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Regionalsport Ausgabe Februar 2018

Achensee Tourismus

Achensee Tourismus präsentiert Tourenlehrpfad Die Zahl der Tourengeher steigt stetig. Darum haben die Verantwortlichen vom Achensee Sport- und Vitalpark zusammen Ortovox und weiteren Partner einen Tourenlehrpfad am Rofan ins Leben gerufen. Auf rund zwei Kilometern und 200 Höhenmetern können sich Tourengeher jeder Könnerstufe sicher bei jeglichen Schneeverhältnissen bewegen. Startpunkt des Lehrpfades ist hinter der Bergstation der Rofanseilbahn. An sieben Stationen werden dabei Wissen über das richtige Verhalten im freien Gelände erläutert und Grundverständnis für die Gesetze der Natur vermittelt. Wie in etwa Schneebeschaffenheit, Geländeformen oder Lawinentypen. Thomas Nothdurfter, der mit seiner Firma Bergsport Achensee maßgeblich an der Entstehung des Pfades beteiligt war, bringt es auf den Punkt: „Genussvolles Bergerlebnis ist nur möglich, wenn man weiß, dass in diesem sensiblen Naturraum andere Gesetzmäßigkeiten gelten. Mit beziehungsweise auf dem Tourenlehrpfad wird Wissen vermittelt, das Sicherheit gibt – für alle, die im Winter im Gebirge unterwegs sind“. Achensee Tourismus Geschäftsführer Martin Tschoner führt weiter aus: „Wir setzen mit dem Tourenlehrpfad oder mit den Skitourencamps auf die Bewusstseinsbildung für sicheres Fortbewegen im freien Skiraum, sowie den behutsamen Umgang mit der Ressource Natur. Qualität statt Quantität lautet die Devise. Wir haben die Intention, mit unserem Angebot zu lenken, leiten und zu lehren.“ Foto: Achensee Tourismus Tirols Schüler sollen wieder für den Sport begeistert werden Neue Sportangebote für Tirols Schüler: Trainer sollen Sport an die Schulen bringen und somit den Talentierten mehr Chancen ermöglichen. Der Nachwuchs in Tirol soll sich wieder mehr bewegen. Darum wurde vom Schulsport- und Talenteservice beschlossen, dass Schulen und Sportvereine in Zukunft mehr zusammenarbeiten werden. Zusätzlich werden drei Millionen Euro in den Aus- und Neubau der Sportinfrastruktur investiert. Viele Kinder können nicht mehr richtig schwimmen, einen Purzelbaum schlagen oder sich überhaupt richtig bewegen. Das ist bereits in vielen Volksschulen ein Problem. Dass der Bewegungsmangel der Gesundheit schadet, ist vielen bewusst. Beinahe 30 Prozent der Drittklässler sind in Österreich übergewichtig. Dabei wird der Grundstein für ein gesundes sowie aktives Leben in der Kindheit beziehungsweise in der frühesten Jugend gelegt, wie Sportlandesrat Josef Geisler erklärte und betonte, dass deshalb das neue Schulsport- und Talenteservice in das Leben gerufen wurde. „Das Land vermittelt an die Schulen Trainer, die dort ihre Sportart vorstellen. Dafür nimmt das Land 360.000 Euro in die Hand“, konstatierte Josef Geisler. Ziele der Organisatoren wurden bereits gesetzt. Zum Beispiel soll jedes Kind in Tirol schwimmen lernen. Dafür gibt es ab dem nächsten Schuljahr zehn anstatt bisher sechs Schwimmstunden in den ersten beiden Schuljahren. Weiters sollen für den Leistungsbereich Sporttalente gefördert werden. Dahingehend machte sich Peter Lechner, Präsident vom tiSport, stark: „In Tirol haben wir viele Talente, die Potential für den Leistungssport mitbringen und dort erfolgreich sein können. Diese werden unseren Trainern an den Schulen sofort auffallen.“ Die Trainer der Sportvereine, die Kinder unterrichten, sollen ebenso unterstützt werden. In etwa will Landeshauptmann Platter mit mehr Mittel Investitionen in Sportstätten fördern. Bis 2021 stellt das Land pro Jahr eine Million Euro zur Verfügung. REGIONALSPORT | 70

Kathrin SChweinberger Die schnellsten drei Mixteams Die Tagessieger Spitzenzeiten beim 20. Nachtaufstieg ins Rofan 20 jähriges Jubiläum feierte der Sparkassen Nachtaufstieg ins Rofan – das Tourenski-Aufstiegsrennen für Jedermann. Doch dieses Mal mussten die Teilnehmer ein kurzes Stück abfahren ehe der Schlussanstieg ins Ziel bei der Bergstation Rofan in den Angriff genommen werden konnte. Insgesamt galt es 1.000 Höhenmeter auf 5,5 Kilometer zu bewältigen. „Solch eine Distanz hatten wir schon lange nicht mehr“, freute sich Organisator, Josef Moser, vom WSV Jenbach. 124 Skitourenbegeisterte stellten sich der Herausforderung und starteten bei der Talstation der Rofanseilbahn in Maurach am Achensee. Als Tagesschnellster erreichte Martin Leitner, vom Team BMK Jettenberg, nach 40:26 Minuten das Ziel. Alexander Hauser folgte ihm als Tagessiegerin mit einer Zeit von 46:59. Auch Teams wurden prämiert. Von den neuen Mixteams war das Regionalsport/Sport H&N Team mit Jörg Randl, Martin Schellhorn und Kristin Berglund am schnellsten. Zusammen stellten sie eine Zeit von 2:19:41 auf. Bei den Herren gewann das Team SV Cross the Alps Söll mit Thomas Krimbacher, Mattia Melchiori und Thomas Koller. Sie benötigten zusammen eine Zeit von 2:09:04. Zu guter Letzt wurden die Sieger der Regionsklasse geehrt, das heißt, Teilnehmer aus Jenbach, Stans, Wiesing, Buch, Eben, Pertisau, Achenkirch und Steinberg wurden in einer einzelnen Klasse gewertet. Daraus gingen Anna-Maria Wörndle, mit 52:49 und Marco Hollaus, mit 46:08, als Sieger hervor. Abschließend wurde je eine Damen- und eine Herrenuhr von Schmuck Uhren Kriegl an die Teilnehmer verlost. Für alle stand eines fest: Das zweite Februarwochenende ist reserviert für den Rofannachtaufstieg, der nächstes Jahr in jedem Fall wieder stattfinden wird. Beeindruckt zeigte sich vom WSV Jenbach Obmann Christian Brandmayr von den Zeiten der Teilnehmer: „Beinahe alle kamen unter einer Stunde im Ziel an. Das ist wirklich eine Spitzenleistung.“ REGIONALSPORT | 71