Aufrufe
vor 8 Monaten

Halbinsel Malaka - wilde Staemme

n8 WILDE STAEMME VON

n8 WILDE STAEMME VON MALÄKA. Diese flache Höhlung bei .,A" wird „Kessep" ') genannt. Nunmehr wird von dem Harz „Char-ar-bok" („Blandass"-Sprache) oder „Kedunong" (malaiisch) ein Bischen in eine Kokosschale gethan und diese auf das Feuer gesetzt. Sobald das Harz geschmolzen Mündung des Blasrohrs. >5

^ WILDE STAEMME VON MALÄKA. 119 Der Theil „A" der losgelösten Ansicht ist, soviel wie die Stärke eines Reiskornes betragt, dem Maass nach unberührt gelassen oder die natürliche Höhlung nur erweitert, um es ein wenig grösser zu machen als die Höhlung des „Sooloo", dessen Ende auch soviel wie die Stärke eines Reiskornes weiter zurückliegt, so dass es dasselbe nicht berühren kaim (siehe „B" Ansicht an Ort und Stelle). Der Rest der Länge („C" der losgelösten Ansicht) wird in seiner Höhlung um ein geringes mehr erweitert als der Durchmesser des „Sooloo"-Ende bei „E" beträgt, während er bei „H" um die Stärke einer Feder erweitert wird, damit das „Sooloo"-Ende leicht hineingeht. Es muss besonders bemerkt werden, dass das Ende des „Sooloo" bei „E" nicht an die Biegung herankommt, was dadurch verhindert wird, dass der „Sunglork" zuerst bei der Biegung des Mundstücks an seinen Platz gesetzt wird und dieses an dem anderen Ende des Sumpitans, welches gegen das nächste Ende des Schaftes genau heranreicht, an ihn befestigt wird. Wie bei „M'' zu erkennen ist, ragt der „Blar" oder die Mündung des Schaftes über das Ende des „Sunglork" hinaus. Die Entfernung dieses Vorsprunges ist auch jene eines "D „Reiskornes" (seiner Dicke nach). < _>^' In dem Sumpitanende liegt also der ^^ 1 „Sunglork" innerhalb, wie bei „A". „B" / ist der Vorsprung des Schaftes über ihn . / hinaus. I Der „Sunglork" giebt die ganze Stärke, welche verlangt wird, aber der Orang V Mfintera hat eine Vorliebe für einen besonders scharfen Ton, sobald der Pfeil die Mündung verlässt. Dieser Ton ist unmöglich zu beschreiben, aber er ist irgend einem in der Nähe Stehenden viel weniger bemerklich als der hohle Ton, der hervorgebracht wird, wenn das „Linghite" nicht an seinem Platz ist. Es unterliegt gar keinem Zweifel, dass es das Resultat mannigfacher Beobachtungen und Versuche ist, den Ton irgend einem Feinde oder dem Wildpret gegenüber zu schwächen, wenn man von der Waffe Gebrauch macht. Die „von der Stärke eines Reiskornes" gegebenen Distanzen 1. von dem Ende des „Sooloo" bis zu dem Bug des „Sunglork"; 2. von dem Ende des „Sunglork" bis zu dem „Linghite"; 3. bei „A" in der „losgelösten" Ansicht des „Sunglork" (die Stärke des Bugs) müssen sorgfältig beobachtet werden, weil sonst die richtige Reduktion der Stärke des Tones nicht erhalten wird. Ich selbst kann diesen Ton nicht hervorbringen. Er wird nur durch die Uebung erlernt, aber, wie ich vorhin bemerkt habe, der „Linghite" ist für ihn erforderlich. Nachdem der Ring „Linghite" auf das Bett von Harz, welches für ihn vorbereitet worden war, gelegt ist, wird das Harz auf seiner vorderen Seite über ihn gestrichen, um ihn an seiner Stelle festzuhalten, wobei er gleichzeitig ein wenig über dem Feuer erwärmt wird: damit ist das Sumpitan vollendet. Die Verzierung des Schaftes bleibt jetzt allein noch übrig. Bis zu der Stärke eines Daumens (alle diese Maasse sind jene thatsächlich von den örang Möntfiras gebrauchten, und nicht meine freie Manier, Entfernungen zu beschreiben), von dem Knoten abrückend, zeigt sich bei allen den Sumpitan- Schäften der Bast leicht abgeschabt (nicht abgeschnitten, wie in dem Falle des Theiles, welcher unter dem schwarzen „Gallar" an der Mündung liegt) von jener Stelle bis zu dem „Gallar" rund um den ganzen Schaft herum. Das rauhe Blatt „Simplas" ') polirt diesen blossgelegten Theil, welcher alsdann über dem Feuer erwärmt und vermittelst eines Zeuglappens mit Bienenwachs tüchtig abgerieben wird. Der nächste Theil des Schaftes wird nicht in dieser Weise abgeschabt oder mit dem Blatt polirt, sondern nur mit dem Bienenwachs abgerieben. Es geschieht dies, um einen Unterschied zu bewirken. ') [vgl. oben S. 104 Note.]

zum PDF Download… - Stamm VI
Sonderbeläge Naturbeläge Sisal Memory - Rudolf Stamm GmbH
raum und auf der Arabischen Halbinsel - Edition Topoi
WILD, JAGD, JÄGER - Wild und Hund
Tu es Jetzt! - DPSG Stamm Konradin Friedberg
100 Jahre Pfadfinden Neu in Hamburg: Stamm Zassenhaus Interview
Kanada – das wilde Paradies Wo man sich wohl ... - bei GOLDENAge
Ein freudiges Ereignis Medianeras Die wilde Zeit - Filmcasino
w w w .w ild e-g esellen.d e - Wilde Gesellen in Coburg
Wilde Kaiserin Frühjahr/Sommer 2016
downloaden - Wilde Gesellen in Coburg
Bülent Ceylan - Wilde - CFL
Betriebliches Rechnungsw. - Steuerkanzlei Wilder & Partner
Blick ins Elisabethtal in der Herrschaft Militsch ... - Wild und Hund
(4,61 MB) - .PDF - Going am wilden Kaiser
Arier, Wilde und Juden : ihre Rassen, Kulturen und Ideen
Stammes INFO - Blatt - Wilde Gesellen in Coburg
stammes info 07-08 - Wilde Gesellen in Coburg
stammes Kurz Info 02-10 - Wilde Gesellen in Coburg
Falklandinseln, Südgeorgien & Antarktische Halbinsel - Spitzbergen
Odessa und die Halbinsel Krim - Bildungswerk Sachsen der ...
Händl Klaus. Porträt von Silvia Stammen (application/pdf 12.3 KB)
Kunden stamm - tat SCHWARZER
→ Stamm - Quartierverein Gallusplatz
Peloponnes und die Wilde Mani A. VOM 25.12 ... - Eine Welt Reisen