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HOTEL Taverne-Bar SONNE MUSIK | DART | BOWLING ab sofort täglich geöffnet! 6500 LANDECK | TEL. 05442/62519 „Zur Kenntnis zu nehmen“ Landeck: Personalentscheidungen sorgen für Diskussionen (dgh) Personalentscheidungen fallen im Geheimen. Manchmal regen sie aber derart auf, dass sie doch öffentlich werden. In Landeck haben eine Entscheidung gegen eine Einheimische und eine gegen den Wunsch der betroffenen Institution dafür gesorgt. Die Landecker Mandatare schaffen es, mit zwei Personalentscheidungen Aufmerksamkeit zu erregen – Kurzfassung der Kritiker: Im einen Fall wird eine Auswärtige einer Landeckerin vorgezogen, im anderen Fall wird den Wünschen der betroffenen Einrichtung nicht entsprochen, obwohl der Stadt das Geld für diesen Posten sogar refundiert wird. ENTSCHEIDUNG GEGEN DIE SCHULE. Fall 1 betrifft den Schulwartposten an der Berufsschule in Bruggen. Grünen-GR Ahmet Demir kritisiert die Vergabe, da nicht der bereits interimistisch tätige Schulwart den Posten erhalten hat, mit dem anscheinend alle zufrieden waren: „Der Direktor und andere Personen an der TFBS, die mehrmals sowohl schriftlich als auch mündlich ihre Zufriedenheit über die Krankenstandsvertretung zum Ausdruck gebracht haben, fanden leider kein Gehör. Deshalb muss ich mir die Frage stellen, ob wirklich die fachlichen Qualifikationen und die erbrachten vorigen Arbeitsleistungen bei Ausschreibungen eine Rolle spielen.“ Bemerkenswert ist dies auch aus einem besonderen Grund: Die Stadtgemeinde ist zwar Arbeitsgeber, ihr werden die Kosten für den Schulwart der Landesschule aber vom Land refundiert. Mit anderen Worten: Die Stadt stellt ein, es bezahlt aber das Land, dennoch wurde dem Wunsch des Direktors der Landesschule nicht entsprochen. Dir. Günther Schwazer drückt sich vornehm aus: „Obige Regelung führt dann leider dazu, dass, wie im konkreten Fall, die Wünsche der unmittelbar Betroffenen nicht berücksichtigt werden.“ Bgm. Wolfgang Jörg meint dazu: Die Stadtgemeinde habe beim Land bereits vorgebracht, dass sie nicht Landesschulwarte anstellen wolle. Noch ist’s aber so und deshalb meint der Stadtchef: „Entscheidungen sind zur Kenntnis zu nehmen.“ Ahmet Demir zieht Konsequenzen: „Der Beschluss fiel gestern 12:6 (1 Stimme ungültig) … aus. Nach schnellem Abchecken mit den anderen Fraktionen war bei der ‚geheimen‘ Abstimmung klar, dass die VP geschlossen gegen diesen Herrn gestimmt hat … Solche Bestellungen … sind demokratiepolitisch sehr, sehr bedenklich. Deshalb werde ich in Zukunft bei www.kaminbau-systeme.at keiner solchen Personalentscheidung mehr teilnehmen, weil die Beschlüsse im Vorfeld schon gefasst werden.“ Demir kann damit leben, dass die Mehrheit bestimmt, aber die Interessen der TFBS und deren Mitarbeiter, die mit dem Schulwart zusammenarbeiten müssen, außer Acht zu lassen, sei undemokratisch. Auch SP-GR Manfred Jenewein ver- Immobilien Bewertung, Beratung & Verkauf Suche laufend für vorgemerkte Kunden Häuser, Wohnungen und Grundstücke im gesamten Oberland zum kaufen! Kostenlose Verkehrswertermittlung & Beratungsgespräche – Professionelle und schnelle Abwicklung! Immobilientreuhänder Hr. Venier, Tel. 0664 1635187, kv@remax-residence.at, www.remax-residence.at Remax ist mit über 113.800 Maklern in 7400 Büros das erfolgreichste Netzwerk weltweit. GR Ahmet Demir: „Demokratiepolitisch sehr, sehr bedenklich“. RS-Fotos: Archiv steht die Entscheidung „gegen den Wunsch der Schule“ nicht. Geworden ist’s übrigens ein Mitarbeiter der Stadtgemeinde. ENTSCHEIDUNG GEGEN DIE LANDECKERIN. Im zweiten Fall geht’s um die Neubesetzung der Leitung der Stadtbücherei, nachdem Renate Moser-Abler in Pension geht. „Die Person wurde demokratiepolitisch bestimmt“, sagt Bgm. Wolfgang Jörg. Es wird aber Kritik daran laut, dass eine Landeckerin, die Akademikerin ist und sich mit der Gehaltseinstufung als „C“ zufrieden gegeben hat, nicht Nachfolgerin geworden ist. Die Stadtpolitiker haben sich für eine Frau aus Sautens im Ötztal ausgesprochen (angeblich 14:5), die Verbindungen zur ÖVP habe. „Es gibt Hearings, auch bestimmte Gründe … nicht nur: Du bist von da oder dort“, sagt Bgm. Jörg, es gebe „viele, viele Punkte, die der Mandatar mitnimmt“. Die Landecker Bewerberin hatte schon vor der Entscheidung fix damit gerechnet, dass sie den Job nicht erhält. Und Manfred Jenewein, der auch diese Entscheidung nicht versteht, fügt an: Er habe das Gefühl, es gehe einfach darum, sich durchzusetzen. DIE NEUE LEITERIN. Tina Köll-Zimmermann aus Sautens, die neue Stadtbüchereileiterin, ist schwer überrascht, als sie von der RUNDSCHAU auf diese Diskussion angesprochen wird: Sie kenne niemanden vom Landecker Gemeinderat (Kulturreferent Jakob Egg hat sie beim Hearing kennengelernt), GR Manfred Jenewein versteht die Entscheidung „gegen den Wunsch der Schule“ nicht. Bgm. Wolfgang Jörg: „Es gibt Hearings, auch bestimmte Gründe … nicht nur: Du bist von da oder dort.“ auch den Bürgermeister nicht. Dass sie die Gattin eines ÖVP-Bürgermeisters ist, habe sie nicht erwähnt. Seit zehn Jahren ist sie im Büchereiwesen tätig, hat die Ausbildung zur Bibliothekarin absolviert, auch Zusatzausbildungen gemacht. Derzeit leitet sie die Bücherei ihrer Heimatgemeinde Sautens – dies wird sie aufgeben, wenn sie „Landeck“ übernimmt. Sie wird bald nach Landeck kommen und mit Renate Moser-Abler die Neueinrichtung der Landecker Stadtbibliothek (die umgebaut wurde) vornehmen. Die 54-Jährige wird als engagierte Bibliothekarin beschrieben. Landeck BEMERKENSWERT: Prospekte und Beilagen in dieser RUNDSCHAU Teilauflage: • VOLKSHOCHSCHULE, Landeck RUNDSCHAU Seite 8 14./15. Feber 2018

elektrotechniker elektrotechniker Nun wird es ernst plane_RZ_Layout 1 24.07.14 12:35 Seite 1 Landeck: Ab März wird Malser Straße in Begegnungszone Vom Entwurf bis zur Fertigstellung, umgestaltet – Arbeiten sollen Ende Juni abgeschlossen sein alles aus Meisterhand! (aktiefi) Nun wird es ernst: Die Malser Straße wird ab kommenden März zwischen der Stadtapotheke und dem neuen Stadtplatz/Altes Kino zur Begegnungszone umgestaltet. inserat A7_3_Layout 1 24.07.14 09:44 Seite 2 Vom Entwurf bis zur Fertigstellung, alles aus aus Meisterhand! 05472/20789 0699/15697472 office-tirol@erhartbau.at office@erhartbau.at office@erhartbau.at www.erhartbau.at 0699/15697472 www.erhartbau.at Faggen 23, 6522 office@erhartbau.at Faggen Baumeister www.erhartbau.at Faggen 23, 6522 Faggen Holzbau-Meister Baumeister Elektrotechniker Holzbau-Meister Baumeister Planung+ Elektrotechniker Holzbau-Meister Fachplanung Planung+ Elektrotechniker FachplanungPlanung+ Fachplanung plane_RZ_Layout 1 24.07.14 12:35 Seite 1 0699/15697472 Vom Entwurf bis zur Fertigstellung, Meisterhand! holzbau meister holzbau meister Landecker Malser Straße wird nach den Plänen von der Architektengemeinschaft Andreas und Georg Pfenniger umgestaltet. RS-Foto: Tiefenbacher Das Begegnungszonen-Projekt wurde in einer Bewohnerversammlung vorgestellt. „Die Bewohner stehen der Begegnungszone positiv gegenüber und sie sind auch mit den Ergebnissen der Planung zufrieden“, resümierte der Obmann des Planungs-, Verkehrs, Bau- und Wasserausschusses Thomas Hittler (ÖVP). Die Planung stammt von der Architektengemeinschaft Andreas und Georg Pfenniger. Andreas Pfenniger ist mit dem Thema „Begegnungszone Malser Straße“ sehr vertraut, da er seinerzeit als SPÖ-Gemeinderat bereits Vorschläge erarbeitete und Überzeugungsarbeit leistete. FÜNF BAUABSCHNITTE. Die Umgestaltung umfasst eine niveaugleiche Ausgestaltung der Verkehrsfläche, die ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer (Zu-Fuß-Gehende, mit dem Rad-, Motorrad- oder mit dem Auto- Fahrende) ermöglicht. Über diese Flächen wird abwechselnd ein Asphaltbelag und ein Plattenbelag kommen. Die Bauarbeiten erfolgen in fünf Abschnitten. Der erste Abschnitt, der in Angriff genommen wird, ist der im Bereich Intersport- Filiale. Mit diesem wird im März 2018 begonnen. Dann arbeitet man sich Stückchen für Stückchen stadteinwärts bis zum Abschnitt im Bereich Stadtapotheke-Citypassage voran. Als letzter Bauabschnitt folgt dann der im Bereich Altes Kino- Reschenscheideckhaus. Ende Juni 2018 sollen die gesamten Umgestaltungsarbeiten abgeschlossen sein. Der Frischemarkt kann während der Zeit des Umbaus abgehalten werden, allerdings müssen die Fieranten kleine ausweichende Wanderungen in Kauf nehmen. VERGABEN. Unter Dach und Fach ist jetzt auch die Vergabe der Baumeisterarbeiten für die Begegnungszone. Der Landecker Gemeinderat beschloss in der vorwöchigen Sitzung diese zum Angebotspreis in Höhe von 1,056 Millionen Euro an den Baukonzern Porr als Billigstbieter zu vergeben. Als nächstes stehen die Elektroarbeiten zur Vergabe an. Die Ausschreibung wird diese Woche abgeschlossen. Tirol stärken. Platter wählen. 14./15. Feber 2018 RUNDSCHAU Seite 9 P005_020_017_Oberlaender_Rundschau_212x135_RZ.indd 2 09.02.18 10:08