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Kicker der Ortenau Winter 2011/2012

SC Freiburg Reicht die

SC Freiburg Reicht die Qualität zum Klassenerhalt? Sportclubtrainer Christian Streich im Interview Christian Streich Für sich selber Verantwortung übernehmen, für Kollegen und für den Verein – was der neue Cheftrainer Christian Streich seit mehr als 16 Jahren beim Sport-Club vorlebt, soll wieder mehr als alles andere das Wesen der Arbeit auf dem Platz bestimmen. Und auch jenseits davon Kicker: Was man versteht bei einem, der seit mehr als 16 Jahren beim SC Freiburg arbeitet und die Philosophie des Clubs mit entwickelt und geprägt hat. Aber haben Sie jetzt in der Vorbereitung nie das Gefühl gehabt, dass die Verantwortung, die nun auf Ihren Schultern liegt, auch zu schwer wiegen könnte? Streich: Überhaupt nicht. Wir alle im Trainerteam waren uns einig, dass wir uns erst einmal ausschließlich auf Dinge konzentrieren dürfen, die wir unmittelbar beeinflussen können. Kicker: Also die Trainingsarbeit auf dem Platz? Streich: Nicht nur. Wir haben uns hingesetzt, dis kutiert, was jetzt notwendig ist. Wir kennen doch die Baustellen, wir waren alle – bis auf den neuen Co-Trainer Lars Voßler – Teil des Trainer-Teams von Marcus Sorg. Wir haben mit allen Beteiligten, auch mit den Spielern die Situation klar angesprochen, Meinungen eingeholt und versucht, Wege zu finden, auf denen möglichst schnell ein Lichtlein am Ende des Tunnels sichtbar wird. sich für ihn und nicht nur für die Bälle, die er ins Aus grätscht und die Pässe, die er spielt. Nur wenn wir das gemeinsam hinkriegen, haben wir als SC Freiburg eine Chance, in einer Konkurrenz zu bestehen, in der viele Mannschaften individuell besser besetzt sind als wir. Kicker: Ist bei dieser Aufarbeitung auch klarer geworden, was in der Hinrunde schief gelaufen ist? Streich: Man muss da sehen, dass wir nicht sehr weit, sondern nur ein paar Punkte hinter dem liegen, was für den SC Freiburg normal und realistisch ist. Das hat auch mit Dingen zu tun, die nicht beeinflussbar sind, wie Verletzungen. Aber darüber hinaus haben wir – und da schließe ich mich selber ausdrücklich mit ein – vielleicht nicht immer bedingungslos genug auf dem Prinzip beharrt, das für den SC Freiburg noch wichtiger ist als für anderen Vereine: dass jeder Einzelne eine große Verantwortung nicht nur für sich hat, sondern auch für die Gruppe und für den Verein als übergeordnetes Prinzip. Sicher werden wir versuchen, diesen hohen Anspruch künftig noch konsequenter umzusetzen. Kicker: In der Winterpause wurden vier Spieler aus der Fußballschule mit langfristigen Profiverträgen ausgestattet. War dies eine Reaktion auf die vielen Abgänge, oder eine qualitative Verbesserung des Kaders? Streich: Die haben ja bereits in der Vorrunde oft bei den Profis mittrainiert. Wir haben Vertrauen in die Jungs und es überrascht mich nicht, wie unsere jungen Spieler bisher in der Bundesliga aufgetreten sind. Die haben schon während ihrer Ausbildung in der Freiburger Fußballschule viele Stresssituationen gemeistert und wir müssen alles daran setzen ihnen dabei zu helfen, den Druck auszuhalten. Ich habe oft schon gefragt „Ist es euch zu viel? Sollen wir ein bisschen langsamer machen?“ Die Antwort war bisher immer „nein, bloß nicht, Herr Streich“. Das ist bei der Doppelbelastung Ausbildung und Fußballprofi außergewöhnlich. Da kann ich mich nur bei den Spielern bedanken. Kicker: Im Heimspiel gegen den FC Bayern München standen sechs Spieler aus der FFS auf dem Platz. Das 0:0 war schmeichelhaft für die Bayern. Was hat die Mannschaft besonders gut gemacht? Streich: Das Spiel lief schon so, wie wir uns das gewünscht haben, auch wenn ich gerne gesehen hätte was passiert wäre, wenn wir in Führung gegangen wären. Es ist uns gegen die Bayern gut gelungen, immer wieder die Räume zu schließen. Am Ende war es ein verdienter Punkt. Wenn man gegen so eine klasse Mannschaft zu null spielt, dann ist das sicherlich gut für uns. Kicker: Zusätzlich wurden mit Karim Guédé, Sebastian Freis, Michael Lumb, Fallou Diagne und Ivan Santini fünf weitere Spieler verpflichtet. Haben die Neuzugänge Ihre Erwartung erfüllt und was darf man noch von ihnen erwarten? Streich: Es ist ja nicht so, dass wir die neuen Spieler von außen kurzerhand aus dem Hut gezaubert haben. Alle Neuen wurden von unserer Scoutingabteilung zum Teil über Jahre hinweg beobachtet, darum wissen wir, dass uns jeder Einzelne helfen kann. Es ist auf jeden Fall schön zu sehen, wie sich die Neuen innerhalb kürzester Zeit integriert haben und von der Mannschaft aufgenommen worden sind. Das ist schon außerordentlich. Kicker: Ganz oben auf der Prioritätenliste standen bei diesem Neuanfang offenbar gruppendynamische Prozesse ... Streich: ..., weil es beim SC Freiburg immer nur über die Gruppe gehen kann. Jeder einzelne Spieler soll das Gefühl haben, dass er hier auch als Person gut aufgehoben ist. Die tägliche Arbeit ist bei uns mehr als nur der Fokus auf das Spiel. Es schadet nichts, wenn ein Spieler auch ein bisschen was über den Verein weiß und über die Kollegen und umgekehrt das Gefühl hat, man interessiert Jeder kann es sehen: Schwalbe von Frank Ribery im Spiel in Freiburg. Foto: Michael Heuberger 6

1. Fußball-Bundesliga Wir können nur mit einer funktionierenden Gruppe bestehen. Kicker: Die nächsten vier Partien gegen Mönchengladbach, HSV, Kaiserslautern und Bayer Leverkusen stehen an. Was darf man vom SC Freiburg erwarten? Streich: Wir wissen, was auf uns zukommt. Wichtig ist, dass wir konzentriert weiterarbeiten. Letztlich geht es einzig und allein um die Perspektive. Wir sind einverstanden damit, wie die Mannschaft arbeitet und es ist unser Anspruch, den Zuschauern immer wieder durch Einsatz und ordentlichen Fußball Freude zu bereiten. Wenn wir dann am Ende der Saison in den Spiegel schauen können mit dem Gefühl, alles getan zu haben, ist es in Ordnung. Danke für das Interview Quelle: Heimspiel Heimspiele im Mage Solar-Stadion: 24.03.2012 1. FC Kaiserslautern 07.04.2012 1. FC Nürnberg 14.04.2012 1899 Hoffenheim 28.04.2012 1. FC Köln Ticket online: www.scfreiburg.com Neuzugang Nr. 9 Ivan Santini geb: 21.05.1989 in Zadar, CRO Position: Angriff Zuletzt: NK Zadar beim SC: Jan 2012 Neuzugang Nr. 13 Fallou Diagné geb: 14.08.1989 in Pikine, SEN Position: Abwehr zuletzt: FC Metz beim SC: Jan. 2012 Neuzugang Nr. 16 Michael Lumb geb: 9.01.1988 in Arhus, DEN Position: Abwehr zul: St. Petersburg beim SC: Jan 2012 Neuzugang Nr. 25 Oliver Sorg geb: 29.05.1990 in Engen, BRD Position: Abwehr Zuletzt: SC II beim SC: Juli 2006 Neuzugang Nr. 28 Matthias Ginter geb: 19.01.1994 in Freiburg, BRD Position: Mittelfeld zuletzt: SC U19 beim SC: Juli 2005 Neuzugang Nr. 31 Karim Guédé geb: 07.01.1985 in Hamburg, BRD Position: Mittelfeld zul.: Slovan Bratislava beim SC: Jan 2012 Neuzugang Nr. 35 Sebastian Freis geb: 23.04.1985 in Wettersbach Position: Angriff Zuletzt: 1. FC Köln beim SC: Jan 2012 Neuzugang Nr. 36 Alexander Schwolow geb: 02.06.1992 in Wiesbaden Position: Torwart zuletzt: SC II beim SC: 2008 Neuzugang Nr. 41 Immanuel Höhn geb: 23.12.1991 in Mainz Position: Abwehr zuletzt: SC II beim SC: Juli 2008 Probebaden kostenlos im Duravit Design Center! Lust auf Wellness? Vereinbaren Sie Ihren Termin zum kostenlosen Probebaden! Duravit AG, Werderstraße 36, 78132 Hornberg. Geöffnet Mo – Fr 8 – 19 Uhr, Sa 12 – 16 Uhr, Telefon 07833 70 114, designcenter@duravit.de 7

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