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Regionalsport Ausgabe Februar 2018

Neuer österreichischer

Neuer österreichischer Rekord und mehrere Tiroler Rekorde für den TS Raika Schwaz Am 20. Jänner fand die Tiroler Meisterschaft der Leichtathletik der Klassen U16 und U20 in der WUB-Halle an der Sill-Side statt. Dabei zeigten die Athleten der TS Raika Schwaz auf. Die Zillertalerin Andrea Obetzhofer stellt in der Klasse U20 im Kugelstoß mit herausragenden 14,49 Metern einen neuen österreichischen Rekord in der Klasse U20 und gleichzeitig einen Tiroler Rekord in der Allgemeinen Klasse auf. Sie verbesserte damit die 37 Jahre alte Bestmarke von Melitaa Aigner um 17 Zentimeter. Ebenso die 60 Meter der Damen U20 gewann Andrea Obetzhofer in 7,93 Sekunden. Gold gab es auch im Hürdensprint über 60 Meter mit 9,19 Sekunden und im Weitsprung mit 5,61 Meter. Ihr Vereinskollege Jonas Kuras konnte gleichermaßen über die 60 Meter überzeugen. Er gewann in der Klasse U16 männlich in 7,77 Sekunden. Ida Schwaninger (2000 – TS Innsbruck) erzielte mit der vier Kilogramm Kugel und 11,09 Meter ebenfalls eine beachtliche Leistung und legte die 60 Meter in einer neuen persönlichen Bestleistung Katharina Haberditz. alle Fotos: Ernst Pisch Andrea Obetzhofer Den Weitsprung der Damen in der Nachwuchsklasse U18 gewann die Kufsteinerin Sarah Welz von der Sportunion Kufstein. Im Hochsprung der Damen U18 verbesserte sie ihre Leistung auf 1,43 Meter und sicherte sich damit Platz drei. Gewonnen hat den Hochsprung der Damen U18 Ida Schwaninger mit 1,49 Meter. Den Hochsprung der Damen U23 gewann Andrea Obetzhofer, einen Versuch vor Lea Germey vom SV Reutte. Beide übersprangen 1,67 Meter. Ebenso gewann Andrea Obetzhofer in der Klasse U23 im Weitsprung mit einer Saisonbestleistung von 5,62 Meter und über die 60 Meter Hürden mit 9,22 Sekunden. Christina Scheffauer, die österreichische Meisterin im Hammerwurf verbesserte ihre persönliche Hallenleistung im Kugelstoß auf 14,26 Meter. Riccardo Klotz musste im Stabhochsprung wegen einer Verletzung abbrechen. Lukas Kurz von der TS Raika Schwaz gewann in seiner Klasse U18 die 60 Meter Hürden in ausgezeichneten 8,99 Sekunden und den Weitsprung mit 5,96 Meter. Katharina Haberditz lief die 60 Meter U23 in überragenden 7,71 Sekunden und nähert sich damit immer weiter dem Tiroler Rekord von 7,67 Sekunden an. Diesen konnte sie in Folge auf 7,63 Sekunden verbessern. Ida Schwaninger stieß die Kugel über eine persönliche Bestleistung von 12,49 Meter, sicherte sich somit den ersten Platz in der Klasse U18 und fährt mit besten Vorraussetzungen zur Österreichischen Mehrkampfmeisterschaft am 3. und 4. Februar. Die Königsdisziplin der Hallenbewerbe, die 60 Meter fl ach der Allgemeinen Klasse, gleichzeitig U23, gewann zeitgleich Sandro Platzgummer und Leopold Gollner. von 8,29 Sekunden zurück. Damit platziert sie sich als Spitzenkandidatin für die österreichische Jungendmeisterschaft. Im Hochsprung übersprang Andreas Kremser (2002 - SK-Völs) eine beachtliche Höhe von 1,73 Meter in der Klasse U16 und lässt auf weitere Erfolge hoffen. Eine persönliche Bestleistung erreichte auch Leopold Gollner (1999 – LAC Innsbruck) über 60 Meter mit sehr guten 7,36 Sekunden. Am 28. Jänner fand in der WUB-Halle die Tiroler Meisterschaft der Leichtathletik in den Klassen U16, U23 und Allgemeine Klasse statt. REGIONALSPORT | 66

Mit Gold und Foto: ÖOC/GEPA Bronze zurück in der Spur Foto: IBSF Es war die richtige Bahn, zum richtigen Zeitpunkt. Janine Flock holt beim Weltcup in St. Moritz ihren zweiten Saisonsieg nach Lake Placid. Insgesamt ist es Weltcupsieg Nummer 5 (die 14. Weltcup-Podestplatzierung) für die 28-jährige Tirolerin. Mit Streckenrekord (den im zweiten Heat die Kanadierin Mireal Rahneva unterbot und damit von 13 auf 4 raste) und 134 km/h Spitzengeschwindigkeit in der Zielkurve im ersten Heat übernahm Flock die Zwischenführung, die sich die Heeressportlerin nicht mehr nehmen ließ. Mit einer Gesamtzeit von 2:19,44 Minuten siegte die EM-Dritte auf der längsten Weltcupbahn der Welt vor der Deutschen Tina Hermann (+0,42 Sekunden) und der Kanadierin Elisabeth Vathje (+0,45). Im Gesamtweltcup, den die Sechstplatzierte Jacqueline Lölling (GER) weiter anführt, durchstieß Janine Flock die 1.000-Punkte Marke und schob sich von Platz zehn auf acht. „Es war das erste Saisonrennen in dem Janine zwei konstant gute Läufe ins Ziel gebracht hat“, freut sich Skeleton-Nationalteamtrainer Michael Grünberger. „Sie hat heute die besprochene Linie perfekt umgesetzt. Vor allem die kurzfristige Umstellung in der Schlüsselstelle, genannt Horse-Shoe. Dort haben wir während des ersten Laufes gesehen, dass es in der Kurve bei vielen Läuferinnen sehr hoch hinauf in Richtung Bande ging.“ Nervenstark und in Olympiaform Dieses Skeleton-Weltcupfi nale in Königssee (GER) wird Janine Flock so schnell nicht vergessen. Bestzeit im ersten Lauf mit Startnummer acht, doch nach der Weltcupführenden Jacqueline Lölling, die mit Startnummer 12 durch die Eisarena Königssee gekurvt war, brachen die Veranstalter das Rennen ab. Flock reagierte fair: „Es war einfach so viel Schnee in der Bahn, da waren überall kleine Schneehäufen und da habe ich mich zwar gut durchgezwirbelt aber der Abbruch war die faire und richtige Entscheidung. Vielleicht hätte man das Rennen gleich auf den Nachmittag verschieben sollen.“ Beim Neustart war die zweifache Saisonsiegerin wieder hellwach. Zweimal drittbeste Laufzeit und damit Platz drei im Weltcupfi nale. In der Gesamtwertung schob sich die 28-jährige Tirolerin mit den 200 Weltcup-Punkten von acht auf sechs. Janine Flock: „Für mich war wichtig, den Abstand zu den Deutschen zu verkleinern. Das hat gut geklappt! Ich bin froh, dass ich die Weltcupsaison so positiv abschließen konnte. Ab sofort freue ich mich auf das Highlight dieser Saison. Ich werde meine zweiten Olympischen Spiele genießen und das von Beginn an bishin zu den Rennen.“ Flock-Trainer Michael Grünberger: „Janine bringt ihre Form aufs Eis, sie ist athletisch, was ihre immer besser werdenden Startzeiten beweisen und sie ist auf Tuchfühlung mit den Deutschen. Sie ist in Königssee, wo es in den vergangenen beiden Jahren nicht gut gelaufen ist, aufs Podium gefahren, hat ihren Sieg von St. Moritz bestätigt.“ Foto: ÖOC/GEPA