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Beiserhaus News 2013

nen Erfahrungen in der

nen Erfahrungen in der Außenwohngruppe: „Ich wohne gemeinsam mit meinen Freunden in einer Wohnung der Stiftung Beiserhaus. Noch möchte ich nicht alleine wohnen, deshalb kommt ein Betreuer zu uns in die Außenwohngruppe. Aber ich suche bereits nach einer eigenen Wohnung.“ In dieser Aussage wird vor allem deutlich, dass das Angebot der Stiftung ein Sprungbrett darstellt, mit welchem die jungen Menschen befähigt werden, ihre eigene Wohnung zu suchen und zu verwalten. Aber nicht nur die eigene Wohnung steht im Mittelpunkt des Interesses. Morteza berichtet weiter: „Ich besuche die Berufsfachschule für Elektrotechnik in Fritzlar. In meiner Freizeit gehe ich zum Fußballtraining und ich gehe auch gerne Einkaufen.“ Konkret helfen die Betreuer in Fällen von anwaltlichem Schriftverkehr, ärztlichen Terminen, Behördengängen und beim Erlernen lebenspraktischer Kompetenzen. Morteza führt dies anschaulich aus: „Wenn z.B. ein Brief vom Anwalt oder vom Jugendamt kommt, fällt es uns Nichtdeutschen schwer diese zu verstehen. Dann hilft uns das Beiserhaus, uns in der deutschen Bürokratie zurecht zu finden und schützt uns so vor Nachteilen, die für uns durch Missverständnisse entstehen könnten.“ Auch Faid, 18 Jahre alt, weiss von seinen Erlebnissen zu berichten: „Ich wohne nun seit fast einem Jahr hier in Deutschland. Einen großen Teil davon lebe ich nun schon in der Aussenwohngruppe der Stiftung Beiserhaus in Homberg. Zuerst habe ich sieben Monate lang den Deutschkurs in Rengshausen besucht und jetzt gehe ich in die Berufsfachschule in Homberg. In meiner Freizeit besuche ich meine Freunde oder gehe einfach in der Stadt spazieren. Ich möchte später gerne einmal Software-Ingenieur werden. Wenn dies dann aber nicht klappt, dann würde ich gerne in einem Büro arbeiten. Meine Hobbys sind Kricket spielen, Fitnesstraining und Computer.“ Die jungen Menschen aus den Flüchtlingsregionen der Welt, die hier bei uns leben, nehmen die Angebote ihrer Betreuer durchweg positiv an. So kommen sie ihrem Ziel näher, ihre schulische Bildung weiter voranzubringen, ein Studium, eine Ausbildung zu beginnen und eine Arbeitsstelle einzunehmen, um ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben in Deutschland führen zu können. Tag für Tag wird mit ihnen während ihrer Verweildauer und Betreuung in der Stiftung Beiserhaus hierauf hingewirkt. Patrick Weide, Erzieher Kenneth Verhall, z.Z. in Ausbildung zum Erzieher

Das Abenteuer Auswandern - Jugendliche der Wohngruppe Homberg besuchen das Auswanderungsmuseum In den Herbstferien 2013 begaben wir - das sind sechs Jungen aus der Wohngruppe Homberg mit ihren beiden Erzieherinnen, Anke und Christiane – uns auf eine Bildungsfahrt nach Bremerhaven. Nach einem ersten Kennenlernen dieser zum Bundesland Bremen gehörenden Hafenstadt, sind wir ins Auswanderer- Museum gefahren, wo wir Dokumentationen vorfanden, die nachvollziehbar machten, wie es gewesen sein muss, wenn man alles hinter sich lässt, mit nur sehr wenig Gepäck und ganz viel Unsicherheit auf ein Schiff geht und dann in eine sehr ungewisse Zukunft fährt. Das erfordert bestimmt sehr viel Mut. Besonders beeindruckend war der Einwanderungstest. Aber, wir haben ihn ja zum Glück alle bestanden und durften dann wieder zurück nach Deutschland einwandern. Im Hafen haben wir gedacht, wir sind im Traumland: Tausende von den tollsten Autos, alle offen und mit Schlüsseln auf dem Beifahrersitz! Hier, im größten Autoumschlagplatz Europas, werden bis zu 120.000 Autos verschifft. Dazu werden von Leuten den ganzen Tag diese Schätze in Riesenschiffe hineingefahren – das könnte durchaus für einige Jungs ein Traumjob werden. Im Klimahaus sind wir einmal um die ganze Welt gereist: von Bremerhaven über Kamerun und Alaska, der Schweiz, Niger und Samoa haben wir verschiedene Klimazonen ken- nengelernt, erfahren wie Menschen dort leben, auf dem Gletscher gefroren und im Regenwald geschwitzt. Am Ende konnten wir unsere eigene CO 2 -Produktion feststellen und haben gehört, dass Pupsen nicht nur unangenehm riecht, sondern eben auch viel von diesem Gas in die ganze Umwelt abführt. Erholung stand auch auf dem Programm und so gingen wir ins Schwimmbad. Der absolute Knaller war aber der Besuch der größten Ferrari-Kneipe Europas. Ein Traum für alle Rennfahrer! Die Reise nach Bremerhaven war toll, wir haben viel Spaß gehabt und finden es alle sehr schade, dass wir den Strand und die See nicht mit nach Nordhessen nehmen konnten. Alexander, Andreas, Anke, Christiane, Dario, Dennis, Florian und Niclas

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