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Jörg`s Bärenhund- und Storywelt- Bücher, Kurzgeschichten und der Germanische Bärenhund

Mateo klopfte dem

Mateo klopfte dem Fremden mit dem Pistolenknauf auf den Kopf und fesselte ihn. Dann griff er seinen Koffer und das Geldpäckchen. „Los Cato. Ab in den Fiat. Jetzt hilft nur noch schnell sein und beten.“ Am selben Tag erhielt die Polizei eine anonyme Einbruchsmeldung. Als die Streife den Tatort erreichte, fanden die Polizisten einen der gefährlichsten Mafiakiller Europas vor; gefesselt und völlig verwirrt. Seine Taschen waren vollgestopft mit Informationen über den Dortmunder Mafiapaten Silvio. Sie fanden auch eine hypermoderne Wanze.

Greg und die Rocker Jörg Krämer Greg und die Rocker Letzte Woche Dienstag. Gregs Lieblingsmannschaft hatte gerade das Zweitligaduell gegen den 1. FC Köln gewonnen. Zur Feier des Tages hatte Greg ein paar Bierchen gezischt und fühlte sich angenehm beschwipst. Auf dem Weg zum Zug hörte er ein paar Jungs tuscheln: „Guck mal, der Alte, der sieht aus wie der Prof aus „Zurück in die Zukunft. Ob der auch so durchgeknallt ist?“ „Naja, habe nur nicht mehr so viele Haare wie der“, dachte Greg und stieg in die Bahn. Der saure Geruch von Schweiß, vermischt mit einer penetranten Biernote stieg ihm in die Nase. Er drängte sich zwischen die feiernden Fans und grölte ein wenig mit. Der Zug rollte an und Greg kam ins Straucheln. Umfallen konnte er nicht, dafür war es zu eng. „Mit fast fünfzig werde ich langsam zu alt dafür“, dachte er. Die Fans im Zug tanzten und sangen. Immer wieder lagen sie sich in den Armen. Aber der Alkohol machte Greg träge. Langsam schob er seinen mageren Körper Richtung Erste Klasse Abteil. An der Tür angekommen, schlüpfte er schnell hinein. „Hallo“, rief er und drückte sich in die hinterste Ecke. Die Passagiere nahm er nicht wahr. Sonst hätte er mitbekommen, wie ihn fünf mürrische Rocker verdutzt anstarrten. „Ist der lebensmüde?“ fragte der mit den Gesichtstatoos seinen Nachbarn mit der mehrfach gebrochenen Nase. „Erst legen die unsere Maschinen still und jetzt stolpert hier noch so’n Irrer rein. Scheiß Tag.“ „Lass gut sein, Boss. Der lohnt keinen Stress. Außerdem ist der Zug zu voll. Für heute hatten wir schon Ärger genug.“ Greg hatte inzwischen realisiert, mit wem er da zusammen saß. Stören tat es ihn nicht. Munter begann er über Fußball zu philosophieren. „Und! Kommt ihr auch von dem Spiel.“ Die Kerle sahen sich an und verdrehten die Augen. Keiner antwortete. Doch Greg verfügte über das Talent mit jedem ins Gespräch zu kommen. So wusste er bereits nach wenigen Minuten die Namen seiner Reisegesellschaft: Hacho war der Boss, Tom sein Stellvertreter, Mücke war der Hühne, Sillo der Schlafende und Tim der Kleine. „Was ist denn mit eurem Kumpel Mücke?“, fragte Greg „der guckt ja als wollte er gleich aus dem Zug springen.“ „Seine Alte hat Schluss gemacht. Meint er is’n unromantisches Arschloch! Womit sie Recht hat. Wusste sie aber auch vorher. Naja, jetzt schiebt er ne Depri und vermiest allen die Stimmung.“ „Vielleicht kann ich ihm helfen!“ „Ne, is zwecklos. Der hat schon unsere Maschinen aufm Gewissen. Hat gepennt als die Bullen kamen. Haste gehört, Mücke, wenns so weiter geht biste raus!“ „Is’gut, Boss“ „Siehste, Greg, er wehrt sich nich mal.“ Greg drückte sich wieder in seine Ecke, holte einen Notizblock aus der alten, zerknitterten Jacke und kramte einen Bleistiftstummel hervor. Dann fing er konzentriert an zu schreiben. Im Abteil wurde es wieder bedrückend still. Das kurze

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