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sportFACHHANDEL 04_2018 Leseprobe

HEADQUARTERS MONDSEE

HEADQUARTERS MONDSEE KOMPERDELL GmbH Wagnermühle 30 5310 Mondsee • Austria Tel.: +43/6232/4201-0 Fax: +43/6232/3545 E-Mail: sales@komperdell.com www.komperdell.com DISTRIBUTION NORTH AMERICA CAMARO USA, LLC 22737 72 nd Avenue S, Suite C-103 Kent, WA 98032 • USA Tel.: 253-867-57 35 Fax: 253-867-57 34 E-Mail: sales-usa@camaro.at www.komperdell.com IHR FACHHÄNDLER: @komperdell.outdoor.sport komperdell_official

Langlaufbekleidung | beraten verkauft NR.3 NR.497 | III Abb. 3: Die Bodymapping- Technologie arbeitet mit unterschiedlichen Stoff- zonen: Am Rücken und unter den Armen verbessert eine spezielle Zone die Ventilation, im unteren Rücken und in der Nierengegend wärmt eine Ripstop-Zone, bei der Hose verstärkte Kniezonen. Auf der Rückseite sorgen spezielle Zonen für mehr Ventilation. die Außentemperatur und die Windverhältnisse beeinflussen die Wahl der Bekleidung. Alle drei Varianten haben meist einen länger geschnittenen Rücken. Longsleeves, die langärmligen T-Shirts ähneln, und Hoodies schließen meist mit einem Rundhals, selten mit einem Schalkragen oder V-Ausschnitt ab. Pullis und Fleece weisen eher einen hochgeschlossenen Stehkragen auf. Ein kurzer oder halber Reißverschluss (Halfzipp), manchmal auch ein durchgehender (Zwei-Wege-)Zipp sorgen schnell für frische Luft (Abb. 4), wenn es einmal zu warm wird. Manche Longsleeves, Pullis und Hoodies haben an den Ärmeln Daumenschlaufen, die besser vor Kälte schützen und einen sicheren Halt bieten. Viele Hersteller arbeiten ohne Nähte (seamless) oder zumindest mit Flachnähten (flatlock), um Reibungen zu vermeiden. Gibt es Nähte, folgen diese im Idealfall ergonomischen Ansprüchen. Die Passform ist aufgrund eines meist geringen Elastananteils zwar enger anliegend, aber trotzdem so locker, dass die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt wird. Garne aus (recycelten) Polyester und Polyamid – oft als Mix – mit kleinem Elastananteil sind typisch für Longsleeves, Hoodies und Pullis. Modal aus Zellulose, Baumwolle und Polypropylen sind weitere Materialien im Fasern-Mix. Sie sind leicht und trocknen schnell. Unterschiedliche Material- strukturen unterstützen die Ventilation. Soll die Zwischenschicht mehr Wärmeleistung bringen, ist ihre Innenseite gebürstet, wodurch sie auch weicher wird. Fleece bestehen zu 100 Prozent aus Polyester. Zumindest ihre Innenseite – oft auch die Außenseite – ist aufgeraut, wodurch sie aufgrund des möglichen Lufteinschlusses sehr gut wärmen. Bei milden Temperaturen wird die Zwischenschicht schnell zur Außenschicht. Um dann auch diesen Ansprüchen gerecht zu werden, sind viele Produkte der Zwischenschicht mit reflektierenden Elementen ausgerüstet. Um als Außenschicht dem Windchill-Effekt standhalten zu können, sind spezielle Zonen mit Isolationen ausgestattet (Abb. 5). Langlaufjacken Bei Langlaufjacken gibt es drei Kategorien: • Leichte Jacken für milde Tage • Winddichte Softshell-Jacken für kalte Tage • Isolierte, winddichte Jacken für sehr kalte Tage Langlaufjacken bestehen meist aus (recycelten) Polyester oder Polyamid. Wasserdicht sind sie nicht, da niemand bei Regenwetter langläuft. Meist sind sie aber außen mit einer (PFC-freien) DWR (Durable Water Repellent) ausgerüstet, wodurch sie wasserabweisender werden. Wichtig bei Langlaufjacken sind eine hohe Atmungsaktivität und die Fähigkeit, Wasserdampf nach außen abzugeben. Das Innenfutter besteht wie der Oberstoff aus synthetischen Fasern. Für nicht zu kalte Tage ist es als Mesh-Material verarbeitet. Soll es eher wärmen, kann es auch als Fleece-Stoff daherkommen. Eine Kapuze ist als Schutz vor leichtem Niederschlag ratsam. Einen integrierten Gesichtsschutz schätzt der Langläufer bei eisigen Temperaturen. Die ergonomisch geformten Ärmel schließen mit einem Bündchen ab. Am Hals weist die Langlaufjacke meist einen Stehkragen auf. Auch hier führt der (Zwei-Wege-)Zipp meist in eine Zippergarage. Reflektierende Elemente und Paspeln erhöhen die Sicherheit. Seitentaschen bieten Platz für Schlüssel, Handy usw. Langlaufjacken, bei denen der Fokus auf der wärmenden Funktion liegt, haben zumindest auf der Vorderseite gefütterte Partien. Auf dem Rücken oder unter den Armen sind dann oft Mesh-Partien eingearbeitet, die die Ventilation – also den Austausch der Luft zwischen Kleidung und Haut und der Umgebungsluft – unter- >>> Abb. 5: Hybrid-Bekleidung mit Isolation eignet sich als Zwischenschicht, bei mildem Wetter auch als Außenschicht. Abb. 4: Der Reißverschluss führt am Kragen in eine sogenannte Zippergarage, damit er nicht reibt oder kratzt.