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Kolpingmagazin 1-2018

REGIONALFOREN Eindeutig

REGIONALFOREN Eindeutig anders ist das Ergebnis bei einer anderen wichtigen Frage: „Auch Nichtchristen sollen eine Leitungsfunktion/ein Vorstandsamt im Kolpingwerk übernehmen können.“ Dabei stimmen nur 37,72% der Befragten zu, 51,07% lehnen das ab. Übrigens: Mandatsträger (mit einem Vorstandsamt) sind in diesem Punkt etwas liberaler: Frauen und Männer mit einem Vorstandsamt stimmen zu 38,8% zu und lehnen diese Öffnung zu 48,3% ab. Dieses Thema wird also noch Gesprächsstoff liefern. Aufschlussreich sind die persönlichen Angaben der Befragten. Die Ehe bildet mit großem Abstand die wichtigste Lebensform. 67% der Befragten sind verheiratet, 13% ledig, 9,2% verwitwet, 2,9% geschieden, 2,6% verpartnert, 1,4% leben in einer Lebensgemeinschaft, 1,3% sind geschieden und wiederverheiratet. Fast 95% sind katholisch und 2,6% evangelisch. Je etwa zur Hälfte leben die Befragten in einem ländlichen und städtischen Umfeld. 3812 2606 1892 1383 577 627 389 174 in meiner Kolpingsfamilie in der Kolpingjugend in anderem kirchlichen Verein/Verband/Organisation in anderem weltlichen Verein /Verband/Organisation in einer Kirchengemeinde in einer Gewerkschaft in einer Partei keine Antwort Angaben zu einem heutigen ehrenamtlichen Engagement Hinweis: Knapp zwei Drittel der in der Kolpingsfamilie engagierten Mitglieder, sind auch in einer Kirchengemeinde engagiert. Parallel zur Mitgliedschaft (siehe 5.3) engagieren sich mehr Kolpingmitglieder in weltlichen als in kirchlichen Vereinen und Verbänden. Das Engagement in einer Gewerkschaft ist mit Abstand am geringsten ausgeprägt. 2,6% 1,29% 2,06% 2,9% 1,43% 9,24% 67,12% 13,69% 13,69% ledig 67,12% verheiratet 2,6% verpartnert 9,24% verwitwet 2,9% geschieden 1,29% geschieden – wiederverheiratet 1,43% lebe in einer Lebensgemeinschaft 2,06% keine Antwort Angaben zum Familienstand Ein erheblicher Anteil ist auch Mitglied in anderen Verbänden und Organisationen, teils in kirchlichen (2 177 Nennungen) oder weltlichen (3 376), in einer Gewerkschaft (849) oder einer Partei (1 270). Nur in 923 Fällen erfolgte keine Angabe. Aufschlussreich ist die Nutzung der verbandlichen Informations- und Kommunikationsmedien. 92,5 Prozent der Befragten nutzen das Kolpingmagazin. Die Reichweite der weiteren Verbandsmedien liegt dicht beieinander: Die Homepage nutzen 48%, den Newsletter 46,3%. Die Zeitschrift für Leitungskräfte und Engagierte, Idee & Tat, wird von 41% genannt. Unter den verbandlichen Einrichtungen sind die Familienferienstätten, die Kolpinghäuser und die Bildungswerke am bekanntesten; es folgen die Bildungsstätten, Kolpinghotels, Jugendgemeinschaftsdienste, das Jugendwohnen und die Akademien. In der Umfrage wurde auch der Stellenwert einzelner Bereiche des verbandlichen Engagements bewertet. Hier die Anteile für die Wichtigkeit: } 80,3% sozialpolitisches Engagement } 79,88% gesellschaftspolitisches Engagement } 79,5% familienpolitisches Engagement } 77,3% jugendpolitisches Engagement } 76,45% kirchliches und religiöses Engagement } 73,44% generationsübergreifendes Engagement } 68,46% bildungspolitisches Engagement } 66,61% internationales Engagement } 53,5% handwerkspolitisches Engagement } 46,06% kulturelles Engagement Die Aussage „Das Kolpingwerk versteht sich als ein katholischer Verband mit ökumenischer Offenheit“ wird von 93 Prozent der Befragten befürwortet, nur 2,37% sprechen sich dagegen aus. 73,45% bejahen die Aussage: „Die Mitgliedschaft in meiner Kolpingsfamilie bedeutet mir viel.“ Drei zentrale Fragen bei den Foren Bei den bundesweit 20 Regionalforen im April werden auch die Ergebnisse der Mitgliederumfrage vorgestellt, sie stehen aber nicht im Mittelpunkt. Drei Fragen sind es vielmehr, die bei den Regionalforen zentrale Bedeutung haben. Sie lauten: } Was ist die große Stärke von Kolping? } Wo seht ihr für Kolping die größte Herausforderung? } Was müssten wir gemeinsam bei Kolping ändern, um die Zukunftsfähigkeit maßgeblich zu steigern? Jede teilnehmende Person bei den Regionalforen wird eingeladen, diese drei Fragen zu beantworten. Nach dem persönlichen Nachdenken besteht Gelegenheit, sich mit anderen Personen über die eigenen Wahr- 12 KOLPINGMAGAZIN 1–2018

nehmungen und Einschätzungen auszutauschen. Im Anschluss daran bilden sich Gruppen aus vier Personen, die sich gemeinsam über ihre Antworten austauschen. Die Ergebnisse werden aufgeschrieben und eingesammelt. Während der Mittagspause werden alle bundesweit gesammelten Bewertungen zusammengestellt und die Ergebnisse sofort allen Regionalforen zur Verfügung gestellt. In der Mittagspause werden Pinwände mit 20 zentralen Zukunftsthemen aufgestellt. Diese Themen sollen von den Teilnehmenden schriftlich kommentiert werden. Auf vorhandene Kommentare kann eingegangen werden. In einem weiteren Schritt können alle Teilnehmenden mithilfe von drei Klebepunkten entscheiden, welchen Zukunftsthemen sie eine besondere Bedeutung verleihen. Mit den schriftlichen Kommentaren und mit der Verteilung der Punkte im Sinne einer Bestimmung von Prioritäten wird entscheidend auf die zukünftige Verbandsarbeit eingewirkt. Jedes Mitglied hat also die Möglichkeit, daran mitzuwirken! Die vollständigen Ergebnisse der Mitgliederumfrage stehen im Internet zur Verfügung: } www.kolping.de/upgrade Bei den Regionalforen können alle Teilnehmenden Prioritäten setzen für die zukünftige Verbandsarbeit. ANMELDUNG Du kannst Dich schriftlich per Postkarte zum Regionalforum Deiner Wahl anmelden, die dem Kolpingmagazin beigefügt ist. Einfacher geht es noch online: } www.kolping.de/upgrade } Alle Angemeldeten erhalten weitere Informationen. KOLPINGMAGAZIN 1–2018 13

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