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Regionalsport Ausgabe Februar 2018

Das gesündeste Brot der

Das gesündeste Brot der Welt vegan und glutenfreie Es ist wirklich einfach zu machen und geht sehr schnell, also auch etwas für die stressgeplagten Menschen. Die Backzeit beträgt 70 Minuten und die Ruhezeit mindestens zwei Stunden wobei der Teig auch mit ruhigem Gewissen über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen werden kann. Die Angaben sind für eine kleine Kastenform. Zubereitung: Das feste Kokosöl und den Ahornsirup im warmen Wasser auflösen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Die fl üssigen Zutaten über die trockenen verteilen und alles so lange verrühren, bis die trockenen Zutaten feucht sind. Falls der Teig zu dickfl üssig ist, noch ein bis zwei Teelöffel Wasser unterrühren. Den Brotteig in der Kastenform, welche mit Backpapier ausgelegt ist, glattstreichen und mindestens zwei Stunden – besser über Nacht – bei Raumtemperatur stehen lassen. Ofen auf 175 Grad vorheizen und das Brot zunächst 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Danach das Brot aus der Kastenform nehmen und mit der Oberseite nach unten direkt auf das Ofengitter (ich lasse immer das bereits benutzte Backpapier auf dem Gitter liegen) legen und weitere 40 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen hohl klingt. (Bei mir haben die Zeitangaben immer gepasst. Wenn ich mal die doppelte oder dreifache Menge gebacken habe, betrug die Backzeit um jeweils 10 Minuten mehr). Vor dem Schneiden das Brot unbedingt vollständig auskühlen lassen. Luftdicht verpackt hält das Brot bis zu fünf Tagen. Es lässt sich gut in Scheiben schneiden und wir lagern das Brot in Papier eingepackt auf einem Teller im Kühlschrank.

Zutaten: 135 g Sonnenblumenkerne 90 g Leinsamen geschrotet 65 g Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse oder Kürbiskerne (meine bevorzugte Variante) gemahlen oder geschrotet (nur eine Nussorte nehmen) 145 g Haferflocken, am besten glutenfrei 20 g Flohsamenschalen 20 g Chia-Samen 1 Tl Salz (ich nehme immer Kräutersalz) 1 Tl Brotgewürz (nur falls gewünscht, schmeckt ohne auch sehr lecker) 3 El Kokosöl flüssig oder 1 El Kokosöl fest (ich nehme immer einen Kochlöffel voll) 1 El Ahornsirup oder Honig, Stevia oder Agavendicksaft 350 bis 400 ml warmes Wasser (ich habe immer 400 ml genommen) Sonnenblumenkerne: Sonnenblumenkerne bringen wegen ihrer hochwertigen Vitalstoffe Energie pur. Die Nährstoffe in den kleinen grauen Samen der Sonnenblume sind so hochwertig, dass schon 100 Gramm der Kerne mehr Eiweiß enthalten als ein Steak. Sie sind gut für starke Knochen, eine gesunde Haut und fürs Herz. Sonnenblumenkerne sind eine hervorragende Quelle für Vitamin E, Vitamin B1, Folsäure, Magnesium, Selen, Phosphor und Calcium. Sie können das Cholesterin senken. Für Veganer und Vegetarier sind Sonnenblumenkerne eine hervorragende Eiweißquelle. Sie sind wesentlich eiweißreicher als Fisch oder Fleisch. Leinsamen: Leinsamen weisen wegen ihren Inhaltsstoffen eine ernährungstechnisch hervorragende Zusammensetzung auf. Sie besitzen neben vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, sowie ungesättigte Omega 3 Fettsäuren auch sogenannte „Schleimstoffe“, die die Verdauung fördern. (Viel dazu trinken ist dafür notwendig und oft wirkt Leinsamen erst nach drei Tagen). Leinsamen besitzt ein erhöhtes ungesättigtes Fettsäureangebot in Form von Linolund Linolensäure. Daneben sind die Samen auch wegen ihrer zwischen 20-25 Prozent hohen Ballaststoffanteile und eines ca. ähnlich hohen, sehr hochwertigen Eiweisanteils eine Bereicherung für die Ernährung. Leinsamen kann die Herz- und Kreislauferkrankungen reduzieren, verbessert die Verdauung und es gibt Studien die darauf hinweisen das Leinsamen die Wahrscheinlichkeit auf die Entstehung bestimmter Krebsarten verringern sollen, unter anderem Darmkrebs und Brustkrebs. (Quelle: www.alternativ-gesund-leben.de). Leinsamen versoregen den Körper mit Vitaminen aus der B Gruppe, die besonders wichtig bei Stress und Belastungen sind. Die in Leinsamen enthaltenen Fettsäuren wirken entzündungshemmend auf den Organismus und die enthaltenen Antioxidantien schützen die Zellen vor schädlichen Einfl üssen. Nüsse und Kürbiskerne: Kürbiskerne sind eine gesunde Proteinquelle und versorgen überdies mit einer Menge Mineralstoffe, insbesondere mit Magnesium, Zink, Eisen und Kupfer. Aufgrund ihrer ganz spezifi schen Wirkstoffe können Kürbiskerne auch als zuverlässige und natürliche Heilmittel bei Blasen- und Prostataleiden eingesetzt werden. Nüsse sind eine Wohltat für Herz und Ihre Blutgefässe. Bereits mehrere Portionen Nüsse in der Woche bieten einen Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Der regelmässige Verzehr von Nüssen kann aber auch das Risiko für Diabetes und nachweislich sogar das für Bauchspeicheldrüsenkrebs reduzieren. Genauso schützen Nüsse auch die Prostata sowie den Darm vor Krebs, insbesondere den Dickdarm. Haferflocken: Hafer ist das jüngste aber stärkste Getreide. Es ist widerstandsfähig und gedeiht auch auf kargen Böden. Sein Nähr- und Vitalstoffgehalt übertrifft die anderen Getreidesorten bei weitem. Biotin sorgt für schöneres Haar, gesunde Haut und fest Nägel, nebenbei ist Hafer die beste Zinkquelle. Zusätzlich profi tiert das Nervensystem von Biotin und dem Vitamin B1, das auch für die Verarbeitung der Kohlenhydrate benötigt wird. Hafer schenkt dabei dem Organismus viel mehr B1 als dafür benötigt wird. Hafer sorgt mit dem B6 Vitamin für eine ausgeglichene Psyche und für gesundes Blut. Davon hat Hafer mindestens doppelt so viel wie andere Getreidearten. Durch den doppelten Gehalt an Eisen von Hafer, wird Fleisch überfl üssig. Zudem ist durch Hafer das Magnesiumproblem beinahe gelöst. 40 Gramm Hafer, kombiniert mit einer Banane, einem halben Apfel, Datteln und Sonnenblumenkerne sorgt für den halben Tagesbedarf an Magnesium. Hafer zählt auch zu einem idealen Silicium-Lieferanten. Silicium fördert die Gesundheit des Bindegewebes und ist wichtig für Haut, Nägel, Haare und die Knochen- sowie Knorpelgesundheit. Silicium trägt zur Ausleitung von Aluminum bei und schützt auf diese Weise unter anderem das Gehirn vor Alzheimer. Die löslichen Ballaststoffe im Hafer regulieren den Blutzuckerspiegel. Flohsamenschalen: Flohsamen sorgen dafür, dass wir fi t und gesund bleiben. Flohsamen helfen unserem Körper erhöhte Blutzuckerwerte, den gestörten Fettstoffwechsel, Bluthochdruck und starkes Übergewicht zu minimieren. Zusätzlich unterstützen sie die Regeneration und Entschlacken das Organsystem. Chia-Samen: Sie verfügen über einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen, Fettsäuren und Antioxidantien. Sie versorgen unseren Organismus mit ungesättigten Fettsäuren vor allem mit den Omega-3-Fettsäuren. Die Chia-Samen haben weiters einen hohen Gehalt an Calcium, Eisen und löslichen Ballaststoffe, sowie doppelt so viel Eiweiß wie andere Getreidearten. Kokosfett: Kokosfett beeinfl usst den Fettstoffwechsel, trotz seiner gesättigten Fettsäuren. Das liegt wahrscheinlich daran, dass im Kokosfett mittelkettige Fettsäuren und Laurinsäure, zu ca. 45 Prozent, vorhanden sind. Dadurch wird zwar der Cholesterinspiegel erhöht, aber mit dem HDL-Cholesterin, also dem guten Cholesterin. Somit werden die Gefäße vor Fettablagerungen geschützt und den damit verbundene Gefäßverkalkung vorgebeugt.