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Kicker der Ortenau Winter 2012/2013

DFL-Geschäftsführer

DFL-Geschäftsführer Deutsche Nachwuchsarbeit ist vorbildlich DFL-Geschäftführer Andreas Rettig exklusiv im Kicker Interview KK: Andreas Rettig, in der Ortenau bestens bekannt als Manager des SC Freiburg, danach einige Jahre in Augsburg. Gefällt es Ihnen im Süden der Republik ganz besonders? Rettig: Ich war ja nicht nur im Süden tätig. Das Handwerk habe ich genau genommen im Westen bei Bayer 04 Leverkusen gelernt und zwischen Freiburg und Augsburg möchte ich auch die Station Köln nicht unerwähnt lassen. Aber sicherlich sind sowohl der SC Freiburg als auch der FC Augsburg zwei Vereine, die versuchen, mit vergleichsweise begrenzten Mitteln viel zu erreichen. Und unter diesen Voraussetzungen erfolgreich zu sein, ist eine besonders reizvolle Aufgabe für jeden Fußballmanager. Und wenn dazu dann, wie im Süden der Republik, die Landschaft um einen herum so reizvoll ist, die Menschen so herzlich sind und das Wetter meistens gut ist, macht die Arbeit natürlich noch mehr Spaß. KK: Sie haben 2000 die Fußballschule in Freiburg, die heute sehr erfolgreich ist, mit ins Leben gerufen. Ist Ihre Vision, lieber 20 Millionen Euro in die Jugend zu investieren als in zwei Beine, so immer noch richtig? Rettig: Auf jeden Fall. Bis Dezember hatte ich ja 4 Andreas Rettig Geb: 25.4.1963 in Leverkusen Stand: verheiratet Wohnort: Köln und Frankfurt Ausbildung: Industriekaufmann bei Bayer AG Beruf: Geschäftsführer DFL Laufbahn als Spieler: FV Bad Honnef, SC Viktoria Köln, SC Brück und Wuppertaler SV Berufliche Laufbahn: 1989 – 1995 Jugendkoordinator bei Bayer 04 Leverkusen 1995 – 1998 Vorstand Fußball bei Bayer 04 Leverkusen 1998 – 2002 Manager SC Freiburg 2002 – 2006 Manager 1. FC Köln 2006 – 2012 Manager FC Augsburg Seit 1.1.2013 DFL Geschäftsführer den Vorsitz der Kommission für die Leistungszenten des Ligaverbandes inne. Und ich kann sagen, die Leistungszentren der Bundesligaclubs sind eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Die Bayern- Stars Thomas Müller und Manuel Neuer, Mario Götze von Borussia Dortmund oder die Bender- Zwillinge sind nur einige der großen Namen, die aus den Leistungszentren hervorgegangen sind. In der abgelaufenen Saison sind erstmals mehr als 100 Millionen Euro in die Ausbildung junger Bundesliga-Spieler geflossen. Investitionen, die sich langfristig sicher bezahlt machen. Die vor zwölf Jahren geschaffenen Ausbildungsstätten und die damit verbundenen Fördermaßnahmen haben hochklassige Bundesligaspieler entwikkelt. Aus gutem Grund hat auch die UEFA die deutsche Nachwuchsarbeit als beste des Kontinents ausgezeichnet. Und gleichzeitig wird mit den Leistungszentren auch der Traum Bundesliga für immer mehr Talente Realität. So hat sich der Anteil an jungen Spielern in den vergangenen Jahren verdoppelt. KK: Seit Januar sind Sie offiziell DFL- Geschäftsführer. Was sind ihre Hauptaufgaben, wie muss man sich ihren Aufgabenbereich vorstellen? Rettig: Die wesentlichen Aufgaben der DFL sind die Organisation und die Vermarktung des Profifußballs in Deutschland. Der von mir verantwortete Bereich umfasst vor allem den Spielbetrieb. Konkret heißt das zum Beispiel, dass ich für die Organisation und Ansetzung aller 612 Saisonspiele in der Bundesliga und 2. Bundesliga und die Ausrichtung der Relegationsspiele sowie des Supercups zuständig bin. Zudem gehören zu meinem Bereich die Regelung und Abwicklung der Transferliste und natürlich die Lizenzierung der 36 Proficlubs. Das deutsche Lizenzierungssystem gilt als eines der strengsten und als vorbildlich in Europa und bildet eine wichtige Grundlage für einen spannenden Wettbewerb. Vor allem unserem strikten Verfahren ist es zu verdanken, dass in der 50-jährigen Geschichte der Bundesliga noch kein Club während der laufenden Saison Insolvenz anmelden musste. Und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Diskussionen um das Thema Sicherheit im Fußball hat sich in den vergangenen Monaten insbesondere auch das Thema Fan-Angelegenheiten zu einem immer wichtigeren Bereich entwickelt. KK: Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit und auch schon Monate vorher hat die Fankultur in deutschen Stadien von sich Reden gemacht. Die Aktion 12:12 machte bei Bundesligaspielen die Runde. Konnten Sie sich inzwischen ein umfassendes Bild über die Fansituation machen und wird diese Problematik vielleicht sogar überbewertet? Rettig: Wir wollen nichts verharmlosen, aber auch nichts überbewerten. Wir haben immer angestrebt, die gesamte Sicherheitsdebatte vor allem zu versachlichen. Im Dezember haben die Proficlubs bei der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit insgesamt 16 Anträge im Hinblick auf mehr Sicherheit im Stadion verabschiedet. Und im Januar wurde der Dialog mit allen Beteiligten, also Verbänden, Clubs, Fans, Polizei und Sicherheitsbehörden, auf vier Regionalkonferenzen intensiviert. Ich denke, damit haben wir den richtigen Weg eingeschlagen und werden getreu der Devise „Nur gemeinsam geht’s“ am regelmäßigen Austausch festhalten. Es hat in der Vergangenheit einige unschöne Szenen gegeben, die sich außerhalb der Stadien abgespielt haben. Ich bleibe aber bei meiner Meinung, dass das Problem eher ein gesellschaftliches als das des Fußballs in Deutschland ist. KK: Generell wird immer wieder die Fansituation in unseren Fußballarenen diskutiert. Wie sicher sind unsere Stadien? Rettig: Die Bundesliga ist, was die Sicherheitslage anbetrifft, schon heute führend in Europa. Natürlich gibt es bei einzelnen Clubs weiter Verbesserungsbedarf. Beispielsweise sind die baulichen Maßnahmen nicht überall so, dass Fangruppen immer sinnvoll voneinander getrennt werden können. Aber um es klar zu sagen: Die Stadien der Bundesliga und der 2. Bundesliga gehören zu den modernsten, komfortabelsten und sichersten Arenen der Welt. Deshalb kann ich nur noch einmal zu mehr Sachlichkeit in der Sicherheitsdebatte auffordern. Nehmen Sie den Platzsturm in Düsseldorf. Da gingen Bilder um die Welt, die als Symbol für Gewalt gewertet wurden. Dabei gab es gar keine Gewalttaten. Trotzdem müssen die Fans auch in Zukunft akzeptieren, dass Platzstürme und der Gebrauch von Pyrotechnik schlichtweg verboten sind. KK: Dem Amateurfußball, auch hier in der Ortenau, sind die Sonntagspiele in der Bundesliga oft ein Dorn im Auge. Sollte hier nicht mehr Rücksicht auf die breite Basis bei den Amateuren genommen werden? Rettig: Natürlich wissen wir, dass gerade das 15:30-Uhr-Spiel am Sonntag für einige Amateurvereine eine Konkurrenz darstellen kann. Wir sollten aber nicht vergessen, dass wir zum einen über lediglich ein Spiel am Sonntagnachmittag und eines am Sonntagabend sprechen und dass zum anderen von den höheren Einnahmen der Proficlubs aus den Medienrechten, die auch durch diese zusätzlichen Anstoßzeiten erst möglich geworden sind, ebenso die Amateurvereine profitieren. Denn die 36 Proficlubs zahlen drei Prozent ihrer TV-Einnahmen an den DFB, darüber hinaus zwei Prozent aus dem Ticketverkauf an die Landes- und Regionalverbände. Zudem unterstützen die Profi-Clubs die Ausbildung von Nachwuchsfußballern in den Amateur-Clubs über einen Talent-Ausbildungs- Fonds mit rund zwei Millionen Euro. Der Profi- Fußball versucht also in vielerlei Hinsicht, die breite Basis der Amateure zu unterstützen. Das soll und wird auch in Zukunft so bleiben. Herr Rettig, vielen Dank für das Interview.

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