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ASMZ_01_02_2016_GESAMT

Berner Fachhochschule:

Berner Fachhochschule: Weiterbildungen für den Ernstfall Wirtschaftsnotiz «Der Erwerb und Erhalt von Fertigkeiten benötigt Zeit. Wenn die zur Verfügung gestellten Zeitfenster limitiert sind, dann bleibt nichts anderes übrig, als diese Zeit mittels einer gezielten, priorisierten und gut organisierten Ausbildung so effizient wie möglich zu nutzen.» KKdt Dominique Andrey, ASMZ 2012. Die Berner Fachhochschule Technik und Informatik hat nach diesem Leitsatz ein Baukastensystem mit in sich abgeschlossener und einheitlicher Module entwickelt, das eine gezielte Ausbildung nach beruflichen oder persönlichen Anforderungen und Prio ritäten ermöglicht. Alle Module sind einheitlich gross (12 ECTS-Punkte) und dauern einheitlich lang (1 Semester). Die Module starten jeweils in Woche 17 und 43. Ein Masterstudium umfasst vier Module und eine Abschlussarbeit. Die Reihenfolge der Module ist frei wählbar und diese können interdisziplinär zusammengestellt werden, unabhän - gig vom spezifischen Titel des Abschlusses. Unterbruchs-Se mes ter für berufliche oder private Projekte sind jederzeit möglich. Die Modulwahl für die Semester kann fortlaufend erfolgen – dadurch ist das Studium zeitnah anpassbar. Alle Module beinhalten eine von Teilnehmenden selbst definierte Fallstudie, die den Transfer zwischen Theorie und praktischer Anwendung im eigenen Umfeld garantieren. Thematisch ist die Weiterbildung auf drei optimal aufeinander abgestimmte Bereiche mit Master- Abschlüssen (MAS, EMBA) spezialisiert: • Informatik • Management • Medizintechnik und Medizininformatik. Themenschwerpunkte in der Informatik sind u.a. moderne IT- Konzepte wie Cloud Computing, Big Data, Business Intelligence, IT-Management und IT-Security. Letzteres umfasst beispielsweise den gesamten Aufbau der IT- Kommunikations-Infrastruktur vom Corporate Network bis zum Security Incident Management für gefährdete Unternehmen. Management-Themen umfassen grundlegende Module wie Führung und Change Management, aber auch Themen, die sich an erfahrene Führungspersonen richten wie International Business Development und Strategische Unternehmensführung. Zu jedem Studium gehören Aufenthalte in China, Indien, USA und Europa. Die Lehrgänge richten sich an Absolventen von Fachhochschulen und der höheren Berufsbildung mit technischem Hintergrund. Detaillierte Informationen und Infoveranstaltungen: ti.bfh.ch/weiterbildung

Wir schaffen die Voraussetzungen für den Erfolg! Getreu dem Motto seines Leitbildes führte der Lehrverband Logistik (LVb Log) unter der Leitung seines Kommandanten, Brigadier Guy Vallat, am 20. November im Kultur- und Kongresszentrum Thun seinen Jahres - rapport durch. Insgesamt nahmen 550 Personen am Rapport teil: Mitarbeitende des LVb Log, abkommandiertes Berufspersonal, MILAKund BUSA-Absolventen, Kommandanten der Formationen, der Milizstab sowie Gäste aus Politik, Bildung und Wirtschaft. Einsatz und Ausbildung Peter Schneider* In seiner einleitenden Lagebeurteilung hielt Br Vallat fest, dass in näherer Zukunft wahrscheinlich Terrorismus, Cyber-Attacken und Natur- sowie technologische Katastrophen unsere Hauptbedrohungen bleiben werden. Sie weisen eine hohe Eintretenswahrscheinlichkeit auf, sie kommen zumeist überraschend und haben grosse Auswirkungen. «Wir müssen dazu in der Lage sein, zu helfen, zu schützen und zu kämpfen und dazu in einem Raum oder in einem Operationstheater: • Die zivilen Behörden bei Natur- oder technologisch bedingten Katastrophen mit militärischen Verbänden unterstützen; • Mit Aktionen von militärischen Verbänden, bei zunehmenden Sicherheitsbedürfnissen der zivilen Behörden, den Schutz kritischer Infrastrukturen oder schutzwürdiger Objekte sicherstellen; • Bereit sein, bei Bedrohungen der ter - ritorialen Integrität mit einer massgeschneiderten Reaktion den Kampf gegen den Gegner aufzunehmen. Je nach Lage können alle drei Aktionen gleichzeitig erforderlich sein. So können Verbände in der Operationssphäre Boden einen terrestrischen Vorstoss abwehren, während andere Verbände die zivilen Behörden bei Schutzaufgaben unterstützen und zeitgleich Katastrophenhilfe geleistet wird. Der Einsatz steht an erster Stelle. Sie beherrschen Ihre Fachbereiche, Sie ver fü - gen über sehr hohe Fachkenntnisse; diese jedoch müssen sich nach den operationellen Aspekten richten. Unsere Schlüs - selkompe tenz ist, fähig zu sein, in einer Brigadier Guy Vallat, Kdt des Lehrverbandes Logistik. Bilder: Kdo LVb Log Der Kdt hat für den LVb Log zusammenfassend angeordnet: • Er stellt Soldaten und Kader der Logistik- und Sanitätstruppen, welche fähig sind, ihre Fachkompetenz und Führungsverantwortung ab dem 1. WK wahrzunehmen sowie Soldaten, Kader und Formationen der Logistik- und Sanitätstruppen, welche in der Lage sind, ihre Fähigkeiten im Einsatz zu erbringen, zur Verfügung; • Er unterstützt die LBA bei der Defini - tion der Doktrin der Logistik und der Sanitätstruppen; • Er trägt aktiv zur Erarbeitung der Ausbildungsprogramme und -Inhalte bei; • Er führt die FDT der ihm unterstellten Einheiten durch; • Er kooperiert im Bereich der Planung, Beschaffung, Einführung und Liquidation von Material und Systemen; • Er stellt den Nachwuchs und die Weiterausbildung seiner zivilen und militärischen Mitarbeiter sicher. Dr. med. Hermann Oberli sprach über seine Erfahrungen bei Katastrophen und im Krieg. Divisionär Daniel Baumgartner, zugeteilter Höherer Stabs - offizier/WEA Ausbildung. Krise, einem chaotischen und gefährlichen Umfeld zu handeln. Ich verlange von Ihnen, die operationellen und taktischen Aspekte in der Ausbildung zu verbessern sowohl in der Basis- als auch in der Einsatzlogistik.» Gastreferenten Marc Jost, Grossratspräsident des Kantons Bern überbrachte die Grussbotschaft der kantonalen Behörden. Der zugeteilte Höhere Stabsoffizier/ WEA Ausbildung, Div Daniel Baumgartner, unterstrich die Bedeutung der WEA. Die Ausbildung muss die Grundlage für erfolgreiche Einsätze darstellen; wesentlich sind dabei Produkte für die guten AdA, nicht Lösungen für diejenigen, die nicht wollen. In einem beachteten Referat stellte Dr. med. Hermann Oberli seine reichen Erfahrungen zum Thema «Logistik, eines der ersten Opfer der Katastrophe und des Krieges, Stationen eines Chirurgen» dar. Er ergänzte damit praktisch und konkret viele Aussagen seiner Vorredner. Das Spiel der Musik RS 16/2 unter der Leitung von Oblt Hasler war für den schönen musikalischen Rahmen besorgt. ■ * Oberst i Gst, Chefredaktor ASMZ 2012–2015, Lohn-Ammannsegg Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift 01/02/2016 39

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