Aufrufe
vor 8 Monaten

Wiener Festwochen 2018

Ersan Mondtag, Aischylos

Ersan Mondtag, Aischylos Die Orestie Theater Die Orestie von Aischylos in einer Übersetzung von Walter Jens Spielort Theater an der Wien Termine 21. / 22. / 23. Mai, 19 Uhr Sprache Deutsch Preise Euro 4,– bis 59,– Einführung 21. / 22. / 23. Mai, 18.30 Uhr, Theater an der Wien, Großer Pausenraum Publikumsgespräch 22. Mai, im Anschluss an die Vorstellung DE Die Tragödientrilogie Die Orestie des griechischen Dramatikers Aischylos steht nicht nur am Beginn der europäischen Theatergeschichte, sie steht auch am Beginn des abendländischen Demokratieverständnisses. Der Dichter lässt durch göttlichen Richterspruch der Pallas Athene den verheerenden Kreislauf von Schuld und Rache – und damit die anhaltenden Gräuel taten nach dem Ende des Trojanischen Kriegs – durchbrechen. Ersan Mondtag, 2016 von Theater heute zum Nachwuchs regisseur des Jahres gekürt, zeigt mit Die Orestie erstmals eine seiner Inszenierungen in Österreich. In seiner Interpretation eröffnet er provozierende Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen, die Fragilität von Demokratie und die Rolle der Bürger * innen: »Die zentrale Frage in der Orestie ist die nach Recht und Gerechtigkeit. Das ist in meiner Weltwahrnehmung auch ein gegenwärtig zentrales Problem […] Das Tragödiengeschehen macht klar, dass es wichtig ist, als Zuschauer eine Haltung zu entwickeln.« Mondtags Zusammenarbeit mit dem Komponisten Max Andrzejewski und einem Gesangschor verleiht dem archaischen Werk eine musiktheatralische Qualität. 20

WIEN DEBUT EN The tragic trilogy Oresteia by the Greek drama tist Aeschylus constitutes not only the beginning of European theatre history, but also the dawn of the Western concept of democracy. In his first production shown in Austria, Ersan Mondtag, who was named Young Director of the Year by Theater heute in 2016, explores provocative perspectives on current developments and the fragility of democracy. Regie Ersan Mondtag Musik Max Andrzejewski Dramaturgie Matthias Günther Bühne Paula Wellmann Kostüme Josa Marx Mit Marie Löcker, Björn Meyer, Thomas Niehaus, Paul Schröder, Cathérine Seifert, André Szymanski, Sebastian Zimmler und einem Gesangschor Leitung Gesangschor Uschi Krosch Produktion Thalia Theater 21