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Kicker der Ortenau Sommer 2011/2012

1. Fußball-Bundesliga

1. Fußball-Bundesliga Marcus Sorg: Basis ist ein stabile Defensive FFS Ausbildungstrainer geben jetzt auch bei den Profis den Tonan. Red: Herr Sorg, Herr Streich, Herr Baier –ist der SC Freiburg mal wieder der Zeit voraus? Marcus Sorg: Wieso? Red: Weil es eine Premiere inder Bundesliga ist, dass der Cheftrainer und seine zwei Co-Trainer aus der eigenen Fußballschule kommen. Gilt die strategische Positionierung des SC Freiburg als Ausbildungsverein nicht nur für die Spieler –bildet der Verein jetzt auch seine Profitrainer selber aus? Sorg: Für mich ist die Besetzung unseres Trainerteams nur die logische Konsequenz aus der guten Arbeit, die in der Fußballschule geleistet wird. Es sind tatsächlich nicht nur die Nachwuchsspieler, die vom Umfeld in Freiburg profitieren und an ihren Aufgaben wachsen. Red: Herr Streich, Sie sind weiterhin auch sportlicher Leiter der Fußballschule und kennen die Entwicklungen in der Nachwuchsarbeit in Freiburg, aber genauso bundesweit, innerhalb des Trainerteams vermutlich am besten. Schließlich waren Sie bis zu ihrem Abschied im Mai 16 Jahre lang Trainer der SC-A-Junioren, mit denen Sie in den letzten fünf Jahren eine Deutsche Meisterschaft und dreimal den DFB-Pokal gewonnen haben. Werden die Leistungszentren immer mehr zu Trainerschulen? Christian Streich: Pauschal kann man so was nur schwer sagen: Wer wound warum in der Bundesliga Trainer wird, hängt ja von sehr vielen Dingen ab. Aber es stimmt natürlich, dass sich in ganz Deutschland viel getan hat, seit die Erst- und Zweitligisten vor zehn beziehungsweise neun Jahren obligatorisch verpflichtet wurden, Nachwuchsleistungszentren einzurichten. Auch bei uns in der Fußballschule haben wir in den vergangenen Jahren noch einmal einen großen Sprung in der Qualität der Ausbildung gemacht. Das betrifft in erster Linie die Spieler, aber natürlich auch uns Trainer, schließlich sind wir ja diejenigen, die die Spieler ausbilden. Baier: Die Tatsache, dass wir drei mit und in der Fußballschule gewachsen sind, zeigt auch, dass der Begriff „Durchlässigkeit“ beim SC Freiburg nicht nur gut klingt, sondern in allen Bereichen angestrebt und umgesetzt wird. Red: Apropos Durchlässigkeit, auch in der Liga insgesamt fällt auf, dass ungewöhnlich viele sehr junge Spieler schon direkt nach ihrer Ausbildung in die Profiteams oder sogar die Nationalelf drängen und dort dann oft sogar herausragende Rollen spielen. Sahin in Dortmund, Müller bei den Bayern, Schürrle und Holtby in Mainz – all das bestätigt unsere These ... Sorg: ... These? ... Red: ... dass die Nachwuchsabteilungen in Deutschland dabei sind, mit Trainern und Spielern die Profiabteilungen zu stürmen. Baier: (lacht) Das ist natürlich eine nette Schlagzeile, aber in Wahrheit sind Aussagen, die so verallgemeinern, immer gefährlich und schwierig. Noch ein wichtiger Aspekt, um das Phänomen zu erklären, das Sie gerade beschrieben haben, ist, dass durch die Einführung der U19-Bundesliga im Jahr 2003 und der U17-Bundesliga im Jahr 2007 das Niveau der Jugend-Spiele immer höher wurde und damit auch die Qualität der Ausbildung immer größer. Das hat den Abstand zwischen Jugendund Profi-Fußball sicher ein Stück weit verkleinert. Red: Glauben Sie, dass die Erwartungen hoch sind nach der sehr starken Hinrunde im vergangenen Jahr und einer insgesamt guten Saison? Sorg: Fans dürfen immer träumen. Wir als Trainer sind dazu da, die Situation ruhig und sachlich zu analysieren. Und wer sich die finanziellen Kräfteverhältnisse in der Liga anschaut, kann nur zu einem Schluss kommen: Für den SC Freiburg geht es in jeder Saison in erster Linie um den Klassenerhalt in der Ersten Bundesliga. Streich: Aber ich glaube auch, dass das Freiburger Publikum schon immer ein sehr gutes Gespür gehabt hat und die Zugehörigkeit zur Ersten Bundesliga –wie wir selber –als die Besonderheit empfindet, die sie ist. Red: Sie kennen die Arbeit Ihres Vorgängers Robin Dutt sehr gut, Herr Sorg. Was wollen und werden Sie ändern? Sorg: Ich habe immer betont, dass wir die Arbeit von Robin Dutt, die von Erfolg und Kontinuität gekennzeichnet war, fortführen wollen. Red: Wobei Sie aber auch immer von einer „eigenen Identität“ gesprochen haben, die Sie einbringen wollen. Wie sieht die aus? Sorg: (lacht) Abwarten, alles können wir ja hier noch nicht verraten, ein paar Überraschungen müssen Sie uns schon noch zugestehen. Red: Versuchen wir es mit dem ganz Grundsätzlichen: Dominanz- und Konterfußball, war kürzlich im Spiegel zu lesen, wären aktuell die zwei großen Systeme im Weltfußball –welches davon wollen Sie mit dem SC pflegen? Sorg: Es wäre sicher vermessen und realitätsfern, wenn wir in jedes Spiel gehen und sagen: „Wir spielen jetzt Dominanzfußball!“ Aber der Fußball hat sich in den vergangenen Jahren so entwickelt, dass man auch nicht mehr nach dem Motto spielen kann: Hinten dicht, Ball vor, und einer wird vielleicht mal reingehen. Das haben früher ja viele Mannschaften, gerade aus der unteren Hälfte des Tableaus probiert. Aber das geht nicht mehr, auch wenn eine gute defensive Organisation immer noch die Basis für erfolgreichen Fußball ist, ... Streich: ... du brauchst auch einen strukturierten Spielaufbau. Deshalb wollen wir möglichst häufig in Ballbesitz sein um das Spiel zu entwickeln, ... Baier: ... wenn du nicht immer wieder auch auf Ballbesitz spielen kannst, hast du in der Bundesliga auch keine Chance, dem Druck der Gegner 90 Minuten standzuhalten, ... Red: ... und kannst keine Offensivspektakel nach Art des Cheftrainers inszenieren. Sorg: Wie bitte, Offensivspektakel? Red: Na immerhin schoss der von Ihnen trainierte SC Freiburg II vergangene Saison in der Regionalliga Süd mit 65 Toren die meisten Treffer der Liga … Sorg: …was uns natürlich sehr gefreut hat. Aber wie schon gesagt: Die Basis für erfolgreichen Fußball ist eine stabile Defensive. Das wissen wir, das weiß die Mannschaft und darauf arbeiten wir hin. Interview: Heimspiel Redaktion vl.: Klaus Dold, Angriff-online, Bernhard Danner, WGDurbach, Marco Spitzer, LFV, Manfred Allgeier, Kicker der Ortenau, Mark Hug, FV Rammersweier, Jürgen Singler, SVDörlinbach, Andreas Albrand, FV Dinglingen, Nicole Werner, Weinprinzessin aus Durbach, Bernd Wallasch, Erreapoint, Gabriel Kruwinnus, SSV Schwaibach, Arnold Herbertshagen, FV Dinglingen, Monika Boser, Volksbank ,Kinzigtal, Jürgen Harter, SVNesselried, Matthias Panter, Intersport Kuhn, Dominik Huber, FVBottenau, Florian Huber, FCRastatt 04, Werner Schwarz aus Zell. Foto: Jochen Maier Beim Topspiel im Tal vor über 650 Zuschauern in Berghaupten, zwischen dem Regionalligisten SC Freiburg und dem Oberligisten OFV wurden die besten Torjäger der Ortenau geehrt. Walter Schwarz, ehemaliger Torjäger des Zeller FV,zeichnete mit den Liga-Sponsoren, mit dem Sportmagazin Angriff-online und dem Kicker der Ortenau die Topstürmer aus. 8

1. Fußball-Bundesliga SC Freiburg 1904 e.V. Sportclub Freiburg 1904 e.V. Schwarzwaldstraße 193 79117 Freiburg E-mail: scf@freiburg.com 1. Vorsitzender: Fritz Keller Manager: Dirk Dufner Pressewart: Rudi Raschke E-mail: raschke@scfreiburg.com Trainer Profis: Marcus Sorg Trainer II: Xaver Zembrod Leiter FFS: Christian Streich Orga FFS: Jochen Saier 0761/707710 Telefon Geschäftsstelle: 0761/385510 Vereinsinfos Der Spielerkader 2011/2012 Torwart: Manuel Salz (21), Oliver Baumann (37), Daniel Batz (19) Abwehr: Pavel Krmas (2), Heiko Butscher (5) Oliver Barth (15), Mensur Mujdza (24), Beg Ferati (4). Mittelfeld: Felix Bastians (3), Johannes Flum (18), Julian Schuster (23), Maximilian Nicu (10), Jan Rosenthal (8 ), Cedric Makiadi (7), Jonathan Schmid (17), Christian Bickel (29), Zu- und Abgänge Saison 2011/2012 Fotos: Michael Heuberger Simon Brandstetter (33), Daniel Caligiuri (40), Daniel Williams (28), Anton Putsila (14), Yacine Abdessadki (6). Sturm: Stefan Reisinger (27), Papiss Demba Cisse (9), Garra Dembélé (39), Erik Jendrisek (26), Kisho Yano (22), Trainer: Marcus Sorg, 1. Saison Co-Trainer: Christian Streich, Patrick Baier TW-Trainer: Andreas Kronenberg Zugänge: Beg Ferati, FC Basel, Garra Dembélé, Levski Sofia, Daniel Batz, 1. FC Nürnberg, Simon Brandstetter, Christian Bickel, beide SC Freiburg U23 Gründungsjahr: 1904 In der Liga seit: 2009 Platzierung 2011: 9. Platz Mitglieder: 2800 Mannschaften aktiv: 2 Frauen: 2 Jugendmannschaften: 14 Sportgelände: Badenova Stadion Abteilungen: Fußball, Tennis Clubzeitung: Heimspiel Ticket: online Tickets Internet: www.scfreiburg.de Trikotsponsor: Ehrmann Erfolge: ´94, ´98, ´03, ´09 Aufstieg 1.Liga, Uefacup-Teilnahme, ´95, ´01 Trainer Christian Bickel (29) Beg Ferati (4) Garra Dembélé (39) Daniel Batz (19) Simon Brandstetter (33) Marcus Sorg Probebaden kostenlos im Duravit Design Center! Lust auf Wellness? Vereinbaren Sie Ihren Termin zum kostenlosen Probebaden! Duravit AG, Werderstraße 36, 78132 Hornberg. Geöffnet Mo –Fr8–19Uhr, Sa 12 –16Uhr, Telefon 07833 70 114, designcenter@duravit.de 9

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