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D A WAR WAS LOS... Die „Windlafurzer“-Guggamusig führte den Faschingsumzug am „Unsinnigen“ durch Reutte an. RS-Fotos: Schretter Vestalinnen und Legionäre zogen durch Reuttes Straßen – oder war es doch das Gefolge des Gunglers? (sas) Am „Unsinnigen Donnerstag“, dem 8. Februar, war es wieder soweit – die Narren regierten ab 14 Uhr das Geschehen in Reutte und verwandelten mit ihrem ausgelassenen Treiben den Ober- und den Untermarkt in eine einzige riesige Partymeile. Etliche Fußgruppen, Vereine und Musikkapellen hatten sich während der vergangenen Wochen und Monate Gedanken gemacht, entworfen, gebaut und gebastelt und zogen nun verkleidet und oft auf großen Wagen durch die Straßen. Breit gestreut waren die Themen, die humor- und fantasievoll dargestellt wurden. Da ging es um ein Loveboat, das in Zukunft vielleicht über den Urisee kreuzen wird, um Notärzte, die nicht nur vertrauensvoll wirkten, um Hexen, die mit ihren Besen die Straßen rein fegten und um Kaminkehrer, die allen Glück bringen mochten, die am Straßenrand dem bunten Treiben zuschauten. Ob die Eier, die angeboten wurden, wohl wirklich Bioeier waren? Die Guggamusig führte den langen Zug mit rhythmischen Klängen an, gab ein kleines Ständchen vor dem Gemeindehaus, die Bürgermusikkapelle Reutte machte in ihren Matrosenkostümen ein sehr elegantes Bild und die Musikkapelle Pflach ließ Zirkusstimmung aufkommen. Für das leibliche Wohl war – flüssig, wie auch fest – bestens gesorgt. Auch im zahlreich erschienen Publikum war so manch einfallsreiche Kostümierung zu entdecken. Klar im Vorteil war, wer sich in ein „felliges“ Kostüm gehüllt hatte, denn die Temperaturen waren nicht gerade frühlingshaft. Aber, einen echten Faschingsnarren wirft so schnell nichts aus der Bahn. Schließlich wartete ja dann auch noch das Partyzelt am Billaparkplatz auf die Feierwütigen. Bringt er wohl echte Bioeier oder muss doch die Stempelung überprüft werden? Wer diesen beiden charmanten Kaminkehrern begegnete, kann ja nur ein Glückspilz sein! Die Musikkapelle Pflach entführte die Schaulustigen in die Manege des Faschingszirkus in Reutte. Für den „Unsinnigen” wurde die Konzertbühne kurzerhand zur Arena. Die Hexen der Faschingsgilde Reutte... ... und ein plötzlich um Jahre Gealterter. Wer hat sich denn hier auf die Straße verirrt? Was hat denn der Hex’ das Grüne ins Gesicht getrieben? RUNDSCHAU Seite 18 AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN 14./15. Februar 2018

FPÖ kritisiert Ignorieren des Volksvotums in Vils Fabian Walch ortet Scheu vor der direkten Demokratie Ihr Pelletslieferant im Allgäu und Außerfern! Die kleine Stadt Vils sorgt für großes Aufsehen. Der deutsche Werkzeugmaschinenhersteller Deckel-Maho würde gerne ein Logistikzentrum in Vils errichten, wofür sich der Vilser Gemeinderat mit nur einer Gegenstimme aussprach. Von Sabine Schretter Daraufhin sammelte Markus Petz, „rebellischer“ Vilser Gemeinderat Unterschriften und erzwang so eine nicht bindende Volksbefragung, die mit 66 Prozent gegen das Logistikzentrum ausfiel. Am Montag, dem 5. Februar, kam die Angelegenheit erneut in den Vilser Gemeinderat. Das Ergebnis der Abstimmung war – trotz eindeutiger Volksmeinung – das gleiche: zwölf zu einer Stimme für das geplante Logistikzentrum. VOLKSMEINUNG AUSSEN VOR. Für den freiheitlichen Bezirksobmann Fabian Walch ist das völlig unverständlich: „Das Beispiel Vils zeigt deutlich, was die verkrustete Uralt-ÖVP in Tirol von der Stimme des Volkes hält, nämlich gar nichts. Die ÖVP-Liste rund um den schwarzen Bürgermeister D A WAR WAS LOS... Günter Keller verkörpert den Geist der Tiroler VP in Reinform, nämlich die Einstellung, dass das Land ihr gehöre und sie ohnehin alles besser wisse als die Bevölkerung.“ Für Walch wirft der Fall in Vils ein Schlaglicht auf das Vorgehen der ÖVP: „D’rüberfahren scheint die oberste Maxime zu sein. Keller gehört auch zu dieser ÖVP- Riege rund um Ledl-Rossmann und LH Platter, die auf des Volkes Stimme pfeifen, wie beispielsweise die Schließung der Volksschule in Lechleiten gezeigt hat. Bekanntlich trennen Keller und Platter ja nur ein ‚h‘. Die Tiroler VP scheut jedenfalls die direkte Demokratie wie der Teufel das Weihwasser.“ DEMOKRATIE UND OHR FÜR BEVÖLKERUNG. Walch ergänzt abschließend, dass direkte Demokratie ein Kernthema freiheitlicher Politik und die Teilhabe der Bevölkerung vor allem im Kommunalbereich daher essentiell sei. www.allgäu-pellets.de +49 (0) 83 42 - 89 58 66 - 0 FPÖ-Bezirksobmann Fabian Walch versteht die Entscheidung für ein Logistikzentrum des Vilser Gemeinderates nicht. Foto: FPÖ Sprechstunde mit Dr. Dr. Stein Tveten Faltenbehandlung Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung! 86 Geräte wurden zur Reparatur gebracht, größtenteils erfolgreich! RS-Foto: Weber (mw) „Wenn eppas hie isch oder es geaht numm g‘scheid – tuas auf d´Seita und halt´s bereit! Z´Höfa dob sind Leit mit flinka Finger, dia richta Toschter und Rasatrimmer! Oft amoul do fehlt it viel – a Schreifla vo am langa Schtiel. Wenn der Fehler isch glei gfunda – dreht der Mixer wieder Runda! Ruia tuat uan a tuire Maschie – wenn des Glumpat isch glei hie! Nimm‘s mit aui in d´Hahnakammhalla – i woaß gwieß, dou weards dar gfalla. Derweil dei Zuig isch im OP – hosch du an Huagart und trinksch Kaffee! Koschta tuat des Ganze nix – a freiwillige Spende, des isch wohl fix!“ 82 Reparaturannahmen sprechen für sich und zeigen auf, dass das Repair-Café längst zur fixen Einrichtung geworden ist. Alle drei bis vier Monate treffen sich ehrenamtliche Helfer, um Liebgewonnenes zur erhalten und so der Wegwerfgesellschaft ein wenig Paroli zu bieten. Bei zukünftigen Repair Cafés wird man von Fernsehern und CD-Playern Abstand nehmen, da diese von ihrer Bauart und der Ersatzteillage her fast aussichtslose Probleme darstellen. Die Erfolgsquote bei Bekleidung und Haushaltsgeräten ist dagegen sehr hoch, was für die motovierten Mitglieder des Teams spricht und die Arbeit sinnvoll macht. Repair ist eine Idee, die auf Ehrenamt aufbaut und in Höfen eine gute Heimat gefunden hat. Das Team freut sich über weitere freiwillige Helfer, die gerne für den guten Zweck schrauben. Die freiwilligen Spenden werden ausnahmslos im Außerfern verwendet. Der nächste Termin wird auf der Webseite http://repaircafeausserfern.at/und in der Presse bekanntgegeben. Unterspritzungen haben sich als eine unkomplizierte, aber wirkungsvolleAlternative zur Chirurgie erwiesen, umunerwünschte Falten und Fältchen zu glätten. Dabei werden auffüllende Substanzen unter die Falte gespritzt und diese dadurch gehoben. Gerade im Augen-, Stirn- und Mundbereich erzielt man mit dieser Methode schöne Erfolge. Störende Falten werden weniger sichtbar oder verschwinden sogar ganz. Die Substanz mit der unterspritzt wird, ist individuell abgestimmt auf Form und Tiefe der Falte. Die Palette reicht von Hyaluronsäure bis zu Eigenfett-Transplantation. Mimikfältchen werden mitBotulinum ToxinTyp Abehantelt. Gesichtsmuskeln undextreme Hautbewegungen, welche für die Falten verantwortlich sind, werden damit entspannt und die Faltenbildung verhindert. Bereits vorhandene Fältchen werden sogar geglättet. Welche Methodefür Sie diegeeigneteist,wirdinausführlichen Gesprächen geklärt, bei denen Ihnen Wirkungsweise und Durchführung der Behandlungen genau erläutert werden. Sinnvoll ist esfrühzeitig mit einer Therapie zu beginnen, bevor ausFältchen tiefeFurchen werden. aesthetic clinic Bahnhofstraße 42 42 87435 Kempten Tel. 08 31 -96086 868080 www.aesthetic-info.com 14./15. Februar 2018 AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN RUNDSCHAU Seite 19