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Halbinsel Malaka - wilde Staemme

q^ WILDE STAEMME VON

q^ WILDE STAEMME VON MALÄKA. Ganzes mehr, sondern siedelten sich zerstreut unter den Orang „Blandass" zu Süngei Odjong, Perak und besonders Sel^ngor an. Ihre Landsleute an diesen Orten bemerkten, dass die neuen Ankömmlinge die Hälfte (Setönggah) einer fremden Mundart mit sich brachten. Mit den Bewohnern von Perak, Selangor und Süngei Odjong sprachen sie alle die „Blandass" -Sprache; unter einander sprachen sie aber halb „Blandass" und halb eine andere Sprache '), nach welcher sie „Bfirsisi" genannt wurden, was so viel heisst als „eine fremde Sprache". ') Gegenwärtig sind: örang Mentera, örang Könaboi und in weiter Ausdehnung auch örang DjSkun blosse oder Clan-Namen; aber die Sitte der örang „Blandass", alle Kinder nach dem Vater zu nennen, steht im schroffen Gegensatz mit der Wirklichkeit. Die Verhältnisse stellen sich etwa folgendermassen: Wenn ein Mann aus dem Stamme der örang Kenaboi eine Frau aus dem örang Bersisi oder Djäkun u. s. w. nimmt, so heissen alle aus dieser Ehe hervorgehenden Kinder örang Kfinaboi. Welchem „Blandass" - Stamm auch die Mutter angehören mag, die Kinder heissen immer nach dem Vater. Da sie fortwährend unter einander heirathen, so liegt auf der Hand, dass die genannten Clannamen keine wirklichen Stammesunterschiede bezeichnen können. Das Wort „Blandass" bezeichnet das Volk als ganzes, als die den örang Malayu gegenüberstehende Rasse (Waris). Wenn eine „Blandass"-Frau einen Malaien heirathet, so heissen die Kinder „Seminar" oder Mischling (die malaiische Bezeichnung ist: Bedüanda), Wenn aber die Tochter dieser Frau oder eine reine Malaiin einen „Blandass" - Mann heirathet, so nennen die Malaien die Kinder wohl Bedüanda, die örang „Blandass" aber örang „Blandass" nach dem Vater. So ist also malaiisches Blut mit dem aller ursprUnghchen örang „Blandass" gemischt. Ich habe die sorgfältigsten und unverdrossensten Untersuchungen angestellt über den Prozentsatz malaiischen Blutes bei den noch übrigen wilden Hügelstämmen der örang „Blandass" und die Ueberzeugung erhalten, dass er nicht weniger als 2 Prozent und wahrscheinlich mehr beträgt. Bei den örang Djinak {den „zahmen") Leuten, welche unter und neben den malaiischen Ansiedelungen wohnen, beträgt die Vermischung wahrscheinlich 20 Prozent, während bei den anerkannten Bedüanda jeder Prozentsatz von halb zu halb abwärts vorkommen mag. Die örang „Blandass" haben auch den Chinesen und den Javanen Weiber gegeben, aber in diesen beiden letzteren Fällen ist die fremde Beimischung bei den örang „Blandass" unendlich gering, weil die Kinder solcher Ehen bei den Chinesen oder Javanen blieben und nicht in „Blandass"- Gemeinden eintraten. Die Enkel der Bedüanda gelten den örang Malayu wieder für Bedüanda; nicht aber bei den örang „Blandass". Wenn aus der ersten Mischehe Töchter kamen und „Blandass"-Männer heiratheten, so sind die Enkel örang „Blandass" und nicht „Sfiminar". Waren es aber Söhne und heiratheten diese „Blandass"-Frauen, dann blieben die Enkel „Seminar". Die Bezeichnung, welche die Kinder erhalten, richtet sich also ganz nach der Stammeszugehörigkeit des Vaters. Die nebenstehenden Kartenskizzen sollen die Gliederung der vier Hauptstämme zeigen und die folgende Beimischung anderer Elemente, welche von ausserhalb auf die Halbinsel kamen. Sie haben an verschiedenen Orten und in verschiedenem Verhältniss sich mit den vier Hauptstämmen der Orang Hütan vermischt und langsam den ursprünglichen Typus dieser Urstämme verändert. Die Skizze No. i zeigt die ältesten Grenzen der vier Stämme in der Zeit vor dem Islam; damals müssen diese nie genau bestimmten Grenzen nur annähernde gewesen sein und dementsprechend zeigen die Eintragungen nur die Areale, wo nach den Angaben der heutigen Nachkommen der alten örang Hütan-Stämme diese letzteren ihre Sitze hatten. Ich hoffe sie als genaue Minimum-Areale bezeichnen zu können, da sie das Resultat einer zweijährigen andauernden Untersuchung darstellen. Die Skizze No. 2 zeigt eine Theilung von Distrikten über die Halbinsel und stellt die heutigen Bevölkerungsverhältnisse dar. In jeder dieser Abtheilungen ist der Grundstock der einzelnen örang Hütan-Stämme abgegrenzt, um die Hauptverbreitungs-Bezirke der Einzelnbildung der Stämme, welche je anderen Typus zeigen, zu scheiden. Doch sind die Trennungslinien nur hypothetisch und existiren nicht als wirkliche Grenzen. Sie sind nur conventioneil; die einzelnen Stämme gehen thatsächlich ohne feste Grenze in einander über. Eine einzige Ausnahme bildet Abtheilung 2 (örang „Pangghan") und 5 (örang „Tummeor"). ') [d. h. Malaiisch.] ') [Im Original „a Strange speech". Van der Tuuk s. v. sisi i zijde, flank, 2. (Westsumatr.) onderscheid. Bersisi: zijde an zijde; nast elkander. Newbold, Malacca II. 382 schrieb den Namen Besisik.]

WILDE STAEMME VON MALÄKA. 95

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