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sportFACHHANDEL 04_2018 Leseprobe

16 | WINTER | Primaloft

16 | WINTER | Primaloft 4.2018 SERVICE VOR ORT Primaloft schult Handel auf der ISPO In halbstü ndigen Kompaktschulungen, die mehrmals täglich an den vier ISPO-Tagen direkt am Messestand angeboten wurden, gab Primaloft dem Handel die Möglichkeit, mehr ü ber die verschiedenen Technologien zu erfahren. Kurz, knapp und direkt vor Ort. Text: Astrid Schlüchter Primaloft-Mitarbeiter Pit Lazarus erklärt im Rahmen der ISPO, welche Vorteile die Faser bieten kann. Was ist das Besondere an Primaloft Gold Insulation? Bis zu welcher Außentemperatur hält die Jacke warm? Welche Waschempfehlungen können an den Kunden weitergegeben werden? Fragen, die nicht nur den Handel beschäftigen, sondern auch immer häufiger vom Endverbraucher gestellt werden. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Membranspezialist inzwischen nicht nur gängiger Partner zahlreicher Outdoor- und Wintersportmarken, sowohl im Bekleidungs- als auch im Schuhsegment ist, sondern auch von Saison zu Saison neue Technologien auf den Markt bringt. Und diese wollen vom Handel verstanden und entsprechend erklärt werden. Ganz klar, regelmäßige Schulungen vor Ort sind ein fester Bestandteil im Unternehmen. Schon allein deswegen, damit der Fachhandel entsprechende Argumente zur Hand hat. Zudem werden Händler mit Hilfe von passenden Online-Tools über neue Technologien informiert und so für den Verkauf fit gemacht. Fit gemacht wurden Händler auch im Rahmen der ISPO Munich 2018. An allen vier Messetagen lud der Membranspezialist zu kleinen, intensiven Kompaktschulungen an den Primaloft-Messestand. Rund 30 Händler, darunter Alpenstrand, Globetrotter, Intersport Huber oder Transa, und sogar Teilnehmer aus Europa (z.B. Polen) nahmen das Angebot an und holten sich von Pit Lazarus, der sich bei Primaloft um das Handelsmarketing kümmert, wertvolle Tipps und Tricks, die beim Verkaufsgespräch hilfreich sein können. Vor allem das junge Verkaufspersonal zeigte großes Interesse daran, mehr über die Unter- schiede der einzelnen Membrantechnologien zu erfahren. Bei Primaloft Performance Down Blend wird die Mikrofaser mit wasserabweisender Daune vermengt. Primaloft Gold Insulation Aerogel, das erstmals in einem Handschuh von Reusch eingesetzt wurde, gilt als synthetisches Wärmewunder mit der besten Isolationsleistung. PrimaLoft Silver Insulation gilt als stark komprimierbar und für alle, die auf Nachhaltigkeit Wert legen, gibt es PrimaLoft Eco, das zu einem hohen Anteil aus Recyclingmaterial hergestellt wird. In kleiner Runde wurde im ersten Schritt speziell auf die unterschiedlichen Materialien und deren Wirkungsweise für ein komfortables Tragegefühl eingegangen. Dabei standen Muster in unterschiedlicher Faserstärke zum Anfassen und Fühlen bereit sowie ein begleitendes Schulungshandbuch mit hilfreichen Informationen. Wie warm die „synthetische Daune“ eigentlich hält, lässt sich in einem kleinen Selbsttest leicht feststellen. Indem man ein kleines Membran-Exemplar auf eine von beiden Händen legt, dabei die Augen schließt und langsam erfühlt, auf welcher Hand sich Wärme ausbreitet. Ein Test, den man ohne Probleme auch im Shop vor Ort durchführen kann und dem Käufer schnell die Möglichkeit bietet, den Wärmeeffekt von PrimaLoft am eigenen Körper zu erkennen. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Faser auch bei Regenwetter ih re isolierende Funktion behalte und zudem auch noch rasch trocknen würde. So lassen sich Jacken, die mit PrimaLoft-Rollenware gefüllt sind, extrem leicht pflegen, da sie nach dem Waschgang so gut wie gar nicht mit der Maschine geschleudert werden müssen. Dank der großen Resonanz und des durchweg positiven Feedbacks plant Primaloft das Konzept der Kompaktschulungen auch im Rahmen der kommenden OutDoor in Friedrichshafen fortzuführen. Bis dahin haben Händler die Möglichkeit, entweder den sogenannte „PrimaLoft Handelsleitfaden“ zu Rate zu ziehen oder über das Marketing- Portal hilfreiche PoS-Materialien und Verkaufsunterstützungen online zu bestellen.

4.2018 Löffler Löffler | WINTER | 17 40 JAHRE TRANSTEX Löffler gibt exklusive Video-Einblicke Der Funktionswäsche-Klassiker Transtex feiert 2018 das 40-jährige Jubiläum. Die Technologie wurde von Löffler 1978 in Ried im Innkreis (Oberösterreich) entwickelt, wo sie auch noch heute gestrickt wird. Einen exklusiven Einblick in die Produktion gibt Löffler mit einem neuen Video „Factory inside“. Text: Andreas Mayer © LÖFFLER Für österreichische Sportfans ist das Jahr 1978 bis heute untrennbar mit dem Namen Cordoba verbunden. In dieser Stadt im fernen Argentinien bezwang die rot-weiß-rote Fußball-Nationalmannschaft die deutschen Weltmeister um Sepp Maier, Berti Vogts und Helmut Schön in einem alles entscheidenden Match mit 3:2. Hans Krankl erzielte damals zwei Tore – und Reporter-Legende Edi Finger schuf das bis heute unverwechselbare „I werd narrisch ...“. In Ried im Innkreis schuf man im selben Jahr ein Erfolgsprodukt, das ebenfalls bis heute unverwechselbar blieb: Transtex – vom Strickwaren-Spezialisten Löffler selbst entwickelt und seitdem von unzähligen Amateur- und Profisportlern ausprobiert, für gut befunden und erneut gekauft. „Transtex war ein Erfolgsprodukt von der ersten Stunde an und der Durchbruch für die noch junge Firma Löffler“, erinnert sich Marketingleiter Reinhard Hetzeneder, der damals frisch bei Löffler im Vertrieb angefangen hatte. „Übrigens trug Peter Habeler bei seiner Mount Everest Besteigung zusammen mit Reinhold Messner 1978 Transtex“, so Hetzeneder weiter. „Transtex transportiert den Schweiß perfekt nach außen. Das hält den Körper trocken, schützt und wärmt ihn auch bei Aktivitäten an kühleren und kalten Tagen,“ erklärt Löffler-Geschäftsführer Otto Leodolter. „Und die einzigartige Stricktechnik wurde in den 40 Jahren ständig perfektioniert.“ Die zweischichtigen Wintermodelle werden kombiniert mit Materialien wie Baumwolle/Modal, Tencel oder Merinowolle. An der Innenseite wird aber immer Polypropylen verwendet – eine leichte Kunstfaser, die nahezu null Prozent Feuchtigkeit aufnimmt, sondern diese nach außen transportiert und rasch trocknet, so dass man am Körper selbst trocken bleibt. Hochwertige Textilfasern, schadstofffrei, bezogen von europäischen Qualitätslieferanten, verarbeitet in Österreich mit einer jahrzehntelangen Erfahrung, die Passform, Bewegungsfreiheit sowie optimal positionierte Flachnähte ohne Scheuergefahr gewährleisten, stehen für langlebige Löffler-Qualität: „Wir versuchen, die Wertigkeit wieder ins Bewusstsein zu bringen, zum Beispiel mit unserer ‘Made for Better‘-Kampagne“, erklärt Leodolter. „Und wir laden Kunden zu uns ein. Wir zeigen ihnen, wie viele Handgriffe es braucht, um ein ordentliches Textil herzustellen. Dann verstehen auch Verkäufer und Verkäuferinnen die Wertigkeit.“ Pünktlich zum 40. Geburtstag haben Hetzeneder & Co. nun einen Film gedreht, der exklusive Einblicke in das Herz von Transtex – nämlich der firmeneigenen Strickerei – gestattet. „Factory Inside“ zeigt die hochmoderne In-House-Strickerei sowie die perfektionierte Nähtechnik von Löffler in Ried. Zu sehen ist das Video auf der Internetseite unter www.loeffler.at. Darüber hinaus wurden auch noch Filmmaterial aus der Produktentwicklung und dem Design, aus der Strickerei, der Näherei, aus dem Zuschnitt und der Konfektion, aus der Qualitätssicherung sowie aus der Endkontrolle, dem Lager und Versand veröffentlicht.