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Halbinsel Malaka - wilde Staemme

138 WILDE STAEMME VON

138 WILDE STAEMME VON MALÄKA. gezeigt ist und der Rahmen „Benool" von runden Hölzern von 4 oder 6 Zoll Durchmesser wird um denselben herumgelegt. Diese Hölzer werden nicht zusammengebunden oder unten befestigt, sondern die aufrechtstehenden Pfosten, welche das Dach tragen, halten sie in ihrer Lage fest. Ueber diese kommt nun das Sparrenwerk des Daches. Bei E und F werden längere gegabelte Pfosten, bei A, B, C, D kürzere aufgestellt; die vier kürzeren Pfosten mit ähnlich gegabelten Enden und dann setzt man sie in ihre Löcher A, B, C, D. Die Gabeln werden so gedreht, dass die Balken, welche in der Richtung von E zu F laufen, in der Gabel liegen, also so: o und nicht so: o o o:-0 o: :0 Man legt nun die Firststange H auf die gegabelten Enden E und F und steckt K, die beiden an dem Kopf- und Fussende befindlichen kleinen Pfosten, in ihre Löcher auf dem über dem Grabe aufgehäuften Erdhügel. Dann wird das schmälere der beiden Dachhälften in die zwei Winkel der gegabelten Pfosten A und B gelegt. In die ,,Kassow's" oder Querbalken dieses Daches sind Kerben hineingeschnitten, welche an den Firstbalken H ~ fest angepasst und befestigt werden. Diese Hälfte des Daches befindet sich über der Seite des Grabes, wo — der Leichnam nicht liegt. Die Seite, wo der Körper sich befindet, hat die grössere Hälfte des Daches C D über sich. Um das Ganze herum wird nunmehr ein Gitter auf allen vier Seiten hergestellt und zwar auf der Aussenseite der Pfosten AB CD. — Zuerst legt man zwei von den langen Stäben genau in derselben Richtung nieder wie die Längsseite des um das Grab herumgenagelten Rahmens an der Aussenseite der aufgerichteten Gabelpfosten. Quer über dieselben, wiederum ausserhalb der aufgerichteten Pfosten, legt man alsdann zwei von den kürzeren Stäben einen auf jeder Seite, alsdann auf diese wieder zwei längere Stäbe u. s. w., bis die Höhe bis unter das Dach erreicht ist.

WILDE STAEMME VON MALÄKA. 139 Nachdem man in dieser Weise eine Umzäunung um das Grab hergestellt hat, wird dieselbe durch vier andere kleine Bambuspflöcke befestigt und zwar so, dass sie in die ausserhalb befindlichen Löcher nahe jedem Eckpfosten gesteckt werden, und ihre Enden, welche über der Umzäunung der horizontalen Stäbe emporragen, an den aufrecht stehenden Eckpfosten ABCD festgebunden werden, so dass die gekreuzten Enden der Umzäunung durch ihre zusammentreffenden Winkel festgehalten werden. o o C D _0 0_ öl \ö Es bleibt jetzt nur noch das Blätterdach, das Firstgebinde und das „Anchap", welches von dem Firstbalken herabhängt, nachdem derselbe durch seine beiden Hölzer hindurch geschoben ist. Eine Furche, genannt „Parret"'), läuft um das ganze Grab herum, um das Regenwasser von demselben abzuleiten. Die Firstdecke von „Barai"- Blättern wird in folgender Weise aufgelegt und befestigt. Dort, wo die „Kassow's" oder Dachsparren oben mit dem Firstbalken zusammentreffen, wird ein dünner Baumstamm von einem Ende des Daches zu dem anderen gelegt. Dieser Baumstamm wird „Lintang prabong" ') genannt. „Lintang Prabong" „Lintang" Eine Anzahl von Blättern wird längsseitig wie ein Sattel auf diesen Baumstamm gelegt (das Dach von Palas- Blättern befindet sich bereits auf den Seiten des Daches) und alsdann wird der „Jinkop" über diesen Balken gebogen und die daran hängenden Holzstifte werden unterhalb des „Lintang prabong" hindurchgetrieben und dieser an dem Firstbalken festgebunden, so dass die in dieser Weise hergestellte Decke von dem Winde nicht fortgeblasen werden kann. Es kommt nicht darauf an, auf welcher Seite des Hauses die langen Enden (C) der den Firstsattel bildenden Blätter angelegt werden. Firstbalken A. Die Holzpfahle „Penoochok" \ B. Der „Lintang prabong". ') [Mal. P4rit] *) [Mal. Lintang quer, querliegend; räbung, piräbung = „in de bouwkunde de dekstukken van den nok en de hoekkcpers van een dak" v. d. Tuuk lex. s. v.] ') [Mal. PJnutjah.] ' 18*

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