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Wiener Festwochen 2018

Gisèle Vienne Crowd

Gisèle Vienne Crowd Tanz Spielort Gösserhallen, Halle 1 Termine 31. Mai, 1. / 2. Juni, 20 Uhr Preise Euro 15,– bis 30,– Publikumsgespräch 2. Juni, im Anschluss an die Vorstellung DE Eine kühle Nacht und der Geruch feuchter Erde umhüllen 15 junge Tänzer * innen. Vorfreude und Erregung sind spürbar. Mit dem einsetzenden Techno-Beat entwickelt sich ein komplexes Geflecht von Emotionen, Sehnsüchten und Spannungen im Mikrokosmos einer tanzaffinen Gemeinschaft. Berauschende, bedrohliche und befreiende Kräfte vereinen sich im kollektiven Ritus der Bewegung. Die französisch-österreichische Regisseurin, Choreografin und bildende Künstlerin Gisèle Vienne erforscht mit ungemeiner Präzision Konflikte, die innerhalb einer Gruppe junger Menschen aufflackern. Trägt Gewalt auch positives Potenzial in sich? Kann sie als konstruktiver Bestandteil einer Gesellschaft betrachtet werden? Das Berlin der 1990er Jahre – Techno, Punk und Love Parade – dient Gisèle Vienne ebenso als Inspiration wie zeitgenössische Club kultur und archaische Riten. Im Sog der Tracks, eine Auswahl von Peter Rehberg, entfaltet sich im Zusammenspiel mit Licht und Bewegung die Magie eines Rave. Zwischen Tagtraum und Trance flirrend bringt Crowd unsere lineare Wahrnehmung von Zeit zum Stillstand. EN 15 young dancers meet in the darkness of the night and negotiate their emotions, longings, interpersonal tensions and conflicts to the sound of techno beats. To tracks selected by Peter Rehberg, the director, choreographer and visual artist Gisèle Vienne conjures up the magic of a rave. Time stands still between a daydream and a trance. 46

Konzept, Choreografie, Bühne Gisèle Vienne Mix, Edits, Playlist Peter Rehberg Mit Musik von Underground Resistance, KTL, Vapour Space, DJ Rolando, Drexciya, The Martian, Choice, Jeff Mills, Peter Rehberg, Manuel Göttsching, Sun Electric, Voices From The Lake Sound Diffusion Stephen O’Malley Licht Patrick Riou Dramaturgie Gisèle Vienne, Denis Cooper Mit Philip Berlin, Marine Chesnais, Kerstin Daley-Baradel, Sylvain Decloitre, Sophie Demeyer, Vincent Dupuy, Massimo Fusco, Rémi Hollant, Oskar Landström, Theo Livesey, Louise Perming, Katia Petrowick, Jonathan Schatz, Henrietta Wallberg, Tyra Wigg Produktion DACM Koproduktion Wiener Festwochen, centre dramatique national Nanterre-Amandiers, Maillon, Théâtre de Strasbourg – Scène européenne, Le Théâtre national de Bretagne, manège, scène nationale – reims, CDN Orléans/Loiret/Centre, La Filature, Scène nationale, BIT Teatergarasjen Mit Unterstützung von CCN2 – Centre chorégraphique national de Grenoble, CND Centre national de la danse 47