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TE KW 07

Für Mama & Papa eine

Für Mama & Papa eine Kooperation von Frühlingsforscher unterwegs Die warme Jahreszeit lädt auch die Kinder ein, in der Natur auf Entdeckungsreise zu gehen Im Frühling werden wir mit einer Fülle an (Sinnes-)Eindrücken überhäuft. Das berührt unser Gemüt und wir werden beschwingt und aktiv. & Haus der Telfer Kinder Eltern-Kind-Zentrum Blüten verbreiten ihre Düfte, Blumen und Bäume zeigen uns ihre Farben vom hellsten Gelb bis zum tiefsten Rot. Untermalt werden der olfaktorische und der visuelle Genuss vom Gezwitscher der verschiedenen Vögel. Die Tage werden länger, und es gibt das erste einheimische Obst und Gemüse, wie z.B. Frühkartoffeln, Spargel und süße Erdbeeren. Das wärmere Frühlingswetter lädt uns zu Spaziergängen, Exkursionen, Spielen und zu Experimenten im Freien ein. NATURERFAHRUNGEN SIND SINNESERFAHRUNGEN. Es gibt keinen größeren Impulsgeber als die Natur selbst. Sie spricht alle Sinne an, und es gibt kaum eine Möglichkeit, sich ihr zu entziehen. Wir treten vor die Tür und haben sofort etwas im „Sinn“ - einen Regenschauer, den Duft von Holunder, eine zwitschernde Drossel, die roten Rosen im Beet oder eine Mücke, die um unseren Kopf schwirrt – und reagieren darauf. Ob wir dies bewusst oder unbewusst tun, liegt unter anderem an der Menge anderer Gedanken oder an der Intensität überdeckender Emotionen. Kinder wissen zwar schon einiges über Pflanzen und Tiere, vor allem durch Bilderbücher. Aber „begreifen“ können sie die Dinge erst, wenn sie Vogelstimmen lauschen, Kaulquappen beobachten oder barfuß durch den kalten Bach laufen… „Am Ende schützen wir nur, was wir lieben, wir lieben nur, was wir verstehen, und wir verstehen nur, was wir erfühlen“, Baba Dioum, senegalesischer Landwirtschaftspionier. Nur im direkten Kontakt mit der Natur lernen Kinder ihre Umwelt schätzen und lieben – und das ist die beste Voraussetzung, sie auch zu schützen! UNTERWEGS IN DER NATUR. Nach den kalten Wintermonaten wieder rauszugehen und sich an der frischen Luft zu bewegen, tut Körper und Geist gut. Nehmen Sie sich deshalb Zeit für gemeinsame Erkundungen. Bestimmungsbuch, Becherlupen und Fernglas gehören ins Gepäck. Gehen Sie auf die Fragen Ihrer Kinder ein und suchen Sie am besten gemeinsam nach Antworten. Auch wenn Sie keine Wiese hinterm Haus und keinen Wald in der Nähe haben, in Städten bieten sich Parks für Naturerkundungen an und selbst auf dem Balkon lässt sich beobachten, wie die ersten Bienen ihren Nektar sammeln! Für Mama und Papa ein paar Blümchen pflücken: In einigen Wochen wird das wieder möglich sein. Fotos: pixabay.com Hier ein paar Ideen für kleine Frühlingsforscher: • Aus Löwenzahn oder Gänseblümchen lässt sich Blumen-Schmuck, z.B. Armbänder oder Ohrringe, herstellen. Mit dem Fingernagel ritzt man den Stiel unterhalb der Blüte ein und steckt das andere Ende durch den Schlitz. • Auch aus anderen Naturmaterialien, die Kinder auf Spaziergängen finden, lassen sich viele Dinge basteln. Idee: Kleben Sie Federn zwischen die geöffneten Schuppen kleiner Kiefernzapfen. Aus rotem Papier wird noch ein Schnabel angebracht – fertig ist ein Vogel. Mehrere Vögel an einem Zweig ergeben ein schönes Mobile. • Wer entdeckt die ersten Frühblüher im Wald? Einzelne kleine Blüten dürfen die Kinder auch pflücken, um sie zu Hause zu pressen. • Bäume sind unterschiedlich alt. Kinder finden es toll, das Alter gefällter Bäume zu bestimmen, indem sie die Jahresringe zählen. Fantasieren Sie gemeinsam: Was könnte der Baum wohl schon alles „erlebt“ haben? • Das Riech-Spiel wird Ihren Kindern sicher gefallen: Blumen, Harz, Moos, Erde etc. werden mit verbundenen Augen unter die Nase gehalten. Wer „erschnüffelt“ die meisten Gerüche? • Auf dem Balkon können Kinder in Blumentöpfen verschiedene Frühlingskräuter säen, z.B. Petersilie oder Zitronenmelisse. Regelmäßig gießen nicht vergessen – und sich die „Ernte“ dann als Tee oder auf dem Butterbrot schmecken lassen! Den Eltern bei der Gartenarbeit helfen. Auch das wird schon bald wieder möglich sein. • Irrgärten und Labyrinthe haben die Menschen schon immer und in allen Kulturen fasziniert. Durch ein Labyrinth gibt es nur einen Weg mit einem Start und einem Ziel. Im Irrgarten hingegen wird man sprichwörtlich in die Irre geführt, und es gibt jede Menge Sackgassen. Auf einer Wiese können Sie mit den Kindern einen Irrgarten anlegen. Die Kinder markieren die Wege zuvor mit Stöcken oder Holzstielen. Den Weg können Sie mit Gras- oder Haushaltsscheren schneiden. Es ist eine schöne Aktion für einen gemeinsamen Eltern-Kind-Nachmittag. Außerdem gibt es auf der Wiese sicher viel zu entdecken: Wildblumen, kleine Tiere und verschiedene Gräser. RUNDSCHAU Seite 28 14./15. Februar 2018

K ULTUR Die 22. Art Innsbruck versammelt nach einem Jahr Pause wieder Galerien aus zehn Ländern mit aktuellen Positionen der europäischen zeitgenössischen Kunst in Innsbruck. Ein Rundgang. Von Lia Buchner Zehn nach elf ist vom prognostizierten Riesenandrang auf der Art Innsbruck noch nichts zu sehen. Was fein ist, denn so kann man sich durch die Kojen der Galeristen treiben lassen und schauen, wo sich der Blick verfängt. Das tut er oft. Zuerst an Mia Florentine Weiss‘ „Pegasus“. Die deutsche Konzeptkünstlerin, der völlig zurecht die heurige Sonderschau gewidmet ist, hatte sich mit Erich Kästner-Lesung Zum 119. Geburtstag des berühmten Schriftstellers Erich Kästner findet am Freitag, dem 23. Februar, um 19.30 Uhr im Noaflsaal in Telfs eine Lesung mit Hubert Flattinger statt. Für die musikalische Untermalung sorgt Frajo Köhle. Eintritt: Freiwilliger Kulturbeitrag erwünscht. Viel Rost auf der „Art Innsbruck“ Telfer Künstler Bernhard Witsch und Marika Wille-Jais auf Innsbrucker Kunstmesse dem geflügelten Ross auf die großen Flüchtlingsrouten begeben – und phantastische Bilder mitgebracht. Oder am „Weltenfresser“ von Torsten Gebhardt, einer beunruhigend apokalyptischen, großformatigen Arbeit. Katja Gehrungs spannend komponiert Fotos, von denen man den Blick kaum losreißen kann: „China meets rubber boots“. Die namhaften Galeristen wie Hosp aus Nassereith oder Rhomberg aus Innsbruck locken mit großen Namen: Hermann Nietsch, Markus Prachensky, Anton Christian. Bei den italienischen Galerien findet sich auch einiges von Antoni Tàpies und Pablo Picasso. Viel zu schauen. Und dann bleibt der Blick auf einem rostigen „Arschgeweih“ hängen. Künstler Bernhard Witsch ist mit seinen Arbeiten gleich bei drei Der Rostbaron ist geadelt: Biennale-Teilnehmer Bernhard Witsch. NEU TOP 12 Fotos. Lia Buchner Galerien zu sehen, unter anderem bei Artinnovation, mit der er im Sommer 2017 auf der Biennale in Venedig vertreten war. Seitdem ist der Baron endgültig geadelt. Und weil es halb zwölf auch bei ihm noch einigermaßen ruhig ist, erzählt er ein bisschen von Venedig. Lässig war‘s schon sehr. Er hat danach ganz viele Anfragen aus den USA und Asien bekommen, aber er weiß nicht so recht. Jetzt gerade wieder eine aus Belgien. Mal sehen. Doch, die Art Innsbruck ist nach der Biennale trotzdem ganz schön. Bodenständig halt. So wie er. Von 16.02. bis 22.02. Fr Sa So Mo Di Mi Do Alles Geld der Welt Ab 12J 18:00 18:00 18:00 18:00 18:00 18:00 18:00 132 min 21:00 21:00 21:00 21:00 21:00 21:00 21:00 NEU NEU Black Panther Ab 16J 17:45 135 min 17:45 17:45 17:45 17:45 17:45 17:45 Black Panther 3D Ab 16J 15:00 15:00 15:00 15:00 15:00 15:00 15:00 135 min 20:30 20:30 20:30 20:30 20:30 20:30 20:30 Die kleine Hexe Jgf 13:50 13:50 13:50 13:50 13:50 13:50 13:50 103 min 15:55 15:55 15:55 15:55 15:55 15:55 15:55 Ferdinand Geht stierisch ab! Ab 6J 14:00 14:00 14:00 14:00 14:00 14:00 14:00 107 min Bernhard Witsch: „Hommage an das Arschgeweih“. Fifty Shades Of Grey Befreite Lust Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft Jumanji 2 Willkommen im Dschungel Maze Runner 3 Die Auserwählten in der Todeszone 16:40 16:40 16:40 16:40 16:40 16:40 16:40 Ab 16J 18:55 18:55 18:55 18:55 18:55 18:55 18:55 101 min 20:15 20:15 20:15 20:15 20:15 21:00 21:00 21:00 21:00 21:00 21:00 21:00 Ab 6J 99 min 13:50 16:00 13:50 16:00 13:50 13:50 13:50 13:50 13:50 16:00 16:00 16:00 16:00 Ab 12J 16:10 16:10 16:10 16:10 16:10 120 min Ab 14J 21:15 21:15 21:15 21:15 21:15 21:15 21:15 143 min NEU Wer ist Daddy? 16:20 16:20 16:20 16:20 16:20 16:20 16:20 Ab 12J 18:00 18:00 18:00 18:00 18:00 18:00 18:00 113 min 20:45 20:45 20:45 20:45 20:45 20:45 20:45 AH Wunder Jgf 14:05 14:05 14:05 14:05 14:05 14:05 14:05 132 min 18:35 18:35 18:35 18:35 18:35 18:35 18:35 Das Leuchten der Erinnerung Ab 10J 113 min 18:35 20:15 Bernhard Witsch: „In sich“. 14./15. Februar 2018 Das komplette Kinoprogramm finden Sie auf www.fmzkino.at RUNDSCHAU Seite 29