tun können. Neue Rainbows-Gruppen für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren, deren Eltern sich getrennt haben, starten im März u. a. in Imst. Für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren werden spezielle Youth-Gruppen angeboten. Weitere Informationen und Anmeldung: Landesleitung Rainbows-Tirol, MMag. Barbara Baumgartner, Amthorstraße 49, 6020 Innsbruck, Tel. 0512 579930, Mobil: 0650 9578869, tirol@rainbows.at, www.rainbows.at. Vizemeister Fließ Tiroler Landesliga Luftpistole 2017/18 Familienfreundliche Hofer KG LR Beate Palfrader (l.) und LR Patrizia Zoller-Frischauf mit Markus Juen, dem Geschäftsführer der Hofer-Zweigniederlassung in Rietz. Foto: Land Tirol/Blickfang (GeSch) 48 Unternehmen haben vergangenes Jahr am Landeswettbewerb „Familienfreundlichster Betrieb 2017“ teilgenommen und wurden von einer Jury in den Bereichen Arbeitszeit und -ort, Karenz und Wiedereinstieg, Weiterbildung, Familienfreundliche Maßnahmen sowie Informationspolitik und Unternehmenskultur bewertet. Montag vergangener Woche haben Familienlandesrätin Beate Palfrader und Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf die Auszeichnungen verliehen, die je nach Betriebsgröße in vier Kategorien vergeben werden. Unter den Siegern war auch die Firma Hofer KG in Rietz mit Niederlassungen in ganz Tirol (Kategorie 3: ab 101 Mitarbeitern). Gratulation! Ein Stockerlplatz Marco Neuner, Bruno Greiter und Stefan Mallaun (v. l.) (dgh) Heuer haben für die Landesliga acht Schützengilden gemeldet, darunter Fließ. Bei den sieben Wettkämpfen schossen in der Fließer Mannschaft Gerhard Jäger, Dietmar Kathrein, Marco Neuner, Bruno Greiter, Martin Schranz sowie Stefan Mallaun aus See als Leihschütze. In den ersten beiden Runden gingen die Fließer klar als Sieger hervor. Das Blatt wendete sich in der dritten und vierten Runde, als sie auf die Gilden aus Münster und Wörgl trafen. In diesen beiden Runden konnten sie jeweils nur Foto: Martin Schranz zwei Punkte erkämpfen. In den Runden fünf und sechs konnten die Fließer die vollen Punkte holen. Zur Finalrunde lagen sie auf Platz 2 mit der Chance, den Meistertitel wieder zu holen. Am 3. Februar wurde das Finale in Innsbruck geschossen: Fließer gegen den letztjährigen Vizemeister Aschau. Nach einem spannenden Duell fehlten den Fließern am Ende sechs Ringe (bei geschossenen 1102 – die Fließer erzielten übrigens die meisten Gesamtringe in dieser Landesliga). Gewinner ist Wörgl. Marisa Andrich, Franziska Patsch, Vanessa Röck und Sophie Zemann (v. l.) Foto: Judoclub Tiroler Oberland (dgh) Am 3. Februar fand im Judozentrum Innsbruck die Tiroler Kata Meisterschaft im Ju No Kata, Katame No Kata und Nage No Kata statt. 37 Paare von allen Tiroler Vereinen nahmen teil, darunter zwei vom Judoclub Tiroler Oberland, die in der Nage No Kata antraten. Vanessa Röck und Partnerin Sophie Zemann holten den dritten Platz. Achte wurden Franziska Patsch und Marisa Andrich. Für Röck war es ein großer Schritt in Richtung Danprüfung (Schwarzgurtprüfung), die sie am 24. Februar ablegen wird. RUNDSCHAU Seite 40 14./15. Feber 2018

Mit Maske die Bahn runter Er-&-Sie-Rodelrennen begeisterte (upi) Auch beim diesjährigen Er-&-Sie-Rodelrennen des Rodelclub Landeck ging es wieder hoch her. Auf der Thial-Rodelstrecke ließen es sich dabei neun Paare nicht nehmen, in illustrer Faschingsverkleidung die rasante Bahn runterzustürzen. Natürlich nicht ohne Pausen einzulegen. In Bewegung 352 Schulsportservice-Trainingseinheiten im Bezirk (dgh) Über 1200 SchülerInnen aus 69 Klassen im Bezirk Landeck haben im vergangenen Schuljahr über das Tiroler Schulsportservice bei 352 Trainingseinheiten in zwölf Sportarten hineingeschnuppert. Ganz vorne auf der Hitliste stehen Schwimmen, Klettern und Tennis. Auch für die Verköstigung war bestens gesorgt: Obmann Gerhard Graber (l.) und Kassier Hans Auer. 14./15. Feber 2018 Es war wieder angerichtet für das Er- &-Sie-Rennen, und diesmal ging’s auf einer einmal mehr von Obmann Gerhard Graber und seinem Team bestens präparierten Strecke sogar noch weiter zu fahren. 1500 Meter betrug die Streckendistanz, und neun Paare hatten ihren Spaß vom Start weg. Vor allem auf der Bahn, die in einer herrlich verschneiten Winterlandschaft eingebettet dalag. Und bei den zwei Stationen, wo sich die Teilnehmer im Dart beweisen mussten – und beim Faschingskrapfenessen. Speziell dabei war, dass die Krapfen ohne Hände geges- Wer ist das? Jakob „Kiss“ Egg, Kulturreferent Landeck RS-Fotos: Unterpirker sen werden mussten. Die Zeitnehmung oblag wie jedes Jahr dem SC Tobadill. „Heuer hatten wir eine super Schneelage“, nickt Graber, der sich bei seinen Helfern bedanken will. „Und ein ganz herzliches Danke auch unseren Sponsoren, Spendern und Gönnern, ohne die wir dieses Rennen nicht durchführen könnten!“ Am Abend ging dann noch eine stimmungsvolle Preisverleihung in der Bruggner Stub’n über die Bühne. Ergebnisse: 1. Josef Kolp/Edeltraud Schlatter, 2. Christine Benedikt/David Hueber, 3. Isolde Kafka/Jakob Egg. Eine bunte Gesellschaft fand sich am Start des Er-&-Sie-Rodelrennens ein. IKA Snowkite World Cup 2018 am Reschen (dgh) Am 26./27. Jänner war der Reschensee Spot für mehr als 80 Sportler aus aller Welt, die an der ersten Etappe des IKA Snowkite Worldcups teilnahmen. Am Freitag drehte sich alles um das „Long Distance“-Rennen, bei dem über 60 Snowkiter versuchten, den Kurs auf dem gesamten Reschensee so schnell wie möglich zu beenden. Am Samstag und Sonntag ging es um Freestyle und Race. Am Sonntag konnte der Veranstalter nach sechs spannenden Rennen die Sieger der ersten IKA Snowkite Worldcup 2018 küren. Die Freestyler kämpften auf den Kickern und Slidern und beeindruckten die Zuschauer mit spektakulären Rotationen und Sprüngen. „Der erste IKA World Cup im Snowkiten war ein voller Erfolg“, kommentiert Organisator Marco Amico aus Schlanders, der den Reschensee im Winter als einen der bes ten Wettkampfspots in Europa sieht. LH-Stv. Josef Geisler (2. v. r.) freut sich über 352 Schulsportservice-Trainingseinheiten im Bezirk. Foto: GEPA/Andreas Prantner „Der Grundstein für ein gesundes Leben und den Erfolg des Sportlandes Tirol liegt in der Sportbegeisterung unserer Jugend. Über das Tiroler Schulsportservice stellen wir die Verbindung zwischen Schule und Sportverein her und eröffnen unserer Jugend ein breites Spektrum an Sportarten“, freut sich Sportlandesrat LH-Stv. Josef Geisler über die Bilanz. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche über den Sportunterricht hinaus für ein bewegtes Leben zu begeistern und den Sport- und Bewegungslehrern Anregungen für den Unterricht zu geben. Das Land Tirol unterstützt dieses Schulangebot derzeit mit jährlich 125.000 Euro. Das Interesse der SchülerInnen ist groß, vielfach wirken die Einheiten auch im regulären Sportunterricht nach. Die Bandbreite der angebotenen Sportarten reicht vom Tanzen über Volleyball bis zum Kickboxen. Besonders gut angenommen Ski & Snowboard Landecker Kindermeisterschaft (dgh) Die Landecker Kindermeisterschaft (Ski und Snowboard) für Kinder Jahrgang 2006 und jünger startet am 18. Februar um 13 Uhr in der Zammer Riefe. Startberechtigt sind alle Kinder mit Hauptwohnsitz in Landeck und Kinder, die Vereinsmitglieder sind. Es gibt eine Gästeklasse für Kinder ohne Wohnsitz in Landeck. Nennungen sind bis 17. Februar 16.30 Uhr bei Intersport Landeck oder an: fuzzi@hubertirol.at möglich (anzugeben sind: Familienname, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Teilnahme Tourenlauf der BR Flirsch-Strengen Die Bergrettung Flirsch-Strengen lädt am 18. Februar zum Tourenlauf zur Bergrettungshütte ein. Start von 8.30 bis 11.30 Uhr in Flirsch-Kolpen und Strengen-Kramategg möglich. Es ist auch eine Schneeschuhspur vorhanden. Im Rahmen der Veranstaltung werden Sachpreise verlost. Der Tourenlauf findet bei jeder Witterung statt. wird das Angebot des Tiroler Schulsportservice im Bezirk Landeck an den 43 Volksschulen. 48 von 116 Volksschulklassen haben im vergangenen Schuljahr in Summe 231 Trainingseinheiten in Anspruch genommen – damit entfallen zwei Drittel aller Bewegungsstunden auf die Volksschulen des Bezirks. LehrerInnen fragen über ein eigens eingerichtetes Internetportal Trainingsstunden in einer gewissen Sportart an. Von den Vereinen genannte qualifizierte TrainerInnen melden sich und vereinbaren den Termin. Rund 250 Trainer in ganz Tirol waren im Schuljahr 2016/2017 rund 7150 Trainingseinheiten im Einsatz. Aufgrund des stetig steigenden Interesses am Angebot des Tiroler Schulsportservice soll es ausgebaut werden, kündigt Josef Geisler an. Nähere Informationen: www.tirol.gv.at/sport/schulsport/schulsportservice. am Ski- oder/und Snowboardbewerb, (Mobil-)Telefonnummer und Mail- Adresse. Kein Nenngeld. Gewertet wird der schnellere von zwei Riesenslalom- Durchgängen. Startnummernausgabe ab 12 Uhr. Preisverteilung anschließend an das Rennen. Ein Training mit Stangen als Vorbereitung auf das Rennen findet am 16. Februar ab 15 Uhr in der Riefe statt. „Snowhow – Climbhow – Bikehow“ Auf Antrag von Bildungslandesrätin Beate Palfrader hat die Landesregierung die Förderung des Sportbildungsprojektes „Snowhow – Climbhow – Bikehow“ beschlossen. Es zielt auf die kind- und jugendgerechte Präventions- und Aufklärungsarbeit über Sicherheit im alpinen Raum ab. Die Veranstaltungen sind für Schüler kostenlos und ermöglichen jährlich circa 2 500 Kindern Einblicke in die sichere Sportausübung. RUNDSCHAU Seite 41